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  1. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Liebe Monika,
    ich danke Dir für Deine lieben Worte und fürs Mutmachen.
    Dass mein Mann so oft und ab und an auch lange weg ist, daran bin ich gewöhnt, ich kenne es gar nicht anders. Bei vier Kindern muss der Rubel halt rollen, geplant war es eigentlich auch anders, aber das ist nun mal heute so. In gesunden Zeiten finde ich das auch alles gar nicht schlimm, ich kann gut allein sein. Es sind die ersten Tage nach der Chemo, wo ich mich wirklich endlos elend fühle.

    Für Dich ist das sicher auch nicht einfach, ich wünsche Dir, dass Du immer auf freundliche Menschen triffst, die Dir beim "Durchwurschteln" zur Seite stehen.
    Ganz liebe Grüße zurück!

  2. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3


  3. Avatar von silberklar
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Eure Kinder werden wohl nicht mehr klein sein? Ist keines von denen in deiner Nähe? Um eventuell für dich da zu sein wenn du jemanden brauchst?
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."


  4. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Sie wohnen zu weit entfernt von uns. Und ich habe mir einen sehr ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht, zwei haben gerade eben das Studium beendet und arbeiten nun, eine, auch berufstätig, hat mitten im Hausumbau einen kranken Mann, der selber noch ein paar Wochen Hilfe braucht, die vierte wohnt einfach viel zu weit weg. Aber natürlich kann ich sie in der allergrößten Not auch beanspruchen. Ich versuche es halt erst mal so, andere müssen da auch alleine durch.

  5. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    oh, Du bist sooo tapfer!


  6. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    oh, Du bist sooo tapfer!
    Nein, gar nicht. Mir geht der Po auf Grundeis vor dieser Zeit.


  7. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Bitte hole Dir trotz allem noch eine Zweitmeinung in einem Sarkomzentrum . Münster ist DIE Stelle dafür .Kein Weg darf dafür zu weit sein.....
    Kannst Du jemanden aus deinem Freundeskreis bitten, während der Chemo bei Dir zu sein? Diese Zeit alleine zu meistern erscheint mir schier unmöglich . Die Zytostatika Kombination bei Sarkomem ist sehr heftig und nebenwirkungsreich ....das sollte niemand alleine durchstehen müssen.


  8. Registriert seit
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Ist der Zug mit der zweiten Meinung nicht abgefahren? Das Sarkom ist rausoperiert und ich bin mitten in der Chemo. Und ich hätte jetzt gar nicht die Kraft, noch irgendwo hinzufahren, mich wieder stundenlang in irgendwelchen Wartebereichen einer Klinik aufzuhalten, Jetzt, wo die Leukozyten eh schon runter sind.

    Das mit den Nebenwirkungen und der Heftigkeit der Chemo macht mir jetzt richtig Panik. Nein, Freunde in der Nähe haben wir ebenfalls nicht, wir sind mehrfach durch ganze Bundesländer umgezogen, immer der Arbeit hinterher.

    Ich werde versuchen, ob ich vielleicht länger im Krankenhaus bleiben kann, zumindest die ersten zwei, drei Tage.

  9. Inaktiver User

    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3



    ich denke feste an Dich und wünsch Dir viel Kraft!


  10. Registriert seit
    09.04.2016
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    AW: Im Vorhof der Hölle - Weichteilsarkom G3

    Danke, Monika

    Die Pflegestufe 2 ist bewilligt, sogar rückwirkend. Das ging ja megaflott, ich dachte, man müsse da 2 Monate drauf warten, so jedenfalls der Gutachter. Jetzt müssen wir nur noch rauskriegen, wie und wofür man das am Besten einsetzt. Am liebsten wäre mir ja, dass in der ersten Woche nach der Chemo häufig jemand vorbeikommt. Ab der zweiten Woche nach der Chemo kann ich mich auch ganz gut allein durchwurschteln. Jedenfalls war das nach dem ersten Chemoblock so. Ich hoffe, das bleibt so.

    Gestern hat mich der Physiotherapeut arg gequält, weil die Schmerzen so schlimm waren. Danach war es leider noch schlimmer.
    Ulkigerweise schmerzt der operierte Oberschenkel so gut wie gar nicht, aber der Unterschenkel und der Fuß sind die Hölle. Liegt wohl am Ischiasnerv, der immer noch beleidigt ist. Ich hätte an die Decke gehen können, egal, in welcher Stellung, ob Liegen, Sitzen oder Gehen, alles brennt, als ob jemand innen Feuer legt. An Schlaf ist da nicht zu denken. Etwas besser wird es, wenn ich den Kompressionsstrumpf ausziehe. Aber das darf ich nur für zwei, drei Stunden täglich und nur, wenn ich mich bewege, obwohl ich immer noch, nach nun 6 Wochen nach der OP, täglich Thrombosespritzen bekomme.

    Ansonsten aber geht es mir ganz gut. Das Bein wird beweglicher, ich hoffe, ich darf es bald ganz belasten, dann wird alles leichter.
    Schwierig sind Bewegungen wie z. B. Füße abtreten, also Bewegungen mit dem Bein nach hinten. Da hängt es sehr kraft- und saftlos runter. Klar, da sind die Muskeln ja auch alle weg. So übe ich mit dem Fuß auf einem Microfasertuch auf glattem Boden solche Bewegungen, damit da wieder Kraft reinkommt.

    Gestern war ich das erste Mal wieder mit meinem Mann einkaufen. Mit Mundschutz natürlich. Sonst hätte ich wohl eine Art Lagerkoller bekommen. Es war eine Wohltat, mal wieder etwas anderes zu sehen, als die eigenen vier Wände.

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