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  1. Avatar von Itsybitsy
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Lilou, ich habe dich schon im Schulstrang gelesen, ohne etwas kompetentes beisteuern zu können, und auch hier bleibe ich Laie. Aber ich wollte dir dalassen, dass ich deine Kraft als Mutter bewundere. Es bleibt mir der Eindruck, dass du alles Menschenmögliche versuchst, mit der Situation bestmöglich umzugehen und das Unmögliche möglich zu machen. Ich kann mir mit zwei Kindern schwerlichst vorstellen, in deiner Haut zu stecken, unsere gesundheitlichen Probleme waren und sind ein winziger Klacks im Vergleich zu euren. Ich drücke euch alle Daumen für die kommende Zeit. Wenn wir im Raum Berlin irgendeine Hilfe sein können, schick mir eine PN.
    Mit Klein Itsy (2012) und Klein Bitsy (2015)
    ... und dem inneren Schweinehund, der das Avatar gefressen hat

  2. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Danke (Berlin ist weit weg von uns). Ich tue nur das was jede Mutter mit und für ihr Kind tun würde. Und sicherlich tue ich oft nicht mal das Richtige, siehe hier mein Festklammernwollen an meinem Tieren und meine hilflosen Versuche dazu positives Feedback zu bekommen zm mich damit besser zu fühlen . Oder meinen Druck im Hinterkopf das mit der Schule durchzuziehen wo es sicherlich für jeden einfacher wäre einfach ein Jahr zurückzustufen. Das Unmögliche möglich machen, vielleicht ist es auch einfach eine Art der Verleugnung, des Festhaltenwollens an einer Normalität die es nicht gibt.

    Ich fühle mich absolut nicht stark und könnte die ganze Zeit nur heulen und tue das auch oft, ich habe entsetzliche Angst und habe schon jedwede Möglichkeit des Davonrennens durchgesponnen. Und muss und werde mir nächste Woche das erstmögliche Datum schnappen, um das nicht auch noch wirklich zu tun oder vorher durchzudrehen.

    Aber manchmal gibt es einfach keine andere Option als Augen zu und durch. Und irgendwo ist es auch, nach den langen schweren Monaten der Auseinandersetzung hiermit, und des Auf und Ab und Hin und Her, einfach nur eine Erleichterung. Die Erleichterung dass es entschieden ist, kein Zurück mehr gibt (zumindest bald), sich etwas ändern wird. Denn wir brauchen unbedingt eine Änderung in unserem Leben, so wie die letzte Zeit ist es kein Leben mehr und kann es nicht mehr weitergehen.
    Geändert von Lilou157 (17.03.2017 um 23:18 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Zitat Zitat von Lilou157 Beitrag anzeigen
    Und sicherlich tue ich oft nicht mal das Richtige, siehe hier mein Festklammernwollen an meinem Tieren und meine hilflosen Versuche dazu positives Feedback zu bekommen zm mich damit besser zu fühlen :niedergeschmettert ... Das Unmögliche möglich machen, vielleicht ist es auch einfach eine Art der Verleugnung, des Festhaltenwollens an einer Normalität die es nicht gibt.
    Deine Selbstreflexion beeindruckt mich.

    Bitte nimm Hilfe, die dir angeboten wird, an. Dort, wo dir keine Hilfe angeboten wird, fordere sie ein. Alleinerziehend mit drei Kindern, eines davon sehr krank, ist kein Honigschlecken. Du kannst nicht alles alleine stemmen.
    Geändert von Sanne1973 (18.03.2017 um 10:38 Uhr)


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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Eine mögliche Erklärung der widersprüchlichen Empfehlungen:

    Der Risikofall ist einer mit nicht ganz klar bezifferbarer Eintretenswahrscheinlichkeit. Nach dem, was ich hier so lese, niedrig bis mittel. Impact ist aber gross. Und mögliche Massnahmen NACH Eintreten sind ggf. unzureichend (AB,…).
    Daher wird auf die Frage fokussiert, ob die vorbeugenden Massnahmen zumutbar sind. Wer (vorübergehende) Ausquartierung für zumutbar hält, wird auf Einhaltung bestehen. Wer hingegen davon ausgeht, dass bei dieser Massnahme die Compliance gering ist (Leute halten sich nicht dran), der gibt alternative Massnahmen an.

    Zumutbar oder nicht ist hier eine schwierige Frage. Ich lese Dich da auch hin- und hergerissen. Vielleicht zur besseren Lösungsfindung mal anschauen von der Warte: was müsste gegeben sein (für die Katzen, Dauer der Unterbringung, Entfernung, Rücknahmeszenario, Kommunikation gegenüber dem Kleinen….), damit es zumutbar wird.

    Das gegenüberstehende Risiko (Kind verliert den Mut) halte ich für zweitrangig aus folgendem Grund: Eintretenswahrscheinlichkeit mag mittel bis hoch sein, aber Eintritt wird erkennbar und Reaktionen NACH Eintritt (zB Zurückholen der Katzen - alle oder einzelne) sind möglich.

