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  1. Avatar von taggecko
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Geh in die Klinik zum Röntgen- bei starker Osteoporose können auch ohne Unfall Ermüdungsbrüche auftreten.


  2. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Oh, ich lese euch beide jetzt erst.

    Ich habe noch Novalgin aus Restbeständen von der OP gefunden, damit geht es etwas besser und die darf ich auch zur Chemo nehmen. Das ist ja auch immer noch die Frage, alles darf ich mir gar nicht einschmeißen.

    Am Wochenende in diesen Moloch fahren, bringt Null, außer Wartezeiten und gemacht wird nichts. Das kenne ich schon zur Genüge.

    Mein Problem ist natürlich auch, dass mein Krebs auch von Strahlen kommen könnte, jede zusätzliche Untersuchung wie Röntgen, CT etc. könnte einen neuen Tumor hervorbringen. Daher zaudere ich noch und hoffe so auf Besserung. Pest oder Cholera ...

    Montag werde ich aber hinfahren. Ich bin nur noch unsicher, ob ich in meine Onkologie (die mich derzeit ja bearbeiten und alles wissen (sollten)) fahren soll oder lieber in eine andere orthopädische Klinik (die nix von allem wissen).

  3. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    was lässt Dich das überlegen?
    Es muss nichts Orthopädisches sein- es kann auch eine muskuläre Dysbalance oder sonst was sein...

    Fühlst Du Dich in der Onkologie nicht gut betreut?


  4. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was lässt Dich das überlegen?
    Es muss nichts Orthopädisches sein- es kann auch eine muskuläre Dysbalance oder sonst was sein...
    Ich weiß. Ehrlich gesagt, trotz Schmerzen, ich habe Angst. Und ich habe es satt, krank zu sein. Das Sarkom ist noch nicht ausgestanden, da spinnt mein Körper schon wieder woanders. Ich kann einfach nicht mehr und ich will auch nicht mehr. Ich habe es satt, ständig wechselnden Ärzten im Krankenhaus immer wieder das Gleiche zu erklären, von einer Abteilung in die andere geschoben zu werden.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fühlst Du Dich in der Onkologie nicht gut betreut?
    Betreut? Einmal am Tag (nicht am Wochenende) kommt die Visite ans Bett, maximal einmal pro Woche ist der wirklich sehr freundliche Professor dabei, ansonsten Oberarzt und Stationsarzt. Der von Woche zu Woche wechselnde Stationsarzt ist maximal den Vormittag anwesend. Nett sind sie zwar alle, aber betreut fühle ich mich nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Zitat Zitat von Mayali Beitrag anzeigen
    Nett sind sie zwar alle, aber betreut fühle ich mich nicht.
    verstehe- und muss Dir beipflichten, weil es leider auch meine Erfahrung ist-

    anscheinend ist es heutzutage die traurige Normalität....

    und ich verstehe Deinen Frust.

    Seit ich aufgegeben habe, dagegen (Krankheiten) anzukämpfen, kann ich wesentlich besser damit umgehen und es geht mir bedeutend besser.....auch wenn es nichts an der Tatsache als solcher ändert...


  6. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Update

    Ich hab mich lange nicht gemeldet, viel ist passiert, 2018 fing so mies an, wie 2017 durchgängig war. Trotz allem, es geht mir eigentlich mittlerweile ganz gut.

    Die Chemo habe ich ganz gut durchgestanden, Nr. 4 war so ätzend wie Nr. 1, aber dann war es ja auch überstanden.
    Der Entlassungstag Ende November hielt dann aber doch noch ein nervliches Downlight parat:

    Samstag hatte man mir mitgeteilt. dass das MRT vom Bein befallsfrei wäre. Montag, bei der Entlassung, gab es eine neue Aussage: Die Radiologen und die Onkologen streiten sich - die Radios meinen, da könnte (!) wieder was sein und wollen eine Biopsie machen, die Onkels sagen, das ist alles Quatsch, das ist Narbengewebe und selbst wenn man jetzt eine Biopsie machen würde, müsste man 100 Stellen anpieksen, das wäre völlig sinnlos. Ich bin bald umgefallen. Zwischen 100 Stellen und befallsfrei besteht für mich aber ein gewaltiger Unterschied.

