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  1. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Gabapentin hab ich überhaupt rein gar nicht vertragen. Hatte Augenringe und Müdigkeit, auch in der kleinsten Dosis. Genau, der eine verträgt es der andere nicht.

    Mit der Lichterkette war es hier genauso. Fast hätte ich eine neue gekauft, war noch alles da.
    LG Ivi

  2. Avatar von Monkele
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    smile AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Hej liebe Mayali,

    schön von dir zu lesen!

    Gabapentin, Spezialthema ... Als ich den ersten Versuch der Einnahme davon hatte, meinte meine Heilpraktikerfreundin ganz entsetzt, das sei ja wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Nach 3 Tagen musste ich es wegen massiver Sehstörungen wieder absetzen. Im Moment bin ich bei je 2x100, Abends und Morgens. Bei der Erhöhung auf 3x100 Abends war schon wieder Schluss. Auf den Beipackzettel schaut man da lieber auch nicht!

    Lichterketten habe ich nicht so viele, dafür Kugeln. Bei dem Thema muss ich immer noch an das Köfferchen von Mary Poppins denken. Passt nur leider nicht zu unserem Baum und war auch überteuert (ich erzähle jetzt nicht, dass ich die Tage vor einem türkisfarbenen Seepferdchen stand ... ).

    Komm gut durch den Tag.
    Manchmal über Nacht erwacht eine Quelle zum Leben.
    Manchmal über Nacht beginnt es zu grünen am kahlen Zweig.
    Manchmal über Nacht bringt dir ein Traum das Licht zurück.
    Manchmal über Nacht hat dich ein Engel besucht.



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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Dnke für die lieben Wünsche

    Hm, ich hatte Gabapentin, 2 x 100, schon nach der ersten Op bekommen und es hat mir gut geholfen. Keinerlei Nebenwirkungen. Nach 1,5 Jahren habe ich es abgesetzt, es war nicht mehr nötig.
    Daher hatte ich jetzt keinerlei Bedenken, dass mir das Zeug so derart zusetzen könnte. Aber gut, dass Du das erwähnst, Monkele, dass bei Dir auch schon wieder mit der Erhöhung auf 3 x 100 Schluss war. Dann belasse ich das auch lieber bei 2 x 100, das geht ganz gut. Nochmal möchte ich die Schwierigkeiten nicht haben.

    Weihnachtskugeln - diese Glasfiguren finde ich ja auch ganz niedlich. Die habe ich aber nur in winzig für Sträusse z. B. Manchmal stehe ich auch sabbernd davor, aber bisher konnte ich mich noch zurückhalten. Für die Nachbarin habe ich allerdings eine Hello-Kitty-Glasfigur aus Amiland bestellt, sie liebt sowas. Die sind auch irgendwie süß. Ich bin gespannt, was sie dazu sagt.


  4. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Ich nehme Gabapentin schon seit über 11 Jahren. Damals hatte ich solche Schmerzen, dass ich auch die anfänglichen Nebenwirkungen ertragen habe.

    2x100 am Morgen, 1x100 am Abend. Dazu ein Antidepressiva (SSRI) das gegen Schmerzen helfen soll und dann noch eine Pille für Crohn's.

    Da muss ich wohl bald wieder eine Cortison-artige Medizin zum ausheilen nehmen nur nicht wieder die, bei der ich die grässlichen Hexen Furunkel auf dem Bauch bekam.

    Das nächste Mal wachsen sie auf der Nase, da bin ich mir sicher!

    Ich finde es toll, wie alle trotz Schmerzen und Eingeschränkt sein ihre Weihnachts-Deko zusammen suchen. Das nenne ich mal eine positive Einstellung! Es begeistert und inspiriert mich geradezu


  5. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Oh man, das ist aber auch ein Kreuz mit den Krankheiten und dann noch Nebenwirkungen. Du bist ja auch ganz schön geschlagen, annakathrin *knuddel*

    Könnten nicht wenigstens, wenn wir schon krank sind, die Nebenwirkungen aus sowas wie "Haare werden dicker, fülliger und ggf. lockig" oder "Gesichtshaut kann straffer werden" bestehen? Das wäre doch mal netter als merkwürdige Gewächse auf niedlichen Nasen.

