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  1. Registriert seit
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    So wie du das schilderst, wird sich der Mann höchstwahrscheinlich nie komplett für seine Frau und nie komplett für dich entscheiden. Die Frau war ja immerhin ausgezogen - da hat er sich auch nicht für dich entschieden.

    Du kannst nur für dich entscheiden, ob du weiter als Affäre leben willst - denn das bist du. Er hatte nie und hat immer noch nicht das Ziel, dich als Hauptpartnerin zu nehmen, sondern will weiter mit seiner Frau zusammen bleiben.

    Wenn du das Gefühl hast, dein Leben wird bereichert - dann triff dich weiter mit ihm. Wenn du aber das Gefühl hast, es belastet dich nur und macht dich traurig - dann beende die Sache.

  2. Inaktiver User

    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Zitat Zitat von Etienne Beitrag anzeigen
    und sie jetzt quasi die Affäre ist.
    Ich fürchte, andersherum wird ein Schuh daraus.
    Er ist mit der Frau verheiratet, und Du bist die Affäre.


  3. Avatar von Admaro
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    So wie du das schilderst, wird sich der Mann höchstwahrscheinlich nie komplett für seine Frau und nie komplett für dich entscheiden. Die Frau war ja immerhin ausgezogen - da hat er sich auch nicht für dich entschieden.

    Du kannst nur für dich entscheiden, ob du weiter als Affäre leben willst - denn das bist du. Er hatte nie und hat immer noch nicht das Ziel, dich als Hauptpartnerin zu nehmen, sondern will weiter mit seiner Frau zusammen bleiben.

    Wenn du das Gefühl hast, dein Leben wird bereichert - dann triff dich weiter mit ihm. Wenn du aber das Gefühl hast, es belastet dich nur und macht dich traurig - dann beende die Sache.
    Vielleicht solltest du dein copy/paste dann doch etwas an den Thread anpassen...

    Sie trifft ihn nicht und ist nicht seine Geliebte, sie lebt mit ihm zusammen.
    Wenn man will, ist die Ehefrau jetzt die Geliebte, vorausgesetzt, sie haben auch Sex miteinander.

    Der Mann kann seine Ehefrau nicht aus seinem Leben verbannen, was nach so vielen Jahren erstmal nicht ungewöhnlich ist. Nur ihre Zusammenkünfte sind dann doch etwas sehr intensiv.

    Er fühlt sich in dieser 3er Konstellation offenbar sehr wohl. Wobei die "Funktionen" der jeweiligen Frau und den Umständen angepasst werden. Wer da jetzt mit ihm zusammenwohnt, scheint irrelevant. Die Zuneigung schwindet nicht, ob die jeweilige Frau jetzt bei ihm wohnt oder nicht.

    Er würde sicherlich ein Leben zu dritt bevorzugen. Er fürchtet wohl, dass das nicht so gut ankommt. Also hält er das Konstrukt mit Heimlichkeiten aufrecht.

    Wenn du das nicht willst, kannst nur du das beenden. Und zwar endgültig. Ansonsten kannst du nur einen Weg finden, seine Ehefrau zu integrieren.

    Voraussetzung: alle drei wollen das.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -


  4. Registriert seit
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du dein copy/paste dann doch etwas an den Thread anpassen...

    .
    ich weiß nicht, wie du jetzt auf copy-paste kommst - meines Wissens nach ist eine Ehefrau solange Ehefrau, wie die Partner nicht geschieden sind. Laut der Aussage der TE sind sie nicht geschieden. Damit ist die Ehefrau weiterhin Ehefrau.

    Mein "triff dich weiterhin" war vielleicht zu schwammig formuliert. Ich meinte damit, dass sie sich eventuell eine eigene Wohnung suchen soll und auch nicht bei der Arbeit den Kontakt suchen soll, wenn es nicht gut für sie ist. Ich frage mich, wie viel Zeit die beiden tatsächlich miteinander verbringen, wenn der Mann gleichzeitig so viel Zeit mit seiner Ehefrau verbringt.


  5. Registriert seit
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Hallo,
    vielen Dank für Eure Meinungen. Dass mir hier keiner sagen kann, was ich tun soll, ist mir klar. Nur steckt man manchmal bei dem Gedankenkreiseln fest und da sind Meinungen von Außenstehenden ab und an ganz hilfreich, um Gedanken zu sortieren.

    Also ehrlich gesagt bin ich über den ersten Schreck hinweg. So ganz hinten drin habe ich es geahnt oder nie ganz ausgeschlossen, dass er wieder nicht loslassen kann. Es ist nur für mich so schwer nachvollziehbar, wie jemand so handeln kann wie er, würde mir nie einfallen. Und dabei ist er wirklich ein Netter, einer von der ruhigen und nie laut werdenden Sorte. Darum unterstelle ich ihm auch überhaupt keine Böswilligkeit oder Ich-nehm-mir-was-ich-will-mir-egal-zu-welchem-Preis-Mentalität.

