Also, „Interesse am Leben des Ex“ lese ICH hier eigentlich nicht raus, sondern nur eine totale Ungeklärtheit der Abläufe „getrennt mit gemeinsamen Kind“.
Und das muß sich zum Besten aller Beteiligten jetzt mal sortieren - so gesehen ist eine Drittperson als Katalysator dafür garnicht so übel!
Wieso so negativ?Ansonsten schließe ich mich an... das wird nix.
Hier ist gerade noch der Erste Verliebtheits-Schwung unterwegs, da sieht keiner Dinge abgeklärt!
Schallendes Gelächter&Zitat John Lennon.[
Lass ihn erstmal die Trennung WIRKLICH hinter sich bringen und alles neu und funktionierend (!) organisieren, DANN ist Zeit und Platz für eine neue Beziehung bei ihm.
(Leben ist, was passiert, während Du andere Pläne machst!)
So einen Mann&Vater gibt es nicht, wenn wir ehrlich sind.
Man ist immer irgendwo irgendwozwischen!
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 52
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28.09.2018, 10:11
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
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28.09.2018, 10:23Inaktiver User
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Sie stellt ihm Deko für die Wohnung vor die Tür und kauft für ihn gesunde Lebensmittel ein..?
Und von mir aus kannst du gern schallend lachen, aber ich halte es für die Grundvoraussetzung eines Neubeginns, dass das vorherige abgeschlossen bzw. geklärt ist.
Dann ist man auch nicht "immer irgendwo dazwischen".Geändert von Inaktiver User (28.09.2018 um 13:44 Uhr)
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28.09.2018, 10:50Inaktiver User
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28.09.2018, 15:48
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Ein Mann ohne Rückrat der keine Grenzen zieht wäre niemals ein Mann für mich. In so einer Situation muss man klare Regelungen treffen, schon dem Kind zuliebe. Und warum du dich da so dermassen reinhängst verstehe ich nicht. Halt dich da raus. Das ist alles noch viel zu Frisch. Triff dich mit ihm wenn das Kind nicht da ist, er kann ja zu dir kommen, oder? Warum machst du ihm schon den Haushalt? Ich krieg da ganz kalte Füsse wenn ich das so lese!!!!
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28.09.2018, 19:37
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Umgekehrt.
Die Deko hat sie im Kinderzimmer ausgelegt, und das Gemüse an die Tür gehöngt.
Nochmal - das hat nicht was mit dem Mann sondern mit dem Mini zu tun.
Mein Wxmann und ich sind definitiv komplett fertig miteinander, aber trotzdem bring ich ihm Gemüseüberschwang für die Minis vorbei - oder nem Kind was für sein Zimmer.
Was hat das mit dessen Vater zu tun?
Theoretisch ein guter Ansatz, der aber weder psychologisch noch mit dem Blick in das was um uns herum realistisch ist.Und von mir aus kannst du gern schallend lachen, aber ich halte es für die Grundvoraussetzung eines Neubeginns, dass das vorherige abgeschlossen bzw. geklärt ist.
Der Neubeginn fängt immer erst an, wenn wer neues da ist.
Man kann/sollte altes geklärt haben (ja, da gibt es hier auch Defizite) - aber komplett abgeschlossen mit was altem - DAS ist eher die Ausnahme.
Deshalb finde ich, das Argument „Altlasten, das wird nix“ eben ziemlich sinnlos.
Zwischen zwei engen Beziehungen, deren erste nicht mit „Supergau“und „Trennung zur Rettung eines selbst“ einherging, hängen die meisten Menschen „dazwischen“.Dann ist man auch nicht "immer irgendwo dazwischen".
The perfekt world does not exist - we‘re all are human, after all!
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28.09.2018, 23:13
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Sacrebleu, danke für deinen verständnisvollen Beitrag #16, ich denke, das hilft der TE weiter als gleich zu sagen "Trenn dich!" oder "Hält dich aus allem raus", was ich weltfremd finde.
Deko und Gemüse sehe ich auch eher als für den Sohn gedacht.
Aber: ändern kann nur der Mann etwas, viele Nextfrauen arbeiten sich an den Exen ab und wollen nicht sehen, dass der Mann feige oder bequem ist.
Ich würde an Stelle der TE meinen Freund deutlich auf die neuralgischen Punkte ansprechen und ihn bitten/auffordern, etwas zu ändern.
