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  1. Registriert seit
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    AW: Patchwork- emotionale Erpressung?

    Zitat Zitat von eizmm Beitrag anzeigen
    Eure Lösungen klingen alle sehr einfach, die praktische Umsetzung in der Realität ist es aber leider nicht. Gemeinsame Wochenenden ohne Kinder sind rar gesäht. An den Wochenenden ohne Kind arbeitet er oft, unter der Woche wenn er das Kind nicht hat, arbeitet er lange um in der darauffolgenden Woche mehr Zeit für die Tochter zu haben. Effektiv haben wir an diesen Wochenabenden vielleicht 1, maximal 2 Stunden für uns.
    Das bedeutet, die Tochter verbringt tatsächlich keinerlei Zeit allein mit ihrem Vater? Immer sind Du und Dein Sohn dabei?


  2. Registriert seit
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    AW: Patchwork- emotionale Erpressung?

    Ganz und gar nicht. Wenn es so wäre, würde ich ihren Frust durchaus nachvollziehen können.
    Sie ist unter der Woche wenn sie bei ihrem Vater ist eigentlich permanent mit ihm allein. An den Wochenenden machen wir hin und wieder etwas zusammen, aber weiß Gott nicht immer.
    Es finden genug Vater Tochter Unternehmungen statt, auch Urlaube oder Ausflüge allein, ohne uns.
    Daher finde ich tatsächlich noch weitere Einschränkungen sehr kritisch.


  3. Registriert seit
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    AW: Patchwork- emotionale Erpressung?

    Zitat Zitat von eizmm Beitrag anzeigen
    Ganz und gar nicht. Wenn es so wäre, würde ich ihren Frust durchaus nachvollziehen können.
    Sie ist unter der Woche wenn sie bei ihrem Vater ist eigentlich permanent mit ihm allein. An den Wochenenden machen wir hin und wieder etwas zusammen, aber weiß Gott nicht immer.
    Es finden genug Vater Tochter Unternehmungen statt, auch Urlaube oder Ausflüge allein, ohne uns.
    Daher finde ich tatsächlich noch weitere Einschränkungen sehr kritisch.
    Hm...schwierig. Die Tochter scheint das ja anders zu empfinden; Du hast ja geschildert, dass sie sich "beschwert":

    Wir waren schon mehrfach alle gemeinsam im Urlaub, und wir hatten bisher immer das Gefühl, die Kinder haben Spass miteinander. Doch der Tocher wurde es zu viel. Zu viel Unternehmungen, «das ist mein Papa, du hast deinen eigenen Papa, soll der doch mit dir rumtoben, Das ist meine Familie, immer kommt XX mit. Ich hab doch heute schon den ganzen Tag in der Kita mit XX gespielt, jetzt möchte ich nicht schon wieder mit ihm spielen» und so weiter.


    Ich habe gerade keine Idee, was ich Dir raten kann. Wie will Dein Partner das denn lösen?


  4. Registriert seit
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    AW: Patchwork- emotionale Erpressung?

    Zitat Zitat von eizmm Beitrag anzeigen
    Zeit, nerven und es würde die Tochter mit in die Sache ziehen, mehr als notwendig. Dann kommt ein psychiologisches Gutachten auf sie zu, das zu erstellen dauert mindestens 1,5 Jahre.
    Und es würde das Kind in arge Gewissenskonflikte stürzen.

    Schwierig.
    ein psychologisches Gutachten geht auch schneller. Und es belastet die Kinder weit aus weniger als gedacht. Meine Enkelin musste auch da durch. Heute lebt sie bei der Mutter und sieht jedes zweite WE den Vater. Nach einigem hin und her hat das Gericht auch den "Austausch" des Kindes auf halben Weg zugestimmt. So muß keines der Elternteile sämtliche kosten des Fahrweges tragen.


  5. Registriert seit
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    AW: Patchwork- emotionale Erpressung?

    Kindermund tut Wahrheit kund.

    Hier sagen nur die Kinder die Wahrheit. Da gibt es zwei Paare, die so richtig auf zu Hause und neue Familie machen. Der Ex von eizmm mit der Tochter der Partnerin und den gemeinsamen Zwillingen und die Ex von eizmms Partner, die ihren neuen Freund heiraten wird.

    Und eizmm und ihr Partner stehen in der Mitte und bekommen alles ab. Weil sie versuchen, auf alles zu reagieren statt sich einfach so hinzustellen und zu sagen: Das sind wir.

    Das wäre nach Kinder-Logik erst einmal eizmm, ihr Partner und ihr Sohn.

    Ich finde es zwar gut, es allen Recht zu machen, aber die anderen beiden Exen tun das nicht und stellen sich ausserhalb jeder Anfechtung als Familie dar.

    Die beiden Exen sind viel wurstiger und unsensibler als Du, eizmm. Das ist Dein Fehler. Aber ein netter Fehler. Du musst Dich nur entscheiden, ob Du bei diesem Karusell weiter mitfahren willst oder aussteigen.

    Die Kinder haben es erkannt: Der Mann, den man am meisten sieht, dass ist jetzt der Papa. Und die Frau, die einen geboren hat, das ist die Mama. Die Väter sind auswechselbar, die Mütter bleiben bei ihren Kindern. So wie bei den Chimpanzen. Es hat sich nur noch nicht rumgesprochen, dass das Patriarchat am Ende ist.

    Wenn ich eizmm wäre, dann würde ich versuchen, so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn alleine zu verbringen. Und ihn zu seinem Vater vielleicht auch manchmal zu begleiten. Zum Schutz. Also statt ihn dort zu lassen, einen gemeinsamen Spaziergang vorzuschlagen.

    Die Tochter der Partners bekommst Du nicht in Deine Familie gezerrt. Die bleibt bei der Mutter, siehe oben.

    Vielleicht bist Du frustriert, dass Dein Partner nicht genauso kaltschnäuzig wie dein Ex ist. Warum? Du hast Dich deutlich verbessert. Ein Mann, der sich um seine Tochter mehr Sorgen macht als um Dich. Ein besserer Vater als Dein Ex.

    Tja, mit einem guten Vater zusammen zu sein heisst halt auch zurückstecken. Ich finde sein Verhalten gut. Der Einzige, der noch cahones hat in dem ganzen Chaos. Sei doch stolz drauf, dass ihr versucht den Kindern gerecht zu werden. Und das sind Eure beiden, Dein Sohn und seine Tochter. Und das wird noch einige Zeit brauchen und wird vielleicht nie so werden, wie Du es jetzt gerne sehen würdest: Ihr 4 um einen Tisch herum. Gewöhne Dich lieber daran, erst mal eine allein erziehende Mutter zu sein und lass' Deinem Partner die gleiche Freiheit.

    Männer haben oft diese Eigenschaft, nur die Kinder der Frau zu lieben, mit der sie gerade zusammen sind. Ob es nun die leiblichen zweiten Kinder sind oder einfach die Kinder der neuen Freundin. Dein Partner steht da total drüber. Endlich mal ein gescheiter Mann! Ich habe wieder Hoffnung.
    Geändert von annakathrin (21.06.2018 um 01:58 Uhr)

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