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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    @sunflower
    Glaubst du wirklich deine Meinung und persönliche Einschätzung der Fähigkeiten eines Kindes wäre so wichtig, dass du dich ungefragt in die Überlegungen und Entscheidungen der Mutter des Kindes einmischen solltest?
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    kennst du denn die Beweggründe der Mutter?
    Und die Wünsche der Kinder?

    Ich stelle es mir mal so vor: Bisher lag der Schwerpunkt auf naturwissenschaftlich (Mathe und ähnliches).
    Jetzt sollen die Kinder auf ein Sprachengymnasium.
    Du bist zwar perfekt in Mathe und Physik, bei französisch musst du aber passen.

    So ungefähr?

    Wenn das Verhältnis zur Mutter gut ist und ihr miteinander reden könnt, warum nicht bei der Kindsübergabe ansprechen?
    Auf die eigene Unzulänglichkeit hinweisen. Und fragen, warum.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Die Alternative wäre, sie haben unvollständige Tages- und Wochenaufgaben, ihnen fehlt Lernstoff und Wissen und auch das Wissen und die Erfahrung darum, dass es im Leben wichtig ist, sich um seine Aufgaben zu kümmern.
    Für mich heißt das im Umkehrschluss, dass die Mutter sich nicht (oder unzureichend) um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmert, dass sie ihnen keine wichtiges Wissen nahebringen kann oder will - und dass sie den Kindern keine Werte wie zB Pflichtbewusstsein vermittelt.

    Damit stellst Du der Mutter ein denkbar schlechtes Zeugnis aus.

    Ich bezweifle Deine guten Absichten gar nicht - aber ich finde es nicht zielführend, so etwas wie den schulischen Werdegang und die Entwicklung an Dich zu reißen. Das ist schlichtweg nicht Deine Aufgabe, besonders in Anbetracht dessen, dass sich der Vater hier auch nicht zu engagieren scheint.

    Für mich wäre es, im Sinne des Kindes, naheliegend, die Lehrer und, falls vorhanden, den Schulpsychologen in die Entscheidung mit einzubeziehen. Das wiederum ist nicht Dein Job - aber hier würde ich den Vater "bearbeiten", dass er so vorgeht. Das könnte er auch mit der Ex zusammen machen, wenn das Verhältnis zwischen den Beiden es zulässt.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es auch das Los der Stiefmütter: Solange alles läuft und alle glücklich sind ist jede Einmischung/jedes Einbringen okay, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt (hier ja nicht mal zwischen meinem Mann und mir) ist man irgendwie raus.
    Naja, doch schon auch zwischen deinem Mann und dir. Er müsste aktiv werden und seine Meinung zur Schullaufbahn/Schulwahl der Kinder mit der Mutter diskutieren. Das macht er ja nicht. Ist tatsächlich auch recht bequem so, weil so jetzt gerade (und vielleicht auch in Zukunft - machst ja dann bei euch zu Hause du) am wenigsten Arbeit an ihm hängen bleibt.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Du kannst dem Vater sagen: "Wenn ihr Theo auf die xy-Schule schickt, bin ich aus den Hausaufgaben raus. Bitte bezieht das in eure Entscheidung mit ein".

    Mehr kannst du doch im Grunde nicht tun.

    (und dann natürlich konsequent sein und dich vom Thema innerlich lösen)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    Ich stelle es mir mal so vor: Bisher lag der Schwerpunkt auf naturwissenschaftlich (Mathe und ähnliches).
    Jetzt sollen die Kinder auf ein Sprachengymnasium.
    Du bist zwar perfekt in Mathe und Physik, bei französisch musst du aber passen.
    Ich schätze, den Beschreibungen nach, es geht eher um die Schulform und die Art der Wissenvermittlung/des Wissenserwerbs/Anforderungen an die Eigenständigkeit/Motivation/Dranbleiben über einen längeren Zeitraum/eventuell auch Umgang mit Lärm, Anlenkung, etc. bedingt durch die Schulform. Und in so einem Fall kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass da der Wunsch besteht Einfluss zu nehmen, wenn zu befürchten ist, dass sich das auch auf das Familienleben auswirkt.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Ich würde:

    - klipp und klar mit deinem Mann reden, was deiner Meinung nach das Beste für das Kind ist, aber nicht direkt mit dessen Mutter

    - deinem Mann aber auch sagen, dass du nicht bereit bist, einen Mehraufwand zu leisten zugunsten des Lernerfolgs des Kindes, wenn er zwar im Gespräch mit dir deine Meinung teilt, jedoch im Gespräch mit der Kindsmutter nicht fähig oder willens ist, seine Haltung ebenfalls zu vertreten. ...
    Super Post und ganz meine Meinung, ich habe nur der Länge wegen gekürzt. Das wäre auch mein Weg, allerdings unter dieser Einbeziehung:

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich wäre es für mich, egal ob in der Rolle der Eltern oder in Deiner, wichtig zu wissen: was will das Kind denn selbst?
    ....
    Das Kind selbst war der Meinung, es gehöre ganz klar auf das Gymnasium.
    ....
    Ich hab mich durchgesetzt mit Gymnasium, weil der Sohn das wollte und auch die Noten dafür hatte.