    Und überhaupt könnte die Pharmaindustrie sich bei den Millionengewinnen mal ein bißchen mehr Mühe mit der Optik der Tabletten geben, damit all die weißen, rosa, runden, eckigen und ovalen Hilfsmittelchen noch besser und schneller unterschieden werden können. Herztabletten in Herzform, Krebstabletten in Krebsform, Knochentabletten als niedliche Miniknochen, Pillen für die Seele als kleine Sonne etc. pp. Würde das Einsortieren in meine Tablettenkästchen sehr erleichtern. Es sehen sich so viele so ähnlich, wehe, ich vertue mich oder es kippt um und der ganze Cocktail ergießt sich über Tisch und Boden. Vermischt kann ich so einige nicht mehr unterscheiden.

    Die Drainage läuft mal wieder seit Tagen nicht bzw. nur sehr minimal. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das Bein merklich dicker wird. Sollte tatsächlich das Ende meines Plastikfiffis eingeläutet sein? Wäre ja schön.

    Die Hälfte der Weihnachtskisten hab ich jetzt neu sortiert, alles in Klarsichtboxen gepackt, jetzt sind die alle und ich muss morgen Nachschub kaufen. Das wird gefährlich, garantiert sehe ich wieder neuen Weihnachtskram.

    Angeregt durch den Strang mit den Trauerliedern befasse ich mich in letzter Zeit gedanklich öfter mal mit meiner Beerdigung. Nee, steht nicht an, aber ich hätte es gerne nett geregelt, nicht so furchtbar traurig oder so unpersönlich wie die, die ich schon erleben musste. Ich möchte eine warme, herzliche Trauerfeier, die widerspiegelt, was ich war. Und ich möchte, dass die Menschen mit einem Lächeln in den Augen Abschied nehmen können.

    Gerne möchte ich ja dazu so eine Art Film mit Bildern von mir und denen, die ich liebte, erstellen. Blöd ist nur, dass ich immer sehr kamerascheu war und es daher kaum Fotos von mir gibt oder ich nur gequält gucke.
    Und ich suche Hintergrundmusik dafür, gefallen würden mir Faded von Benjamin Richter oder von Grieg -Morgenstimmung.
    Und natürlich Trauerlieder, aber nicht welche, die von der Trauer der Zurückbleibenden handeln, so schrecklich traurig schon klingen. Bisher gefielen mir nur von Schandmaul (was für ein furchtbarer Name) Euch zum Geleit oder von Sarah Connor - Das Leben ist schön. Textlich passt letzteres zu meinen Wünschen gut, aber die Melodie an sich ist nicht so meins.

    Wenn ihr Ideen, Kritik habt, gerne. Und ich hoffe, ihr findet das jetzt nicht zu makaber. Ich regele halt alles gerne, mehr ist da nicht dahinter.

  6. Avatar von Simpleness2
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Zitat Zitat von Mayali Beitrag anzeigen
    Wenn ihr Ideen, Kritik habt, gerne. Und ich hoffe, ihr findet das jetzt nicht zu makaber. Ich regele halt alles gerne, mehr ist da nicht dahinter.
    Weder noch.
    Wenn ich eine schwere, lebensbedrohliche Krankheit hätte würde ich das auch vorab in meinem Sinne regeln wollen. Ideen habe ich keine. Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten und möchte auch keine Trauerfeier, Rede.
    Mein Wunsch wäre eine ganz schlichte Seebestattung. Ich liebe das Meer und lebe seit einigen Jahren an der Ostsee. Ob sich das realisieren lässt, wenn es soweit ist, steht in den Sternen.


  7. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Meine ganze Familie ist in einem anderen Land als in Deutschland total ländlich beerdigt. Da wird auch kein Grab mehr geöffnet. Da haben sie zu viel Platz! Und ich stelle es mir beruhigend vor, da nahe bei meinen lieben Grosseltern und Urgrosseltern zu liegen unter eine Trauerweide. Ein Bach läuft durch und immer mal wieder hört man weit weg einen Zug, der aber nicht stehen bleibt in dem kleinen Ort.

