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  1. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Wenn ich das jetzt so schreibe, fällt mir auf, dass es mir auch sehr stark darum geht, welche Möglichkeiten dem Kind offen stehen. Gerade wenn es in einer Phase ist, in der es selber auf nichts Lust hat. Und ist Waldorf oder Montessori da wirklich eine gute Wahl? Ich finde eben nicht. Das muss nicht stimmen und da ich gerade erfahren habe, dass die Entscheidung fix ist und er angenommen, geht es für mich jetzt darum, wie ich damit umgehe.

    Angefangen damit, dass ich weiß, dass ab heute die Motivation das restliche Schuljahr gut abzuschließen, sowohl bei der KM und auch beim Kind bei Null liegen. Werde ich da jetzt noch meine Zeit investieren um Wochenpläne abzuschließen und Home-Scooling zu betreuen? Spontan: Nein. Aber das ist völlig gegen meine Natur.

    Im Moment bin ich eher ratlos, traurig und zugegebener Maßen auch wütend (auch wenn mir dieses Gefühl vielleicht gar nicht zusteht.)

  2. Inaktiver User

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Ich finde du darfst wütend sein....
    Du hast deine meinung (auch wenn ich diese nicht teile) und es ist ok.

    Mich wundert, daß du gegenüber Waldorf Schule so schlecht eingestellt bist.

    Wie gesagt, die meisten machen am Ende (extern an einer klassischen Schule) den Abschluss und bestehen gut!

    Vielleicht lernt der junge dort Dinge über sich selbst..... Kriegt die Werkzeuge um es vielleicht auch an einer realschule zu schaffen?

    Mein Kind besucht die klassische Schule und ich bin mit dem vorhandenen schulsystem überhaupt nicht einverstanden.

    Da werden Kinder zu lern Monstern ohne eigenes Denken erschaffen.

    Wenig individuelle Förderung und kein Raum dafür....

  3. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Danke.

    Es wäre schön, wenn er auch dort seinen Weg gehen kann.
    Ich bezweifle das nur und habe das Gefühl nun auch wenig tun zu können.
    Das ist vielleicht das schlimme daran.
    Mir ist es immer wichtig (gewesen), den Kindern einen guten Weg zu ebnen und dafür auch viel zu tun.
    Und ich weiß, dass sie das auch gerne annehmen.

    Aber eben weil ich das Prinzip der alternativen Schule nicht gut finde und eher das Gefühl habe nun haben Kind und KM das was sie wollen -> das Kind muss geschont und abgeschottet werden (und darin sehe ich halt keinen guten Weg für genau dieses Kind), sehe ich nicht, wo mein Beitrag in Zukunft noch sein kann.

    Bitte nicht falsch verstehen -> es geht nicht um richtig oder falsch. Es geht um meine Meinung und wie ich damit umgehen kann. Ich hoffe Du hast Recht und genau das ist sein Weg.

    Ich hoffe weiterhin für uns alle, ich werde dem gegenüber offener, denn ich weiß, dass das auch etwas mit meinen Mann und mir machen wird.

  4. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Also du bist für die schwerere und anstrengendere Schulart, okay. Das hatte ich jetzt umgekehrt aufgefasst. Ich dachte, du würdest das Kind eher "schützen" wollen und deine Arbeitsbelastung reduzieren.

    So denke ich aber, dass du dich wirklich raushalten solltest, da die Mutter als Hauptbetreuung das am besten wissen muss, wie viel Druck und Aufwand sie ihrem Kind (und sich) zumutet.

    Gerade bei ADHS und Demotivation gibt es sicher gute Gründe, bei der Schule eine ruhige Gangart zu wählen. Einen geschützten Raum. Das Kind hat vermutlich genug mit sich selbst und seinen "Defiziten" zu tun und weniger Energie für Schule als "normale" Kinder – nochmal extra in der Pubertät.

    Waldorf finde ich da günstig, weil die Demütigung von Misserfolg und schlechten Noten erspart bleibt und die Psyche vermutlich entspannter reifen kann. Montessori ist auch gut, es regt ja gerade die Selbstständigkeit an und man lernt im eigenen Tempo ohne Überforderung.

    Eine staatliche Schule kann dagegen nur selten auf individuelle Schwächen Rücksicht nehmen. Da heißt es: friss oder stirb.

    Dass es bei Waldorf und Montessori schwerer ist, Abschlüsse zu bekommen, ist wirklich ein Märchen. Es ist einfach nur ein anderer Weg zum selben Ziel. Da solltest du dich vielleicht besser informieren und evtl. Vorurteile überprüfen (gerade, wenn du bei der Entscheidung mitreden willst).

