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  1. Avatar von schafwolle
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    Ich lebe noch nicht mit meinem Freund zusammen, wir haben aber vor, im nächsten Jahr zusammen zu ziehen.
    Davon würde ich dringend abraten.

    Es scheint sich ja in den immerhin zwei Jahren, die Du mit Deinem
    Freund zusammen bist, nichts verändert zu haben.


    PS
    Es wäre nett, wenn Du Absätze in längere Text einfügen könntest.


  2. Registriert seit
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    4

    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Ja, ich habe es einige Male vorsichtig angesprochen. Seine Reaktion war ziemlich abweisend, er hat sich sofort kritisiert gefühlt. Er hat kürzlich zugegeben, dass er seine anderen zwei Kinder häufig zu wenig mit einbezieht und auch ein schlechtes Gewissen deshalb. Geändert hat sich aber nichts. Dass er mich auch mehr oder weniger links liegen lässt, sobald sein Sohn irgendwie dabei ist, bemerkt er glaube ich gar nicht. Ich habe mich noch nicht getraut, ihm das so direkt zu sagen.

  3. Avatar von Tirili
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Was meinst du, wie das wird, wenn ihr zusammenlebt? Willst du dann den ganzen Tag den Affentanz um den Sohn mit ansehen?
    Nachts allein schlafen?

    Tu dir das um Gottes Willen nicht an.


  4. Registriert seit
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Nein, das ist eine total schlimme Vorstellung und der Grund, warum ich nicht so hinter dem zusammen ziehen stehe wie er. Er will es unbedingt. Ich liebe ihn wirklich sehr und wünsche mir nichts mehr, als mein Leben mit ihm zu verbringen. Natürlich wird der Sohn älter und vielleicht erledigt sich das mit der Zeit. Aber das kann ja noch Jahre dauern. Ich bin total ratlos und verzweifelt. 😑


  5. Registriert seit
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Wie alt sind denn die Mädchen?
    War er das Nesthäkchen?

    Holt der Junge ihn nur ab, wenn Du dort schläfst oder auch so regelmäßig?


  6. Registriert seit
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    1. Weiß der Junge, dass er adoptiert ist?
    2. Glaubt dein Freund, dass er ihm besonders viel Zuwendung geben muss, weil er adoptiert ist, damit er nicht das Gefühl hat benachteiligt zu werden, und übertreibt es und "vernachlässigt" (emotional gesehen) dadurch die anderen und verzieht den Sohn?

  7. Avatar von Ullalla
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt auch eine Adoptivmutter. Sie hat die Familie vor drei Jahren verlassen und hat die Kinder alle zwei Wochen am Wochenende. ...
    Könnte es sein, dass die Exfrau der Situation, wie Du sie beschreibst, hilflos gegenüber stand? Dass der Mann genauso unwillig auf sie und ihre Wünsche und Ansprüche reagiert hat wie er auf Deine vorsichtigen Andeutungen reagiert? Dass sie resigniert hat?

    Ich persönlich würde niemals mit diesem Mann zusammenziehen.
    Der Junge wird zwar älter, aber das Problem ist nicht unbedingt spätestens mit der Volljährigkeit erledigt. Niemand kann wissen, wie lange er klammert.
    Es ist nur bedauerlich, dass offenbar niemand die beiden anderen Kinder schützt.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    Er will es unbedingt.
    Das zeigt aber auch, dass er anscheinend überhaupt kein Problembewusstsein
    für die Gesamtsituation hat.

    Von daher finde ich es gut, wenn Du bezüglich Zusammenziehen Deine
    berechtigten Zweifel hast. Du wärst vermutlich ein Fremdkörper in einer
    ohnehin komplizierten Familienkonstellation.


    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Könnte es sein, dass die Exfrau der Situation, wie Du sie beschreibst, hilflos gegenüber stand? Dass der Mann genauso unwillig auf sie und ihre Wünsche und Ansprüche reagiert hat wie er auf Deine vorsichtigen Andeutungen reagiert? Dass sie resigniert hat?
    Das könnte tatsächlich so sein.


  9. Registriert seit
    02.05.2002
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    546

    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    elounda, ich habe dir eine PN geschrieben.
    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
    Gustav Heinemann

  10. Avatar von Blila1
    Registriert seit
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    2.112

    AW: Adoptivsohn wird vom Vater bevorzugt

    Verständlicherweise für die TE eine sehr belastenden Situation
    Für den Jungen?

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    .. ist als Säugling in die Familie gekommen und ist sehr behütet aufgewachsen. Problematisch ist, dass er sehr aggressiv ist, verbal und auch teilweise körperlich. Er bedroht und beleidigt seine Geschwister, lügt bewusst und wenn er wieder ausgerastet ist, entschuldigt er sich bei seinem Vater
    Es sieht aus, als wäre das Kind zutiefst verunsichert und offenbar nicht in der Lage, sein Verhalten zu kontrollieren und zu steuern. Küchenpsychologisch erklärbar durch das zweimalige Verlassenwerden. Als Baby konnte er es sich nicht mal bewusst machen, die Wiederholung hat diese Ur-Erfahrung reaktiviert und womöglich verstärkt

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    .......wenn ich mal dort übernachte und er ist da, macht er jedes Mal nachts dieses riesen Theater. Meiner Meinung nach ein Machtkampf, wer von uns beiden denn nun den Papa "bekommt".
    Ja, es ist ein Kampf um den "Papa". Die TE kämpft verständlicherweise um den Partner, das Kind (scheinbar unberechtigt) ums Überleben, um die einzige Konstante, die ihm in seinem Leben geblieben ist. Es hat nicht die emotionalen Ressourcen und die rationalen Möglichkeiten der TE

    Zitat Zitat von elounda5 Beitrag anzeigen
    Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, dass er jedes Mal damit durchkommt und somit für sein Verhalten belohnt wird.
    Was wäre, wenn er damit nicht durchkäme? Dann hätte die TE "gewonnen", gegen ein zehnjähriges Kind und auch nur scheinbar; die Probleme würden vermutlich explodieren, weil das Grundproblem ja nicht gelöst ist. Nach meinem Verständnis tut der Vater in der Akut-Situation das einzig Richtige: er gibt dem Kind Halt und Sicherheit. Nur auf dieser Basis lässt sich weiter daran arbeiten. Haben Vater und Sohn (und die Geschwister) fachkundige Hilfe, z.B. von Pro Familia? Das wäre auch eine Anlaufstelle für die Bewältigung des Paar-Konflikts

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