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  1. Registriert seit
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    In diesem Fall geht es aber um das Sozialrecht. Es ist eben nicht so, dass die Eltern das Kind finanzieren, sondern die Gesellschaft noch mit und diese hat Regeln. Es gibt kein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Ach ja, die Gesellschaft. Die Gesellschaft finanziert oft auch noch mit, wenn Studenten im xten Semester studieren.
    Hier wäre es doch so, dass der Vater (und Mutter) weiter so finanzieren, wie noch zu Schulzeiten.
    Ich verstehe den ganzen Aufstand wegen ein paar Monaten echt nicht.

  2. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Zitat Zitat von Katzenmutta Beitrag anzeigen
    Ach ja, die Gesellschaft. Die Gesellschaft finanziert oft auch noch mit, wenn Studenten im xten Semester studieren.
    Hier wäre es doch so, dass der Vater (und Mutter) weiter so finanzieren, wie noch zu Schulzeiten.
    Ich verstehe den ganzen Aufstand wegen ein paar Monaten echt nicht.
    Das Gesetz sagt, dass zwischen Schulabschluss und Aufnahme einer Ausbildung/Beschäftigung/Studium/Freiwilligendienst ohne, dass der Mensch sich arbeitssuchend meldet, Kindergeld etc. gezahlt wird.

    Danach muss sich der junge Mensch arbeitssuchend/arbeitslos melden. Sonst gibt es kein Kindergeld mehr.

    In diesem Fall ist das Kind, aufgrund der Einkommensverhältnisse der Mutter, Leistungsbezieherin. Zudem ist der Vater unterhaltspflichtig.

    Die Frage war, was passiert, wenn die junge Frau nicht mehr bei der Mutter wohnt. Wie finanziert sie sich dann? Zumal der Vater nicht für das Kind aufkommen möchte, da nach seiner Einschätzung das Kind nichts tut.

    Das war die ursprüngliche Frage.

    Da die junge Frau sich nun entschied weiterhin bei der Mutter zu bleiben, hat sich ein Teil der Situation entschärft.

    Dennoch sollten die Eltern mit dem Kind in Kontakt bleiben, damit es eine Zukunftsperspektiven für sich entwickeln kann.
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    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
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  3. Registriert seit
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Ach so, das habe ich nicht gelesen (dass sie weiterhin bei der Mutter wohnen kann).

    Es wäre trotzdem wichtig, dass der Vater oder seine Frau mit der Tochter reden. Nicht nur mahnend sondern aufmunternd. Was sie alles für interessante Berufe lernen kann.

    Dass man sich für sie interessiert. Wenn sie das nicht tun können, dann hoffe ich, dass das Mädchen eine Patin, Onkel, irgendjemand hat, der sich für sie interessiert. Ist ja schon ungewöhnlich, dass der Vater so wenig Interesse zeigt.

  4. Avatar von Kikiri
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Gegen eine Auszeit von 2 Monaten habe ich auch nichts. Wenn daraus aufgrund des Ausbildungsbeginns oder der weiterführenden Schule aber plötzlich 14 Monate werden, ist das schon blöd.
    Es war ja vorher genug Zeit. Bei mir gab es damals ein Schul-Praktikum. Da mir das nicht reichte, habe ich jeweils 2 Wochen der Herbst- und der Sommerferien für zwei weitere Praktika genutzt. Das hat sich sehr gelohnt (dann wusste ich, dass es definitiv nicht meine Berufe sind).
    Dafür ist aber Eigeninitiative gefragt. Die lernte ich aber nicht erst im letzten Schuljahr, sondern während meiner gesamten Kindheit. Meine Eltern haben mich weder beraten, noch sonstwie meine Ausbildung beeinflusst.

    Selbst wenn sie jetzt irgendeine Ausbildung macht, muss sie ja nicht die gesamte Lebenszeit in diesem Beruf bleiben.
    Falls sie dann nächstes Jahr die dann beginnende Ausbildung wegen nicht Gefallen noch abbricht, fehlt ihr wieder ein Jahr... So zieht sich das dann schnell.
    Auch als Ausbildungsbetrieb würde ich gerne wissen, wie die Zeit verbracht wurde. Chillen wäre da keine gute Begründung.

