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  1. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinem Vater seit über 30 Jahren.
    Das ist sehr traurig, finde ich.
    Als meine Eltern sich trennten war ebenfalls eine andere Frau im Spiel und ja, sie war natürlich die Böse für mich. Und mein Vater auch. Es hielt auch nicht besonders lange.
    Heute sind meine Eltern beide neu verheiratet und glücklich. Ich habe akzeptiert, dass sie es füreinander einfach nicht waren. Die große Liebe. Und das sie - nur weil sie meine Eltern sind - nicht verpflichtet waren lebenslang zusammen zu bleiben. Das auch Eltern Fehler machen können. Sich mal verlaufen können und auch anderweitig verlieben dürfen.
    Deine Mutter hat doch offenbar auch ihr Glück gefunden (wie meine auch).

  2. gesperrt
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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Manche Leute pflegen halt lieber ihre Verletzungen, statt nach vorne zu gucken und können auch als Erwachsene offenbar nicht akzeptieren, dass Eltern das Recht auf Privatleben haben. Außerdem kleben sie am überholten Bild einer lebenslangen Ehe fest.

  3. Inaktiver User

    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von Maja1505 Beitrag anzeigen
    Ja genau davor habe ich auch Angst daß es dann wieder von vorne losgeht
    Also ich glaube, wenn man jahrelang so lebt wie von dir beschrieben.

    Dann wollte man das auch so. Hast du jetzt mehr Zeit - oder hat sich bei dir was Grundlegendes geändert?
    Vielen Frauen ist es ja auch ganz recht nicht so viel Nähe mit einem Partner zu leben.

    Dieser Tochter wird hier eine Bedeutung zugemessen die ich nicht sehen kann.

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieser Tochter wird hier eine Bedeutung zugemessen die ich nicht sehen kann.
    Bedeutung??
    Völlig unzutreffend beim Betrachten der Gesamtsituation.

    Die Kinder hier sind eindeutig Opfer des Verhaltens beider Elternteile.

    Die Mutter instrumentalisiert die Beiden, sie sind ihre Erfüllungsgehilfen,
    die sie benutzt, um ihrem Hass Ausdrucke zu verleihen.

    Der Vater sieht, aus mir nach wie vor unverständlichen Gründen, keine
    Veranlassung, das Chaos in geordnete Bahnen zu lenken. Und ist gleichzeitig
    erstaunt darüber, dass die Kinder emotional aus dem Ruder laufen.

    Der derzeit stattfindende Kontaktabbruch demonstriert unverkennbar die
    Hilflosigkeit des Vaters und bietet der Mutter gleichzeitig die von ihr
    willkommene Angriffsfläche.

    So schwer wäre es wirklich nicht, die grundlegende Problematik zu durchschauen,
    wenn er (der Vater) bereit wäre, sich der Wurzel des Übels zu widmen anstatt
    Symptompflege zu betreiben.

  5. Avatar von Sandra71
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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von Maja1505 Beitrag anzeigen
    Mit der Ex reden hat er mehrfach versucht, bringt nix.Sie ist der Meinung die Tochter darf entscheiden ob sie ihren Vater alleine hat oder nicht.
    Warum sollte sie das nicht entscheiden dürfen? Wenn sie nichts mit dir zu tun haben will, dann ist das so...man kann und sollte niemanden zum Kontakt zwingen. In letzter Konsequenz bedeutet das eben, dass sie ihren Vater nicht mehr so oft sieht. Dass dein Freund seine Kinder jetzt erst mal komplett "ausgeladen" hat, finde ich übrigens nicht in Ordnung...das hätte man sicher anders lösen können.

  6. Avatar von TheKat
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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von Ichbinsdochnur Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, eine Lösung fällt mir da auch nicht wirklich ein. Ich kann nur versuchen, Verständnis für die Beteiligten aufzubringen...

