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  1. Registriert seit
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    Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Krebsmedikamente ohne Nutzen: zweifelhafter Profit der Pharmaindustrie

    Die Zahl der in Deutschland eingesetzten Krebsmedikamente steigt von Jahr zu Jahr, 2016 betrugen die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung dafür 5,7 Mrd. Euro. Das heißt aber nicht automatisch, dass Betroffene eine höhere Überlebenschance hätten. Eine neue Studie des King‘s College London zeigt: Für die Hälfte aller Krankheitsbilder bei Krebs haben die Medikamente, die zwischen 2009 und 2013 in der EU dafür zugelassen wurden, keinen relevanten Zusatznutzen. Experten fordern schon seit Jahren andere Zulassungsregeln und schärfere Nachkontrollen. Die Politik - auch in Deutschland - aber verschließt davor die Augen.

    Vorgestern in "Monitor" lief ein interessanter Beitrag dazu.

    Video ==> Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen!

  2. Inaktiver User

    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Als Krebspatient ist man doch froh, über alles was neu aufn Markt kommt...
    Man klammert sich an jeden Strohhalm...
    und sei er noch so aussichtslos...
    Wir wollen doch nur leben, da nehme ich alle Nebenwirkungen in Kauf... Meine, nur meine ganz persönliche Ansicht... 🌷🌷


  3. Registriert seit
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Was da neu auf den Markt kommt, dient allerdings nur der Profitmaximierung der Pillenhersteller. Die alten Medikamente sind mindestens genau so gut (bzw wirkungslos). Für Placebos 100.000 € pro Jahr und Patient raus zu werfen, ist allerdings auch volkswirtschaftlich kaum zu verantworten.

    Ne gesunde Ernährung kombiniert mit Bewegung/Sport bringt übrigens viel mehr, als jedes noch so teure Medikament. Man muss dafür allerdings auch mal ein bisschen eigeninitiativ werden, und nicht nur (im wahrsten Sinne des Wortes )schlucken, was einem vorgesetzt wird.

  4. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Zitat Zitat von Honkidonk Beitrag anzeigen
    Was da neu auf den Markt kommt, dient allerdings nur der Profitmaximierung der Pillenhersteller. Die alten Medikamente sind mindestens genau so gut (bzw wirkungslos). Für Placebos 100.000 € pro Jahr und Patient raus zu werfen, ist allerdings auch volkswirtschaftlich kaum zu verantworten.
    Dass zielgerichtete Therapien bei Tumorerkrankungen das progresionsfreie Überleben verlängern ist klar. Der Nutzen ist für Nichtbetroffen manchmal fraglich, da eine signifikante Verlängerung manchmal im Median auch nur ein paar Wochen bedeuten kann.

    Wirksame neue Medikamente haben logischerweise auch starke Nebenwirkungen, z.B. die Wachstumsfaktor-Antikörper, weil sie eben die im Organismus überall wichtigen Wachstumsfaktoren hemmen. Das heißt: der Primärtumor wird kleiner und die Metastasen schrumpfen. Das kann sogar über längere Zeit funktionieren, manchmal auch so gut, dass vorher inoperable Metastasen in einem gewissen Zeitfensters einer chhirugischen Entfernung zugänglich sind.

    Und für Krebspatienten bringt nun mal jede Woche, in der die Metastasen nicht wachsen oder keine neuen auftauchen, die Chance für weiteren wissenschaftlichen Fortschritt, der ihnen weiter helfen kann. ((Bei den HIV-Therapien hat damals auch jeder Tag gezählt - und jetzt gibt es wirksame antiretrovirale Medikamente.))


    Ne gesunde Ernährung kombiniert mit Bewegung/Sport bringt übrigens viel mehr, als jedes noch so teure Medikament. Man muss dafür allerdings auch mal ein bisschen eigeninitiativ werden, und nicht nur (im wahrsten Sinne des Wortes )schlucken, was einem vorgesetzt wird.
    Ist schon klar. Gehste Laufen und isst täglich 2 Kilo rote Bete, dann schrumpfen die Metastasen.
    Es ist zynisch, sowas in einem Forum zu posten, in dem sich Menschen mit Krebserkrankungen austauschen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


  5. Registriert seit
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ist schon klar. Gehste Laufen und isst täglich 2 Kilo rote Bete, dann schrumpfen die Metastasen.
    Es ist zynisch, sowas in einem Forum zu posten, in dem sich Menschen mit Krebserkrankungen austauschen.
    Es ist zB durch Studien bewiesen, dass man durch ein moderates Sportprogramm (3 mal 30 Minuten/Woche) die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs um 50% senken kann - das schafft kein noch so teures Krebsmedikament auch nur ansatzweise. Sport/Bewegung erhöht den Stoffwechsel und transportiert vermehrt Sauerstoff in die Zellen, und O2 ist Gift für Krebszellen.

