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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Ganz genauso ist es mit der Schulentscheidung. Die Realschule ist nicht DER richtige Weg, sondern nur nach deiner Meinung. Die Mutter tut nicht "das Falsche" mit ihrer Schulwahl, sondern hat sich anders entschieden. Das musst du doch trennen können!
    Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen. Da mit dem "richtigen Weg" war bezogen auf die Haltung des Kindes, oft den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, in vielen Dingen. Das war allgemein gemeint. Sicher auch kindtypisch, aber aus meiner Sicht nicht förderlich im Leben.

    Und bitte auch nochmal zur Kenntnis nehmen: Ich urteile nicht über richtig und falsch.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Inwiefern stört es denn dein Wohlbefinden, wenn das Kind eine entspanntere Schulart besucht?
    Mein Wohlbefinden stören Haltungen wie "Du engagierst dich für etwas, wofür du nicht zuständig bist und deshalb auch nichts entscheiden darfst."

    Ich sehe mich schon in der Position hier auch zuständig zu sein. Nicht als Part der entscheidet, aber als jemand der eine wichtige Rolle spielt und angehört werden sollte und deren Argumente berücksichtigt werden. Und das meine ich jetzt nicht speziell bei der Schulfrage sondern in vielen Dingen die den Alltag und das Leben mit den Kindern angeht.

    Wie soll den Patchwork in dem Umfang wie bei uns funktionieren wenn ich mich nicht einbringen darf. Dann kann sich mein Mann für die tae an denen die Kinder da sind auch eine Haushaltshilfe suchen (etwas Ironie).

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Mein Wohlbefinden stören Haltungen wie "Du engagierst dich für etwas, wofür du nicht zuständig bist und deshalb auch nichts entscheiden darfst."
    ???

    Das ist doch nicht meine Haltung, das ist eine Tatsache bzw. das Gesetz

    Du bist nicht erziehungsberechtigt, also kannst du nicht über die Schule entscheiden und bist bei Hausaufgaben nicht in der Pflicht.
    Geändert von schlaucher (23.01.2021 um 16:46 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Dennoch glaube ich inzwischen, dass mein Einsatz und mein Herzblut niemals im Verhältnis zu dem stehen kann, was ich vielleicht unterbewusst als "Ertrag" brauche. Ich weiß nicht, ob jemand verstehen kann was ich meine.
    Doch, ich glaube schon zu wissen, was Du meinst.

    Darf ich ganz offen sein, in Anlehnung an einen früheren Strang von Dir?

    Da Du nicht die leibliche Mutter bist, wirst Du diesen emotionalen "Ertrag" sehr wahrscheinlich auch nie fühlen können. Du hast Dich ganz bewusst gegen ein Kind entschieden - und diese Kinder Deines Mannes sollen aber diese "Lücke", die Du tief in Dir spürst, füllen. Ich glaube, selbst wenn die äußeren "Erfolgsmeldungen" langfristig ganz Deinen Vorstellungen entsprechen ... Dein Engagement für diese Kinder bleibt letztlich eines gegenüber Fremden. Es ist vergleichbar mit einem Ehrenamt.

    Ich stelle überhaupt nicht in Frage, dass die Kinder Dich lieben. Aber eben nicht mit der Bedingungslosigkeit, mit der sie ganz selbstverständlich ihre Eltern lieben. Diese Liebe ist exklusiv.

    Vielleicht würde Dir der systemische Blick (zB mithilfe eines Coach oder Familientherapeuten) auf die emotionale Seite Eures Familiensystems dabei helfen, einen geeigneteren Platz als "die Retterin" im Gesamtgefüge zu finden, damit Du Dich auch wahrgenommen fühlst, ohne eine falsche Erwartungshaltung an Deine Rolle der Stiefmutter zu knüpfen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Wie soll den Patchwork in dem Umfang wie bei uns funktionieren wenn ich mich nicht einbringen darf. Dann kann sich mein Mann für die tae an denen die Kinder da sind auch eine Haushaltshilfe suchen (etwas Ironie).
    Ich verstehe nicht genau, was du mit einbringen meinst.

    Für dich persönlich kann doch nur relevant sein, dass dein Zusammensein mit den Kindern klappt, alle gut miteinander umgehen, jeder seinen Freiraum hat und sich wohlfühlt. Dass keiner deine Grenzen übertritt. Und klar darfst du sagen "Fritz, räum deine Unordnung weg" oder "dieses Schimpfwort will ich hier nicht hören". Du entscheidest mit, wenn es euer Zusammenleben betrifft. Das ist dein Garten.

