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  1. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Strunzhuhn.... ich bin auch geschockt....aber:

    Totgesagte leben länger.... ich würde auch nichts machen, keine Chemo, kein Internet....

    das Unterbewußtsein kann eine Menge....versuche Meditation zu lernen, kurbel deine Selbstheilungskräfte an....


    Im Endeffekt hast du nichts zu verlieren du kannst nur gewinnen!!

    Wir sind jedenfalls hier - schreib dir die Finger wund.....

    Alles Gute erstmal - genieß dein Leben!!

  2. Avatar von Sintonia
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Der erste Gedanke "verdammte Scheixxe!!!"

    Danach einfach in sich hineinhorchen, dein Körper und dein Geist werden dir mitteilen, was du brauchst und was dir gut tun wird.

    Ich wünsche dir verdammt viel Kraft und alles Liebe
    Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
    sondern viel mehr der Kopf

  3. Avatar von Sprachlos
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ich würde meinen, ein seriöser Mediziner sagt so etwas überhaupt nicht, gerade weil sich für den Einzelfall gar nichts aus der Statistik ablesen lässt.

  4. Avatar von Dike
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Auch mein erster Gedanke: "das kann nicht sein."

    Ich schließe mich den Vor-Schreiberinnen an: Schau darauf, was gut für dich ist und was dir gut tut.

    Ganz viele positive Gedanken zu dir hin!


  5. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Zumindest müsste der Arzt - falls das notwenig ist - auf die Streuung hinweisen sowie erklären, dass und warum Statistik nie eine Aussage für den Einzelfall machen kann.
    Ich habe manchmal den Eindruck, ein Teil der Ärzte hat selber null Ahnung von Statistik, konfrontiert aber Patienten mit Fakten, die der jeweilige Mediziner selbst nicht richtig verstanden hat.

  6. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ich habe keine Geschichte mit einem guten Ende, aber trotzdem auch ein guter Weg.

    Meine Tante ist vor einigen Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Ein böser Krebs, weil er schnell und lange unerkannt wächst und bei ihr auch schon gestreut hatte. Der Krebs wurde im Mai erkannt - ihr war wichtig, die Hochzeit ihrer Tochter im August noch zu erleben.

    Ihr wurde ein Großteil der bereits betroffenen Organe herausoperiert, es ist erstaunlich mit wie wenig Organen man leben kann.
    Sie hat sich im folgenden halben Jahr mit guten Menschen und guten Dingen umgeben. Mein Onkel hat seinen Job stark eingeschränkt, wenn er unterwegs war war immer jemand aus der Familie oder aus dem Freundeskreis bei ihr. Ihre Freunde waren toll, sie hat quasi täglich einen Brief, ein Päckchen, einen Anruf oder Besuch bekommen. In den letzten Monaten hatte sie auch eine Pflegerin, die regelmäßig vorbei kam.

    Sie war auf der Hochzeit ihrer Tochter, sie haben noch schöne Urlaube gemacht, sie hat die Zeit genossen, ihr Leben aber gar nicht so wesentlich geändert. Sie hat Bücher gelesen, sich die neueste Harry-Potter-DVD angesehen. Sie hat noch Blumen für den Garten ausgesucht und gepflanzt.

    Körperlich ging es ihr immer schlechter, aber sie hat das genossen, was sie genießen konnte, war nie verzweifelt, sondern ausgesprochen positiv und hat diese positive Einstellung auch um sich herum verbreitet und hat auch über unser Leben nach ihrem Tod gesprochen, wie zB dass mein Onkel nicht aus (aus ihrer Sicht) falsch verstandener Liebe nach ihrem Tod alleine bleiben soll. Sondern das tun soll, was ihm gut tun - eben weil sie ihn liebt, wünscht sie ihm ein gutes weiteres Leben.

    Sie hatte im Prinzip ihr Leben weiter so gelebt, wie vorher, sie hat in den letzten Tagen auf der Palliativstation Wintersport im Fernsehen geguckt, wie in den Jahren vorher.

    Ende Dezember ist sie dann gestorben, auch da waren Familie und Freunde um sie herum und sie hat noch erfahren, dass ihr Tochter schwanger ist. Sie ist dann ganz ruhig eingeschlafen.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  7. Avatar von twix25
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ihr wurde ein Großteil der bereits betroffenen Organe herausoperiert, es ist erstaunlich mit wie wenig Organen man leben kann.

