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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Ich versuche doch alle Fragen zu beantworten.

    Für mich ist der viele Kontakt mit der Exfrau schwierig. Das müsste aufhören. Seine Kinder kann er jederzeit sehen, aber muss sie da immer mit dabei sein? Für mich ist schwierig ,dass die Vergangenheit so präsent ist.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Rein vom Gefühl her spüre ich, dass sie vor mir kommt. Hauptsache ihr geht es gut. Und das geht für mich nicht...

    Er hängt aber noch sehr an ihr. Er will sie sehen und muss wissen, wie es ihr geht. Ich wäre dankbar, das würde mal aufhören. Ich frage mich manchmal, warum er sich getrennt hat und sich scheiden gelassen hat. Daraufhin sagt er mir immer, weil er Unglücklich mit ihr war und es nicht gepasst hat.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Ich denke, dass das, was Du verlangst, grundlegend gegen seinen Charakter geht.

    Er hat eine Hausfrauenehe geführt und sich die Pantoffeln wärmen lassen. Die Frau hat das gemacht. Er bliebt dort, obwohl einige Bedürfnisse nicht erfüllt wurden - sie auch. So richtig schlimm kann es nicht gewesen sein. Da spielten Verantwortlichkeit für Frau und Kinder und möglicherweise auch das mal gegebene Versprechen eine Rolle. Er nachdem die Verantwortlichkeitsleine für die Kinder gelockert wurde, ist er gegangen. Die Verantwortlichkeitsleine für die Frau bleibt bestehen aufgrund der der Ehe zugrunde liegenden Pantoffelwärmabrede; er muss zahlen - und ich würde vermuten, dass er sich auch weitergehend für die Frau verantwortlich fühlt. Diese gelebte Verantwortung gegenüber der Frau ist möglicherweise einfach ein Teil seiner Persönlichkeit.

    Der Mann kannte keine Beziehung mit einer Frau, die ihre Brötchen selbst verdient. Das sind ganz andere Beziehungs- und auch Machtstrukturen, als er sie bisher gelebt hat. Er scheint sich mit diesen Strukturen auch wohl zu fühlen. Wahrscheinlich bekommt er als Gegenleistung für Unterhalt und Rasenmähen (oder was er auch immer macht) wahrscheinlich eine gute Portion Anerkennung und Bewunderung und kann sich dafür auch selbst auf die Schulter klopfen. Ich meine das gar nicht böse oder abwertend. Aber man muss ja nicht glauben, dass die Männer aus so einem Model nicht auch etwas ziehen.


    Du verlangst daher nach meiner Theorie sehr viel von ihm. Ich weiß nicht, ob Du diese seine Bedürfnisse befriedigen kannst, die er bei seiner Familie bedienen läßt. Ich vermute nicht. Du schreibst, dass Du mit Familie nicht viel am Hut hast.

    Ich vermute daher auch, dass er einfach mit zwei Frauen lebt und er insgesamt alles bekommt, was er will und braucht. Er hat die Ex für einen Bereich und Dich für den anderen Bereich. Eine allein kann das nicht abdecken - jedenfalls keine von Euch beiden. Er lebst das offen und ehrlich. Die meisten machen das in der Ehe mit der Geliebten und Herumlügerei. Muss man mögen. Aber so grundlegend, wie es für Dich erforderlich wäre, wirst Du ihn nicht ändern.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Nein, der Meinung bin ich ganz und gar nicht! Sogar entschieden nicht!

    Ein Expartner steht nicht, definitiv nicht, auf der gleichen Stufe wie mein Kind, meine Eltern oder Großeltern - sofern solche noch am Leben sind.
    Ein Partner darf nicht die Entscheidungsfrage stellen: "Entweder ich oder dein Kind", sehr wohl ist aber der Kontakt und die grundsätzliche Struktur des Verhältnisses zu Expartnern diskussionswürdig. Sofern keine pathologischen Züge die Diskussion prägen, darf ein neuer Partner immer für sich in Anspruch nehmen vor einem Expartner zu rangieren. Will heißen, im Zweifelsfall steht das Bedürfnis der Partnerin vor dem der Ex.
    ...
    Kinder sind sicher nochmal eine andere Hausnummer.
    Aber Eltern und langjährige Expartner, mit denen viel im Leben geteilt wurde, rangieren bei mir schon auf gleicher Ebene. Und wenn man als neuer Partner dazukommt, dann sind eben die Anderen schon da. Man kriegt kein Leben mehr mit diesem Menschen ohne seinen Anhang. Und letztlich hat die Zeit mit seinem Anhang ihn auch zu dem Menschen gemacht, der er heute ist, in den man sich verliebt hat bzw. den man liebt.

