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  1. Inaktiver User

    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    An dem Beispiel, das Dharma geschildert hat, sieht man ja, dass auch für Gesunde der Abstand von zwei Jahren, in denen die Haut untersucht wird, viel zu lang sein kann - gerade wenn man an die Stellen denkt, die man selbst kaum inspizieren kann.
    Na, Dharma's Freundin wußte ja, das sie da eine merkwürdige Hautveränderung hat, anderen ist es anscheinend auch aufgefallen ..... Aber sie hat sich monatelang nicht drum gekümmert. Das ist schlichtweg fahrlässig und dumm ..... Schrecklich, das es direkt solche Konsequenzen hatte.

    Aber eben weil Melanome ggf. schnell wachsen, gehe ich persönlich nicht zu den Hautscreenings, sondern beobachte meine Hautmale lieber sorgfältig. Zum Hautarzt gehe ich eben dann, wenn eins neu erscheint + mir nicht ganz koscher erscheint (oder wenn sich eins verändern würde). Eben einige - gutartige - Hämangiome in den letzten Jahren.

    GERADE Hautkrebs bietet eben die Chance, das selbst zu erkennen - im Gegensatz zu anderen Tumorerkrankungen. Und diese Chance sollte man nutzen.

    Bei Dir hat das ja prima funktioniert, zum Glück.

  2. Inaktiver User

    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Deine Kindheit dürfte aber schon ein paar Jahrzehnte her sein?
    Meine auch - trotzdem habe ich auf allen Kinder-Fotos aus den sechziger Jahren am Strand ein Hütchen auf und ein T-Shirt an. Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, das direkte starke Sonneneinstrahlung gerade für ein Kleinkind nicht gut sein kann .... Meine Eltern waren dafür auch vor 50 Jahren schon klug genug, trotz nicht-medizinischer Berufe ....

    Und auch heute noch sieht man Eltern, die selbst unterm Sonnenschirm liegen, während ihr Kleinkind in der Sonne im Sand buddelt ....

  3. Avatar von Gitta777
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    AW: Malignes Melanom ...

    Tja, Lorelei, was ist zum Beispiel mit der behaarten Kopfhaut? Ich kann weder vorstellen, dass ein Hautarzt alle Stellen genau inspizieren kann, so wie das an Armen und Beinen möglich ist, noch, dass du dich auf Begutachtungen durch Bekannte oder auf den Frisör verlässt. Man kann auch zwei Spiegel zur Hilfe nehmen, dauert auch ewig.
    Eigentlich sind ja die Hautärzte dafür da, aber was tun, wenn er seine Pauschale von der Krankenkasse bekommt, die Zeit aber weit überschreitet? Da haben wir Frauen schon Nachteile.
    Früher oder später stößt jedem alles zu. Das Leben achtet auf Vollständigkeit.
    (George Bernard Shaw)

  4. Inaktiver User

    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Tja, Lorelei, was ist zum Beispiel mit der behaarten Kopfhaut?
    100%igen Schutz gibt's halt nicht. Wobei Melanome dort auch selten sind, meistens entstehen sie an den Extremitäten.


  5. Registriert seit
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    1

    AW: Malignes Melanom ...

    Hallo Gitta777,

    ich wollte meinen Senf auch noch dazugeben, da ich selber betroffen bin.

    Allerdings ist das meiste schon gesagt, hier waren einige Antworten bei die mir aus der Seele gesprochen haben, gute Leute!

    Erst Recht wenn man an Deine anfängliche Wut denkt, bei mir war es ähnlich:
    Malignes Melanom, allerdings hatte der kleine Scheißer schon in die Lymphknoten gestreut, obwohl ich SOFORT nachdem ich die Veränderung auf der Haut gesehen habe zum Arzt gegangen bin.
    Mir war sofort klar was das bedeutete, das hatte ich im Gefühl. Ich bin dann sofort zum Durchgangsarzt, von dem ich wußte daß er schön tief und großflächig schneidet, sicher ist sicher...
    Er war auch der Meinung daß das harmlos sei, ich habe darauf gedrungen daß es raus kommt.
    Ein paar Tage später war ich zum Fäden ziehen da, danach gab er mir die Hand und wollte mich verabschieden. "Die Diagnose hätte ich gerne noch." sagte ich. "Ach so, Schwester, zeigen sie mir mal eben den Befund von Herrn XY." sprach er seine Sprechstundenhilfe an.
    Er blickte auf den Befund, wurde blaß, schloß die Tür und bat mich wieder hereinzukommen. Er hatte nämlich bis dahin noch immer nicht kapiert daß er ein malignes Melanom entfernt hatte.
    Hätte ich also nicht nachgehakt, ich würde jetzt sicher nicht hier schreiben.
    Das war 2008. Danach kamen dann metastasierte Lymphknoten, Interferontherapie und Strahlentherapie.
    Jetzt bin ich seit fast zwei Jahren krebsfrei.
    Deshalb an alle- bitte immer nachhaken, auf Euch selber hören, nie passiv sein, der Krankheit die Stirn bieten.
    Ich weiß daß meine Chance sehr alt zu werden immer noch geringer als bei vielen anderen ist, Aber wenn man bedenkt daß bei meinem Metastasenstadium nach fünf Jahren noch 40% leben: da gehöre ich schon mal zu.
    Glaubt an Euch selber, lasst Euch nicht unterkriegen und denkt positiv!
    Viele Grüße an alle!

