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    Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Ich hoffe von Euch ein paar Anregungen zu bekommen, um meine Gedanken, meine Stimmung und Haltung sortieren zu können.

    Kurz die Eckdaten: Die Kinder meines Mannes sind regelmäßig (über das übliche Papa-Wochenende hinaus) bei uns. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, sie nehmen mich an und sehen mich auch als Autoritätsperson, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Wir haben das Glück, dass mein Mann und die KM das genauso sehen. Zwischen den zwei Haushalten läuft es auch sehr gut.

    Nun zur Problematik: Was die Einstellung zur Schule, zum Lernen und Verantwortung für den Lebensweg angeht, sind die Haltungen sehr divergent.

    Aktuell steht an, für einen der beiden eine weiterführende Schule zu finden. Die Meinung der KM weicht enorm von der meines Mannes ab. Ich bin der gleichen Meinung wie mein Mannes und finde die Idee der KM nicht richtig. Nicht, weil ich alles blöd finde was sie macht und er mein Mann ist, sondern weil ich selber denken kann und eine eigene Meinung habe. Mein Mann sieht aber offensichtlich keinen Anlass hier zu intervenieren und sich einzumischen, sondern überlässt das dann doch der KM.

    Wenn ich daran denke, dass das was die KM plant eintritt, macht mich das wütend und traurig. Ich weiß, dass das auch Auswirkungen auf unser Zusammenleben haben wird und somit auch auf mich ganz persönlich. Ich mache viel und gerne etwas mit den Kindern und kümmere ich meist auch mehr als mein Mann um die schulischen Dinge (ist hauptsächlich beruflich bedingt).
    Nun bin ich unsicher, inwieweit ich mich jetzt einbringe. Mir ist klar, die beiden sind die Erziehungsberechtigten und es sind nicht meine Kinder. Aber sie sind inzwischen Teil meines Lebens und werden es hoffentlich auch bleiben. Es fällt mir so unheimlich schwer, das zu ignorieren und ich ertappe mich bereits dabei, auf stur zu schalten und zu denken, dann schulische Dinge nicht mehr mit mir. Ist aber auch keine Option, nur ein Gefühl.

    Wie geht Ihr mit Situationen um, die nicht wirklich in Eurer Entscheidungsgewalt liegen, sie aber Euer Leben (stark) beeinflussen?


    Lieben Dank!

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Hallo sunflower,

    Grundsätzlich liegt die Entscheidung bei den Eltern!

    Dann aber auch mit der Verantwortung für die Konsequenzen.

    Wenn du für deren Entscheidung auch Konsequenzen auf einer praktischen Ebene übernimmst, hast du meines Erachtens auch ein Mitspracherecht bei der Entscheidung.

    Und genau so würde ich das meinem Mann sagen, bzw falls ihr in Kontakt steht auch der Kindsmutter
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    eigentlich hattest du einen fast identischen strang im jahr 2017 dazu.

    es ist letztendlich die entscheidung der eltern.
    geht es um was ist richtig, was falsch?

    du kannst anderer meinung sein, aber die entscheidung treffen die eltern.
    und ich glaube, dass die mutter am meisten damit zu tun hat,oder?

    dein engagement ist toll, möglicherweise kannst du mit der kindsmutter (der vater hat ja offenbar keinen bock) mal darüber diskutieren, wenn ihr so ein gutes verhältnis habt?

    kannst du mal erläutern, wie es sich stark auwirkt? ich verstehe es nicht.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Was ärgert dich so an der Schulentscheidung?
    Es gibt doch heute so viele Möglichkeiten, die Entscheidung für einen bestimmten Bildungsweg später zu modifizieren?
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Was meinst du mit "....sollte man sich ..... einbringen" ?

    Du kannst/darfst dich garnicht einbringen, denn die Eltern haben die alleinige Entscheidung. Du kannst deinen Senf dazugeben, warum nicht, aber das ist auch alles. Du musst allerdings auch keine Klimmzüge machen, um bei der Betreuung etc. zu unterstützen.

    Wenn du einen guten Draht zur Kindsmutter hast, warum redest du dann nicht mit ihr, wenn du ihre Entscheidung nicht optimal findest ? Vielleicht ist sie ja offen für deine Argumente ? Du bist ja offenbar vom Fach .