    Die konkrete Gestaltung des Kontakts muss dann sicher oft noch ausgehandelt werden. Das ist aber bei jeder jungen Partnerschaft so, das Gesamtgefüge muss neu sortiert werden, bis es beiden Partnern damit gutgeht. Ich würde auch streiten, wenn ich das Gefühl hätte, zeitlich bei meinem Partner zu kurz zu kommen, es wäre aber kein Unterschied, ob es dabei um Mutterbesuche oder Exfrau-Besuche oder das Sportstudio geht. Die anderen sind keine Konkurrenz auf der Beziehungsebene, nur auf der Kontakthäufigkeitsebene.

    Aber manchmal klappt es leider auch nicht mit dem Gefüge. Ich habe auch mal einen Beziehungsversuch durchaus schweren Herzens abgebrochen, weil ich mit dem anderen Menschen gefühlt nie allein war. Er suchte immer die Betriebsamkeit um sich herum, je mehr Familie, Freunde desto besser. Er war ein sehr verantwortungsbewusster, hilfsbereiter, anteilnehmender Mensch, der seine Wurzeln in einer Großfamilie hatte (10 Geschwister) und auch als Erwachsener nahezu immer in einer WG-Gemeinschaft gewohnt hat. Alle wirklich sehr nett und umgänglich, aber es war einfach nicht das richtige für mich.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Blabla75 Beitrag anzeigen
    Für mich ist der viele Kontakt mit der Exfrau schwierig. Das müsste aufhören.
    Ich glaube nicht, dass das aufhören wird.
    Weil er es nicht will.

    Diese Familie ist nach wie vor eine Art eingeschworene Gemeinschaft,
    und Du bist außen vor.

    Du bist schon seit zwei Jahren mit diesem Mann zusammen.
    Kennst Du nun seine Kinder oder nicht?

    Anhand Deiner Beschreibungen könnte ich mir sogar vorstellen,
    dass ihm daran gar nicht viel liegt. Die gehören zu seiner "anderen Welt".


    Zitat Zitat von Blabla75 Beitrag anzeigen
    Rein vom Gefühl her spüre ich, dass sie vor mir kommt. Hauptsache ihr geht es gut.

    Er hängt aber noch sehr an ihr. Er will sie sehen und muss wissen, wie es ihr geht. Ich wäre dankbar, das würde mal aufhören.
    Auf mich wirkst Du - sorry - ein wenig naiv, wenn Du denkst, das müsste
    doch irgend wann mal aufhören. Er gibt Dir doch gar keinen Anlass, das zu glauben.

    Ganz im Gegenteil:
    er besteht auf dem gewohnten Konstrukt und scheint keine Änderungsabsichten
    zu haben.

    Dass Du - schon aufgrund Deiner eigenen Erkenntnisse - diese Beziehung nach
    wie vor aufrecht hältst, wundert mich.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Hallo,
    was würde denn passieren, wenn Du Dich komplett in seine Familie einbringst, und zb auch bei den Treffen mit der Ex immer oder meistens dabei bist?
    Gruß, s12

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Ich habe die Kinder mal kurz gesehen und ein paar Worte gewechselt, kennen ist übertrieben. Das wollte er am Anfang ja nicht, jetzt schon.

    Es ändert sich ja auch ein wenig. Er versteht vieles besser.

    @martha, das sind gute Punkte. Das Rasenmähen findet ja nicht mehr statt, sie wohnt jetzt alleine und hat einen neuen Partner. Das würde Gott sei dank besser, aber nur weil sie ihn in Ruhe lässt. Ich glaube, wenn sie etwas wollte, würde er sofort springen. Macht sie aber nicht.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Ich halte die Beziehung aufrecht, weil ich sehr an ihm hänge. Und weil ich schon sehe, dsss sich etwas ändert. Zwar langsam, aber es tut sich was.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    was würde denn passieren, wenn Du Dich komplett in seine Familie einbringst, und zb auch bei den Treffen mit der Ex immer oder meistens dabei bist?
    (Spekulation aufgrund der bisherigen Info):

    ich denke nicht, dass der Mann das überhaupt möchte.
    Seine Familie empfindet er als eigenständigen Mikrokosmos, in
    dem die TE unerwünscht ist.

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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    was würde denn passieren, wenn Du Dich komplett in seine Familie einbringst, und zb auch bei den Treffen mit der E
    x immer oder meistens dabei bist?
    Gruß, s12
    Gute Frage.
    Bisher wollte ich das ja nicht. Ich wollte mich nicht wie das fünfte Rad am Wagen fühlen.
    Das tue ich in der Arbeit schon. Ich glaube, wenn ich diese belastende Arbeitssituation nicht hätte, könnte ich mit vielem besser und lockerer umgehen.
    Momentan habe ich eben große Existenzängste.

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