  6. Inaktiver User

    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Tja, Lorelei, was ist zum Beispiel mit der behaarten Kopfhaut? Ich kann weder vorstellen, dass ein Hautarzt alle Stellen genau inspizieren kann, so wie das an Armen und Beinen möglich ist, noch, dass du dich auf Begutachtungen durch Bekannte oder auf den Frisör verlässt. Man kann auch zwei Spiegel zur Hilfe nehmen, dauert auch ewig.
    Eigentlich sind ja die Hautärzte dafür da, aber was tun, wenn er seine Pauschale von der Krankenkasse bekommt, die Zeit aber weit überschreitet? Da haben wir Frauen schon Nachteile.
    Mein Hautarzt sucht auch da und wurde auch einmal fündig. Bei mir musste ein schwarzer Fleck mit einer kleinen OP entfernt werden - war aber kein Hautkrebs.

  7. Avatar von Gitta777
    Registriert seit
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    AW: Malignes Melanom ...

    Oh, Gott, uwe, das ist ja auch der Hammer! Sag mal, geht´s denn noch? Wie ich oben schon geschrieben habe, am besten, wir studieren selber Medizin. Bei dir war es ja schon viel weiter fortgeschritten.

    Ich habe jetzt zu einer Hautärztin gewechselt, zu der ich Vertrauen habe. Sie ist sehr gründlich, und die Praxis ist dafür bekannt, dass sie eher einmal zu viel als einmal zu wenig operiert. Eigentlich müsste ich die ersten fünf Jahre jedes halbe Jahr zur Vorsorge gehen, gehe aber jedes Vierteljahr und lasse die ganzen Muttermal einmal im Jahr fotografieren. Mehr kann ich wohl nicht machen.

    Aber man sieht auch an deinem Beispiel, dass selbst die Ärzte sich manchmal schwer tun, diese Muttermale richtig einzuschätzen, obwohl die Ärztin, bei der ich zuerst war, sowieso in dem Ruf steht, die Patienten zackzack abzufertigen.

    Mir geht es jetzt so, dass ich jeden Tag einen anderen Leberfleck entdecke, der mir Angst macht. Auf mein eigenes Urteil kann ich mich nach dieser Erfahrung nicht mehr verlassen, da hätte ich schon mindestens 100 OP´s gehabt.

    Ich wünsche dir alles Liebe.
    Gitta
    Früher oder später stößt jedem alles zu. Das Leben achtet auf Vollständigkeit.
    (George Bernard Shaw)


  8. Registriert seit
    15.01.2006
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    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Verantwortungsvoll handeln können Eltern allerdings nur, wenn zu dieser Zeit bestimmte Fakten bereits bekannt sind. Und, dann gibt es immer noch zu jeder Meinung noch eine Gegenmeinung; als Beispiel möchte ich nur Impfungen nennen. Gut, schlecht, nötig, unnötig?
    Schlechtes Beispiel Impfen, denn genau da gibt es eigentlich keine zwei Meinungen von Fachleuten.

    Heute ist es auch so beim Sonnen, sei es im Freibad oder im Solarium: Auch da gibt es nur eine Meinung von Fachleuten.

  9. Avatar von Gitta777
    Registriert seit
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    AW: Malignes Melanom ...

    Weiß eigentlich von denen, die sich ein wenig auskennen, ob jemand, bei dem drei maligne Melanome gleichzeitig entdeckt werden, gefährdeter ist, als wenn "nur" eines gefunden wird? War bei einem guten Bekannten leider vor zwei Jahren der Fall, Gott sei Dank alle drei auch noch sehr klein. Er ist, was Sonne angeht, auch jetzt lange nicht so vorsichtig wie ich. Er habe keine Panik. Gut, Panik habe ich auch nicht, aber vorsichtig bin ich dennoch.
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  10. Inaktiver User

    AW: Malignes Melanom ...

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Weiß eigentlich von denen, die sich ein wenig auskennen, ob jemand, bei dem drei maligne Melanome gleichzeitig entdeckt werden, gefährdeter ist, als wenn "nur" eines gefunden wird? War bei einem guten Bekannten leider vor zwei Jahren der Fall, Gott sei Dank alle drei auch noch sehr klein.
    Mir ist da jetzt keine Untersuchung zu bekannt, deshalb weiß ich es nicht so genau.

    Aber die AKUTE Gefährdung ist immer von der Dicke + Tiefe des Melanoms abhängig, ergo, ob es schon gestreut hat. Also 3 sind kleine weniger gefährlich als 1 größeres.

    Allerdings ist die NEIGUNG zur Melanombildung - und woran das liegt weiß man nur sehr unzureichend - offensichtlich größer, und ich würde da noch sehr viel mehr aufpassen.

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