    Der Mann:
    - arbeitet sehr viel (selbst + ständig), hat wahrscheinlich ständig ein schlechtes Gewissen, weil er keiner der Personen, die ihm wichtig sind, wirklich gerecht werden kann

    Die Kinder.
    - werden von der Mutter beim Vater abgeladen, den sie dann zwar sehen, aber der sich ja (weil er arbeitet) nicht mit ihnen beschäftigen kann. Ich vergleiche das jetzt mal mit Deiner Aussage, dass er zwar bei Dir schläft, ihr ja aber nichts mehr unternehmen könnt. Du siehst in zwar, aber das ist trotzdem nicht genug. Und so wird es vermutlich den Kindern auch gehen.

    Die Tochter:
    - wehrt sich wahrscheinlich mit ihren Mitteln gegen die Situation, indem sie Dich ablehnt. Die Eltern geben ihr nicht die Sicherheit, die sie braucht. Aber die unsichere Situation mit den Eltern kann sie (aus ihrer Warte) nicht verschärfen, also schießt sie gegen Dich.

    Maja:
    - kriegt von ihrem Freund nicht die Zeit und Aufmerksamkeit, die sie braucht. Sie bemüht sich, das wackelige Familienkonstrukt des Freundes am Laufen zu halten und kriegt dann noch von der Tochter massive Ablehnung...

    Jeder in diesem Konstrukt, tut was er/sie für das Richtige hält, und als Ganzes passt das nicht. Und jetzt?

    Maja, du kannst das Verhalten der Kinder/Tochter, der Mutter und deines Freundes nicht ändern. Du kannst nur Dein Verhalten ändern. Und 'Mehr vom Gleichen machen' ist keine Verhaltensänderung.

    Ich persönlich würde mich da wahrscheinlich rausziehen. Für mich würde es nach einer Situation aussehen, in der keiner gewinnen kann, solange die Eltern es nicht schaffen, ein Fundament für die Kinder zu sein. Und dieses Fundament können nur die Eltern bilden - in das ich als neue Partnerin vielleicht eingebunden werden kann, wenn es denn stabil steht.
    So sehe ich das auch. Meiner Meinung nach ist hier jahrelang vieles schiefgelaufen - auch völlig unabhängig von der Paarebene von Vater und neuer Freundin. Die Eltern haben es bis heute nicht verstanden, eine vernünftige Kommunikation zueinander und ein geordnetes, strukturiertes Leben für die Kinder zu schaffen, unabhängig davon, ob man als Paar noch zusammen ist oder nicht. Also das, woran viele Scheidungskinder leiden müssen, weil die Atmosphäre so vergiftet ist, dass ein normales Familienleben trotz Trennung nicht möglich ist. Das hat logischerweise auch Auswirkungen auf die Neubeziehungen, besonders, wenn sie noch in die Ehe hereingereicht haben.

    Der Schritt zur Familientherapeutin war nicht das Dümmste, aber er müsste in einer umfangreichen Therapie münden, die alle Beteiligten einschließt. MMn sollten da Neubeziehungen auch erst einmal außen vor sein. Die Intention sollte in erster Linie sein, das Familienleben mit den Kindern auf vernünftige Füße zu stellen. Das ist 8 Jahre lang versäumt worden. Jetzt soll die Lösung sein, den Kontakt mit Kindern im Altern von 12 und 14 Jahren abzubrechen... Was soll dabei mehr rauskommen, als dass sich die Kinder verstoßen fühlen? Denkst du, Maja, wirklich, die Kinder reflektieren, dass ihr Verhalten falsch war und sie nun still und leise eine Partnerin akzeptieren, die sie einfach nicht akzeptieren können (aus diversen Gründen)? Grenzen setzen schön und gut, aber auf lange Sicht wird das nichts bringen. Das Entscheidende ist doch die mangelnde Kommunikation und die vergiftete Atmosphäre der beiden Eltern. Das Verhalten der Kinder ist nur ein Spiegel des Verhaltens der Eltern und wenn man dann bei den Kindern ansetzt, zäumt man das Pferd von hinten auf. Man bekämpft Symptome, aber nicht die Ursache.