    Bei wichtigen Entscheidungen über die Kinder kannst du natürlich auch deine Meinung sagen.

    Aber danach steht das Stoppschild.

    Die Eltern müssen sich nicht nach deiner Meinung richten, Gott bewahre! Werte, Erziehung, Schule, das ist nicht dein Garten. Du verbringst darin nur deshalb Zeit, weil du freiwillig über den Zaun gestiegen bist. Und wenn du da drüben gärtnerst, ändern sich deshalb nicht deine Rechte. Es wird dadurch nicht dein Garten.

    Es liegt in deiner Hand, diesen Frust zu lösen. Steig einfach nicht mehr über den Zaun.
    Geändert von schlaucher (23.01.2021 um 16:10 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Das Stoppschild steht dann aber auch in die andere Richtung.
    Will heissen: es ist auch dein Recht - und deine Pflicht - deinem Mann gegenüber zu sagen: "Stopp, ich erledige nicht mehr 75% der Hausaufgaben/Wochenplanaufgaben mit den Kindern. Sondern das ist in erster Linie DEIN Job. Wenn du das nicht gestemmt bekommst, dann sprich mit der Kindsmutter, damit sie in der Zeit, in der die Kinder bei ihr sind, mehr übernimmt."

    Das ist das andere Stoppschild, das eindeutig zu kurz kommt.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Das Stoppschild steht dann aber auch in die andere Richtung.
    Selbstverständlich. Der Vater ist hier in der Pflicht.
    Geändert von schlaucher (23.01.2021 um 16:47 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    .
    Geändert von catlady3 (23.01.2021 um 16:37 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Dennoch glaube ich inzwischen, dass mein Einsatz und mein Herzblut niemals im Verhältnis zu dem stehen kann, was ich vielleicht unterbewusst als "Ertrag" brauche. Ich weiß nicht, ob jemand verstehen kann was ich meine.
    Ich denke das ich sehr gut verstehe was du meinst.

    Mit würde es nicht anders gehen. Ich wäre da nicht selbstlos und würde immer nur geben......

    Ich wäre auch wütend/enttäuscht......denn für Hausaufgaben, kochen, sich nach den Kindern richten usw.... Bin ich gut genug. Und dann werde ich übergangen bzw. Meine meinung ist egal, die machen sowieso was sie wollen.

    Gleichzeitig gibt mir mein Partner zwar recht aber verhält sich wie ein weichei und kuscht. Das würde ich als absolut illoyal vom Partner empfinden.

    .........

    Und genau das ist der Grund warum ich niemals einen Mann mit kleinen Kindern in Betracht ziehen würde.

    Du hast seit Anfang an diese Probleme und es wird auch nicht besser.

    Du hast den Mann trotzdem geheiratet und willst bei ihm bleiben. Dann musst du für dich einen weg finden, wie du in Zukunft einen Weg findest, es besser ertragen zu können.

    Setze Grenzen oder finde dich damit ab.

    So hart wie es ist oder sich auch anfühlt. Es sind nicht deine Kinder.....

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Sunflower, Du möchtest "gesehen" werden. Das ist ein ganz legitimer Wunsch. Aber ich kann auch verstehen, dass gerade das der Mutter der Kinder sehr schwer fällt. Auch wenn Du es Dir noch so wünscht und vielleicht auch verdienst - in ihren Augen bist Du kein Familienmitglied. Das tut weh, ist aber nun einmal Fakt.
    Ich oute mich mal als Ex :) . Ich bin definitiv nett zu der Neuen meines Ex-Mannes. Aber als mein Jüngster im Kindergarten ein Bild der Familie malte, auf dem er auch die "Neue" verewigte, habe ich ihm klar gesagt, dass diese Frau nicht zu unserer Familie gehört. Und wenn sie sich in irgendeiner Form anmaßen würde meine Entscheidungen bezüglich Schulwahl o.ä. anzuzweifeln, würde ich ihr was husten.
    Wenn es Dir zu viel ist, mit dem Kind Hausaufgaben zu machen, überlass es Deinem Mann. Es sind seine Kinder. Du übernimmst freiwillig Aufgaben und erwartest Dank und Anerkennung dafür, sogar Mitspracherechte. Die wirst Du nicht bekommen. Also nimm es so hin oder nimm Dich zurück. Aber dass es Dich mitnimmt, kann ich sehr gut verstehen.

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