    Und was ich schreibe ist auch nicht zynisch. Unzählige stark anti-cancerogene Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse, können viel mehr, als viele hier glauben. Die Schwefelverbindungen im Knoblauch (Allicine) zB lösen in der Krebszelle einen so starken oxydativen Stress aus, dass die Krebszelle über einen längeren Zeitraum daran zugrunde geht.

    Ich hab in einem anderen Thread schon mal die Geschichte der Ann Cameron verlinkt - die widerlegt ganz klar, was du mir als "Zynismus" unterstellst. Vielleicht hast du - katelbach - es nicht gelesen, deswegen hier noch mal zum Nachlesen: Hoffnung für an Krebs erkrankte Menschen

    Auch sehr interessant, was die Ärztin Dr. Rosa Aspalter zu "Pflanzliche Ernährung gegen Krebs" sagt: Pflanzliche Ernährung gegen Krebs | Dr. Rosa Aspalter

  6. Inaktiver User

    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    @Honkidonk

    Durchaus bin ich aufgeschlossen, als ehemals an Brustkrebs Erkrankte, sehr aggressiver Tumor, Neuigkeiten zu alternativen Therapie-Möglichkeiten erfahren.
    Persönlich interessiere ich mich bzw. mach ich mich stark für THC/CBD, aus eigener positiver Erfahrung während/nach den Therapien.

    Aber. Schon der erste Link mit dem Karottensaft spricht von einer Alternative zur Chemo.
    Einer (und sicher nicht der einzige) der genau das, mit seinem Leben bezahlte, ist ein ganz bekannter: Steve Jobs.
    Kampf gegen die Krankheit: Jobs bereute alternative Krebstherapie - SPIEGEL ONLINE

    Ich empfinde das nicht okay bzw. höchst fragwürdig, solche Statements hier so einzustellen.

    Davon ab.
    Den Beitrag von Monitor hatte ich heute auch an zwei Stellen in der Bri geteilt. Und das wiederhole ich hier gerne.
    Für mich ist das kriminell, was da läuft, ich habe dann die Monitor-Redaktion angeschrieben und hoffe auf die Liste der Medikamente, von denen der Beitrag erzählt.


  7. Registriert seit
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Ich bin eine Nichtbetroffene, lese jedoch in der Bri in verschiedensten Themen. Ich würde alles, aber auch alles versuchen, um diesen verdammten Krebs zu besiegen. Ich habe eine sehr gute, junge Freundin, welche selbst Therapeutin und an Brustkrebs erkrankt ist. Jung, sportlich und gesund lebend. Sie nimmt alle Behandlungen wahr, welche ihr geboten werden und wir begleiten sie dabei. Das finde ich wichtiger als das Gerede von “ gesunder Lebensweise “ - denn ich glaube ein Großteil der hier Betroffenen hat gesund gelebt. Und was dazu wo auch immer geschrieben wird, hilft den akut Betroffenen erstmal nicht; denn sie kämpfen sich durch die Chemotherapie und brauchen erstmal unsere Hilfe, unseren Beistand, unsere Liebe und kein Sportprogramm.


  8. Registriert seit
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Hallo Narrare,

    Steve Jobs wird immer wieder gerne als Beispiel zitiert. Zum Einen hat er in seiner alternativen Lebensweise immer wieder Fehler gemacht - zB sich eine Zeitlang NUR von Äpfeln ernährt. Natürlich kann man in einer alternativen Therapie viel falsch machen.

    Zum Anderen kann ich dir aus beruflicher Erfahrung sagen, dass viele meiner Patienten es bitter bereut haben - und mit frühzeitigem Ableben bezahlt haben - dass sie kritiklos die "Rosskur" der Schulmedizin über sich haben ergehen lassen.

    Sehr viele Menschen sterben nämlich nicht an Krebs, sondern an den Folgen von Chemo, Bestrahlung und OP, die ihr Immunsystem dermaßen nachhaltig schwächen, dass dann schon ein leichter grippaler Infekt tödlich wird. DIESE MENSCHEN STERBEN NICHT AN KREBS - auch wenn sie in der Statistik alle als an Krebs Verstorbene geführt werden - sondern an den Folgen der schweren Vergiftung einer Chemo.