    Ich denke er ist unfähig und zu feige zu sagen, was er wirklich will. Und er möchte gern beide glücklich machen.
    Mit ihm über Beziehungsprobleme zu sprechen ist schwierig. Das habe ich beim ersten Versuch des Zusammenlebens gemerkt. Ich rede, er hört zu, ihm wird ganz schlecht dabei, hat Herzklopfen und sagt so gut wie nichts. Ob sich das inzwischen geändert hat weiß ich nicht. Wir haben bis jetzt in den 1,5 Jahren keine schwerwiegenden Probleme besprechen müssen - lief alles soweit gut. Außer am Anfang mal, da habe ich gemerkt, dass er Kontakt zur Frau hatte, weil er mir aus Versehen eine Nachricht geschickt hat, die nicht für mich gedacht war. Auf meine Fragen hin hat er es abgewiegelt, es sei ein Angehöriger gestorben und wegen Beerdigung habe er mit ihr komunizieren müssen. Habs so geschluckt.

    Ich weiß noch nicht was ich jetzt mache. Einerseits ist es für mich nicht lebbar, dass er lügt und es heimlich macht. Sicher möchte er mich nicht verletzen, das ist schon klar. Aber das macht es ja nicht besser. Und ich glaube nicht, dass ich so eine Dreierbeziehung auf Dauer ertrage. Wobei es tatsächlich so ist wie ambiva schreibt, seine Frau nimmt mir nichts weg, ich lebte bis jetzt mit ihm ein ruhiges und angenehmes Leben mit allem drum und dran.

    Aber jetzt weiß ich, dass es so ist wie es ist und das nagt natürlich. Das erklärt mir, warum er nichts wegen einer Scheidung unternimmt. Bis jetzt unternimmt die Frau auch nichts in der Richtung. Um Geld gehts dabei glaube ich nicht, die Trennung wurde beim Finanzamt mitgeteilt, die Steuer läuft einzeln. Ich grübel aber darüber, warum die Frau nicht damit leben kann, wenn er mit ihr zusammen wohnt und mit mir Kontakt hat, aber scheinbar gut damit leben kann, dass ich mit ihm lebe und sie nur Kontakt mit ihm hat.

    Wir verbringen viel Zeit zusammen. Wir sind oft im Garten, unternehmen auch an freien Tagen zusammen etwas und besuchen beiderseits Verwandtschaft. Auch Urlaub planen wir. Der Kontakt mit ihr beläuft sich, soweit ich es mitbekommen habe auf Chat-Schreiberei so ca. alle 3 Tage oder so und Treffen finden vielleicht 2x im Monat statt, genau weiß ich es nicht.
    Klar könnte man sagen, sie waren so lange zusammen, das ist doch normal noch Kontakt zuhaben. Aber einerseits die Heimlichkeit vor mir stört mich und dass sie sich beteuern, sich auf das nächste Treffen zu freuen, mit Herzchen und Küßchen-Smiley und noch paar engere Erlebnisse, die ich nicht mehr mit dem langen Kennen erklären könnte.

    Es sieht wohl wirklich so aus, dass ich nichts an ihm ändern kann, eigentlich auch nicht will. Ich mag ihm ja auch nicht vorschreiben mit wem er sich zu treffen hat oder nicht, ich mag aber auch kein Kopfkino haben und keine Gedankenkreisel, was wann wie mit ihr passiert, dafür bin ich zu alt und habe zuviel erlebt. Aber ich mag irgendwie das Leben mit ihm. Das ist der Punkt, ich muss entscheiden, ob ich mit ihr im Hintergrund leben kann oder nicht.

    Lass ich es so wie es ist, werde ich immer irgendwie leiden, änder ich es und gehe, leide ich sicherlich auch, weil ich dann auf das angenehme Leben mit ihm verzichten muss. Aber das wird wohl mit der Zeit schwächer und vergehen.

    Eile habe ich nicht zu entscheiden. Selbst wenn er merken sollte, dass ich es weiß, wird er es nie von sich aus zur Sprache bringen. Eigentlich ist er wirklich echt feige. Er hat immer gewartet bis eine Entscheidung von seiner Frau oder von mir kam... wird mir grad so bewußt. Ich bin nur einfach so kraftlos, aktiv zu werden. Vor 6 Jahren habe ich eine echt schlimme Ehe beendet, was mich sehr viel Kraft gekostet hat. Dann habe ich mich von ihm schon mal getrennt, was sehr traurig war und jetzt schon wieder...

