Antworten
Seite 2 von 17 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 161
  1. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    ....Wenn das angedachte Schulsystem jedoch einen anerkannten Abschluss schwer macht und das Kind keines ist, dass aus eigener Motivation alles zusammenkneift um weiter zu kommen?
    Die Motivation des Kindes (wie alt ist das Kind eigentlich ?) kann sich durchaus noch ändern im Laufe der Jahre.
    Klar, je später z.B. das Abitur (nach)gemacht wird, umso schwerer fällt es bisweilen, aber dafür macht eine Person das freiwillig, aus eigenem Antrieb und nicht, weil es die Eltern so wollen. Das gleicht die Schwierigkeiten aus.

    Vielleicht sieht die Mutter die Schwierigkeiten, die das Kind im Moment (?) hat ? Also der fehlende Biss zum Beispiel. Und dass er/sie das möglicherweise später noch entwickelt ? Ein Kind zu etwas zu "nötigen", wozu es im Moment nicht fähig ist, ist oft auch nicht hilfreich.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  2. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das klingt ein wenig überheblich (sorry).
    Nicht schlimm. Ich versuche ja gerade herauszufinden wo meine Grenzen liegen.



    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus, dass die Eltern durchaus das Wohlergehen ihrer Kinder (die jetzt ca. 10 und 12 Jahre alt sein dürften) im Fokus haben.

    Bezweifelst Du das denn?
    Nein, das bezweifle ich nicht.


    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du verwechselst "einbringen" mit "einmischen".

    Ein grundsätzliches Thema wie die Wahl der Schule(n) ist tatsächlich nur Sache der Eltern. Deine Versuche, Deinen Mann und dessen Ex umzustimmen IST Einmischung.

    Bitte nicht falsch verstehen -> mein Mann ist auch meiner Meinung.

    Vielleicht ist es auch das Los der Stiefmütter: Solange alles läuft und alle glücklich sind ist jede Einmischung/jedes Einbringen okay, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt (hier ja nicht mal zwischen meinem Mann und mir) ist man irgendwie raus.

  3. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Leben die Kinder nicht hauptsächlich bei der Mutter?
    Ja, 65/35 ungefähr.

    Aber Schulaufgaben bleiben gerne auch mal im Gepäck wenn es zu uns geht.

  4. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    ....Vielleicht ist es auch das Los der Stiefmütter: Solange alles läuft und alle glücklich sind ist jede Einmischung/jedes Einbringen okay, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt (hier ja nicht mal zwischen meinem Mann und mir) ist man irgendwie raus.
    Das ist in der Tat häufig so: "Wohltaten" werden gerne genommen, bei abweichender Meinung gilt "Klappe halten" bzw. "geht dich nichts an, sind nicht deine Kinder".

    Nochmal die Frage: hast du mit der Mutter deine "Argumente" mal besprochen ?

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  5. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Danke Elli, prinzipiell sehe ich das auch so. Und da merke ich gerade, dass mich mehr beschäftigt.
    Das Kind (12) hat schon lange die Diagnose ADHS. Die wird aus meiner Sicht aber nur herausgeholt wenn es passt und sonst nichts getan.
    Und ich bin der Meinung, das Kind kann gar nicht aus seiner haut. Schon gar nicht, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen. Eben auch nicht zum Wesen des Kindes.

  6. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen

    Nochmal die Frage: hast du mit der Mutter deine "Argumente" mal besprochen ?

    Gruß Elli
    Nein. Ich habe das mit meinem Mann besprochen und denke er ist derjenige der tätig werden sollte.
    Wie gesagt, er ist ja ähnlicher/gleicher Meinung, nimmt es aber dennoch hin.

    Und hier ist ja mein Problem - soll ich es eben auch so hinnehmen oder nochmal und nochmal mit ihm reden?
    Direkt mit der Mutter sprechen finde ich irgendwie komisch.

  7. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Aber Schulaufgaben bleiben gerne auch mal im Gepäck wenn es zu uns geht.
    Warum ist das so?
    Und warum siehst Du Dich bemüßigt, die Kohlen aus dem Feuer zu holen? (Das meine ich nicht als Kritik!)


