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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Und das verstehst ein so kleines Kind?
    Schade, dass er jetzt schon lernen muss, keine eigenen Entscheidungen zu treffen.
    Oh meine Güte -auch als Mutter darf ich Emotionen haben. Und ich darf auch authentisch sein und muss nicht zu allem gute Miene machen. Das habe ich oft genug. Und ja -auch ein 5jähriger versteht das. Ist übrigens 10 Jahre her und er ist ein äußerst selbstbewusster junger Mann geworden.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Oh meine Güte -auch als Mutter darf ich Emotionen haben. Und ich darf auch authentisch sein und muss nicht zu allem gute Miene machen. Das habe ich oft genug. Und ja -auch ein 5jähriger versteht das. Ist übrigens 10 Jahre her und er ist ein äußerst selbstbewusster junger Mann geworden.
    Natürlich darfst Du Emotionen haben
    Spricht Dir niemand ab, ich auch nicht.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Ich sage ja immer, als Next kann frau es nur falsch machen: hält man sich zurück und lässt die Eltern machen heisst es "die hat kein Interesse", engagiert man sich in irgendeiner Form, werden die Wohltaten selbstverständlich hingenommen, gibt man irgendwo seinen Sempf dazu heisst es "geht dich nix an, sind nicht deine Kinder".
    Dünnes Eis, stimmt schon. Klar kann man viel falsch machen und muss immer ein bisschen aufpassen keine Grenzen zu überschreite. Trotzdem fände ich es schade, sich da so komplett rauszunehmen. Die Kinder gehören ja zum Partner, sind ein wichtiger Teil seines Lebens. Bei schon erwachsenen und ausgezogenen Kindern ist das was Anderes, mag sein. Und vielleicht würde ich es auch anders wahrnehmen, wenn ich selber kinderlos einen Partner mit Kindern hätte. Aber wenn mein Freund meine Kinder nur als notwendiges Übel tolerieren oder neutral wahrnehmen würde, wie die Möbel in meiner Wohnung … würde mich das schon verletzen und traurig machen. Er muss und soll nicht den Ersatzpapa geben, aber dass er sich als so eine Art Freund meiner Kinder sieht und sich so verhält, finde ich schon schön. Auch dass er was mit ihnen unternimmt oder ihnen auch mal bei den Hausaufgaben hilft. Muss er nicht, schon klar. Würde ich auch nie einfordern … freut mich aber trotzdem. Und das, was ich bei meinen Kindern „nehme“ … das muss ich bei seinen auch bereit zu geben sein.

    Und beim Umgang mit der Next gibt es ja auch hundert verschiedene Konstellationen. Mit der Neuen meines Exmanns habe ich kein Problem. Aber nur, weil mich dieser Mann überhaupt nicht mehr interessiert. Solange die Papawochenenden halbwegs vernünftig laufen, kann er machen, was und mit wem er will … ist mir komplett wurscht. Wenn da noch Emotionen im Spiel wären oder die Next der Trennungsgrund gewesen wäre … sähe das komplett anders aus. Und da finde ich auch so Bilderaktionen wie von @Caramac absolut verständlich, wenn auch vielleicht nicht 100%tig politisch korrekt…

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    ....Der Vorteil einer Next ist ja auch : Sie kann sich bei den Kindern engagieren. muss aber nicht. Eltern neigen wohl immer zu einer gewissen Betriebsblindheit, was die eigenen Kinder angeht, da kann ein weniger getrübter Blick es leichter machen - und wenn sich ein gutes Verhältnis entwickelt zwischen Kindern und Next ist schon viel gewonnen......
    Klar, müssen muss keiner was, aber wie hier zu lesen ist, werden gerne nur die Rosinen rausgepickt, sprich Wohltaten der Next mitnehmen, aber ansonsten soll sie die Klappe halten. Wenn sich eine Next freiwillig reinhängt und engagiert ist es eben schwierig, alles laufen zu lassen, wenn (tatsächliche/mögliche/vermeintliche) Probleme gesehen werden. Das frustriert. Kann ich verstehen, deshalb halte ich mich auch grundsätzlich raus, aber da ist jede anders gestrickt.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    ..Hier geht es aber, so interpretiere ich es, darum, dass die TE eine Art "Mitspracherecht und Anerkennung" möchte, was nicht funktionieren wird.
    Klar wird das nicht funktionieren, die Hilfe und das Engagement vorher wurde aber selbstverständlich "mitgenommen". Wenn ich als Eltern alleine entscheiden will (was absolut ok ist), dann muss ich das klar kommunizieren und alles(!) auch in Eigenverantwortung regeln. So wie im Fall der TE die Sache mit den Hausaufgaben, aber da wäre halt dann der Vater gefragt.....

