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  1. Inaktiver User

    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Ich lese gerade weiter oben, daß das nix nutzt. Mist.
    Du beherrschst die Sprache, nehme ich an.


  2. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Hallo, eventuell gibt es ja ehrenamtliche Kräfte, die in dem Krankenhaus für Patienten da sind und ggfs. auch übersetzen können, oder ihm einfach mal die Zeit vertreiben, wenn es ihm langweilig wird ? Ich wünsche euch alles gute für eueren Weg !

  3. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Dolmetscher, Freiwillige können uns/ihm nicht helfen, der Papa und ich sprechen die Kliniksprache perfekt und es wird selbstverständlich immer einer von uns oder Oma präsent sein wenn wir dürfen, er ist doch erst 6. Aber zwischen 21 und 10.00 Uhr dürfen Eltern nicht auf den Isolierzimmern sein (somit auch kein Dolmetscher oder Freiwilliger), die medizinischen Massnahmen, die Pflegemassnahmen finden morgens ohne Eltern statt. Es geht mir drum dass er versteht was dann mit ihm gemacht wird und sich nicht total ausgeliefert fühlt (obwohl er bis auf den Katheter eigentlich alles kennt), dass man ihm zureden kann und er ein Minimum versteht. Es geht mir drum dass er ausdrücken kann wenn er Schmerzen hat, ihm übel ist, er mit uns telefonieren möchte, es bricht mir das Herz ihn so allein und hilflos zu wissen. Er soll zumindest das Elementarste verstehen und ausdrücken können. Ich kann ihm zb zu Hause die Hygienemassnahmen erklären, aber wenn er dann nachts allein ist und sein Kuscheltier runterfällt, wird er es aufheben wollen und bestimmt nicht dran denken dass Fussboden tabu ist, er muss auch ein Minimum verstehen können was die Schwestern sagen.

    Die Sprachbarriere war eigentlich eins der Hauptargumente wegen dem wir uns vor ein paar Wochen erst gegen die Transplantation entschieden hätten, es macht einfach alles noch schwieriger. Aber wir werden bis dahin einen Grundwortschatz aufbauen und ein Bilderkommunikationsheft entwickeln. Nochmal danke für diesen wertvollen Tipp.

    Merav, es geht in die Landeshauptstadt, da wird keiner unsere Sprache sprechen.

  4. Inaktiver User

    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Wenn Ohr jetzt anfangt zu Hause bei den medizinischen Angelegenheiten diese Sprache zu benutzen, lernt er bis September genug.

    Meine Schwägerin istt Muttersprachlerin in dee betreffenden Sprache und spricht mit meinen Kindern ausschließlich so. Besonders oft sehen wir uns nicht.
    Die 1 1/2jährige führt kleine Anweisungen aus, das heißt sie versteht altersgemäß. Die vierjährige versteht das gesprochene Wort fast komplett, lacht bei Witzen an der richtigen Stelle, antwortet aber ausschließlich auf Deutsch.

  5. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Hm, es ist Opasprache hier (und war früher Papasprache, wir haben aber die Sprache aufgegeben als Sohnemann 2 war, weil er damit überfordert war), aber mein Sohn versteht sie null, er tut sich leider sprachlich schwer, hatte eine Sprachentwicklungsverzögerung und aktuell auch immer noch Sprachprobleme. Er kann sich schon in seiner Muttersprache für viele nicht verständlich ausfrücken. Mal sehen

  6. Avatar von ereS
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Zitat Zitat von Lilou157 Beitrag anzeigen
    Er ist 6.
    Danke für die Idee mit den Kärtchen , die ist super und das werde ich übernehmen, ihm ein Kommunikationsheft anlegen.
    Es ist nicht so dass ich ihn allein im Ausland lassen werde (ich peile extra September an, weil ich in den Sommerferien die Betreuung meiner anderen Kinder nicht abdecken kann und es in Schulzeiten einfacher ist), ich werde natürlich so viel wie möglich bei ihm sein, aber auf den Isolierzimmern darf man nachts nicht beim Kind bleiben. Da ändern dann auch Freiwillige oder Übersetzer nichts dran.
    es gibt ein "zeige-woerterbuch" von pons
    und ein "ohne worte verstaendigen" buch von langenscheidt


  7. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Vielleicht würde es helfen, wenn er mit dem Telefon / Smartphone gut umgehen kann und jederzeit jemand anrufen kann, wenn er sich unsicher fühlt.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)


  8. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Ich hatte übrigens heute ein sehr interessantes Gespräch mit einem Spezialisten von internationalen Rang in der Transplantationsmedizin (Stammzellen/Knochenmark) und bin nochmal sehr entspannt und beruhigt worden, was das Risiko grade bei Kindern bzw jungen Menschen betrifft.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
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  9. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Hallo, Lilou,
    Darf dein Sohn Technik mit ins Isolierzimmer nehmen? Dann könnte ihm vielleicht eine Talker-App helfen.
    Talker-Apps werden zur Kommunikation mit nicht sprechen denn Menschen verwendet.
    In der App gibt es Bilder, die etwas symbolisieren. Der Nutzer drückt darauf und die App sagt, was er meint. Also Bild für Schmerz und Kopf - sein Kopf tut weh. Meist kann man auch eigene Bilder erstellen, so dass man typische Krankenhausthemen ergänzen könnte.
    Solche Apps können in verschieden Sprachen sprechen. Seine App könnte dann Deutsch reden, die Personal-App mit den gleichen Bildern spräche seine Muttersprache.
    Vielleicht könnte man damit die Kommunikation erleichtern.

    Alles Gute für deinen Sohn

    advaco

  10. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Ich hatte übrigens heute ein sehr interessantes Gespräch mit einem Spezialisten von internationalen Rang in der Transplantationsmedizin (Stammzellen/Knochenmark) und bin nochmal sehr entspannt und beruhigt worden, was das Risiko grade bei Kindern bzw jungen Menschen betrifft.
    Hat er sich auch zu Langzeitfolgen geäussert? Hier hiess es unter 10 Jahren wären die Risiken dafür am Grössten da die Organe nicht ausgereift sind und in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden können. Mein Sohn hat schon gravierende Organschäden (deswegen sind für ihn die Risiken der Chemo und Transplantation auch gross).

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