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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen
    Sunflower, ich finde es großartig, was du bisher gemacht hast. Ich würde - die vom Vater nicht gewollte Entscheidung, die er trotzdem durchwinkt zum Anlass nehmen, mich aus der Schulgeschichte zurückzuziehen und die Pflichten die daraus erwachsen zu 100 % dem Vater überlassen. Nicht über deine Grenzen gehen.
    Genau das habe ich auch gerade gedacht.

    Sunflower, du hast eine tolle Einstellung zur Erziehung. Leider weiss das Dein LG offenbar nicht zu schätzen, also klink Dich aus.

    Soll er sich doch selbst mit Montessori beschäftigen.
    Übrigens, ist das eine private Schule mit Schulgeld?

    Was für einen Vorteil bietet eigentlich dem Kind die Montessorischule konkret? Geht es darum, ihn vor der Gemeinschaftsschule zu bewahren (was ich verstehen könnte).

    Eine Bekannte von mir hatte ihren Junior in einer Montessori-Grundschule. Die Theorie war perfekt, die Grossen helfen den Kleinen. In der Praxis wurde ihr Junior (er war damals in der 1. Klasse und sehr schüchtern) von seinem Schülermentor (3. Klasse) ums Taschengeld erpresst.

    lg luci
    Geändert von luciernago (25.01.2021 um 06:17 Uhr)
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Also - dass Lehrer nach der vierten Klasse eher "herkömmliche" Schulformen empfehlen, halte ich nach meiner Erfahrung für normal. Es gibt sehr engagierte Lehrer, die auch Kontakt zu alternativen Schulformen halten, die es am Wohnort gibt, aber die Regel ist das nicht.
    Ausserdem : Es läuft bislang, so wirkt es auf mich, auf der Grundschule nur wie es eben läuft, weil da von Elternseite, oder eher von Seiten der TE, sehr viel "gepusht" wird, in bester Absicht, natürlich.
    Das Wird sich aber kaum bis zum Abschluß in Klasse 10 durchhalten lassen - schon der Durchschnittsteenager zeigt dann irgendwann den Mittelfinger, wenn er/sie nicht will - und von allein wird der Sohn, wenn eine ADHS Diagnose besteht, nicht lernen, da kann die TE noch soviel reden.

    In den Montessori Schulen wird deutlich mehr auf "Was kann der jeweilige Schüler schaffen?" geguckt, das kann recht hilfreich sein.

    Wichtiger als die Sorge um die vermeintlich falsche Schulform wäre es darauf zu achten, dass er lernt, mit dem ADHS so umzugehen, dass er auf Dauer gut damit zurecht kommen.
    Mitunter verbessert sich das im Laufe des Lebens, aber nur sehr selten verschwindet es völlig.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist, dass Sunflower sich keinesfalls aus den Hausaufgaben raushalten möchte, da sie aus dieser Rolle für sich einen Gewinn zieht.
    Diesen Eindruck teile ich.

    Meine persönliche Meinung, eben auch in Kenntnis der anderen Stränge, ist nach wie vor, dass diese Kinder eine Kompensation für Dich, @sunflower, darstellen. Dein Einsatz, den Du auch im Emotionalen honoriert haben möchtest, soll Dich über die eigene (gewollte) Kinderlosigkeit hinweg trösten.

    Du hast Dich derart festgebissen sowohl in Deinem Einsatz als auch in Deiner Erwartungshaltung, dass es für mich den Anschein hat, dass diese Kinder zu Deinem Lebensinhalt geworden sind.

    Dir fehlt die gesunde Distanz einer Stiefmutter, die letztlich bei aller Sympathie für die Kinder dennoch immer weiß, dass diese Kinder nie ihre eigenen sein werden.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist, dass Sunflower sich keinesfalls aus den Hausaufgaben raushalten möchte, da sie aus dieser Rolle für sich einen Gewinn zieht.

    Der Tipp, die Schule dem Vater zu überlassen, wird hier deshalb wohl ins Leere gehen.
    Es ist ja auch nicht nur Mühe mit Kindern Hausaufgaben zu machen, mit Kindern zu leben.

    Welche Diskrepanz ich oft lese und höre ist:
    Der "Elternliebe, oder der rein mütterlichen oder väterlichen Liebe" wird entweder gar nicht oder so a la heiti-deiti gesehen.

    Demgegenüber wird dann wie hier die pädagogische Liebe oder Zuwendung gesetzt.

    Wenn dann noch von Seiten der Stiefeltern eine höhere Ausbildung oder ein höherer Lebensstandard als der der leiblichen Eltern dazu kommen, dann wird gewertet.

    Nichts davon halte ich für selbstverständlich.

    Ich habe den Eindruck, dass eben leibliche Eltern öfter auch die Schwächen ihres Nachwuches lieben.
    Das ist nix was Verbesserungswürdig ist.

    Andererseits wollen Eltern eben auch prägen, ihre Handschrift hinterlassen.
    Anders gehts ja auch nicht. Mal den oder den Ratschlag anlesen wäre einfach nur diffus.

    Und umgekehrt sehen eben meist auch die Kinder den Eltern ihre Schwächen nach.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Diesen Eindruck teile ich.

    Meine persönliche Meinung, eben auch in Kenntnis der anderen Stränge, ist nach wie vor, dass diese Kinder eine Kompensation für Dich, @sunflower, darstellen. Dein Einsatz, den Du auch im Emotionalen honoriert haben möchtest, soll Dich über die eigene (gewollte) Kinderlosigkeit hinweg trösten.