    Das wäre drum mein Plan:
    - Unterbringung organisieren
    -Beobachten
    - Back-up Plan baulich vorbereiten (Katzenklappe ins Kellerfenster)

    Kommunizieren würde ich nicht, dass die Katzen wegmüssen. Sondern, wann die Katzen wieder da sein werden. (Unsere Katzen wohnen jetzt bei….. Wir holen sie zurück nach Ostern/den Sommerferien….)




    Folgendes noch:
    - Das Spenderimmunsystem kennt die Katzen ja auch schon. Ich würde fragen, ob das einen Unterschied macht.
    - Die Beispiele zur Reinigung bezügl. Allergenen halte ich für nicht relevant. Die Ausgangslage bei Allergenen (Stabilität) ist ja doch noch einmal komplett anders als bei Keimen.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  5. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Zitat Zitat von Sanne1973 Beitrag anzeigen
    Deine Selbstreflexion beeindruckt mich. .
    Dabei helfen mir eben Aussagen von Leuten die das Ganze mit mehr gesundem Menschenverstand und weniger Emotionen sehen als ich
    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)

  6. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Zitat Zitat von Minstrel02
    Zumutbar oder nicht ist hier eine schwierige Frage. Ich lese Dich da auch hin- und hergerissen. Vielleicht zur besseren Lösungsfindung mal anschauen von der Warte: was müsste gegeben sein (für die Katzen, Dauer der Unterbringung, Entfernung, Rücknahmeszenario, Kommunikation gegenüber dem Kleinen….), damit es zumutbar wird.
    Da bin ich total blockiert, ich sehe nicht wie das irgendwie zumutbar werden könnte,
    -für die Tiere, die sich doch nicht einfach so verpflanzen und wieder zurückpflanzen lassen. Sie haben hier ihre Gewohnheiten und Menschen, die werden doch zugrunde gehen. Und wenn die sich nach 1 Jahr eventuell irgendwo eingelebt haben, habe ich dann ein Recht sie wieder aus ihrer neuen Welt zu reissen und ihnen das nochmal anzutun? Sind Katzen wie Hunde und vergessen ihre Menschen nicht. Keine Ahnung
    - für meine Kinder deren ganze Welt eh schon aus den Fugen gerät, die verrückt nach diesen Tieren sind, die grade jetzt Stabilität und Freude und treue tröstende Begleiter bräuchten
    - für mich die die Tiere grossgezogen hat und für die diese neben Kindern und einigen anderen Personen das Wichtigste auf der Welt sind.

    Ich bin da so was von absolut denk- und anpassungsunfähig und blockiert und dennoch natürlich nicht so doof nicht zu wissen, was entgegen allen Behauptungen für und wider, das Beste wäre

  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Ich verstehe alle Argumente - trotzdem kommt es mir so vor, als würdest du im Moment die falschen Prioritäten setzen und dich unnötig unter Druck setzten und in gewisser Weise prokrastinieren.


    Jetzt ganz aktuell solltest du den Fokus auf ein mögliches normales und erfreuliches Familienleben mit möglichst vielen positiven Highlights legen. Denn im Moment läuft doch eigentlich alles wie immer - immer noch viel stressiger als in anderen Familien aber doch irgendwie im gewohnten Trott.

    Und ihr seit aktuell alle vier zusammen und das solltet ihr genießen.


    Aktuell vorzubereiten ist der Klinikaufenthalte deiner beiden Kinder und die Hilfemittel, die dein krankte Sohn braucht um im Krankenhaus zu bestehen. Und vermutlich die Versorgung deiner zwei gesunden Kinder und der Katzen, während du nicht da bist.

    Habt oder werdet ihr den Termin jetzt doch vorziehen oder bleibt es bei dem Termin im Herbst?



    Das Thema Schule kannst du bearbeiten, wenn es dran ist.
    Alle wesentlichen Informationen hast du, alles ander bleibt abzuwarte, wenn du weißt, wie es deinem Sohn dort geht, wer die Klassenlehrerin ist und wie die Zusammenarbeit mit ihr klappt, ob sich ein Privatlehrer vor Ort findet etc. Das kannst du aktuell nicht weiter vorbereiten.


    Die Frage der Katzen ist erst aktuell, wenn es deinem Sohn so gut geht, dass er wieder nach Hause kann, das dauert - wenn ich es richtig verstanden habe viele Wochen vielleicht Monate nach der OP.

    Und in dieser Zeit sollte er sich auf die Rückkehr nach Hause zu den Geschwistern und den Katzen freuen.

    Er ist bis dahin aber auch älter und noch krankheitserfahrener und vernünftiger geworden.


    Wenn der Rat der Ärzte dann trotzdem heißt, die Katzen müssen weg, dann ist das so und dann findet du eine Lösung.
    Vielleicht ist der Rat der Ärzte aber auch - es geht mit Einschränkungen - und dann werdet ihr diese Einschränkungen umsetzen.



    Aber dann wenn es dran ist.


