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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Sie würde Miete zahlen, steht im Eingangstext.
    ja , an ihn. Aber der Ehefrau steht ihre Hälfte zu, da sie zur Hälfte Eigentümerin ist. Auch er müsste für die von ihm bewohnte Haushälfte der Ehefrau an die Ehefrau Miete bezahlen, tut es aber nicht , soweit ich gelesen habe.

    Mir kommt das alles eher seltsam vor. Sie sind drei Jahre zusammen und dann soll die TE in die Einliegerwohung ziehen? Warum ziehen sie nicht richtig zusammen? Wo ist da die Augenhöhe?

    Magdalena

  2. Avatar von Sandra71
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von _Magdalena_ Beitrag anzeigen
    ja , an ihn. Aber der Ehefrau steht ihre Hälfte zu, da sie zur Hälfte Eigentümerin ist.
    Ich habe nirgendwo gelesen, dass er ihr nicht die Hälfte mitgeben würde.

    Auch er müsste für die von ihm bewohnte Haushälfte der Ehefrau an die Ehefrau Miete bezahlen, tut es aber nicht , soweit ich gelesen habe.
    Dafür zahlt er die Raten fürs Haus...da wird es wohl eine entsprechende Absprache geben.

    Mir kommt das alles eher seltsam vor. Sie sind drei Jahre zusammen und dann soll die TE in die Einliegerwohung ziehen? Warum ziehen sie nicht richtig zusammen? Wo ist da die Augenhöhe?
    Hm, das ist aber hier doch gar nicht das Thema.


  3. Registriert seit
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    unter der voraussetzung, die beiden haben sowohl ihre steuerklassen geandert, als auch das sie sich umgemeldet haben
    Wenn die Nochehefrau sich weder umgemeldet noch eine höhere Steuerklasse hat, beginnt die offizielle Trennung erst mit dem Anwaltsschreiben, das der Nochehemann veranlasst.

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Danke, das wusste ich nicht. Ich dachte immer, der wäre nur 1 Jahr fällig und danach müsse sich jeder selbst ernähren.
    Eigentlich sollte sich der Partner grundsätzlich alleine ernähren können. Mit Kindern, langer Hausfrauentätigkeit oder Teilzeibeschäftigung ist das ab der Trennung allerdings meist schwierig. Deswegen steht ihr (auch ihm, wenn es anders herum wäre) der Trennungsunterhalt zu. Nach dem ersten Jahr sollte sich der finanziell schwächere Partner schon von seiner Hände Arbeit ernähren können....
    Aus diesem Grund wollen die meisten nach einem Jahr geschieden werden, damit die finanzielle Unterstützung irgendwann ein Ende hat.

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Die Frau ist schon vor längerer Zeit ausgezogen, und das lässt sich ja sicher belegen.
    Nur weil die Ehefrau eine andere Adresse hat, heißt das noch lange nicht, dass sie sich umgemeldet hat und somit die eheliche Wohnung aufgegeben hat. Schon ein Versöhnungsversuch vor Ablauf eines Jahres reicht, um die Ehe als nicht gescheitert anzusehen.... und dann beginnt das Trennungsjahr von vorne.
    Oder sie belegt, dass sie weiterhin für ihn einkauft oder Wäsche wäscht.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!


  4. Registriert seit
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Hier macht keine Ex Probleme - die Frau ist immer noch die Ehefrau. Und - bis jetzt scheint noch nicht einmal das Trennungsjahr angefangen zu haben. Ein Leben eines Ehepaares in zwei Wohnungen bedeutet nicht notwendig, daß die Trennung läuft. Wurde überhaupt schon ein Anwalt eingeschaltet ? Wie ist der Güterstand?

    Komisch erscheint mir auch, daß Du von deinem LG schreibst - ist das jetzt eine neue Formulierung für Lebensabschnittspartner - oder für meinen Freund der noch verheiratet ist?

    Die Frau ist Miteigentümmerin des ganzen Hauses einschließlich der Eigentumswohnung. Sie hat das Recht, mitzuentscheidne wer in ihrem Eigentum als Mieter einzieht. Sorry - klare Sache.

    Mir scheint dein Lebensabschnittspartner taumelt sehr naiv durch die Welt - und Du begleitest ihn dabei auf Augenhöhe. Meines Erchtens soltes du ihn erstmals fragen, wann und wie er seinen ehelichen - eigentumsrechtlichen- usw. Verhältnisse zu klären gedenkt - oder ob er dies irgendwann - also gar nie - tun will.

  5. Avatar von Vienna__
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Die Folgen könnten ja nur sein, dass die Ex klagt, ergo Gericht.
    Hier geht es doch um 2 Paar Schuhe, die noch "verkuddelt" sind: Einmal Mietrecht, einmal FamRecht. Das sollte man schon unterscheiden und aber auch den Zusammenhang sehen, weil eben verbunden.

    Mietrecht: Die TE kann keinen gültigen Mietvertrag abschließen, wenn nicht beide Vermieter, sprich der Freund und dessen Ehefrau den Mietvertrag als Vermieter gemeinsam unterschreiben. Genauso wenig kann hier m.E. einseitig durch den Freund ein Untermietvertrag mit der TE geschlossen werden.

    FamRecht: Die Frau und der Ehemann sind seit 3 Jahren getrennt - ich lese es so, von "Tisch und Bett", sprich sie wohnen nicht mehr zusammen, keine gegenseitigen Versorgungsleistungen (waschen, putzen, bügeln, kochen).