    Und durch eine Ausbildung ein festes Budget zu haben ist eigentlich auch ganz nett. Niemanden um Geld bitten zu müssen und sich davon was nettes zu leisten kann auch eine tolle Erfahrung sein, gerade, wenn es zuhause immer etwas eng war.

    Falls allerdings eine Bedarfsgemeinschaft einer Auszubildenden mit ihrer Hartz-4 Mutter besteht, sieht es schlecht für den Lohn aus, dann wäre eine eigene Wohnung evtl. besser. Das sollte auch bedacht werden. Ich kenne die aktuellen Vorgaben nicht, aber früher wurde da Hartz-4 gekürzt (oder konnte gekürzt werden?)

    Viele Grüße von
    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

  5. AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Zitat Zitat von Katzenmutta Beitrag anzeigen
    Da frage ich mich schon, WIE ein Leistungsverweigerer einen Realschulabschluss bekommt. Den bekommt man ja schließlich auch nicht hinterher geworfen.
    wie? sehr langsam! Schließlich ist die junge Dame ja schon 18.
    I can only please one person per day. Today I choose ME.
    Ich bin übrigens nicht perfekt, und ich arbeite auch nicht daran.

    *** some of the best memories are made in flipflops ***


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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer gut, wenn man relativ schnell mit einer Ausbildung anfängt, weil man dann auch leichter sagen kann: "das ist es nicht" und zu etwas anderem wechseln.
    Ja, natürlich ist das gut. Aber man sollte wenigstens die Richtung wissen.

    Wenn man ein paar Mal durchgefallen ist, ein Jahr frei nimmt und dann noch ein paar Ausbildungen anfängt und abbricht, dann ist man schnell viel älter als alle anderen und das fühlt sich auch nicht so gut an.
    Ich glaube, die meisten brechen deshalb ab, weil sie sich vorher eben nicht genau informiert haben oder weil sie meinen, sie müssten jetzt irgendwas nehmen, denn Hauptsache ist ja, man ist in Ausbildung.


    Wenn man mit der Denkweise aufgewachsen ist, dass das Geld vom Staat kommt, wie soll man etwas anderen lernen? Kinder lernen das Leben von ihren Eltern. Gerade solche mit wenig Hilfe von zu Hause brauchen dann Hilfe von der Schule. Wenn die nicht geklappt hat, vom Arbeitsamt.
    Keiner hier kennt das Mädchen und auch nicht die Mutter - da wissen wir alle! nichts drüber. Wie kam es dazu, dass die Mutter nicht arbeitet, wie geht es der Mutter gesundheitlich, wie alt ist sie, was hat sie gelernt usw.

    Allgemein:
    Ich finde "man" macht es sich zu einfach, wenn man dem Mädchen vorwirft ein Faulenzer zu sein, Leistungsverweigerer usw.
    Oder wenn man dem Kind quasi vorwirft, dass sie bei Realschulabschluss 18 und nicht 16 war.
    Ich finde es übrigens toll, dass sie sich, falls sie wiederholt haben sollte, letztendlich doch noch durchgebissen hat und diesen Abschluss gemacht hat.
    Dieses Mädchen hat wahrscheinlich während ihrer Prüfungen oder kurz danach mitgeteilt bekommen (Ende des Monats zieht die Mutter ja um, übliche Kündigungsfrist 3 Monate), dass ihre Mutter umzieht und sie nicht mitkommen kann.
    Dann bekommt sie beim Vater mehr oder weniger subtil mitgeteilt, dass es nicht erwünscht ist, dass sie dort wohnt, nicht einmal vorübergehend.
    Da muss dann dieses Mädchen mal ganz schnell entscheiden, was nun passieren soll, schließlich will sie nicht auf der Straße stehen.
    Ich glaube, dieses Mädchen ist schlicht und einfach überfordert und hat anderes im Kopf gehabt, als sich jetzt um eine Ausbildung zu kümmern.
    Nun kann sie wenigstens wieder bei der Mutter wohnen, was hoffentlich den Druck rausnimmt.