    Er hat in der 8. eine Ehrenrunde gedreht, ist jetzt in der 10. und im Mittelfeld unterwegs. Und, was für mich das Entscheidende war: total integriert, zufrieden und glücklich, dass er da hinkam, wo er hinwollte.
    Wir hatten auch eine solche Konstellation, wo wir Eltern lieber anders entschieden hätten. Bei einem Kind war die Wahl gut, bei dem anderen nicht, ABER: Beide Kinder haben hinter den Entscheidungen und auch dem späteren Schulwechsel gestanden und fühlen sich dort, wo sie sind, gut aufgehoben.

    Ich finde es wichtig, dass Kinder sich in ihrer Schule wohlfühlen. Lernen ist die eine Sache, aber sie verbringen im Normalfall so viel Zeit dort, dass sie es schon wenigstens einigermaßen gern tun sollten. Meinen Job möchte ich auch in einem angenehmen Umfeld ausüben, auch wenn ich sicherlich auch in einem unangenehmen mein Geld verdienen könnte.

    Ich finde es toll, dass du dir Gedanken machst und dieses "Stiefmutter darf dies oder jenes nicht" kann ich echt nicht mehr hören. Entweder, alle Beteiligten haben ein Interesse daran, dass das Konstrukt funktioniert, dann hat auch jeder der Beteiligten ein Mitspracherecht oder aber, der Stiefelternteil ist ganz raus, dann aber bitte auch aus den Pflichten und nicht nur aus den Rechten. Geht aber eigentlich nur bei getrennten Wohnungen, ansonsten ist man meist ja doch irgendwie involviert.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Für mich heißt das im Umkehrschluss, dass die Mutter sich nicht (oder unzureichend) um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmert, dass sie ihnen keine wichtiges Wissen nahebringen kann oder will - und dass sie den Kindern keine Werte wie zB Pflichtbewusstsein vermittelt.

    Damit stellst Du der Mutter ein denkbar schlechtes Zeugnis aus.

    Ich bezweifle Deine guten Absichten gar nicht - aber ich finde es nicht zielführend, so etwas wie den schulischen Werdegang und die Entwicklung an Dich zu reißen. Das ist schlichtweg nicht Deine Aufgabe, besonders in Anbetracht dessen, dass sich der Vater hier auch nicht zu engagieren scheint.

    Für mich wäre es, im Sinne des Kindes, naheliegend, die Lehrer und, falls vorhanden, den Schulpsychologen in die Entscheidung mit einzubeziehen. Das wiederum ist nicht Dein Job - aber hier würde ich den Vater "bearbeiten", dass er so vorgeht. Das könnte er auch mit der Ex zusammen machen, wenn das Verhältnis zwischen den Beiden es zulässt.
    Schafwolle, die Kinder sind nun mal oft bei der TE und dem KV, also müssen sie dirt auch Schulaufgaben machen oder lernen. Der KV KANN sich nicht einringen, weil er arbeitet.

    Das sind Fakten, die weder bedeutetn, dass sich die Mutter zu wenig kümmert noch der Vater.

    Hast du Kinder? Lebst du patchwork? Ich bezweifle das...

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Schafwolle, die Kinder sind nun mal oft bei der TE und dem KV, also müssen sie dirt auch Schulaufgaben machen oder lernen.

    Das sind Fakten, die weder bedeutetn, dass sich die Mutter zu wenig kümmert noch der Vater.
    Ich lese genau das, was die TE geschrieben hat:

    Aber Schulaufgaben bleiben gerne auch mal im Gepäck wenn es zu uns geht.

    Ich verstehe das so, dass hier eine Art Abwälzen stattfindet.

    Und ich wüsste auch nicht, wie man diese Aussage hier

    Die Alternative wäre, sie haben unvollständige Tages- und Wochenaufgaben, ihnen fehlt Lernstoff und Wissen und auch das Wissen und die Erfahrung darum, dass es im Leben wichtig ist, sich um seine Aufgaben zu kümmern.

    anders verstehen könnte, als dass sich eben die Mutter unzureichend um die schulischen Belange kümmert. Warum auch immer.

    Der KV KANN sich nicht einringen, weil er arbeitet.
    In Anbetracht einer wichtigen Entscheidung wie Schulwechsel sollte es ihm dennoch möglich sein, Gespräche mit zB Lehrern des Kindes zu führen. Und auch mit dem (Schul)Psychologen, da ADHS erwähnt wurde.


    Hast du Kinder? Ich bezweifle das...
    Darfst Du gerne bezweifeln.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    @sunflower
    Glaubst du wirklich deine Meinung und persönliche Einschätzung der Fähigkeiten eines Kindes wäre so wichtig, dass du dich ungefragt in die Überlegungen und Entscheidungen der Mutter des Kindes einmischen solltest?
    Das widerum hielte ich für nicht so wichtig.

    Die TE ist emotional betroffen und wohl auch eingebunden.
    Sie mag die Kinder - und steht zu ihnen auch in Beziehung.

    Also fände ich: sie kann und sollte ihre Meinung sagen dürfen, hauptsächlich der Mutter gegenüber.
    Das ist keine Einmischung.

    Aber, sie ist nun mal nicht der Entscheider, so ist das nun mal.
    Dafür gibt es ja das Sorgerecht.

    Ich würde mich anstelle der TE nun nicht aus der Beziehung zu den Kindern heraus ziehen.
    Damit bestraft sie ja sich selbst.

    Es wird ihr nämlich auch Freude machen.

    An ihrer Stelle würde ich versuchen mich zu couragieren "meine" Meinung zu sagen.
    Ist doch besser als im Hintergrund zu agieren.

    Und dann aber eben auch gegebenenfalls das Ergebnis zu akzeptieren.

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