    Das einjährige Trennungsjahr ist m.E. längst abgelaufen, und, insbesondere, nach 3 Jahren, wird eine Ehe zwangsläufig geschieden, auch wenn einer der Parteien nicht damit einverstanden ist. Fakt ist aber: Es muss einer einen Scheidungsantrag stellen. Das hat hier keiner der Ehepartner getan. Warum auch immer.

    Anstelle der TE wäre dies mein Hauptaugenmerk: Warum will sich mein "LG" nicht scheiden lassen? Noch nichtmal beim Anwalt gewesen in 3 Jahren und die finanziellen Dinge während der Trennungszeit geregelt. Er will offensichtlich nicht. Das würde mich anstelle der TE mehr als stören.

  6. Avatar von ereS
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wenn die Nochehefrau sich weder umgemeldet noch eine höhere Steuerklasse hat, beginnt die offizielle Trennung erst mit dem Anwaltsschreiben, das der Nochehemann veranlasst.



    Nur weil die Ehefrau eine andere Adresse hat, heißt das noch lange nicht, dass sie sich umgemeldet hat und somit die eheliche Wohnung aufgegeben hat. Schon ein Versöhnungsversuch vor Ablauf eines Jahres reicht, um die Ehe als nicht gescheitert anzusehen.... und dann beginnt das Trennungsjahr von vorne.
    Oder sie belegt, dass sie weiterhin für ihn einkauft oder Wäsche wäscht.
    man braucht dem partner kein anwaltsschreiben schicken, um das trennungsjahr einzuleiten
    dafuer gibt es keine rechtsgrundlage
    es reicht dem anderen ehepartner, dies formlos in einem schreiben mitzuteilen
    wichtig hierbei ist nur, das man dies im zweifel vor gericht belegen kann

  7. Avatar von Sandra71
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Nur weil die Ehefrau eine andere Adresse hat, heißt das noch lange nicht, dass sie sich umgemeldet hat und somit die eheliche Wohnung aufgegeben hat. Schon ein Versöhnungsversuch vor Ablauf eines Jahres reicht, um die Ehe als nicht gescheitert anzusehen.... und dann beginnt das Trennungsjahr von vorne.
    Oder sie belegt, dass sie weiterhin für ihn einkauft oder Wäsche wäscht.
    Das ist mir alles bekannt, chryseis.

    Hier steht aber nirgendwo, dass die Ehefrau sich nicht umgemeldet oder ihre Steuerklasse nicht geändert hat...hier steht nicht mal, dass sie den Trennungszeitpunkt in Frage stellt.

    Im Übrigen hat der Mann seit zwei Jahren eine neue Partnerin...in Summe spricht das eher für eine Trennung der Eheleute, als dagegen.

    Vielleicht können wir uns jetzt wieder den Infos zuwenden, die wir haben, ohne in wilde Spekulationen zu verfallen.


  8. Registriert seit
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Ich mag jetzt ziemlich spitzfindig erscheinen: Aber noch ist der Mann verheiratet und hat nichts in Richtung Scheidung und Trennung der Finanzen unternommen. Die neue Frau an seiner Seite liebt er vielleicht, rechtlich verbunden ist er noch mit seiner ersten und bleibt das auch.

    Und das ist der eigentliche Knackpunkt, wie hier alle einhellig festgestellt haben.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    und was ist daran schlimm? wem schadet das? andersrum, wer profitiert, wenn sie das nicht mehr tut?
    Abgesehen von der Erbgeschichte, würde die Ex auch die Witwenrente kassieren, würde er nicht rechtzeitig eine neue Partnerin heiraten.
    Im schlimmsten Fall ist es echt so, das eine neue Partnerin rausgeworfen wird aus dem Haus und mittellos da steht.
    Solche Fälle gibt es häufiger, als mal glaubt.
    Entweder die Ex zieht es durch oder, wenn in Fällen welche da sind, die Kinder.

    In diesem Fall durfte sich seine Ex schmunzelnd zurücklehnen, wenn sie sich auskennt.

    Insgesamt:
    Ich würde weder dort einziehen, noch dieses Theater an Partnerschaft mitmachen.
    Chaos

    ...Bitte immer Bunt, aber mit viel Schwarz


  10. Registriert seit
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    AW: Wenn die Ex Probleme macht

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    unter der voraussetzung, die beiden haben sowohl ihre steuerklassen geandert, als auch das sie sich umgemeldet haben
    ansonsten kann sie ihm da boesen aerger machen
    Warum SIE ihm? Sie ist doch genau so verpflichtet ihre Steuerklasse zu ändern. Und die Ummeldung betrifft wohl NUR sie, denn sie ist ja ausgezogen.

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Wenn sie bei dem LG einzieht geht es das Gericht nichts an wo sie sich dann aufhält. Warum sollte es einen Mietvertrag geben?
    Weil sie in die Einliegerwohnung ziehen und Miete zahlen will um ihn finanziell zu entlasten. Da wird dann sicher auch ein Mietvertrag gemacht und der muss natürlich von den Eigentümern unterschrieben werden um gültig zu sein.


    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Eigentlich sollte sich der Partner grundsätzlich alleine ernähren können. Mit Kindern, langer Hausfrauentätigkeit oder Teilzeibeschäftigung ist das ab der Trennung allerdings meist schwierig. Deswegen steht ihr (auch ihm, wenn es anders herum wäre) der Trennungsunterhalt zu. Nach dem ersten Jahr sollte sich der finanziell schwächere Partner schon von seiner Hände Arbeit ernähren können....
    Danke für die Erläuterung.

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