  7. Registriert seit
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    wie? sehr langsam! Schließlich ist die junge Dame ja schon 18.
    Richtig. Sie ist nicht die erste und wird nicht die letzte sein, die eine Klasse wiederholt oder auch zweimal.

    Aber man kann natürlich alles in einem sehr schlechten Licht sehen und Kindern noch Vorwürfe machen.

    Ist erfreulicherweise nicht meine Welt.
    Ich finde es toll, wenn ein Kind, obwohl es mal gescheitert ist, wieder aufsteht und weiter macht. Wenn es sich trotz diesen Nackenschlägen die von so manchem "netten" Mitmenschen kommen, nicht beeinflussen lässt sondern weitermacht, bis es den Abschluss hat.


  8. Registriert seit
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Richtig.
    Niemand kennt die Mutter und deren Unstände. Niemand (außer der TE) kennt das Mädchen und deren bisherigen Schulweg.
    Ich weiß auch gar nicht, woher hier das Wort Leistungsverweigerer kommt.

    Niemand hier (außer der TE, und die äußert hier einen durchaus auch kritischen Blick auf ihn) kennt den Mann, seinen Werdegang, seine aktuelle Situation und deren Ursachen. Niemand weiß, warum die Eltern sich getrennt haben, wie die Trennung abgelaufen ist und wie der Kontakt danach möglich war.

    Es ist höchst unfair hier dem Mädel tausend Entschuldigungen zu ersinnen und dem Vater tausendfaches Versagen zu unterstellen.

    Ganz sicher sind Fehler gemacht worden. Diese heute noch aufzurechnen, ist wenig hilfreich.
    Dem Mädel weiterhin sein Leben zu alimentieren, mMn auch nicht.

    Sie ist 18. Jung und unerfahren ja, aber nichtsdestotrotz an dem Punkt, an dem sie anfangen muss für sich selbst zu sorgen.
    Der Weg in eine Ausbildung/ weiterführende Schule/ FSJ oder ähnlichem steht ihr offen. Sie muss sich aber Bemühen.

    Wie es jemand anderes schon schrieb, tausende andere (und nicht wenige mit ähnlichem Background) müssen dies auch und überleben das.

    Es ist heutzutage so selbstverständlich, mit 18 Auto zu fahren, bis in die Morgenstunden Party zu machen, Handyverträge abzuschließen. Das alles traut man ihnen problemlos zu.
    Nur fordern darf man die armen Hascherl nicht? Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn es mit dem Einstieg ins Erwerbsleben länger dauert. Finanziell unterstützen muss man das nicht. Das sieht die Gesetzgebung ähnlich, siehe Kindergeld und Unterhaltsrecht.

  9. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    Ich will noch gern etwas zum Kindergeld ergänzen.

    Der Wegfall des Kindergeldes (immerhin knapp 200 Euro - im Fall unseres Sandwichkindes hing an diesem Kindergeld unmittelbar noch eine weitere hohe Summe) weil das erwachsene Kind mal eine Weile nicht kontinuierlich den Weg in die Selbstständigkeit geht, ist nicht zwingend.
    Es ist eine Frage der Begründung.

    Unsere Tochter hat kurz vor Weihnachten (6 Monate vor dem Abitur) mit 18 Jahren die Schule geschmissen und erst 14 Monate später - dann 19jährig - nach erheblichem elterlichen Druck mit einer Ausbildung begonnen.
    Wir konnten der Kindergeldkasse nachweisen, dass DIESE Ausbildung erst ab diesem Zeitpunkt zu diesen Bedingungen möglich ist und haben ununterbrochen in den 14 Monaten das Kindergeld gezahlt bekommen.
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky


  10. Registriert seit
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    AW: Einzug von Kind des Partners (sozialrechtlich) "dulden"?

    So ähnlich kenne ich es auch.
    Die Regelung ist, so mein Kenntnisstand, ja so gehalten, dass die Weiterzahlung (oder in dem mir bekannten Fall die Nachzahlung) erfolgt, wenn man diese „Lücke“ nachvollziehbar erklären/ belegen kann.

    Wenn da nichts passiert, nichts kommt (hier seitens der Mutter + Tochter), da wird es auch der Vater schwer haben.

    Ist schon eine verfahrene Kiste.

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