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  1. Avatar von Anni04
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Ach Lilou.... ich freue mich einfach so für euch.

  2. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Und eine für die, deren Kampf nicht so glücklich verlief und ich finde die Verbundenheit, die Ihr habt, sehr berüherend!
    Wir haben Freunde von damals und aus der Zeit danach, der Verarbeitungsphase. 2 Kinder von damals haben einen Rückfall, eins ist im Mai verstorben. Das ist wahnsinnig schwer für mich.
    Ich bin seit damals, auch als Hommage an meine Mutter, ehrenamtlich, soweit ich es emotional schaffe, im Bereich der Stammzellspende, der Information, der Ausrichtung von Typisierungsaktionen tätig. Und begegne da ganz vielen Schicksalen, die mich tief berühren und nicht mehr loslassen.
    Mit dem Körper sind wir dieser Welt entflohen, ein Teil unseres Herzens ist noch ganz tief damit verbunden. Man kann das was man da gesehen/erlebt hat, nie mehr vergessen.

  3. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Zur Ruhe kommen wir wohl nie

    Und wenn sonst nichts ist, kommt so ein doofes Coronavirus daher und versetzt uns in Angst und Schrecken.

    Ich weiss nicht was ich denken und was ich machen soll.

    In „unseren Kreisen“ ist die grosse Panik.
    Ich kenne viele Eltern immungeschwächter Kinder die ihrem Kind schon eine selbsternannte strikte häusliche Isolation auferlegt haben.

    Muss ich das? Möchte ich das?

    Einerseits tendiere ich absolut nicht zur Panik und habe anfangs relativ entspannt zugekuckt.
    Aber nun kursiert das Virus auch hier, ein Klassenkamerad eines meiner Kinder ist in Quarantäne, ich arbeite in direktem Umfeld zu/mit Personen die täglich mit Verdachtsfällen in Kontakt kommen, gehe aufs gleiche Klo, berühre die gleichen Türklinken, Knöpfe im Aufzug.

    Es ist mir nun einfach zu nah.
    Und die Ungewissheit macht mich verrückt.
    Niemand kann mir sagen was passieren wird, wenn mein Kind das Coronavirus erwischt.

    Soll ich ihn isolieren um auf Nummer sicher zu gehen? Aber was bringt es mir wenn ich ihn isoliere, ich muss arbeiten, meine Kinder zur Schule. Ich kann doch nicht einfach auf unbestimmte Zeit unbezahlten Urlaub nehmen, wir knabbern noch an den ganzen Schulden von damals. Und wie lange soll das gehen?Niemand weiss doch wie lange das Virus rumkursieren wird.
    Meine Grossen müssen zur Schule. Auch den Kleinen kann ich doch nicht monatelang rausnehmen. Mal abgesehen davon, dass er zu viel Stoff verpasst, er ist nun 9, wie soll ich ihn auf unbestimmte Zeit zu Hause beschäftigen (und erstmal betreuen) können.

    Aber habe ich mein Kind nun 3 Jahre durch die Hölle geleitet um ihn dann wieder einem tödlichen Risiko auszusetzen? Wie sollen wir so leben?

    Ich weiss echt nicht wo ich dran bin und was richtig oder falsch ist und klare Ansagen macht niemand. Ich bin so verunsichert. Und fühle ich überfordert mit dieser Verantwortung die wieder ganz allein auf mir lastet.

    Und ich bin einfach nur total sauer und enttäuscht, dass für uns der Frieden einfach nie anhalten darf.

  4. Avatar von jofi2
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Ich würde mich mit diesem Anliegen an die Virologie der Charité wenden, den Fall vortragen und fragen, ob es Daten bezüglich des Risikos der immunsuprimierten Kinder gibt.

    Persönlich würde ich es als Laie erst mal so sehen, dass das Kind eine beschützte Umgebung braucht.
    Ansonsten:
    Was rät die Klinik, in der Dein Kind behandelt worden ist?
    Über der Erde braust der Sturm,
    unter der Erde haust Herr Wurm.
    Hat Apfel, Kerze und Roman,
    womit ihn nichts erschüttern kann.

    (Aus: E. Moser: Der Dachs schreibt hier bei Kerzenlicht).

  5. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Dass er ganz klar risikogefährdet ist und soweit möglich den Kontakt zu anderen meiden sollte. Ist ja klar, die sichern sich ab, was sollen die auch sonst sagen.
    Mein gesunder Menschenverstand sagt das gleiche, nur habe ich keine Ahnung wie das praktisch umsetzbar sein sollte. Ausserdem bringt es ja nur was wenn wir alle zu Hause bleiben würden.
    Und was wenn das Monate andauert?
    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)


  6. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Das ist wirklich gemein. Ich fühle mit Euch.

    Du schreibst, die Verantwortung liege alleine bei Dir. Was meint denn der Vater? Kannst oder magst Du mit ihm diese schwere Last nicht teilen?

    Alles Liebe und Gute Euch!

  7. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Nein, ich meinte nicht den Vater, wir kommen gut klar miteinander, sondern die Ärzte. Genaue Aussagen macht keiner ob oder ob nicht mein Sohn in Isolation muss. Naja bisher zumindest, wir hatten bis vor 1 Woche nur 2 infizierte Personen. Jetzt steigen hier die Infektionen auch an und ist klar dass er nicht mehr zur Schule kann. Heute war dann sein erster Tag zu Hause auf unbestimmte Zeit. Alles drumrum Betreuung, Arbeit ist immer noch ein riesengrosses Fragezeichen


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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Ich hab dieser Tage viel an Euch gedacht.
    Auch diese Spirenzien des Schicksals werdet Ihr überstehen.
    Geändert von Alma_Svensson (12.03.2020 um 20:53 Uhr)

  9. Avatar von Lilou157
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Hier sind ab morgen landesweit alle Schulen zu und alle Eltern die ein Kind unter 13 Jahren haben, bekommen aussergewöhnlichen Urlaub
    "Wir können für unsere Kinder nicht jeden Tag die Sonne scheinen lassen,
    aber bei Regen können wir den Regenschirm halten"

    (E. Gombault)


  10. Registriert seit
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    AW: Stammzelltransplantation Kind

    Super! Das ist toll!

    Meine Freundin arbeitet was ähnliches wie Du, ihr Institut wurde bis auf weiteres geschlossen.
    RIDENDO CORRIGO MORES

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