    Wenn ich du wäre, liebe Maja, dann würde ich mich trennen und dem Vater sagen, dass er sein Leben auf die Reihe kriegen muss und zwar der Kinder zuliebe. Mein Leben wäre mir zu schade, um mich in einer Beziehung mit jemanden zu befinden, der solche Probleme hat, sein eigenes Leben zu regeln. Davon wirst du immer betroffen sein. Das würde ich mir an deiner Stelle noch mal überlegen - aus Selbstschutzgründen. Was an deiner Beziehung falsch läuft, ist leider nur ein Nebenprodukt eines viel größeren Problems, mit dem du gar nichts zu tun hast und woran du auch nichts ändern kannst. Das sollte dir klar sein und danach würde ich handeln.
    A quiet mind is able to hear intuition over fear
    Geändert von TheKat (08.06.2018 um 13:44 Uhr) Grund: Ergänzt


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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von TheKat Beitrag anzeigen
    Das Entscheidende ist doch die mangelnde Kommunikation und die vergiftete Atmosphäre der beiden Eltern.
    Das denke ich auch. Und das geht einfach gar nicht, dass die Kinder darunter leiden müssen, dass die Eltern das nicht hinbekommen.

    Könnten die Eltern nicht eine Art Coaching, Mediation machen, damit sie lernen miteinander umzugehen auf eine Weise, die für die Kinder gut ist? Denn ja: die Beiden müssen an einem Strang ziehen, dürfen die Kinder nicht instrumentalisieren, nichts über die Kinder austragen. Nach dem bisher Gelesenen würde ich sagen: Der Vater muss lernen Grenzen zu ziehen (auch gegenüber der Ex-Frau), Raum für seine neue Beziehung haben, aber auch eine Erziehungslinie zu finden, da konsequenter und klarer werden. Die Mutter muss stärker Verantwortung übernehmen, kann sich nicht auf dem schlechten Gewissen des Ex-Mannes ausruhen, darf nicht gegen die neue Beziehung arbeiten. Zeiten und Verantwortlichkeiten müssen klarer geregelt werden. Gemeinsam müssen Regeln und Richtlinien ausgearbeitet werden, an die sich beide Elternteile halten.

    Und ja, da darf sich Dein Freund nicht drücken, auch wenn es unangenehm und schwierig ist. Für die Ex wird es auch nicht einfach, ihre Verletzungen zu überwinden. Aber das sind sie den Kindern schuldig.


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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Zitat Zitat von TheKat Beitrag anzeigen
    Der Schritt zur Familientherapeutin war nicht das Dümmste, aber er müsste in einer umfangreichen Therapie münden, die alle Beteiligten einschließt. MMn sollten da Neubeziehungen auch erst einmal außen vor sein.
    Das widerspricht sich aber


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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Bei dem geringen Zeitfenster was zur Verfügung steht kann man Kinder und Partnerin nicht voneinande trennen.Das haben wir bereits mehrere Monate versucht und es endete für alle in Frust, da immer jemand zu kurz kommt.Die Kinder oder eben ich.
    Wenn es jetzt nicht zusammen funktioniert werde ich mich definitiv trennen.
    Und nein, ich wollte das die letzten 8 Jshre sicher nicht so.
    Aber die Dinge haben eine Eigendynamik entwickelt, dessen Ausmaß mir vorher nicht bewußt war.


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    AW: Trennung nach 8 Jahren wegen Tochter des Partners????

    Bei allem Verständnis für Kinder und den Schmerz der Ex (trotz eigener neuer Partnerschaft) frage ich mich auch, was ist mit dem Schmerz der aktuellen Partnerin?
    Ich bin mit meinem Partner inzwischen länger zusammen als er überhaupt verheiratet war.
    Und ich sehe nicht ein, immer zurückzustecken bzw. außen vor zu bleiben.
    Ich bin ja nicht diejenige, die die Kinder außen vor haben will. Für mich ist ein Patchwork Familienleben mit allen Beteiligten durchaus möglich.
    Und die Bereitschaft dazu habe ich in den letzten Jahren deutlich gezeigt.
    Jetzt liegt es an ihm der Partnerschaft auch einen angemessenen Platz einzuräumen

    Mit weniger gebe ich mich nicht mehr zufrieden.

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