    Das reicht mir schon, wenn ich da hin komme. Ueber Musik usw mach ich mir keine Gedanken. Das ist für die Hinterbliebenen.

  8. Avatar von jofi2
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Mayali, mach es wie meine Schwägerin.
    Die hat auch vor 30 Jahren anlässlich einer Krebserkrankung ihre komplette Beerdigung organisiert und gestaltet.
    Sie lebt noch und es geht ihr gut.
    Das soll Dir ein Omen sein.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  9. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Was für ein netter Gedanke mit dem Omen!

    Aus der Kirche bin ich schon mit 14 ausgetreten, hauptsächlich weil es dann eine Freistunde dafür gab. Aber ich habe auch keinen Hang zur Kirche, hat in meinem Leben nie eine Rolle gespielt, schon seitens meines Elternhauses nicht.

    Mein Wunsch wäre ja gewesen, dass man meine Asche in die Hand gedrückt bekommt (geht über Umwege über die Schweiz) und ich an einem mir lieben Ort verstreut werde. Schon vor vielen Jahren habe ich mir dafür mal eine wunderschöne Waldlichtung mit einem kleinen Bachlauf ausgesucht. Wildromantisch, ein Ort für die Seele. Aber nichts bleibt, wie es ist und nach 20 Jahren stellte ich fest, dass man die gesamte linke Seite der Lichtung gerodet hatte und der Bachlauf versiegt ist. Baustelle pur. Letztlich bleibt mir dann ein Friedwald, das finde ich aber auch sehr schön.

    Nichts würde mich mehr ärgern, als meinen Hinterbliebenen Pflichten zur Grabpflege aufzudrücken. Die Feiertagspflichtbesuche mit meinen Eltern an den Gräbern unserer Vorfahren habe ich schon als Kind gründlich gehasst. Und über die Kosten, wenn man ein Grab in Pflege gibt, kann ich mich ebenso ärgern. Nicht über berechtigte, ehrlich abgerechnete Kosten, aber es ist schon zu bezweifeln, wenn 80 Vergißmeinnicht berechnet werden für ein Grab, das einen Quadratmeter umfasst und auf dem noch Stein, Lampe und ein Bäumchen stehen. Wahrscheinlich waren das Embryopflanzen. Oder just nach der erhaltenen Rechnung ehemalige Nachbarn anrufen und sich beschweren, wie ungepflegt das Grab aussieht. Nee, das müssen meine Kinder nicht haben.

    Annakathrin, die Beschreibung eures Dorffriedhofes finde ich auch sehr schön. So etwas spricht mich dann auch an. Irgendwie heimelig, so muss das sein.

    Mit der Musik möchte ich eigentlich meinen Lieben noch einmal zuwinken und sie trösten. Sie sollen wissen, dass ich mich damit beschäftigt habe und ich ohne Angst und gerne gehe, wenn es an der Zeit ist. Im Friedwald fände ich Musik vielleicht nicht so passend. Oder doch? Ich war noch nie auf einer Friedwaldbestattung.

    Ach, alles wirre Gedanken. Jetzt geht es erst mal raus ins Leben. Ikea oder Baumarkt, mal schauen, was ich schaffe.


  10. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Ich kenne ein paar Freunde, die wie ich schon ein Grab haben. Was andere fürchterlich finden, finde ich beruhigend. Dort wird auch keine grosse Grabkunst betrieben. Nach einer Weile stehen nur noch Grabsteine zwischen den Wegen und das Gras wächst über alles. Es muss sich niemand drum kümmern, das Gras wird umsonst gemäht.

    Man kann das eine und das andere haben. Sich um Weihnachtsdeko Gedanken machen und sich auch mit der Leben nach dem Tod beschäftigen. Ich mache das gerade einfach aus der Tatsache, dass mein Vater vor einem Jahr gestorben ist und mein Stiefvater im Sterben liegt. Und ich gehe zu einer Trauergruppe und das hilft mir viel.

    Mein Vater wollte seine Asche unbedingt in einem bestimmten See haben (von der Schweiz aus ging es). Aber mir fehlt es etwas, ein Grab zu haben, an das ich gehen kann. Dann könnte ich mich endlich mit ihm unterhalten ohne dass er mich immer unterbricht

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