  6. Avatar von brighid
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    ich sehe es keineswegs als zeitvernichtung. es war zeit für dich um zu erkennen: was will ich? was will ich nicht?

    von seiner seite lese ich da keine überschwengliche leidenschaft. mehr so ein: läuft halt mit. und so versucht er halt zwischen zwei welten sich durchzu schlängeln. seine ehe, 30 jahre, die ihn auch geprägt haben.

    und auf der andern seite: du und dein angenehmes leben.

    offensichtlich ist er ja im guten mit seiner noch-ehefrau auseinander gegangen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Ich finde, dass 5 Jahre entschieden zu lang sind, nur um immer wieder bestätigt zu bekommen, dass das, was man will, gar nicht zu kriegen ist.
    Glück ist Talent für das Schicksal



  8. Registriert seit
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Immer wieder mal habe ich angesprochen, wann er sich denn scheiden läßt, wenn doch die Beziehung beendet ist. Für mich wäre das schon wichtig, wegen Abschluß der Vergangenheit und so.
    Was meinst du denn mit "und so"? Dass er dich als seine Lebensgefährtin oder Ehefrau vorstellt? Und wenn das so wäre, was würde sich tatsächlich für dich ändern in deiner Beziehung zu ihm? Oder geht es dir um sexuelle Exklusivität? Auch hier die Frage, welche Art von Änderung du dir davon versprichst?

    Ich frage das, weil du selbst schreibst, dass dir das Leben mit ihm, so wie es ist, gefällt, und ich noch nicht verstanden habe, was du daran genau ändern möchtest. Du schreibst auch, dass du an ihm nichts ändern kannst und willst. Das liest sich für mich widersprüchlich: Du weißt, dass er keine klaren Verhältnisse schaffen mag, du weißt, dass er auf Beziehungsgespräche körperlich reagiert, mit Herzklopfen. Du liebst ihn, wie er ist. Und doch soll sich etwas ändern. Aber was eigentlich?

    Wenn du dir vorstellst, dein Kopfkino und Gedankenkreisen würde durch irgendeinen Zauber über Nacht verflogen und sonst bliebe alles gleich: die Treffen mit seiner Frau, ihre Nachrichten mit Küsschen-Smileys, ihr Ehestand - wie geht es dir mit der Vorstellung?

    Worauf ich hinauswill: Finde heraus, was genau es ist, das dich stört. Und ob es wirklich dich selbst stört oder ob dich eher stört, dass da die Konvention verletzt wird. Für mich liest sich nämlich das, was du über euer gemeinsames Leben schreibt, so, als ob ihr alle drei mit dem Arrangement ganz gut leben könnt.

    Wenn das so ist, dann würde ich mich um die Konvention nicht weiter scheren. Wenn dich allerdings wirklich etwas anderes stört, dann solltest du das herausfinden. Auch, damit du nicht nochmal in einer solchen Konstruktion landest. Denn du bist ja anfangs wissentlich und aus freien Stücken eine Affäre mit ihm eingegangen. Damals hat dich das offenbar nicht gestört. Jetzt sind die Rollen vertauscht: Er lebt mit dir und seine Frau ist die "Affäre". So grundverschieden finde ich das nicht.


  9. Registriert seit
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    da hast Du recht, ich muss herausfinden was mich stört, denn irgendwas stört mich eben. Natürlich gefällt mir das Leben mit ihm, aber das war nur solange so, bis ich heraus fand, dass er eben doch weiter Kontakt pflegt, obwohl er mir sagte, dass es nicht so ist. Also hat sich insofern der Zustand für mich geändert, dass er heimlich agiert und lügt. Für ihn hat sich nichts geändert, darum lebt er so weiter, wie es war. Ich werde nicht ewig mein Wissen mit mir selbst ausmachen können. Aber bis dahin, möchte ich gern wissen, was ich für mich entscheide. Außer mir weiß ja keiner dass ich es weiß. Und wie ich schon schrieb, ist es mir rätselhaft, wie die Frau es so erträgt, da sie ja von mir weiß, aber andersrum konnte sie nicht damit leben, dass ich da bin und hat sich getrennt, bzw. ist ausgezogen.

    Ich hätte gern ein klares Statment von ihm, dass es ihm am wichtigsten ist mit mir zu leben. Solange er aber verheiratet ist, ist sie die Ehefrau und steht über mir. Heiraten will ich nicht mehr, darum gehts nicht. Aber für mich hat das einen faden Beigeschmack, mir zu sagen, ich lebe mit einem verheirateten Mann zusammen. Geht ja auch ein bißchen drum, dass er nicht mehr so jung ist und im Falle des Falles kann ich ihm nicht beistehen, da ist die Ehefrau Ansprechpartner. Damit fühle ich mich so auf zweiter Spur, falls das verständlich ist.


  10. Registriert seit
    21.08.2004
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    AW: hat Partner neue Chance vertan?

    Zitat Zitat von Etienne Beitrag anzeigen
    Geht ja auch ein bißchen drum, dass er nicht mehr so jung ist und im Falle des Falles kann ich ihm nicht beistehen, da ist die Ehefrau Ansprechpartner. Damit fühle ich mich so auf zweiter Spur, falls das verständlich ist.
    Absolut!
    Und genau deshalb würde ich mir drüber klar werden, was und wie viel davon ich mittragen kann, ohne, dass es mich kümmert, bedrückt, ängstigt, wütend, eifersüchtig, traurig und unglücklich macht - also, womit ich locker leben könnte.
    Und was ich auf gar keinen Fall (mehr) will.

    Und wenn das mit ihm nicht zu machen ist, würde ich gehen.
    Glück ist Talent für das Schicksal


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