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  1. Avatar von Mambi
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Blabla75 Beitrag anzeigen
    Das Wort Scheidung hatte ich nicht mal in den Mund genommen, das war seine Idee und Entscheidung. Ich war selbst erstaunt darüber, als er mir sagte, er war beim Anwalt.
    Man kann auch auf etwas drängen, ohne es direkt auszusprechen ... das weißt Du aber, oder?
    Er ist ja nicht dumm oder blind, er weiß und merkt doch, was Dich umtreibt.

    Ich schließ mich mal an:
    Deine und seine Vorstellungen für das weitere Leben gehen so eklatant auseinander, dass da kein Kompromiss möglich sein wird - jedenfalls nicht, ohne das mindestens einer dazu nicht mit vollem Herzen "ja" sagen kann.
    Bedeutet, sofern ihr zusammenbleibt, tut ihr Euch gegenseitig ständiges Bauchgrimmen an.
    Das braucht keiner - lass los und gib Euch beiden die Chance, mit einem passenderen Partner zu leben.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  2. Avatar von schafwolle
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von louise8 Beitrag anzeigen
    Ich fände es wichtig, seine Kids kennen zu lernen. Die sind womöglich (einer der) die wichtigsten Menschen in seinem Leben.
    @Blabla

    Kennst Du seine Kinder tatsächlich nicht?

    In der Theorie klingt das alles einfach. Aber ich persönlich hätte
    wohl auch ein Problem damit, mich in seine Familie, in der die Ex
    noch so eine omnipräsente Rolle spielt, zu integrieren.

    Hast Du denn das Gefühl, dass er das von Dir überhaupt möchte
    oder erwartet?


  3. Registriert seit
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das alles finde ich wiederum nicht seltsam, wird bei uns genauso praktiziert.

    Unsere Kinder (zwei davon ungefähr im gennannten Alter) treffen sich auch
    regelmäßig mit meinem Ex bzw. mit mir, Weihnachten wird auch bei uns
    zusammen gefeiert, nur halt einmal bei mir an Hl. Abend, am 26. dann beim
    Vater. Auch Geburtstage werden gerne mit und in der Familie gefeiert.
    Ich finde das auch nicht seltsam. Mein Bruder (31) und ich (34) verbringen Heiligabend bei unseren Eltern. Wenn ein Partner da ist, kommt der entweder mit, oder verbringt Heiligabend seinerseits bei den Eltern und man sieht sich dann später noch zu 2. An unseren Geburtstagen sehen wir uns zumeist auch, manchmal nur auf nen Kaffee, manchmal essen gehen. Auch größere Familientreffen (mit Tanten / Onkels, Cousins / Cousinen, Kindern, Anhang) gibt es zu den Geburtstagen (vor allem der Elterngeneration) häufig.

    Ich glaube aber, dass diese unterschiedliche Lebensweise und vor allem die damit verbundene Wahrnehmung der Situation ein Kernproblem sind.

  4. Avatar von Jamamouna
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Blabla75 Beitrag anzeigen
    Er hat sich getrennt, weil sie nach dem 2. Kind keinen Sex mehr hatten und sie sich nicht weiter entwickelt hat. Er ist jemand, der sehr gerne lernt, Dinge in sich aufsaugt und immer mehr wissen will. Sie haben nur über die Kinder geredet in der Ehe, sie waren der Kitt. Als sie groß waren, ist er gegangen.
    Er hat mir erzählt, dass er in der Ehe regelrecht verzweifelt war.
    Wenn diese Schilderung so stimmt, dann ist bei deinem Freund die Ex längst zur besten Freundin geworden.
    Die Ehe scheint ja dann 18 Jahre lang nur aus Gesprächen bestanden zu haben.
    Das hält niemand so lange aus "nur der Kinder wegen"
    Da gibt es dann schon auch Gemeinsamkeiten, die gepflegt und genossen werden.
    Und unter diesem Aspekt ist es sogar normal, dass er den Kontakt weiter in dieser Form pflegt.

  5. Avatar von linsemo
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Dein Neid und deine Eifersucht machen alles kaputt. Wenn du dich in die Familien einfinden würdest, würde auch alles funktionieren. Du kannst dem Mann nicht verbieten, sich für seine Familien einzusetzen und sie zu treffen. Das er dich nicht einbindet, hat in deinem Verhalten seine Gründe. Das sind die gleichen Gründe, warum er keine Zukunft mit dir plant. Was gibt es da viel zu planen, zusammenziehen, heiraten, Haus bauen, das Thema Kinder ist ja wohl durch. Was erwartest du von der Zukunft mit dem Mann? Seine Familie wird er wegen dir nicht aufgeben. Du bist diejenige, die ihre Einstellung ändern sollte.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  6. Avatar von silberklar
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Jemanden vor die Wahl zu stellen, ich oder die Ex-Frau käme für mich gleich wie ich oder deine Mutter oder ich oder dein Kind. Geht alles nicht, wie ich finde.
    Nein, der Meinung bin ich ganz und gar nicht! Sogar entschieden nicht!

    Ein Expartner steht nicht, definitiv nicht, auf der gleichen Stufe wie mein Kind, meine Eltern oder Großeltern - sofern solche noch am Leben sind.
    Ein Partner darf nicht die Entscheidungsfrage stellen: "Entweder ich oder dein Kind", sehr wohl ist aber der Kontakt und die grundsätzliche Struktur des Verhältnisses zu Expartnern diskussionswürdig. Sofern keine pathologischen Züge die Diskussion prägen, darf ein neuer Partner immer für sich in Anspruch nehmen vor einem Expartner zu rangieren. Will heißen, im Zweifelsfall steht das Bedürfnis der Partnerin vor dem der Ex.