  5. Inaktiver User

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Ich habe leider immer noch das Gefühl, das dir das Konzept einer Waldorf Schule nicht bewusst ist.

    Vielleicht hast du vorurteile/fehlinformationen? Die hatte ich auch. In jungen Jahren habe ich selbst gedacht da sind nur die, welche den ganzen Tag ihren Namen klatschen und sonst machen was sie wollen.

    Erst durch eine ehemalige Nachbarin, die für ihr Kind diesen Weg gewählt hat, hatte ich anderen Einblick.

    Das Kind strotze nach einiger Zeit vor Selbstbewusstsein... Wurde wissbegierig.... Und entwickelte sich super.

    Ich bin mir sicher, daß es auf der klassischen Schule.... Untergegangen wäre...

    Die Entscheidung wurde getroffen und nun schau einfach mal.

    Selbst im schlimmsten Fall ist seine Zukunft nicht ruiniert.

    Er kann im nächsten Jahr wechseln und hat halt ein Schuljahr verloren. Aber eine Erfahrung reicher (für alle)

  6. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Danke Euch beiden für den Einblick.

    (Und ja, dann habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt - tut mir leid.)

    Ich gebe zu, dass ich tatsächlich sehr eingefahren bin was die Meinung zu diesen Schulen angeht.
    Das liegt sicher auch mit daran, dass ich fast mein Leben lang selbständig bin und erlebe habe, was nötig ist, um seine Träume zu leben.

    Eure Schilderungen machen mir jedoch Mut und ich werde an mir arbeiten, um mit der Situation gut umgehen zu können. Und auch meinen Horizont erweitern und der Sache eine Chance geben.


    Vielleicht ist es auch indirekt noch was persönliches und so ein Siefmutter-Ding.

    Ich habe von Anfang an viel für die Kinder gemacht (Manchen sagen auch zu viel). In jeder Hinsicht und das meistens auch gerne.
    Und vielleicht kommt da nicht immer soviel zurück wie ich unterbewusst erwarte. Und wenn dann das Gefühl bleibt, für einen Marathon trainiert zu haben um dann zum 100 Meter-Lauf anzutreten, ist das nicht gut. Aber auch das ist etwas was ich in mir suchen und bearbeiten muss glaube ich.

    Interessant, was im Laufe dieser Kommunikation hier passiert - das tut mir gut.

  7. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Bei der Waldorfschule kann ich verstehen, wenn man die Ideologie dahinter problematisch findet (Rudolf Steiner, Antroposophie). In der Praxis, also aus Erfahrungen von Erwachsenen, die als Kinder eine Waldorfschule besucht haben, habe ich eigentlich nur Positives gehört.
    @TE: Hast du denn Erfahrungen mit Waldorschulen oder -schülern gemacht, dass du da so skeptisch bist, bez. des "Behütetseins", "zuviel Entspannung" und "zuwenig Druck/Vorgaben"?
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann)
    >>Since the universe has no center, you can't be it.<< (Neil deGrasse Tyson)
    >>Das Kuscheltier validiert mich in meiner Gewordenheit.<< ( Prof. Dr. Insa Fooken)

    🐧🐧🐧

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Kurz zur Richtigstellung: Es geht um eine Montessori-Schule.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    @TE: Hast du denn Erfahrungen mit Waldorschulen oder -schülern gemacht, dass du da so skeptisch bist, bez. des "Behütetseins", "zuviel Entspannung" und "zuwenig Druck/Vorgaben"?
    Ehrlich gesagt nur oberflächlich. Ich war mal auf einem Weihnachtsmarkt in der Schule und am Kuchenbasar konnten die 9.klässler nicht zwei Stücken Kuchen zusammenrechnen. Das ist sicher sehr oberflächlich und nicht repräsentativ.

    Tatsächlich bildet sich meine Meinung aus Medienberichten, Lesen der Selbstdarstellungen der Schulen, Erzählungen und dem wie ich interpretiere.

  10. Inaktiver User

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Einen Aspekt möchte ich dir noch schreiben.

    Auf alternativen Schulen lernen Kinder Dinge, die in der klassischen Schule auf der Strecke bleiben.

    Dinge die wirklich wichtig fürs Leben sind.

    Vielleicht magst du mal zu einem "Tag der offenen Tür" gehen



    Ich denke aber auch, daß es mehrere Dinge gibt die bei dir gerade zusammen kommen.

    Du hast dich immer um die Kinder gekümmert.... Und nun wird deine Meinung nicht mal berücksichtigt...

    Dein Mann und sein Verhalten.....

    Deine Vorurteile......

    Sei bitte offen für die Zukunft.....

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