Besonders, wenn der Junge so deutlich unglücklich ist, muss der Vater handeln und ein paar Dinge klären.
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29.09.2018, 07:34
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Das lese ich ganz anders - nämlich so, wie die TE es geschrieben hat.
Mit "er" und "ihm" ist mit Sicherheit der Mann gemeint.
Lediglich die Teppiche waren für das Zimmer des Sohnes bestimmt.
--->
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Die TE und der Mann kennen einander gerade mal ein paar Wochen - undkümmere ich mich um ihn, indem ich ihm sage, dass seine Mutter ihn liebt und nur das beste für ihn möchte.
schon fühlt sich die TE bemüßigt, die Vermittlerrolle in einer Angelegenheit
einzunehmen, die ganz alleine die Familie betrifft?!
Meine Einschätzung hat wirklich nichts damit zu tun, dass ich der Meinung
bin, eine Next habe sich aus allem herauszuhalten. Ich sehe es lediglich ein
wenig differenzierter, was zu welchem Zeitpunkt angemessen ist.
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29.09.2018, 08:10
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Ich kann schon nachvollziehen, dass die Situation für die TE nicht einfach ist. Sie ist mit dem Mann zusammen, zwar erst eine kurze Zeit, aber sie kann ja nicht seine Vergangenheit ausklammern. Das kann man nie, man kauft ja sozusagen das Gesamtpaket. Insofern kann eine Next sich gar nicht aus "Allem" raushalten.
Immerhin zieht ihr Freund sie ein Stück weit da mit rein, indem er das geschehen lässt.
Allerdings würde ich die Aktionen der EX etwas lockerer sehen, als Versuche, im Leben ihres Ex weiter präsent zu sein, aus welchen Gründen auch immer. Denn wenn dem Mann das etwas bedeuten würde, würde er nicht über diese Übergriffigkeiten lachen. Er sieht das wahrscheinlich etwas pragmatischer. So nach dem Motto: ja soll sie doch...
Ich würde mich da drüber stellen, ihm sagen, dass ich das etwas merkwürdig finde, dass sie ihm nicht zutraut, sich selbst zu ernähren und dann erstmal nix mehr sagen, sondern beobachten. Lass sie auflaufen, vielleicht merkt er ja selbst, dass das eher geplante, gezielte Aktionen sind, um Unruhe zu stiften. Gib ihr nicht soviel Macht, Euer Leben zu beeinflussen.
Vielleicht gibt sich das Ganze,je länger die TE mit ihm zusammen ist und je mehr er sich mit der Trennung und der neuen Beziehung arrangiert. Das dürfte für ihn auch nicht mal eben ein Spaziergang sein.
Was das das Kind betrifft, wäre ich für ihn da, wenn er mich braucht, aber eben so, wie Du das schon gemacht hast, also versuchen, ihm etwas Halt zu geben, zu zeigen, dass er bei seinem Papa immer willkommen ist, was immer auch passiert.
Damit nimmst Du der EX den Wind aus den Segeln, aber richtest Dich nicht gegen die Mutter. Und dem Vater nahe legen, dass es auch sein Job ist, für das Kind da zu sein. Du bist ja nicht seine Nanny.
Ich bin schon für klare Worte, Bedürfnisse und Ansichten klar kommunizieren, aber nicht alle auf einmal.
LG
Stedi
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29.09.2018, 16:03
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Danke euch allen für die zahlreichen und unterschiedlichen Antworten!
Zu Beginn war ich etwas geschockt: da wird teilweise sofort von Trennung gesprochen, das ganze sehr ins Negative gezogen.
Danke an die positiven Beiträge, die einem Mut machen, dass es eine Chance gibt!
Ja, ich bin neu in dieser Situation und habe hier nach Hilfe und Ratschlägen gesucht, wie ich es angehen kann. Niemand ist als perfekte Ex oder Next geboren.
Meine Situation ist wohl vielschichtiger, als ich darstellen konnte. Und verwirrender, als gedacht.
Ich kenne den Vater seit über 30 Jahren, jedoch eher Bekannte, als Freunde. Daraus hat sich nach der Trennung eine gute Freundschaft entwickelt, die nun einen Schritt weiter gegangen ist. Daher kannte ich zuvor bereits das Kind und seine Familie. Die psychische Trennung war bereits vor Jahren, nun kam es vor einem 3/4 Jahr zur räumlichen Trennung.
