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  1. Registriert seit
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    AW: Muss der Mann alleine für den Unterhalt aufkommen?

    Ich verstehe dieses Gestöhne des Kollegen nicht:

    Wenn ihm was nicht passt und er sich übervorteilt fühlt, muss er tätig werden.

    Wie man erwarten kann, dass die Mutter den Exmann entlasten soll auf ihre Kosten, ist mir auch ein Rätsel.

    Beide müssen ihr Kind unterhalten. Wenn man ein Problem damit hat, von welcher Seite auch immer, muss man vor Gericht ziehen und dann kann man ja sehen, was Sache ist.

    Und auch hier der von Stecher36 eingeworfene Satz, seine Ex habe nun mehr als früher... Nun ja, sie muss aber durch drei teilen. Er nur partiell.
    Im Übrigen kann ich nichts Böses und Unzumutbares dabei finden, dass ein Kind für die ca. 25 Wochenenden und in den Ferien im Wohnzimmer schläft. Niemand muss eine große Wohnung anschaffen, nur damit die Kinder auch da ein Zimmer haben.


    Im Übrigen: Ich hätte auch keine Lust die Kinder oder die Ex meines Freundes querzufinanzieren. Aber auch hier gilt: Das hat man selber in der Hand.
    Entweder lässt man sich prinzipiell nicht auf einen Mann mit Kindern ein, oder man macht streng getrennte Kassen.


  2. Registriert seit
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    AW: Muss der Mann alleine für den Unterhalt aufkommen?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Im Übrigen kann ich nichts Böses und Unzumutbares dabei finden, dass ein Kind für die ca. 25 Wochenenden und in den Ferien im Wohnzimmer schläft. Niemand muss eine große Wohnung anschaffen, nur damit die Kinder auch da ein Zimmer haben.
    Müssen muß man nichts. Man kann sich aber komplett wahnsinnig machen, indem man das tut, was Du vorgeschlagen hast.

    Hast Du das tatsächlich schon mal durchgezogen, Wochenlang?
    Schon imUrlaub ist es ganz toll, wenn man sich nicht aus dem Weg gehen kann (Teenager...) oder das Abendprogramm um 08:00 endet, weil kleines Kind ja im Aufenthaltsraum schläft..
    "Der Klügere gibt nach" heißt es - solange, bis die Dummen an der Regierung sind, oder was?


  3. Registriert seit
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    AW: Muss der Mann alleine für den Unterhalt aufkommen?

    Dann richtet man die zwei Zimmer wie zwei Zimmer ein mit einem 2. kleinen Fernseher. Dann ist doch alles gut.


  4. Registriert seit
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    AW: Muss der Mann alleine für den Unterhalt aufkommen?

    Zitat Zitat von Katrin124 Beitrag anzeigen
    Es ist so ob ihr es verstehen wollt oder nicht 😄
    Kathrin- du stehst logischerweise auf der Seite des Ex, deinem Freund.
    Es ist damit klar, dass dir eine neutrale Sichtweise verwehrt ist.
    Wenn du dann diesen Mann noch "aushalten" musst, dann schiebst du den Ärger darüber auch noch auf die Ex (was eine nochmalige Verzerrung des Ganzen bedeutet).

    Wenn es dir hilft, dann bleib in diesem Gedankenkonstrukt hängen- es wird dir helfen einen Schuldigen für deine Lebensumstände zu haben.

    Es ist leider weit verbreitet, die Verantwortung nicht dort zu lassen, wo sie IST sondern auszuweichen und andere zu "verpflichten".
    Und wie herrlich im Leben Feindbilder zu haben, pflegen zu können und so eine "gute Orientierung im Leben" zu haben.
    hoch lebe die "Opfer-Mentalität" und alle, die sich darin baden!!

    Vielleicht ist dir immerhin aufgegangen, dass dein thread-Titel keinesfalls stimmt- denn "alleine" kommt der Mann nicht dafür auf.

  5. AW: Muss der Mann alleine für den Unterhalt aufkommen?

    Ich lebe ja im Wechselmodell und wir zahlen gegenseitig keinen Unterhalt - ob mein Ex nun mehr Geld deswegen zur Verfügung hat, weiß ich nicht. Ich überlege mal, was er so hat, was er vielleicht als Nichtwechselmodellvater nicht zahlen oder wofür er keine Zeit aufbringen müsste:

    Größeres Haus - für zwei voll eingerichtete Kinderzimmer, die die Kinder wirklich als ihr Zuhause betrachten, braucht es Platz
    Mehr Lebensmittel
    Mehr Strom, Wasser etc.
    Andere Einrichtungen in den Zimmern - es sind eben zwei voll eingerichtete Zimmer. Abspecken geht nicht: Kleiderschrank, Schreibtisch, evtl. Computer, Fernseher (einer meiner Jungs ist bereits Teenager)etc.
    Höherer Aufwand für Schulbedarf (mal kauft er, mal ich - wie es sich ergibt)
    Kleidung muss vollständig vorhanden sein - insgesamt haben meine Kinder wahrscheinlich mehr Kleidung als andere, damit immer genügend da ist
    Beteiligung an Extrakosten: Musikschule, Klassenfahrten, Konfirmationskurs, Schwimmverein
    Höherer Zeitaufwand: mein Ex bringt den Kleinen zur Ergotherapie, für berufliche Termine muss er sich mit mir abstimmen und muss auch mal die Kinder übernehmen (ich bin diejenige, die höheren Reiseanteil im Job hat), insgesamt sind wir beide weniger flexibel, weil wir uns gleich um die Kinder kümmern
    Sparkonten für die Kinder teilen wir hälftig, genauso wie Kinderbetreuungskosten (der Kleine geht noch in den Hort)


    Ob er jetzt wirklich mehr Geld hat als im klassischen Modell? Eher nicht. Was vielleicht ein Vorteil ist - es bleibt sein Geld und er weiß genau, wofür er es ausgibt und kann dadurch gar nicht das Gefühl haben, dass ich das Geld für mich auf den Kopf haue. Allerdings verlangt es seiner Freundin natürlich auch mehr ab - die Kinder wohnen halt da und in diesem ganzen Beziehungsgeflecht bedarf es auch Abstimmung mit mir. Man ist dabei also schon irgendwie näher an der Ex als im klassischen Modell. Aber ich bekomme halt kein Geld mehr von ihm - vielleicht hilft diese Trennlinie ja auch.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

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