    Gruß Elli
    Geändert von elli07 (24.01.2021 um 13:03 Uhr)
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Natürlich. Aber das ist etwas, was die TE zuerst bei ihrem Mann "durchsetzen" muss - ich kümmere mich nicht mehr darum, dass die Hausaufgaben gemacht werden, kümmere dich selbst, bitte... Und dann wäre es am Kindsvater mit der Ex zu klären, wie mit nicht gemachten Hausaufgaben umzugehen ist..

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Ich schätze das Kind sehr, unzwar so wie es ist.
    Ich finde, das kommt sehr klar rüber und manchmal wäre es wünschenswert, wenn die eigenen Eltern ihre Kinder auch mal ein wenig realistisch(er) betrachten würden.

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Faul schon, aber das sind fast alle Kinder in dem Alter, oder? ;)
    Dumm ist es überhaupt nicht. Aber es sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes.
    Und hier sind wir wieder dabei: Ich bin der Meinung, das man einem Kind erklären sollte, dass das nicht der richtige Weg ist. Und das meine ich generell für das Leben.

    Und ja, die elterlich-emotionale Sicht fehlt mir in der Tat und eine Seitenstrasse habe ich nicht.
    Der elterlich-emotionalen Sicht würde manchmal ein Realitätscheck ganz gut tun und dann statt der Seitenstraße dafür zu sorgen, dass das Kind lernt, das manche Dinge nicht gehen und man im Leben so nicht weiter kommt.

    Man tut seinem Kind keinen Gefallen, wenn man ihm jede Schwierigkeit aus dem Weg räumt und es mit Wattebäuschchen umgibt. Kinder werden stark, wenn man ihnen hilft, ihren eigenen Weg zu gehen und sie dabei unterstützt, Dinge zu schaffen, von denen sie eben noch dachten, dass sie daran scheitern würden. Das machen die Kleinsten schon ganz von allein: Krabbeln, laufen, sprechen würde kein Kind lernen, wenn es nicht dazu ermutigt werden würde immer wieder etwas zu machen, was es (noch) nicht kann.

    Ein Mensch wird im Laufe seines Lebens immer wieder an Grenzen stoßen, die unüberwindlich scheinen. Dann hat man die Wahl zwischen aufgeben und sich durchbeißen. Ich hoffe sehr, dass ich meinen Kindern beigebracht habe wie man sich durchbeißt und ich nehme an, dass es das ist, was du dem Kind auf den Weg geben möchte. Aufgeben ist nur vermeintlich einfacher, nur für den Moment. Für's Leben ist das eine bankrott Erklärung.

    Der Punkt ist nur: Wann muss man die Kinder "antreiben" und wann kann (oder muss sogar) man den Kindern Raum und Zeit geben, ihre Entwicklung den Dingen anzupassen? Das sind die schweren Entscheidungen, die man als (Stief-)Elternteil immer wieder treffen muss und von denen man immer erst im nachhinein weiß, ob sie richtig oder falsch waren.

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Dennoch glaube ich inzwischen, dass mein Einsatz und mein Herzblut niemals im Verhältnis zu dem stehen kann, was ich vielleicht unterbewusst als "Ertrag" brauche. Ich weiß nicht, ob jemand verstehen kann was ich meine.
    Falls der "Ertrag" vom Kind kommen soll, dann vergiss diese Anspruchshaltung. Kinder sind uns (Stief-)Eltern nichts schuldig, sie sind nicht auf der Welt, um unsere Träume oder Vorstellungen zu leben, sondern wir Erwachsenen begleiten sie nur ein kleines Stück auf ihrem Weg in ihr eigenes Leben. Falls unsere Kinder allein zurecht kommen, wenn sie erwachsen sind und vielleicht/hoffentlich sogar glücklich sind, dann haben wir alles richtig gemacht. Vielleicht hilft es dir, dass das kein Eltern-/Stiefeltern-Ding ist, sondern dass das einfach in der Natur der Sache liegt.