    Du hast Dich derart festgebissen sowohl in Deinem Einsatz als auch in Deiner Erwartungshaltung, dass es für mich den Anschein hat, dass diese Kinder zu Deinem Lebensinhalt geworden sind.

    Dir fehlt die gesunde Distanz einer Stiefmutter, die letztlich bei aller Sympathie für die Kinder dennoch immer weiß, dass diese Kinder nie ihre eigenen sein werden.
    Diesen Beitrag unterschreibe ich Wort für Wort !
    Alleine die Aussage in dem Eingangspost, dass die Entscheidung Dein Leben "stark beeinflusst" und dass Du von allen Seiten als "Autoritätsperson" akzeptiert wirst, zeigt eine deutliche Überbewertung Deiner Person. Wo ist denn bitteschön die "starke Beeinflussung" Deiner Lebenssituation durch Hausaufgaben ca. 2x wöchentlich, die von einer anderen Schulform als der von Dir gewollten kommen ? Und Autoritätsperson bist Du schon mal gar nicht, das klingt ja gruselig. Die Kinder haben Eltern. Du kannst Autoritätsperson durch Bezugsperson ersetzen, das trifft es vielleicht. Du kannst sie anweisen sich vor dem Essen die Hände zu waschen oder die Füße vom Tisch zu nehmen, aber da endet Deine "Autorität" dann auch schon.
    Ich finde es super, dass Du die Kinder magst und sie Dich auch und ich will auch gar nicht bezweifeln, dass Du für sie wichtig bist, aber ein bisschen mehr Distanz und ein bisschen weniger Selbstüberschätzung würde Dir gut tun.
    Geändert von Caramac (25.01.2021 um 08:34 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Du hast Dich derart festgebissen sowohl in Deinem Einsatz als auch in Deiner Erwartungshaltung, dass es für mich den Anschein hat, dass diese Kinder zu Deinem Lebensinhalt geworden sind.

    Dir fehlt die gesunde Distanz einer Stiefmutter, die letztlich bei aller Sympathie für die Kinder dennoch immer weiß, dass diese Kinder nie ihre eigenen sein werden.
    Für so eine Fernanalyse kann man sich eigentlich nur fremdschämen.

    Ich hatte 7 Jahre Patchwork und wollte die KInder immer gerne mit fördern. Da waren mir die Eltern auch dankbar.

    Wenn es aber um Erziehung ging, war ich draussen. Ich war oft betroffen in meinem persönlichen Bereich (Wohnung). Privatsphäre war für die KInder ein Fremdowrt.

    Wer das nicht einmal selbst erlebt hat, möge bitte etwas mehr Verständnis für die Situation von Sunflower aufbringen.

    luci
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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Wer das nicht einmal selbst erlebt hat, möge bitte etwas mehr Verständnis für die Situation von Sunflower aufbringen.
    Vielleicht haben aber auch die, die es nicht selbst erlebt haben, zu dem Thema eine gesündere Distanz und einen klareren Blick auf das, was Sunflower berichtet.

    Ganz so, wie Stiefeltern nach Meinung mancher User geeigneter zur Kindererziehung sind als Eltern, weil ihnen nicht Liebe den Blick vernebelt.
    Geändert von schlaucher (25.01.2021 um 08:50 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Verständnis für die Situation von Sunflower habe ich durchaus - und ich kann mich an mehr als eine Situation im Freundeskreis erinnern, in der das leibliche Elternteil ob in der Pubertät hochschlagender Wellen abwechselnd entnervt und verzweifelt waren aufgrund der "Allüren" des eigenen Kindes, und gerade das jeweilige Stiefelternteil ausgleichend wirkte, für alle Parteien - die etwas andere Sichtweise aufs Kind war da durchaus hilfreich.

    Nur : Ich kenne auch ihre anderen Strenge und es gab schon mal die Situation, dass der Ehemann ihr klar gesagt hat, sie möge den Wunsch der Ex bitte akzeptieren - von daher hätte sie mit der jetzigen Situation rechnen können. So aus heiterem Himmel kam sie nicht, auch, wenn sich das für die TE so angefühlt haben mag.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Für so eine Fernanalyse kann man sich eigentlich nur fremdschämen.

    Ich hatte 7 Jahre Patchwork und wollte die KInder immer gerne mit fördern. Da waren mir die Eltern auch dankbar.

    Wenn es aber um Erziehung ging, war ich draussen. Ich war oft betroffen in meinem persönlichen Bereich (Wohnung). Privatsphäre war für die KInder ein Fremdowrt.

    Wer das nicht einmal selbst erlebt hat, möge bitte etwas mehr Verständnis für die Situation von Sunflower aufbringen.

    luci
    Die TE hat schon viele Stränge zu dem Thema eröffnet und dabei viel von ihrer persönlichen Situation preisgegeben und daher halte ich diese Fremdanalyse durchaus für angebracht. Deine Situation scheint mir eine ganz andere gewesen zu sein. Deine Patchworkkinder haben Deine Privatsphäre nicht akzeptiert - davon ist hier nicht die Rede. Hier geht es um Einflussnahme bei gravierenden Entscheidungen, nicht um erzieherische Maßnahmen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Okay, ich kenne die anderen Stränge nicht.

    Allerdings bleibe ich dabei: Es ist ein Unterschied, sich hineinzudenken in eine Situation oder diese selbst zu SPÜREN.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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