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  1. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Ich habe allerdings das Gefühl, dass das Thema "wie verhalten sich Kinder/erwachsene Kinder beim Vater" immer dann ein Problem für die Next ist, wenn sich der Vater nicht klar genug gegenüber der Ex-Frau/Kindsmutter und den Kindern bezüglich der neuen Partnerin positioniert und dies auch nicht will. Oder wenn Konkurrenzdenken zwischen Next und Ex-Frau herrscht. Es gibt ja auch Fälle, wo Absprachen beim Patchwork funktionieren. Da ist das vermutlich nicht so sehr ein Problem.
    Und da geht es los...
    Hier liest man ja auch, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt...alles gut.
    Nur...wenn ein/e Next versucht, in die elterlichen Vereinbarungen "erzieherisch" einzugreifen, ist der erste Fehler da...und Minuspunkte beim Kind.
    Darüber sprechen mit dem Partner ist ja OK....aber man kann als Next nicht den Anspruch stellen, dass umgekrempelt wird.
    Kinder sind und bleiben max. Freunde ggü. Next und es darf nicht, wenn Mutter und Vater aktiv sind, von Next eingegriffen werden.
    Das ist und bleibt der größte Fehler neuer Partner im Umgang mit Kindern.

    Kinder müssen ja Next nicht lieben....aber akzeptieren.
    Verhalten im Haushalt des Vaters obliegt ergo dann auch nur dem Vater.

  2. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    .
    Aber, der Knackpunkt ist ja:
    Ist das ehemalige Zuhause bei Mutter und/oder Vater tatsächlich „sich nicht im eigenen Haushalt befinden“?
    Auch wenn es ein echtes eigenes Zuhause beim Kind gibt?

    Bei uns ist es so dass wir längst nicht mehr da leben, wo wir mit unseren Kindern gelebt haben.
    Aber auch wenn das nicht so wäre:
    Wir hätten sicher das Haus längst anders organisiert, es gäbe sicher keine Kinderzimmer mehr. Es wäre eben inzwischen das Zuhause meines Mannes und mein Zuhause.
    So ähnlich beobachte ich es auch bei Freunden, die immer noch im Elternhaus der Kinder leben.

  3. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Wenn ich bei meinen Eltern bin (jeweils mit Stiefteil) , besuche ich sie für ein paar Tage. Da wir dann auch gemeinsam essen, erkundige ich mich vor dem Kühlschranköffnen, wann und was es gibt (und, ob man schon was tun kann). Getränke nehme ich mir einfach so. Die Stiefeltern kamen erst nach meinem Auszug dazu... ich habe in keiner Wohnung gewohnt.

  4. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Ist das ehemalige Zuhause bei Mutter und/oder Vater tatsächlich „sich nicht im eigenen Haushalt befinden“?
    Auch wenn es ein echtes eigenes Zuhause beim Kind gibt?
    Ja.
    Und übrigens habe ich auch im Zusammenleben mit meinen damals noch tatsächlich Kindern erwartet und beigebracht, dass gefragt wird, bevor sich bedient wird bzw. an die Sachen des anderen gegangen wird.
    Beim Beispiel mit dem Kuchen im Kühlschrank z. B. halte ich es für selbstverständlich, dass vor Wegfutterns desselben gefragt wird, ob der genommen werden kann oder vielleicht für den Besuch von Oma am nächsten Tag übrig bleiben soll... 😉

  5. gesperrt

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Wenn das alte "Zuhause" noch besteht, dann kann man sich dort weiter Zuhause fühlen. Das ist wohl normal. Aber wenn die Eltern umdekorieren, sich trennen und/ oder umziehen, dann ist ein solches Verhalten nicht mehr angebracht. Deswegen plädiere ich auch für den räumlichen Neustart für das neue Paar.

  6. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Ich denke auch, es hat viel damit zu tun, ob es das Elternhaus ist, in dem man selbst lange gelebt hat, oder ob es eine neue Wohnung ist, ggf. mit neuem Parter eines Elternteils.

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Für mich ist es ganz klar so wie für die meisten hier:
    Erwachsene sind da zu Hause, wo sie jetzt wohnen und nicht im Haushalt ihrer Eltern, wo sie als Kind wohnten.
    Sie sind keine Kinder mehr und sollten sich auch nicht so benehmen.

    Ich habe mich nach meinem Auszug aus meinem Elternhaus mit 19 von dem Zeitpunkt an dort nicht mehr wie "Zu Hause" verhalten.Ein gutes Beispiel dafür ist nicht ohne Ankündigung zu kommen, das Gäste WC zu benutzen und nicht ungefragt Schränke zu öffnen.
    Es hilft sehr, wenn das ehemalige Kinderzimmer sehr schnell nach dem Auszug anders genutzt wird!

    Meine Kinder und die Kinder meines Mannes, alle erwachsen, haben nie in dem Haus gelebt, das mein Mann und ich jetzt bewohnen, das hilft auch.

    Meine Schwiegermutter bewohnt noch das Haus, in dem mein Mann Kind war. Neulich bat sie ihn, etwas aus dem Keller zu holen mit den Worten:" Du weißt ja, wo das ist, du bist ja hier zu Hause."
    Und er antwortete freundlich:"Ich finde das Teil schon, aber zu Hause bin ich bei gabiella in X."

    In der Patchwork- Situation sehe ich es so:
    Wenn eine Next zu Vater und Kind in die bisherige Familienwohnung zieht, sind sehr viel Fingerspitzengefühl und gute Absprachen erforderlich, ich würde solch ein Konstrukt nie empfehlen.

    Wenn aber die Kinder erwachsen sind, sind sie zu Besuch beim Vater und dessen Frau und haben entsprechend Rücksicht zu nehmen.

    gabiella

  8. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    ...
    Ich sehe jetzt erst dass dieser Strang im Unterforum gebrauchter Mann steht, also wie gesagt, wäre eine neue Partnerin da, wäre die Situation vielleicht auch anders. Aber wenn es doch für alle gut und entspannt ist, dann ist es doch auch gut so.
    Geändert von Inaktiver User (03.04.2018 um 19:49 Uhr) Grund: Gekürzt da falsches Forum

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Kinder müssen ja Next nicht lieben....aber akzeptieren.
    Verhalten im Haushalt des Vaters obliegt ergo dann auch nur dem Vater.
    Zustimmung.
    Aber im gemeinsamen Haushalt von Vater und Partnerin machen beide die Regeln und bei erwachsenen Kindern geht es ja auch nicht mehr um Erziehung.

    In unserem Haus fragen meine Kinder selbstverständlich mich oder meinen Mann, wenn sie irgendetwas wollen und bei ihrem Vater ihn oder seine Frau.

  10. gesperrt

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir hätten sicher das Haus längst anders organisiert, es gäbe sicher keine Kinderzimmer mehr. Es wäre eben inzwischen das Zuhause meines Mannes und mein Zuhause.
    Ob es noch ein Kinderzimmer gibt oder nicht ist ja nicht die Frage, sondern, überspitzt ausgedrückt - ist das Kind plötzlich „jemand Fremdes“, nur weil es in eine eigene Wohnung zieht?

    Ich finde diese Konzeption befremdlich.

    @Mambi - Daß man nicht unfragend den kompletten Kuchen auffuttert, oder irgendetwas, das schon „vorbereitet“ aussieht, ist einfach gesunder Menschenverstand, den man seinen Kindern beibringt, korrekt!
    Das gilt aber auch für den bei mir wohnenden Teenager schon, umso mehr verhält man sich als Erwachsener so.

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