    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, er ist ja ähnlicher/gleicher Meinung, nimmt es aber dennoch hin.
    Auch hier die Frage nach dem Warum.

    Scheut er generell die Auseinandersetzung betreffend die Kinder?

  8. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Warum ist das so?
    Und warum siehst Du Dich bemüßigt, die Kohlen aus dem Feuer zu holen? (Das meine ich nicht als Kritik!)
    Weil mir das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt und weil ich es wohl bei meinen eigenen ebenso machen würde. Die Alternative wäre, sie haben unvollständige Tages- und Wochenaufgaben, ihnen fehlt Lernstoff und Wissen und auch das Wissen und die Erfahrung darum, dass es im Leben wichtig ist, sich um seine Aufgaben zu kümmern.

    Wenn ich das lese, klingt das spießig und streng, aber ich finde es nunmal wichtig, den Kindern Werte mitzugeben - in diesem Fall eben meine (und ja auch die meines Mannes).


    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen

    Auch hier die Frage nach dem Warum.

    Scheut er generell die Auseinandersetzung betreffend die Kinder?
    Nunja, das ist eine gute Frage. Es gibt bisher keine Auseinandersetzungen die er austragen müsste.
    Vielleicht noch eine Altlast aus der Trennung? Der Mutter nicht die Fähigkeit absprechen zu wollen, gute Entscheidungen zu treffen? Das ist aber nur eine wage Vermutung. Vielleicht auch Überforderung? Er ist beruflich momentan über dem Limit und froh um alles worum er sich nicht kümmern muss.

  9. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Ich würde:

    - klipp und klar mit deinem Mann reden, was deiner Meinung nach das Beste für das Kind ist, aber nicht direkt mit dessen Mutter

    - deinem Mann aber auch sagen, dass du nicht bereit bist, einen Mehraufwand zu leisten zugunsten des Lernerfolgs des Kindes, wenn er zwar im Gespräch mit dir deine Meinung teilt, jedoch im Gespräch mit der Kindsmutter nicht fähig oder willens ist, seine Haltung ebenfalls zu vertreten. Sprich: wenn der Schulentscheid gemäss Meinung der Kindsmutter getroffen wird UND es sich dann später in der Praxis herausstellt, dass er tatsächlich ungünstig war bzw. nur mit erheblichem Mehraufwand der Betreuungspersonen für das Kind funktioniert, dann bist nicht du es, die diesen erheblichen Mehraufwand leistet, sondern dein Mann. Das ihm mitteilen - und das allenfalls dann auch tatsächlich durchziehen.

    Aber gleichzeitig offen bleiben für die Möglichkeit, dass das Kind sich nach einer Umstellungsphase eben vielleicht doch gut in der Schulform zurechtfindet, die du für weniger geeignet hältst. Denn auch das ist durchaus möglich.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  10. User Info Menu

    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Grundsätzlich wäre es für mich, egal ob in der Rolle der Eltern oder in Deiner, wichtig zu wissen: was will das Kind denn selbst?

    Bei uns war es bei einem Kind so:
    Next und Vater waren sich einig, das Kind (auch ADHS-Diagnose, Vater war gegen Medikation und Behandlung, ich habe das durchgesetzt) gehört auf die Realschule.
    Das Kind selbst war der Meinung, es gehöre ganz klar auf das Gymnasium.
    Die Lehrer waren sich nicht einig, meinten, er habe es auf der Realschule leichter, aber es könnte auch sein, dass er sich langweilt (Test hatte Hochbegabung ergeben...)
    Ich hab mich durchgesetzt mit Gymnasium, weil der Sohn das wollte und auch die Noten dafür hatte.

    Er hat in der 8. eine Ehrenrunde gedreht, ist jetzt in der 10. und im Mittelfeld unterwegs. Und, was für mich das Entscheidende war: total integriert, zufrieden und glücklich, dass er da hinkam, wo er hinwollte.

Antworten
Seite 2 von 17 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •