Guten Morgen,
ich weiss nicht, ob ich hier richtig bin. Es geht um einen sehr nahen Angehörigen, aber da ich mir Informationen und Erfahrungsberichte wünsche, stelle ich es hier herein.
Die Diagnose ist erst ein paar Tage alt, daher wissen wir noch nicht so viel.
Was fest steht:
Aukkustikneurinom, der Tumor ist ca. 3,5 x 2,5 cm groß, drückt aufs Stammhirn, rechts schon kaum noch Hörfähigkeit, Ansätze von Gesichtslähmung auf der rechten Seite, gutartig, wächst langsam.
Operation soll bei der Größe unumgänglich sein. Verschiedene Ärzte sagen unterschiedliches: Tumorgröße bedrohlich versus "Mach Sie sich keine Sorgen, wir haben schon deutlich größere operiert!"
Wer weiss etwas dazu? Hat Erfahrungen? Eine solche OP am Kopf durchgemacht? Wie ging es danach weiter?
Mein Kopf ist voller Fragen, Angst und Sorge.
Wenn jemand etwas zu berichten hat, wäre ich sehr dankbar.
Einen schönen Sonntag und liebe Grüße wünscht und schickt Oranga![]()
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Thema: Schwannom - Tumor im Kopf
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12.03.2017, 09:50
Schwannom - Tumor im Kopf
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12.03.2017, 09:58
AW: Schwannom - Tumor im Kopf
Der Tumor ist für ein Alustikusneurinom schon recht große, eine Operation mit zumindest teilweiser Entfernung wird unumgänglich sein. Wenn die Patienten vom Allgemeinzustand nicht operabel sind, kann man auch bestrahlen, da es aber ein gutariger, langsam wachsender Tumor ist, ist es nicht so erfolgversprechend.
Hat sich denn der Betreffende in der neurochirurgischen Ambulanz einer großen Klinik, sinnvoller Weise auch Uniklinik vorgestellt?
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12.03.2017, 10:24Inaktiver User
AW: Schwannom - Tumor im Kopf
Informationen und Betroffene findest du im Forum der hirntumorhilfe.de
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12.03.2017, 11:14Inaktiver User
AW: Schwannom - Tumor im Kopf
alles Gute dem Angehörigen, Dir und der ganze Familie!
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12.03.2017, 12:39
AW: Schwannom - Tumor im Kopf
Ich danke euch!
Ja, termine in einer uniklinik stehen in den nächsten tagen an.
Spricht man denn von einem hirntumor? Er liegt ja voll unterhalb. Das risiko soll aber sein, wenn er an nerven klebt oder diese bei der op in mitleidenschaft gezogen werden.
Ach mann, es ist noch so unwirklich und gleichzeitig so bedrohlich nah. Habe vor jahren schon ein anderes familienmitglied an den krebs verloren, der zwar in der niere startete, aber dann nach jahren des schlummerns bis in den kopf wanderte. Und das war das todesurteil.
Bin noch ziemlich durch den wind
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12.03.2017, 12:40Inaktiver User
AW: Schwannom - Tumor im Kopf
Hallo Oranga,
es gibt auch ein Forum dafür:
Akustikusneurinom: • Foren-Übersicht
Bei dem Fall in meiner Familie wurde bestrahlt, der Tumor wurde dadurch verkleinert. Der Tumor war aber auch nicht ganz so groß. Die Person kann auf dem betroffenen Ohr nicht hören.
Ein Akustikusneurinom ist kein Krebs, der streuen kann, sondern ein gutartiger Tumor. Der macht "nur" durch sein Wachstum in der Umgebung Schwierigkeiten.
LG Penstemon


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