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  1. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Oh Mann Strunzhuhn, das ist echt total Scheixxx,

    Du wolltest von Spontanheilungen lesen und ich habe auch eine kleine mutmachende Geschichte für Dich. Ein Nachbar meiner ehemals besten Freundin hatte Krebs im Endstadium und ihm wurde eine kleine zu erwartende Restlebenszeit genannt. Er machte es in etwa so, wie Spandia vorhin beschrieben hat. Er brach alle Zelte hinter sich ab und reiste nach Indien und tat dort nur das worauf er wirklich Lust hatte. Nach einem Jahr ungefähr kam er zurück und war gesund. Das ist jetzt etwa 15 Jahre her und es geht ihm bestens.

  2. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    @Strunzhuhn

    mir fehlen auch die Worte, daher

    zum Dr.

    und dass du noch viele hast und ganz ganz viel

  3. Avatar von Henne65
    Registriert seit
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    Beiträge
    15.221

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    liebe strunzhuhn, weia, da schluckt man erst mal so vorm bildschirm....

    mach das allerbeste draus, gib dem leben nicht mehr tage/wochen/monate/jahre, sondern den tagen/wochen/monaten/jahren mehr leben! alles erdenklich gute für dich!
    Auch in diesem Jahr unterstütze ich von Herzen gern eine Spendenaktion der farbfreudigen Kuh .

    Tanzen ist Träumen mit den Beinen. (Herwig Mitteregger)

    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)


  4. Registriert seit
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    13.801

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Liebes Strunzhuhn,

    Deine Geschichte berührt mich besonders, da selbst betroffen.

    Mein Rat, lass Dich nicht verrückt machen, wir alle haben ein Verfall Datum, mit dem grossen Unterschied,
    dass uns keiner so brutal sagt, "Wann"

    Ärzte richten sich nach Statistiken, Du meine Liebe bist keine Statistik.

    Meine Schwägerin war so eine, sie lebte noch 20 Jahre nach ihrer fatalen Diagnose.

    Tu alles was Dir gut tut, und lebe bis zum Letzten egal wann das ist.

    Ich schicke Dir eine grosse Portion positiver Kraft und bete für einen guten Ausgang für Dich.

    Mckenzie
    Mckenzie

  5. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Liebe Strunzhuhn - da ich aus deinen Postings deinen dicken Kopf rauslesen kann, setz ihn ein.
    Mach das, was du gerne machen willst, wonach du dich fühlst.

    Ich hab nur ein Beispiel für eine unerwartete Heilung, google mal nach Dr Ian Gawler, Melbourne, der seinen Knochen- und Lungenkrebs entgegen aller Prognosen überlebte. Ich hab ihn letztes Jahr live gesehen, er lebt wirklich noch, nach 40+ Jahren.

    Und selbst wenn du dich nicht der kompletten Ernährungs- und Lebensumstellung hingeben willst (ernährungstechnisch bist du wahrscheinlich eh eingeschränkt, oder?) - füll deine Tage. Ich hab gestern einen kurzen Film über eine Frau gesehen, die das Wort 'unheilbar' zu hören bekam. Sie 'arbeitet' jetzt ihre Bucketlist ab und kommt gar nicht gross zum Nachdenken, so voll sind ihre Tage und soviel Spass hat sie.

    Direkt gesagt - du hast dann wenigstens so oder so gute Monate gehabt. Besser, als sich jetzt zu verkriechen. Obwohl ich dich nicht so einschätze, dass du dich verkriechst.

    Und ja, es sagt sich als Nichtbetroffene leichter, aber es macht auch uns Mut.

    Toitoitoi
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  6. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Liebe Strunzhuhn,

    die kalte Härte, mit der du den vermuteten Zeitpunkt dessen erfahren hast, was für uns noch unbekannt ist, hat mich erschreckt.

    Behalte deinen trockenen Humor, fülle deine Tage mit Leben, vergiss unnötige Rücksichten.
    Und gib nie auf. Die Fülle der in diesem Strang genannten Spontanheilungen macht wirklich Mut.

    Und lass dich hier blicken. Ich mag deine Beiträge sehr. Wenn es irgendwas gibt, was ich für dich tun kann - immer her damit.


  7. Registriert seit
    25.10.2012
    Beiträge
    555

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ich kenne eine Frau, die mit Krebs schon ziemlich lange lebt und u. a. vor einigen Jahren hätte sterben sollen. Wenn es immer nach der Statistik gehen würde.