    Chemotherapie ist eine schwere Körperverletzung, in der zB Senfgas enthalten ist. Chemotherapie zerstört nicht nur das Immunsystem, sondern auch millionen von gesunden Zellen.

    Pflanzenstoffe tun dies nicht. Eine pflanzenbasierte Ernährung mit vielen stark anti-cancerogenen Sekundärstoffen kann Tumore definitiv eliminieren - es dauert nur ggf etwas länger - was bei einem Tumor der ggf über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen ist, auch kein Problem darstellt. Die "Knüppel-aus-dem-Sack" Methode mit schwerer akuter Vergiftung, und gesundes Gewebe zerstörender Bestrahlung, ist aber ein enormes Problem für den menschlichen Organismus, und sehr oft Ursächlich für ein schnelles Ableben!

    Ich habe dutzende von Krebspatienten behandelt, und viele von diesen eigentlich absolut gesunden Menschen, sind durch die plötzliche Diagnose "Krebs" - und den dann eingeleiteten Maßnahmen - sehr schnell verstorben, weil sie den Kampf gegen Chemo/Bestrahlung/OP verloren haben, nicht aber gegen den Krebs (wie dann immer fälschlicherweise behauptet wird).

    Ich habe den Wahnsinn hautnah miterleben müssen - und er hat mich umdenken lassen.

    Zur Früherkennung zu gehen, ist eines der größten Risiken frühzeitig zu versterben! Auch die meisten Onkologen wissen das aus eindeutigen Statistiken.

    ZB stirbt ein Mann von 1000 an Prostatakrebs, wenn er nie zu einer "Vorsorgeuntersuchung" geht. Und ein Mann von 1000, die zur Früherkennung gehen, stirbt auch an Prostatakrebs. Also ergibt sich rein statistisch schon mal kein Vorteil. Aber jetzt kommts: von den 1000, die zur Früherkennung gehen, werden statistisch 16 falsch mit Krebs diagnostiziert, und anschließend vollkommen unnötig verstümmelt - mit all den verheerenden Konsequenzen.

    Die stark anti-cancerogene Wirkung unserer natürlichen pflanzlichen Nahrungsmittel, ist übrigens kein Hokuspokus, sondern längst wissenschaftlich untersucht und belegt, und sie ist nebenwirkungsfrei, stärkt sogar noch unsere gesunden Zellen und unser Immunsystem, im Gegensatz zur Chemo, die unser Immunsystem platt macht und millionen gesunder Zellen zerstört.

    Wissenschaftler der Uni Montreal haben im Labor ganz klar den Nachweis erbracht, dass Knoblauch und co 100% der Krebszellen abtötet, und zwar schnell (in höherer Konzentration): ESSEN IST MEDIZIN! Krebs (Krankheiten) über die Ernährung heilen.


  9. Registriert seit
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Ich finde deine Beiträge hier derart unsäglich, dass mir schlichtweg die Worte fehlen.
    Ich hoffe, irgendwer schliesst diesen Strang sehr zügig, bevor noch mehr Blödsinn verbreitet wird.

    Und nein, ich bin nicht betroffen. Weder selbst noch als Angehörige, wofür ich dem Schicksal dankbar bin.

    Aber die ach so böse Schulmedizin hat mir mit ihren bösen Medikamenten und ihrer Profitgier das Leben gerettet, vor fast 30 Jahren. Und dafür gesorgt, dass ich nicht im Rollstuhl sitze. Dafür hat die Solidargemeinschaft locker bislang den Gegenwert einer halben Million hingelegt.
    Auch dafür bin ich dankbar.

    Solche Postings sind hier, in diesem Unterforum, absolut fehl am Platz.

  10. Avatar von Ullalla
    Registriert seit
    30.07.2005
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    AW: Teure Krebsmedikamente ohne Nutzen - aber gefährlichen Nebenwirkungen

    Zitat Zitat von Honkidonk Beitrag anzeigen
    aus beruflicher Erfahrung
    Über welche berufliche Erfahrung sprichst Du hier?
    Welche Ausbildung hast Du?


    Steve Jobs wird immer wieder gerne als Beispiel zitiert. Zum Einen hat er in seiner alternativen Lebensweise immer wieder Fehler gemacht - zB sich eine Zeitlang NUR von Äpfeln ernährt.
    und wenn er Birnen gegessen hätte...


    Natürlich kann man in einer alternativen Therapie viel falsch machen.
    klar, wenn die "alternative Therapie" nicht wirkt, dann hat der Patient bzw. der Gläubige was falsch gemacht.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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