    Mensch, genieße das Leben, dass ihr jetzt habt.



    Deswegen rate ich dir, dich aktuell nicht mit diesem Thema zu beschäftigen - weil es ist nicht dran.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  8. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Folgendes noch:
    - Das Spenderimmunsystem kennt die Katzen ja auch schon. Ich würde fragen, ob das einen Unterschied macht.
    - Die Beispiele zur Reinigung bezügl. Allergenen halte ich für nicht relevant. Die Ausgangslage bei Allergenen (Stabilität) ist ja doch noch einmal komplett anders als bei Keimen.
    Ich glaube, die Stammzellen kennen die Katzen nicht. Würde ich jetzt mal vermuten. Die Memoryfunktion liegt doch bei den ausdifferenzierten Zellen, wie den Plasmazellen, die Antikörper bilden.

    Wegen eventueller Allergie würde ich mir auch weniger einen Kopf machen, da ja die Abwehr supprimiert ist und allergische Reaktionen überschießende Immunreaktionen sind.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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  9. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe alle Argumente - trotzdem kommt es mir so vor, als würdest du im Moment die falschen Prioritäten setzen und dich unnötig unter Druck setzten und in gewisser Weise prokrastinieren.
    Das Wort musste ich jetzt erst mal nachschlagen. Hm ja, du hast Recht, aber es hält mich auch aufrecht und es ist dennoch einfacher mich mit solchen Dingen zu beschäftigen als mit dem ganz Essentiellen.

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Jetzt ganz aktuell solltest du den Fokus auf ein mögliches normales und erfreuliches Familienleben mit möglichst vielen positiven Highlights legen.
    Mensch, genieße das Leben, dass ihr jetzt habt.

    Habt oder werdet ihr den Termin jetzt doch vorziehen oder bleibt es bei dem Termin im Herbst?
    Ja, das möchte ich absolut, weil mir jeden Tag mehr bewusst wird dass wir nicht mehr geniessen können und es keine unbeschwerte fröhliche Zeit mehr vorher geben kann. Haben nicht, aber werden, diese Woche.

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die Stammzellen kennen die Katzen nicht. Würde ich jetzt mal vermuten. Die Memoryfunktion liegt doch bei den ausdifferenzierten Zellen, wie den Plasmazellen, die Antikörper bilden.
    Ja, ich glaube die Stammzellen differenzieren sich später im Thymus zu Gedächtniszellen aus. Warum es aber immer heisst Tiere die vorher da waren, dürfen bleiben, aber keine neue dazukommen, weiss ich nicht. Die Impfungen müssen auch nach SZT als Erstimpfung wiederholt werden, da ist ja dann auch keine Memoryfunktion vom Spender.
    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)
    Geändert von Lilou157 (19.03.2017 um 20:07 Uhr)

  10. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Stammzelltransplantation Kind/keimfrei/Haustiere

    Ich kann sowohl nachvollziehen, dass es einfacher sein kann zu prokrastinieren - ich habe das getan, als ich bei meiner Tante, die damals wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs eine sehr geringe Lebenserwartung hatte und ich dort war um sie ein bisschen zu betreuen, während mein Onkel ausnahmsweise auf Geschäftsreise war und ich sollte das WLAN zum Laufen bringen - was damals noch etwas komplexer war .... ich habe im nachhinein viel zu viel Zeit mit der Technik verbracht - weil sie eben mobil surfen wollte vom Bett aus, aber so richtig wichtig war das eigentlich nicht - viel besser hätte ich im Nachhinein noch gute Zeit mit ihr verbracht als wir es beide noch hätten genießen können.


    Bei euch ist es nur eine stressige Zeit, die für euch alle vor euch liegt, mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts endgültiges - aber doch gute Zeit, die ihr lieber nett miteinander verbringen sollet, anstatt dass du dich mit lauter Themen beschäftigst, die nicht wirklich wichtig sind.


    Wenn du gerade freie Zeit hast - dann gönne DIR mal etwas schönes und nettes für dich - denn ich denke, das traust du dich im Moment gar nicht - aber ich fände es unglaublich wichtig, dass du mal ein paar Stunden aus dem Haus gehst und etwas tust, dass nur für dich ist und dass dich für ein paar Momente glücklich macht und dich alles vergessen lässt. Was auch immer das sein könnte. Tanzen mit Freundinnen, Boxtraining, ein Rockkonzert - irgendetwas was dich entweder auspowert oder dich körperlich voll fordert.

    Ich ahne, dass du da keinen Kopf und Nerv für hast - aber ich kan mir trotzdem vorstellen, dass es gut wäre.




    Und auf der anderen Seite kann ich verstehen, dass du eine unglaubliche Angst hast, irgendeine falsche Entscheidung zu treffen.
    Und dabei kann ich dir überhaupt nicht helfen - da können dir hoffentlich eher die Frauen etwas zu sagen, die selbst Kinder haben, denn ich habe das Gefühl, alles was ich dazu schreiben würde, kann nur hohl klingen.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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