    In dieser Stimmung wanderte ich zur Radiologie (anderes Haus) und diese, mich nun behandelnde Radiologin sieht die Stellen zwar auch, ist aber der Meinung der Onkologen und meint dazu auch, dass man mit Biopsie und anderem Kram jetzt viel zu viel Zeit verlieren würde und überhaupt wären die Radiologen von da drüben immer sehr ängstlich. Bestrahlen, sofort. Stärker, länger als beim Brustkrebs. Und vom Po bis zum Knie. Möglicherweise werde ich danach Schwierigkeiten mit dem Bein haben in Bezug auf Muskeln, Nerven, Weichteilgewebe, Lymphdrüsen. Worst case wäre der Verlust des Beines durch die Bestrahlung, wäre aber noch nie vorgekommen.

    Die Bestrahlung vom Brustkrebs hat mir 1, 5 Jahre das Leben versaut. Schmerzen ohne Ende, Lymphdrüsen kaputt und ständig müde. Da wurden 5 cm bestrahlt. Und jetzt der ganze Oberschenkel.

    Ich las die üblichen Unterlagen durch, Nebenwirkung über Nebenwirkung, die Einzige, die mir richtig gut gefällt, ist aber gestrichen, das haben sie in den Griff gekriegt. Gewichtsverlust. So doof, die Nebenwirkung hätte ich nun wirklich gerne genommen.

    Fast nebenbei fragte ich nach meiner Lebenserwartung. "Hangeln sie sich jetzt erst mal von CT zu CT, das machen wir ja alle 3 Monate. Und in zwei Jahren können wir dann mehr sagen."

    Meine Güte ... warum kann ich nicht einfach tot umfallen wie andere auch?

    Ich habe Wochen gebraucht, um aus dieser miesen Grundstimmung rauszukommen. Manchmal packt es mich noch, aber meistens kann ich mich gut ablenken. Es nutzt ja auch nichts, in Angst und Traurigkeit zu verfallen, es ändert ja doch nichts. Das Grauen wird Alltag, irgendwann.

    Die nächste Biopsie im Vaginalbereich steht auch wieder an, da wächst, immerhin wohl sehr langsam, auch etwas, was nicht dahin gehört. Muss aber warten bis nach der Bestrahlung, die bis Anfang Februar dauern wird.
    Ihr seht, ich bleibe beschäftigt.

  7. Avatar von Lilou157
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Liebe Mayali,
    ich wollte dir nur aus dem Nachbarstrang ein lieben Gruss hierlassen und ein dickes Kraftpaket rüberschicken
    Alles Gute für die Bestrahlungszeit
    Lilou
    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)

  8. Avatar von Lilou157
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Wenn man etwas in diesen Situationen lernt, so ist es Demut . Im Wort Demut, steckt das kleine, aber starke, Wörtchen Mut.

    Ich wünsche dir Mut, den Mut zur Hoffnung, den Mut weiter zu gehen und um das zu kämpfen, was dich weiter bringt und den Mut, das zu akzeptieren, was du nicht ändern kannst.

    Man kann nicht immer mutig sein, manchmal braucht man eine Pause und tut es gut sich einfach nur fallen zu lassen. Um danach dann mit neuem Schwung wieder aufzustehen und weiterzumachen.

    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)

  9. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Oh liebe Mayali, lese es eben erst jetzt...
    Oh Manno.....
    Dem mittleren Abschnitt von Lilous Beitrag schließe ich mich voll und ganz an und wünsche Dir viel Kraft....

    Ich habe mir angewöhnt, einen Tag nach dem anderen zu bewältigen und ein Stunde nach der anderen.... heute ist heute, jetzt ist jetzt, und was morgen ist, weiß niemand...


  10. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Ich war lange nicht hier und kann euch erst jetzt für eure lieben Worte danken.

    Die Bestrahlung habe ich hinter mir, ist ganz gut gegangen. Die letzten 3 etwas heftigere Bestrahlungen haben dann aber doch für Verbrennungen an der gesamten Oberseite des Oberschenkels gesorgt. Geht aber. Kann man aushalten und ist auch schon besser geworden.

    Gelitten hat das Bein definitiv unter der Bestrahlung, die Schmerzen sind wirklich ätzend, Gott sei Dank habe ich sie aber nicht den ganzen Tag, nur, wenn ich zuviel laufe oder sitze. Hochlegen hilft, aber den ganzen Tag liegen macht keine Freude, tut mir auch nicht gut. Sitzen ist das Problematischste. Na ja, besser als Bein ab.

    Der nächste OP-Termin steht schon für Ende März. Vaginal wächst da was, was bei meiner Vorgeschichte untersucht werden sollte. Bisher halten es die Ärzte für nicht bösartig, ist auch miniklein, aber an 5 Stellen. Ich hoffe, dass es dabei bleibt.

    Es bleibt also erst mal weiter spannend *seufz*.

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