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  1. Moderation

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Vielen Dank!

    Ja, vermutlich bin ich zu ungeduldig. Darüber habe ich heute Nacht lange nachgedacht. ich werde mir vielleicht doch Unterstützung holen.

    Denn - es trifft zu - Wildwusel - Corona macht alles noch schlimmer. Ich kann ihn nur im Garten des Krankenhauses besuchen. Doch, wie lange noch? Und das... das macht mir zu schaffen.
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    Moderatorin "Schule, Uni, Studium & Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus & Userin

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Ich bin nur teilweise im HO und überlege, ob ich dann mittels Betriebsarzt versuche komplett im HO zu sein.
    Liebe Charlotte,

    ich wünsche Euch viel Kraft für diese anstrengende Zeit.

    An Deiner Stelle würde ich auch versuchen, dauerhaft im Homeoffice zu arbeiten.
    Ein vernünftiger Vorgesetzte sollte Dir das auch ohne Betriebsarzt genehmigen.

    Klär das am besten möglichst kurzfristig, um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren. Ich hoffe, dass Dir keine Steine in den Weg gelegt werden.

    Liebe Grüße
    Puls

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Charlotte, Krebs ist für viele ein Schreckgespenst, das muss aber nicht so sein.

    Du schreibst selbst, dass sie noch nach der genauen Diagnose suchen. Vielleicht heißt die Diagnose bis jetzt "Tumor" und Tumor ist nicht gleichzusetzen mit Krebs. Die Medizin hat ihre eigene Sprache und man muss sich erst reinfinden.

    Wenn ein Befund negativ ist, ist das für den Patienten gut, weil er dann das nicht hat, was untersucht wurde.

    Dein Mann braucht erst eine richtige Diagnose, dann wird geschaut, wie umfangreich das ganze ist, und dann werden weitere (ähnliche) Erkrankungen ausgeschlossen.

    Dann gibt es eine Tumorkonferenz und dort wird besprochen, welche Behandlung gemacht wird. Das kann eine einfache OP sein und dann ist der Patient geheilt, oder es kann eine viel umfangreichere Behandlung notwendig sein.
    Bis dahin kannst du für deinen Mann wenig tun, außer zuhören und Fragen stellen gibt es nichts zu tun.

    Die Ratschläge hier werden auch erst dann notwendig, wenn der Behandlungsfahrplan erstellt wurde.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von merinowool Beitrag anzeigen
    Du schreibst selbst, dass sie noch nach der genauen Diagnose suchen. Vielleicht heißt die Diagnose bis jetzt "Tumor" und Tumor ist nicht gleichzusetzen mit Krebs.
    Ich denke, es geht hier nicht um die Frage, ob bösartig oder nicht...ansonsten hätte Charlotte vermutlich nicht den Titel "Diagnose Krebs" gewählt.

    Charlotte, alles Gute für dich und deinen Mann.

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Ich denke, es geht hier nicht um die Frage, ob bösartig oder nicht...ansonsten hätte Charlotte vermutlich nicht den Titel "Diagnose Krebs" gewählt.

    Charlotte, alles Gute für dich und deinen Mann.
    Das ist entscheidend für die Behandlung und für die Art der Ratschläge, die Charlotte weiterhelfen.

    Charlotte will doch wissen, worauf sie sich jetzt einstellen soll und was sie alles bedenken muss. Da finde ich es wichtig zu sagen, dass einige Entscheidungen jetzt noch zu früh sind.
    Vor der richtigen Diagnose bringt ein Taxigutschein und ein Antrag auf Schwerbehinderung noch gar nichts.

    Vor der Diagnose sind alles nur Vermutungen, die man untersucht, um zu schauen, trifft die Vermutung zu oder nicht.

    Ein Krebsverdacht heißt nicht, dass es Krebs ist.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

  6. VIP

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Hallo zusammen,

    Charlotte hat nach Tipps zum praktischen Umang gefragt. Denkt bitte daran, bevor ihr über die Erkrankung, zu der sie sich nicht geäßert hat, und die mögliche Therapie spekuliert.

    Danke!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Charlotte hat nach Tipps zum praktischen Umang gefragt. Denkt bitte daran, bevor ihr über die Erkrankung, zu der sie sich nicht geäßert hat, und die mögliche Therapie spekuliert.

    Danke!
    Es ist ein ganz praktischer Tipp, auf die Diagnose zu warten und bis dahin nichts zu unternehmen, weil es dafür noch zu früh ist.

    Es ist eine Feststellung, dass die Therapie noch gar nicht feststeht und deshalb keine Tipps dazu gegeben werden können.
    Irgendwie muss man dieses Wartenmüssen in Worte fassen, alles weitere dazu dient nur der Erklärung.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

  8. VIP

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von merinowool Beitrag anzeigen
    Es ist ein ganz praktischer Tipp, auf die Diagnose zu warten und bis dahin nichts zu unternehmen, weil es dafür noch zu früh ist.

    Es ist eine Feststellung, dass die Therapie noch gar nicht feststeht und deshalb keine Tipps dazu gegeben werden können.
    Irgendwie muss man dieses Wartenmüssen in Worte fassen, alles weitere dazu dient nur der Erklärung.
    Über die Therape wird vermutlich auch die Klinik gemäß Leitlinien entscheiden, nicht ein Forum.