    Zitat Zitat von Lourdes-Rune Beitrag anzeigen
    Mein Exmann und ich sind beste Freunde, wir treffen uns alleine, wir treffen uns mit unseren Kindern, wir feiern Partys zusammen , verbringen alle Feiertage gemeinsam und fahren zusammen in den Urlaub , auch zu seiner Familie , die auch immer noch meine ist. Mein Partner und mein Exmann sind gute Freunde und er kommt auch überall mit hin. Win win sozusagen .

    Meinem neuen Partner habe ich das zu Beginn der Beziehung mitgeteilt. Entweder er kann das akzeptieren oder eben nicht.
    Ich würde mir keinen Partner wünschen der kompromisslos mir gegenüber vorgeht. Der mich in die Wüste schickt, wenn ich mich irgendwo nicht unauffällig genug in sein bisheriges Leben hineinducke.

    Das eine ist das eigene Leben, das andere ist das Leben in einer Beziehung. In einer Beziehung sind mindestens zwei Personen, mit ihren jeweiligen Bedürfnissen. Beziehung bedeutet einen Weg zwischen Bedürfnis von A und Bedürfnis von B auszuhandeln, immer wieder. Die Bereitschaft und die - hoffentlich ständig wachsenenden - Fähigkeiten dazu. Beziehung geht nicht ohne Verhandlungsbereitschaft. Beziehung ist Koalition und nicht Alleinherrschaft.

    Zudem ist es wunderbar dem Expartner freundschaftlich innig zugetan zu sein. Der akutelle Lebens- und Liebespartner hat aber, wie der Name schon sagt, die aktuelleren Rechte auf Berücksichtigung seiner Bedürfnisse. Wozu wäre er sonst da? Damit mir nicht fad wird wenn Ex, Kinder, Schwiegers, Onkel und Tanten grad keine Zeit für mich haben, or what?

    Zitat Zitat von Blabla75 Beitrag anzeigen
    Sie haben nur über die Kinder geredet in der Ehe, sie waren der Kitt. Als sie groß waren, ist er gegangen.
    Er hat mir erzählt, dass er in der Ehe regelrecht verzweifelt war.
    Aber jetzt gehts ihm mit seiner Exfrau wieder so gut, dass er vor lauter freundschaftlichem Kontakt zu vielem anderen nicht kommt. Zum Beispiel mit dir eine tiefe Beziehung einzugehen?

    In der Ehe war er so verzweifelt, dass er seine Frau aktiv verlassen hat, als die Kinder groß waren und das neue Bauen an einer Paarbeziehung am Plan gestanden wäre? Er hat sich entzogen. Der Grund war nicht er, sondern die Langweiligkeit seiner Frau. Dir entzieht er sich, indem die Familie einen guten Grund abliefert.

    Scheint so, als ob er immer irgendwas außerhalb seiner Person braucht, das herhalten darf um eine gewisse Phase der Innigkeit zwischen zwei Menschen nicht ausbauen zu müssen. Er bleibt dabei unschuldig.
    Vermutlich wird dieser Zustand auch seiner Exfrau nicht allzu wohl getan haben, seinerzeit. Sie scheint vielleicht akzeptiert zu haben das sie mit diesem Mann Beziehung nur durch ein oder zwei Glastrennscheiben Abstand leben kann. Sie hat ihr eigenes Leben begonnen und diesen Mann mit allem was er vermutlich geben kann, kann sie so auch dauerhaft bei sich behalten.
    Du bist zu nah, zu direkt dran, auf ihn konzentriert, um ihn bei dir haben zu können.
    Nur eine Hypothese, versteht sich.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."


  7. Registriert seit
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Zitat Zitat von bliblablupp84 Beitrag anzeigen
    Ich finde das auch nicht seltsam. Mein Bruder (31) und ich (34) verbringen Heiligabend bei unseren Eltern. Wenn ein Partner da ist, kommt der entweder mit, oder verbringt Heiligabend seinerseits bei den Eltern und man sieht sich dann später noch zu 2. An unseren Geburtstagen sehen wir uns zumeist auch, manchmal nur auf nen Kaffee, manchmal essen gehen. Auch größere Familientreffen (mit Tanten / Onkels, Cousins / Cousinen, Kindern, Anhang) gibt es zu den Geburtstagen (vor allem der Elterngeneration) häufig.

    Ich glaube aber, dass diese unterschiedliche Lebensweise und vor allem die damit verbundene Wahrnehmung der Situation ein Kernproblem sind.
    Sind eure Eltern geschieden?
    Ansonsten ist das doch völlig normal.


  8. Registriert seit
    21.07.2018
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Danke silberklar. Ich sehe es genau so. Wenn man so fokussiert auf die Vergangenheit ist, darf man sich nicht wundern, wenn der aktuelle Partner irgendwann due Segel streicht.

  9. Avatar von Azurblau69
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    Ich glaube es ist ganz egal was dein Parnter jetzt macht, er wird es nicht richtig machen......
    Ich kann dich teilweise verstehen, teilweise auch nicht.

    Mein Mann hat auch Famile und am Anfang unserer Beziehung habe ich da auch oft gelitten, wenn gemeinsame Familienfeste anstanden. Er hat mich dann aber mehr und mehr integriert, und ich bin dann mit.

    Du antwortest nicht auf die vielfache Frage: was müsste dein Partner denn tun damit es dir besser geht??????

  10. Avatar von schafwolle
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    AW: wir können beide nicht loslassen...

    @Blabla

    Ich finde die Diskussion mit Dir ein wenig mühsam.

    Selbstverständlich musst Du hier keine Fragen beantworten - aber
    hilfreich wäre es schon.

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