Ja, ich sehe auch das Problem, dass Du ihm zu früh Deinen Sohn vorgestellt hast und dass Dir das gute Verhältnis der beiden Dich so glücklich gemacht hat, dass Du ihn dann UNBEDINGT wolltest.
Und da hast Du Dich von keinen Warnsignalen abwimmeln lassen. Du hättest auch ohne Deinen Sohn erfahren können, dass diese "Wohn-und-Lebensgemeinschaft" eine abgeschottete Gruppe ist, die ungerne schon wieder eine Neue von dem Ex-mann kennenlernen will. Und dann das ganze mit den Ferien letzten Sommer. Das hätte mir schon gereicht. Und dass mein Partner ein Zimmer mit einer anderen Frau teilt. Da wäre ich spätestens schon abgesprungen.
Er hätte ja auch einfach mit Dir Ferien machen können? Wenn seine Ex und ihr neuer Freund dafür noch nicht bereit sind.
Nee, der ist etwas durcheinander mit seinen Prioritäten. Aufstehen, Krone richten. Du warst einfach zu lange mit ihm zusammen, hast Dich zu sehr verbogen und hast Deinen Sohn mit rein gezogen aber, Du überstehst das. Das war einfach ein schräger Vogel und die muss man schneller erkennen.
Aber das wirst Du auch noch lernen. Nicht so sehr Wollen, mehr Schauen.
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Thema: Verlange ich zu viel?
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12.06.2020, 00:45
AW: Verlange ich zu viel?
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12.06.2020, 09:27
AW: Verlange ich zu viel?
ja, ich war Kneten dämlich.
habe mich wieder täuschen lassen.
habe es geahnt, wollte es aber nicht wahrhaben. ich war nie Priorität. nie.
Abende, die wir zusammen verbringen wollten, mal wieder als Paar, ohne Kind, ich meinen Sohn extra zu meinen Eltern gegeben habe... und was war? Der Geburtstag des Cousins der besten Freundin, der nur Kaffee und Kuchen sein sollte... hat sich hingezogen. um 23 Uhr war er wieder da. fantastischer gemeinsamer Abend...
er hat einen Wunsch geäussert, braucht dies oder das, am nächsten Wochenende war es hier, von mir besorgt. Habe seine Mutter zu Anwälten gebracht, weil er keine Zeit hatte, sie zu begleiten.
als er die ersten Male bei mir übernachtet hat, und ich ihm am nächsten Morgen um 5.oo Uhr extra mit aufgestanden bin, Frühstück für die Arbeit gemacht habe, hat er mich entsetzt angesehen und meinte, nee, das kann er nicht machen. ich möchte nicht, dass die anderen reden...
Als der Opa seiner besten Freundin gestorben ist, hat er sich sofort angezogen und ist zu ihr gefahren. tolle eigenschaft dachte ich damals. dann ist mein Opa gestorben. er war nicht bei mir. auch am Tage der beerdigung - kein Beistand.
und ich habe trotzdem zu ihm gestanden, hab es immer auf den Druck in der Firma geschoben.
Gott war ich bescheuert...
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12.06.2020, 09:45
AW: Verlange ich zu viel?
Es wird Dir wenig helfen, Dich ausschließlich in der Opferrolle zu sehen, es würde Dir
nämlich gut tun, Deinen Anteil zu reflektieren. Den hast Du mich Sicherheit.
Ich habe mich in meinem Beitrag # 28 mit besonderem Augenmerk auf Deinen Sohn
geäußert. Kannst Du daraus irgend welche Erkenntnisse für Dich ziehen?
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12.06.2020, 09:55
AW: Verlange ich zu viel?
Bist du wirklich der Meinung ich hätte nicht alles getan, um den Umgang zwischen dem Vater meines Sohnes und meinem Sohn zu verbessern, dazu beizutragen, dass er sich mehr kümmert? Ich habe alles mögliche getan, aber ich stosse nur auf taube Ohren.
Und ja, ich weiss, wie sehr mein Kind darunter leidet. Aber ich kann ihm das leider nicht ersparen.
Und nein, es war auch niemals nicht meine Absicht, meinem Sohn ständig neue Männer vor die Nase zu setzen. Ich war tatsächlich davon überzeugt, dass es hält.
ja, ich habe eindeutig ein Problem mit meinem Selbstwert.
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12.06.2020, 09:55Inaktiver User
AW: Verlange ich zu viel?
Da war eine große Sehnsucht in dir, die dich angetrieben hat und die gar nicht unbedingt etwas mit diesem einen Mann zu haben muss (und wahrscheinlich auch nicht hat, denn dazu war er nicht "gut genug zu dir").
Für mich passt das perfekt zusammen: Die Haltung, die du selbst dir gegenüber einnimmst und wie du von ihm behandelt wurdest.
Auch wenn es letztlich unwichtig ist, doch wie war das von ihm gemeint, er will nicht, dass sie bei der Arbeit über ihn reden?
Was kann er nicht?
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12.06.2020, 09:58
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12.06.2020, 10:03
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12.06.2020, 10:04Inaktiver User
AW: Verlange ich zu viel?
Ich war mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden hatte. Hatte ich.
Also auch einer mit wenig Selbstbewusstsein. So lesen sich deine Schilderungen insgesamt. Du hast ihn ganz schön aufgewertet, das scheint er von dir gebraucht zu haben. Aufgewertet durch dein Engagement für ihn und eure Beziehung. Gleichzeitig hat er dich durch sein Verhalten ziemlich abgewertet und sich damit noch mehr aufgewertet, weil dich das umso mehr angespornt hat, noch mehr zu geben, noch mehr zu machen.
Das konnte nicht gut gehen. Und ich wiederhole mich - du bist zwar über das Ziel hinausgeschossen und hast die Augen vor der Wahrheit verschlossen. Doch du hast sie gesehen und im Grunde glasklar erkannt, dass er dir nicht gut tut. Das nächste Mal musst du früher die Konsequenzen ziehen, das kannst du daraus für dich mitnehmen, dass du sehr wohl weißt, was du brauchst und was du suchst.
Wobei ich hoffe und dir wünsche, dass es kein nächstes Mal gibt
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12.06.2020, 10:12
AW: Verlange ich zu viel?
eizmm, es würde vielleicht helfen, wenn du dich selbst nicht abklassifizierst ('bescheuert') - mit so einem Verhalten drängt man auch sich selbst in die Defensive und du weißt ja, was dann passiert ;-)
Sondern einfach mal hinschaust, was da genau passiert ist
Warum mache ich ... und wann und wie?
Was ist mein Beweggrund? Welche Gefühle und Bedürfnisse sind dabei im Spiel?
Und als nächsten Schritt - so ziemlich das, was in #28 steht.
Alleinsein ist hart, aber machbar.
Und: viel härter ist das, was du dir da immer wieder antust!
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12.06.2020, 10:44


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