    Ich habe Gallengangskrebs, bin Whipple-operiert und habe eine R1-Situation. Ich weigere mich, die schlechten Prognosen auf mich zu beziehen. Bisher erfolgreich - mir geht es prima, im letzten CT war nichts zu sehen. Meine Chemo war palliativ angesetzt. Ich sehe das einfach nicht ein.

    Irgendwo ist immer eine Tür offen. Und wenn nicht, muss ich eben durch die Lüftungsklappe passen…

    Lass es Dir gut gehen!
    Wir sind alles Einzelfälle und kein statistischer Wert. Ein trotziger Sturschädel ist schon mal eine gute Voraussetzung.

    Und hole Dir weitere Meinungen.
    ----------------------
    Viele Grüße
    Stephanie

  8. Avatar von Malina70
    Registriert seit
    25.06.2004
    Beiträge
    12.157

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ich schreib jetzt mal was ganz anderes. Und vermutlich ist es nicht das, was Du hören willst. Und vermutlich werde ich dafür gesteinigt. Aber egal. Ich schreibe ja aus Sicht einer Betroffenen mit unheilbarem Krebs, auch wenn ich keineg genaue Prognose hab.

    Niemand hat ein Anrecht auf langes Leben, egal wie sehr man das möchte. Die Opfer des Flugzeugabschusses in der Ukraine, die mittlerweile zehn Toten des Busunglücks in Dresden, die ganzen Toten in Israel und Gaza. Niemand von denen hat morgens gedacht, dass er abends nicht mehr lebt. Und wir leben heute noch. Mit welchem Recht? Mit gar keinem.

    Und wenn meine letzte Stunde näher rückt, dann sage ich mir, okay, dann ist das jetzt so. Dann will ich verdammt noch mal für jeden einzelnen schönen Tag dankbar sein, den ich im Leben hatte, auch seit Ausbruch der Krankheit. Dann will ich dem Leben noch so viel Schönes abringen, wie es möglich ist. Und dann in Frieden und Dankbarkeit gehen. Auf keinen Fall will ich bitter und neidisch gehen, weil ich doch noch so viel hätte machen können und wollen - und der da drüben darf leben.

    Ja es gibt solche Fälle von Spontanheilung und deutlich längerem Überleben. Aber auch da: kein Anrecht, sorry.

    Ich glaube ehrlich, manl lebt besser, wenn man den Tod integriert und akzeptiert, statt ihn bis zuletzt zu verdrängen. Er ist Teil des Lebens. Es mag Menschen geben, für die es besser ist, den Tod bis zuletzt zu verdrängen. Aber ob das ein guter Tod ist, den sie sterben? Ich will einen erwachsenen Tod, einen reifen, ruhigen, keinen trotzigen. Ich will meinen Tod, der zu meinem Leben passt. Immer ein wenig eigenwillig, unangepasst, den eigenen Weg gehen, aber eben auch annehmen und loslassen können, wenn es soweit ist.

    Mach aus Deinem Leben, was Du noch kannst und willst. Vielleicht lebst Du dann auch vor lauter Beschäftigung länger als erwartet. Und wenn nicht, dann lerne anzunehmen. Ich glaube, das ist das größte Geschenk, das Du Dir und den Deinen machen kannst.

    Ende der Predigt!

    Alles Gute,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  9. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Niemand hat ein Anrecht auf langes Leben, egal wie sehr man das möchte. Die Opfer des Flugzeugabschusses in der Ukraine, die mittlerweile zehn Toten des Busunglücks in Dresden, die ganzen Toten in Israel und Gaza. Niemand von denen hat morgens gedacht, dass er abends nicht mehr lebt. Und wir leben heute noch. Mit welchem Recht? Mit gar keinem.

    Und wenn meine letzte Stunde näher rückt, dann sage ich mir, okay, dann ist das jetzt so. Dann will ich verdammt noch mal für jeden einzelnen schönen Tag dankbar sein, den ich im Leben hatte, auch seit Ausbruch der Krankheit. Dann will ich dem Leben noch so viel Schönes abringen, wie es möglich ist. Und dann in Frieden und Dankbarkeit gehen. Auf keinen Fall will ich bitter und neidisch gehen, weil ich doch noch so viel hätte machen können und wollen - und der da drüben darf leben.


  10. Registriert seit
    06.04.2011
    Beiträge
    13.801

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Malina,

    steinigen nein - aber wäre ich jetzt in der Situation von Strunzhuhn könnte ich wahrscheinlich nichts mit dem was Du geschrieben hast anfangen.


    Elisabeth
    Mckenzie

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