    Den gebürtigen "Ertrag" empfinden Eltern vielleicht nur, wenn Kinder genau nach ihren Vorstellungen werden. Ob das aber die Kinder selbst immer so glücklich macht, mag dahingestellt sein. Kinder sind keine Investition. Es sind eigene Lebewesen mit eigenen Charakteren und eigenen Bedürfnissen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Zitat Zitat von sunflower37 Beitrag anzeigen
    Faul schon, aber das sind fast alle Kinder in dem Alter, oder? ;)
    Dumm ist es überhaupt nicht. Aber es sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes.
    Und hier sind wir wieder dabei: Ich bin der Meinung, das man einem Kind erklären sollte, dass das nicht der richtige Weg ist. Und das meine ich generell für das Leben.

    Und ja, die elterlich-emotionale Sicht fehlt mir in der Tat und eine Seitenstrasse habe ich nicht.
    Was ich meine ist: Eltern haben eben die rosarote Brille.
    Ist wohl von der Natur so eingerichtet, und ist wohl auch überlebensnotwendig.

    Eltern finde in der Regel auch ihre nicht-so-schönen Kinder schön.
    Die schicken dann sogar ein Trampel ins Ballett....

    Es gibt auch bei leiblichen Eltern oft großen Diskussionsbedarf.
    Allzu unterschiedlich sollten aber die Welt- und Erziehungsanschauungen nicht sein.

    sunflower, ich wünsche dir einfach mehr Optimismus.
    Eines meiner ziemlich schlauen Kinder malte damals immer die 3 - obwohl schon die 5 dran war.
    Ihre Erklärung: nein, die gefällt mir nicht.

    Innerlich habe ich geschluckt, was wird das wenn sie das immer so macht....?
    Hat sie aber nicht.

    Ich empfehle dir die Methode: mit List und Tücke, was den Weg des geringsten Widerstand betrifft.
    Ansonsten: ich finde es gut, dass dir das Kind nicht egal ist.

    Und die leibliche Mutter wohl auch.

    PS: das Kind hat diese "Zappelphilipp-Diagnose"? Das heißt dann aber schon dass Geduld schwer fällt.
    Meine Nachbarin erzählte mir, dass ihr Kinderarzt damals dazu riet: entweder Medikamente oder ein Haustier. Sie hat sich für Haasen entschieden.
    Und meinte, das hat gewirkt. Wäre vielleicht auch was für euch.
    Geändert von Daliah- (24.01.2021 um 18:40 Uhr)

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Sunflower, ich finde es großartig, was du bisher gemacht hast. Ich würde - die vom Vater nicht gewollte Entscheidung, die er trotzdem durchwinkt zum Anlass nehmen, mich aus der Schulgeschichte zurückzuziehen und die Pflichten die daraus erwachsen zu 100 % dem Vater überlassen. Nicht über deine Grenzen gehen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Mein Eindruck ist, dass Sunflower sich keinesfalls aus den Hausaufgaben raushalten möchte, da sie aus dieser Rolle für sich einen Gewinn zieht.

    Der Tipp, die Schule dem Vater zu überlassen, wird hier deshalb wohl ins Leere gehen.

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    AW: Wie weit sollte man sich bei Entscheidungen zu den Kindern einbringen?

    Danke Euch allen für die vielen Meinungen, Erfahrungen und Tipps. Ich muss sagen, das hat mich gut übers Wochenende gebracht und viel zum Nachdenken angeregt. Ich möchte die Diskussion gerne weiterführen und dazu auch auf viele Beiträge antworten. Heute komme ich jedoch nicht mehr dazu und werde mich morgen gerne melden.

    sunflower

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