Die Deko kauft die Mutter leider nicht für den Jungen. Das wäre meiner Meinung nach legitim und durchaus normal. Die Deko ist für das Badezimmer, den Gang, das Schlafzimmer.
Es wäre für mich auch normal, würde sie Lebensmittel aus ihrem Garten, von ihrem Balkon vorbei bringen. Bei dem Obst und Gemüse, das sie im Supermarkt kauft, handelt es sich um Tomaten, Zwiebeln und anderen, das der Vater selbst im Garten wachsen hat.
Das alles sei dahingestellt:
Ich kam gestern zu den beiden und der Vater hat das Gespräch mit mir gesucht. Es war ein sehr offenes Gespräch über seine Ängste vor der Zukunft, seiner Befürchtung nicht genug für sein Kind zu tun, seinen körperlichen Beschwerden (unfallbedingte), seinem Ärger mit der Ex.
Dabei hat er klargestellt, dass er ihr Verhalten nicht mehr dulden will und eine Regelung für sein Kind treffen muss. Seine Zukunftsangst und seine körperlichen Beschwerden machen ihn fertig, dafür sucht er nun Unterstützung bei einem Kinesiologen und einer Lebensberatung.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich um meine Zukunft keine Sorgen machen muss. Ich habe einen eigenen Beruf, eine eigene Wohnung, feste familiäre Bande und gute Freunde. Ich würde ohne ihn zurecht kommen. Er muss sich nun um sich und das Kind kümmern. Da hat er sich bedankt, dass ich keine existentielle Unterstützung von ihm fordere.
Manchmal hilft es, sich den Kummer von der Seele zu schreiben und irgendwo beginnt es dann für einen zu arbeiten.Geändert von Partisana (29.09.2018 um 16:12 Uhr)
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29.09.2018, 16:37
AW: 1000mal schon dagewesen - für mich ganz neu
Hallo Partisana,
ja die Ratschläge, sich zu trennen, sind immer leicht gemacht. Es gibt ja auch soviel Menschen, die wir jeden Tag in unser Leben lassen können, alle austauschbar. 😉
Verlass Dich auf Dein Bauchgefühl.
Das Gespräch hört sich für mich nicht so schlecht an. Er hat zumindest erkannt, dass er am Verhältnis zu seiner Ex was ändern muss und das macht er sicher auch ein Stück weit für Dich. Ich kann aus Deiner Beschreibung aber nicht rauslesen, dass er das alleine machen möchte oder sich von Dir trennen will. Eher, dass er die Knackpunkte in seinem Leben angehen möchte, was nicht einfach und schnell zu regeln sein wird. Oder hab ich da was überlesen?
Vielleicht wollte er hören, dass Du dabei an seiner Seite sein willst und ihn unterstützen wirst? Klar, das heisst ja erstmal, dass er sich momentan um seine Baustellen kümmern muss und nicht so ganz für Dich da sein kann, wie er es gerne möchte oder Du. Aber welcher Weg ist schon einfach? Ich würde ihn fragen, was er von Dir möchte, wie er sich das vorstellt und ihm sagen, dass Du an der Beziehung festhalten möchtest und für ihn da sein willst.
Das ist sicher nicht einfach für Dich, also müsstest Du wissen, ob Du das möchtest, aber er bewegt sich ja...ich würde da noch nicht die Flinte ins Korn werfen. Vorausgesetzt, Du kannst und möchtest das.
Ich kann mir vorstellen, wie es Dir geht, ich habe ähnliches hinter mir und es ist noch nicht ausgestanden. Aber nach langer Zeit habe ich mal zu hören bekommen, dass er (mein Gebrauchter) noch nie jemanden getroffen hat, der so bedingungslos hinter ihm steht und zu ihm hält. Ich habe oft gezweifelt und wollte alles hinschmeißen, und ich sage ihm immer ehrlich, wenn mir was nicht passt und versuche es, zu erklären, wie es sich für mich anfühlt. Daher kennt er auch meine Sicht und konnte es nachvollziehen. Seine Trennung fiel ihm unglaublich schwer, obwohl es klar darauf hinaus lief, und es geht nur Stück für Stück, aber ich sehe eben die Veränderungen auch, obwohl jeder in meinem Umfeld meinte, ich soll es lassen, der meint es nicht ernst und der wird sich nicht ändern.
Insofern kann ich Deinen Kummer nachvollziehen.
Red mit ihm, zeig ihm, was Dir gut tut und was Dir weh tut.....ganz wichtig!



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