    Es gibt aber viele Infrmationen, die ganz unabhängig von der onkologischen Erkrankung und ihrer Therapie sind. Alles mögliche, das man im Vorfeld schon weiß, hat man in der Tasche.

    Ich wäre froh gewesen, hätte ich über den ganzen allgemeinen, nicht-krankheitsbezogenen Part etwas gewusst. Dieses Nichtwissen hat viel Zeit geschluckt und Missverständinisse produziert (gerade weil ich sehr viel Ahnung von der Erkrankung selbst hatte). Ich hätte gleich die richtigen Fragen stellen können und die Kommunikation mit den zuständigen Stellen wäre viel einfacher vonstatten gegangen. Das "Amtliche" ist bei den meisten Entitäten gleich oder ähnlich.

    Der gaze SGB-Kram, die Leistungen der GKV/PKV/RV und eventuelle Ausnahmeregelungen, Vollmachten, Ärzte dem nicht erkrankten Partner gegenüber von der Schweigepflicht entbinden, Einsicht in Krankenakten, Laborwerte (wenn man das will - ich wollte), fester Ansprechpartner in der Klink etc.
    Wer stellt die AU aus (bei meinem Mann war das ein Riesenakt: das KH durfte damals nicht, die Hausärztin konnte nicht, weil keine Ahnung vom Procedere, die PKV machte Schwierigkeiten ...). Da ist es egal, ob Magenkarzinom oder eine Leukämie.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  9. Moderation

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Denn - es trifft zu - Wildwusel - Corona macht alles noch schlimmer. Ich kann ihn nur im Garten des Krankenhauses besuchen. Doch, wie lange noch? Und das... das macht mir zu schaffen.
    Ich nehme an, jetzt noch vor dem Beginn der Behandlung zu impfen geht nicht?
    Habt ihr das geklärt?

    z.T. wird in den ersten neoadjuvanten Chemozyklus noch eine Grippeimpfung gesetzt, solange die Blutwerte noch OK sind, um zu vermeiden, daß später wegen einer dämlichen Grippe die Chemo pausieren muß. Ich weiß nicht, wie die medizinische Betrachtung (und die praktische) da bei Covid-19 ist.

    Versicherung, schon gesehen:
    - die Krankenversicherung, die den Patienten in einem Disease Management Programm hat, schickt dem Hausarzt, der die Krankschreibungen und Blutuntersuchungen macht, den MDK ins Haus (weil die Krankschreibung ja jetzt seit Monaten läuft), damit die sich die Unterlagen ansehen. Der Hausarzt hat die nicht, weil die Klink die nicht schickt und ruft hilfesuchend den Patienten an.
    - die PKV/Beihilfe findet, 200 Kilo Blei (als schwach radioaktiver Abfall zu entsorgen) seien ein orthopädisches Hilfsmittel, und das zahlen sie nicht.
    - die PKV/Beihilfe ist bereit, während der Bestrahlung 6 Wochen stationären Aufenthalt zu zahlen, aber nicht 18 Taxifahrten, da die Klinik ja nur 50 km entfernt ist und sich mit Öffis mit drei Mal Umsteigen zu den Stoßzeiten innerhalb von einer Stunde erreichen läßt.

    Und das sind nur ein paar Versicherungssachen. Dazu die Kommunikation mit der Klink/den Ärzten, der Rentenversicherung ("wir können das wegen Datenschutz nur per Fax entgegennehmen"), der Krankenversicherung, der Zeitaufwand (eine Frage in der Klink stellen: 2 Stunden), das tigern von Pontius zu Pilatus....

    Man braucht komplette und gut archivierte Unterlagen, die Sturheit eines Terriers, den Humor eines Wilhelm Busch, und die Dampfablaßmöglichkeiten einer UP4000, um das alles zu managen. Und das Bewußtsein, daß zumindest die Ärzte und Pfleger und die Krankenhausbürokratie aus hart arbeitenden Leuten besteht, die ihr Bestes tun. (Bei den Krankenkassen bin ich mir nicht immer so sicher...)
    Geändert von wildwusel (28.03.2021 um 13:49 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. VIP

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    AW: Diagnose Krebs - was ist zu tun?

    Das RKI (StIKo) äußert sich zum Impfen insgesamt bei onkologischen Erkrankungen, genauer erläutert nach Erkrankung und Therapieverfahren wird das Ganze in einem Positionspapier. Ist ziemlich komplex, weil da wirklich die Erkrankung und gewählten Therapien eine Rolle spielen, zumindest was die Abstände Impfung - Therapieende oder -beginn spielen. Chemo ist da noch die überschabarste Variante.
    Zur Covid-Impfung weiß ich bisher nur soviel, dass sie bei onkologischen Erkrankungen priorisiert durchgeführt wird, wenn möglich.

    Aber auf alle Fälle ist es total wichtig, dass das nahe Umfeld umfassend(!) geimpft ist und dass niemand, der gerade einen Lebendimpfstoff erhalten hat, in die Nähe des Erkrankten kommt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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