    So war es bei meiner Freundin auch
    Sie nannte es/sich: ausgehöhlt wie ein Suppenhuhn

    Das soll nicht provokativ klingen, liebe strunzhuhn-ich denke, da dein Eröffnungsbeitrag so deutlich war, darf ich das so wortwörtlich zitieren...
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  8. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Ich habe von meiner Tante gelernt, die Dinge so an- und auszusprechen wie sie sind und jeden Tag zu genießen bzw. mich an kleinen Dingen zu freuen und nichts aufzuschieben, was ich heute genießen kann.


    Es geht für mich weniger darum ein möglichst langes Leben zu haben, sondern eines in dem ich mich wohlfühle. Das sagt sich jetzt gesund vielleicht leichter als in deiner Situation, aber ich hoffe, dass ich das auch in deiner Situation noch könnte.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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  9. Inaktiver User

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Wofür entschuldigen...

    Liebe Strunzhuhn.

    In der Tat: schxx Nachrichten.

    Du möchtest positive Dinge hören.
    Zwei habe ich.

    Eine Frau, BK danach Metastasen v.a. im Gehirn. "Austherapiert", so wurde das genannt. Hat sich völlig von der Schulmedizin abgewandt, Geistheiler, Meditation, "Aufräumen" des Inneren, also der Psyche etc.
    Lebte 10 Jahre weiter (seither habe ich keinen Kontakt mehr, war eine LG eines ehemaligen Kollegen, war aber zu dem Zeitpunkt Metastasen-frei).

    Eine Frau, Lungenkrebs. Ebenso "austherapiert" (ich finde das Wort ätzend). Holte sich auf Rat einer Freundin eine Zweitmeinung ein, an einer Spezialklinik. Nicht nur, dass Ihr zuviel eines Lungenbereichs wegoperiert wurde, die Ärzte hielten es für durchaus möglich, mit einer gezielten (ziemlich heftigen) Chemo dem Krebs den Garaus zu bereiten.
    Die Chemo war so, wie die Ärzte es vorher sagten, heftig, sie kurz vorm Abbrechen, zog aber durch.
    Heute Krebs-frei, seit über 3 Jahren.

    Als Lesetipp noch, von wegen der Ganzheitlichkeit: Louise L. Hay "Gesundheit für Körper und Seele", sie führt verschiedene Krankheitsbilder, auch Krebs, auf falsche Glaubenssätze zurück, die in uns "wohnen", hat selber eine Krebskrankheit überlebt.

    Ich habe nach meinem Krebs eine Enzym-Kur angefangen, auf die ich sehr schwöre, hatte ich Dir, glaube ich, schon erzählt.

    Würde in Deinem Fall wohl diese Wege versuchen, Zweitmeinung einholen (!) an erster Stelle und mich durchaus auch diesen anderen Alternativen offener zeigen, die "Louise" lese ich seit geraumer Zeit wieder (sie führt Krebserkrankungen u.a. auf Groll, alten Groll zurück) und verändere mich im Moment auch sehr, d.h. gehe alte Baustellen an, die schwelen und ja, in der Tat Groll verursachen.

    Schreib' schreib', das auch mein Tipp. Wir sind hier.

    Viele liebe Grüße zu Dir,

    narrare.


  10. Registriert seit
    06.05.2004
    Beiträge
    4.774

    AW: "Ihnen bleiben nur noch wenige Monate" - keine Lust, den Löffel abzugeben

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Habt ihr Berichte oder eigene Erfahrungen, wie Betroffene, denen ihr persönliches Verfallsdatum präsentiert wurde, aus Trotz und Widerspenstigkeit trotzdem länger gelebt haben?

    Ich könnte gerade eine gute Dosis an Optimismus-Vitamin gebrauchen.

    Ja, Strunzhuhn. Da fallen mir spontan einige ein. Ich wünsche Dir, dass Du hoffentlich auch dazu gehören wirst.

    Gute positive Wünsche und einen großen Sack voller optimistischer Vitamine für Dich!

    Mir fehlen bei solchen Nachrichten oft die Worte, deshalb leihe ich mir in diesem Fall welche:

    Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird.
    Aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen wird. - Jean Dutourd -

    Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich
    ein Pessimist, der es wieder ausbläst. - Giovanni Guareschi -
    Geändert von Feinsinn (19.07.2014 um 13:18 Uhr) Grund: traditionell kein Beitrag ohne einen Fehler

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