    Ansonsten sehe ich es wie jofi2: in Deutschland gilt die Devise "kein Abschluss ohne Anschluss", sprich selbst eine Person mit Hauptschulabschluss kann irgendwann studieren......

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    geht es um was ist richtig, was falsch?
    Das liegt ja eher im Auge des Betrachters. Es geht eher um Einstellungen zu Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes und die können halt unterschiedlich sein.


    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    du kannst anderer meinung sein, aber die entscheidung treffen die eltern.
    und ich glaube, dass die mutter am meisten damit zu tun hat,oder?
    Wie mans nimmt. Wir nehmen auch entscheidend an der Entwicklung der Kinder teil und die Entscheidung für einen bestimmten Bildungsweg ist da aus meiner Sicht nicht unerheblich.


    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    kannst du mal erläutern, wie es sich stark auwirkt? ich verstehe es nicht.
    Ich mache viel Schulaufgaben und auch Home-Scooling mit den Kindern. Aus meiner Sicht braucht eben der eine, eine bestimmte Form und einen bestimmten Rahmen zum Lernen. Ihn anzuleiten und zu motivieren kostet viel Zeit und Kraft. Meine in dem Fall. Nicht falsch verstehen - ich mach das auch gerne und die Erfolge dabei zeigen mir, dass es richtig ist. Der Vater hat weniger keinen Bock, als dass es praktisch so besser geht (er kann zur zeit Geld verdienen - ich weniger).

    Wenn ich dann aber jedesmal bei Null anfange, weil das jetzt ausgewählte Schulsytem einen ganz anderen Ansatz verfolgt und aus meiner Sicht keinen, der ihm zuträglich ist, ist das sehr anstrengend. Ich hoffe ich konnte das verständlich machen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Was ärgert dich so an der Schulentscheidung?
    Es gibt doch heute so viele Möglichkeiten, die Entscheidung für einen bestimmten Bildungsweg später zu modifizieren?
    Aber schwerer, wenn der Weg einen anerkannten Abschluss nicht leicht macht.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit "....sollte man sich ..... einbringen" ?
    Ich meine damit, sollte ich meinen Mann nochmal dazu bringen darüber nachzudenken? Mit der KM reden? Oder mich einfach raushalten (was schwer auszuhalten ist.)


    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Du musst allerdings auch keine Klimmzüge machen, um bei der Betreuung etc. zu unterstützen.
    Das ist aber leichter gesagt als getan. Für mich gehört nunmal zu unserem doch recht harmonisch funktionierenden Patchwork-Leben, dass ich einen großen Anteil auch an dem Zusammenleben mit den Kindern habe.


    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    In Deutschland gilt die Devise "kein Abschluss ohne Anschluss", sprich selbst eine Person mit Hauptschulabschluss kann irgendwann studieren......
    Wenn das angedachte Schulsystem jedoch einen anerkannten Abschluss schwer macht und das Kind keines ist, dass aus eigener Motivation alles zusammenkneift um weiter zu kommen?

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Nun zur Problematik: Was die Einstellung zur Schule, zum Lernen und Verantwortung für den Lebensweg angeht, sind die Haltungen sehr divergent.
    Das klingt ein wenig überheblich (sorry).

    Ich gehe mal davon aus, dass die Eltern durchaus das Wohlergehen ihrer Kinder (die jetzt ca. 10 und 12 Jahre alt sein dürften) im Fokus haben.

    Bezweifelst Du das denn?


    Ich weiß, dass das auch Auswirkungen auf unser Zusammenleben haben wird und somit auch auf mich ganz persönlich.
    Um das zu verstehen müsstest Du es näher erläutern.


    Nun bin ich unsicher, inwieweit ich mich jetzt einbringe.
    Ich glaube, Du verwechselst "einbringen" mit "einmischen".

    Ein grundsätzliches Thema wie die Wahl der Schule(n) ist tatsächlich nur Sache der Eltern. Deine Versuche, Deinen Mann und dessen Ex umzustimmen IST Einmischung.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Ich mache viel Schulaufgaben und auch Home-Scooling mit den Kindern.
    Leben die Kinder nicht hauptsächlich bei der Mutter?

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