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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann ist es ja nicht mehr spontan.
    Natürlich ist es spontan wenn ich Dich anrufe und sage "Du, ich bin gerade um die Ecke, hast Du Lust auf ein Glas Wein"

    Verwechselst Du "spontan" mit "überraschen"?

    Beim Besuch auf der Arbeitsstelle war das die Freude über ihre Arbeit und mal solch eine Situation
    zu erleben.
    Ich würde mich nicht freuen wenn meine Eltern überraschend auf meiner Arbeit auftauchen würden. Ich trenne beruflich und privat gern.

    Ich hätte auch gerne mal meine Älteste bei Gericht erlebt, so mit Robe.
    Und warum hast Du es nicht gemacht? Die meisten Verhandlungen sind doch öffentlich.

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Ich hätte kein Problem, wenn ein bereits allein lebendes Kind plötzlich im Schlafzimmer steht, weil in diesem Fall davon auszugehen ist, dass es dafür einen mittleren Notfall gibt.
    Ab dem Grundschulalter standen sie nämlich nur noch in solchen Fällen unangemeldet vor meinem Bett.

    Aber- niemals würde ich unangemeldet am Arbeitsplatz auftauchen.es sei denn, es hat einen Unglücksfall gegeben.

    Eine Tochter lebt in Berlin, ich besuche sie oft. Mitunter hole ich sie am Arbeitsplatz ab. ist ein Hotel, ich bestelle mir im Verzugsfall etwas im hoteleigenen Restaurant. Wie jeder andere Gast.
    Als der Manager einmal mitbekam, zufällig, dass ich die Mutter bin und auf Besuch ( trotz Mitarbeiterrabatt kann ich mir den Laden nicht leisten und checke daher woanders ein) begrüßte er mich freundlich und fragte, ob ich das Haus denn schon kennen würde... Tochter könne mir ja mal alles zeigen... aber im Regelfall schreibe ich eine Nachricht, wo sie mich findet.
    Die anderen Töchter besuche ich dort auch nicht, wobei ich einmal bei Tochter 2 als Patientin gelandet bin, als sie noch Azubi war.
    Ich wäre auch irritiert, wenn meine Eltern plötzlich am Arbeitsplatz auftauchen würden und würde vermuten, das Haus ist abgebrannt oder ähnliches....

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Ich bin 37 und Stiefkind.
    Mein Vater hat mit seiner Frau ein eigenes Kind und meine Schwester und ich sind die "Überbleibsel" der Ehe zwischen unserer Mutter und unserem Vater.

    Meine Stiefmama hat uns immer zu jeder Zeit wie Ihr eigenes Kind (unser Halbbruder) behandelt und machte auch nie einen Unterschied, ohne die Mutterrolle übernehmen zu wollen. Wir sind nicht bei den beiden aufgewachsen, sind aber regelmäßig am den Besuchswochenenden dort gewesen.

    Mein Vater ist mittlerweile leider verstorben, aber an Weihnachten, Ostern und zu diversen Geburtstagen sind wir "zuhause" bei unserer Stiefmama.
    Das Haus ist nicht unser Geburtshaus aber dennoch unser zuhause, wenn wir in unserer Heimatstadt sind.
    Wir fläzen rum, essen Kuchen, spielen Karten und machen uns selbst Kaffee oder ein Brot, wie auch immer.. Auch mit fast 40 sind wir gern gesehene "Kinder" und uns wird der Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet. Selbst der Tod unseres leiblichen Vaters hat nichts daran geändert. Wieso auch nicht?

    Ich bin froh drum so eine tolle Stiefmama zu haben und möchte Sie nicht missen!
    Geändert von Lilli13 (11.04.2018 um 14:50 Uhr)

    Lilli
    __________________________________________________ ______

    Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf!

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Lilli13 Beitrag anzeigen
    Ich bin froh drum so eine tolle Stiefmama zu haben und möchte Sie nicht missen!
    das klingt wirklich schön und stimmig.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  5. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Finde ich auch.
    Ich stelle es mir ganz schön schwer vor Stiefmama zu sein.

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Finde ich auch.
    Ich stelle es mir ganz schön schwer vor Stiefmama zu sein.
    Einfach hatte Sie es sicherlich nicht mit uns. Ich war 8 Jahre alt und meine Schwester 5 als Sie ein Jahr nach der Trennung in unser Leben trat und "die neue" unseres Vaters wurde.
    Zuerst mochten wir Sie nicht sonderlich und das haben wir Sie auch spüren lassen, denn in unserem Verständnis hat Sie uns den Papa weggenommen.

    Sie hat sich durchgeboxt und hatte auch immer klare Regeln für uns.
    Sie war damals erst 24 Jahre alt, mein Papa 20 Jahre älter.
    Wenn wir zum Beispiel Eier zum Frühstück wollten und Sie uns Rührei gemacht hat, haben wir wohl mal gesagt: "das essen wir nicht, bei der Mama gibt's immer Spiegelei."
    Sie war da knallhart und hat gesagt: "und bei mir gibt's Rührei".
    Dann war das eben so.
    Wir hatten auch als Sie nachgefragt hat welche Eier wir gerne haben mit "egal" geantwortet.
    Biestige kleine Mädels waren wir damals.

    Als wir in die Pupertät kamen, war es sicherlich auch nicht einfach mit uns.
    Aber sie stand immer zu uns und vor allem hinter uns.
    Es viel nie ein schlechtes Wort über meine Mutter. Im Gegenteil, wenn mein Vater angefangen hat schlecht über unsere Mutter zu sprechen, hat unsere Stiefmama immer gesagt. "Bitte mäßige Dich vor Deinen Mädels, Sie ist schließlich deren Mutter"!

    Ach ich könnte tausend Geschichten erzählen. Aber dann drifte ich noch mehr ins OT (sorry an dieser Stelle).

    Wir sind ein Teil Ihres Lebens und gehören zu 100 Prozent dazu.
    Ob es nun bei Ihr selbst zuhause ist, oder auch bei Ihren Eltern oder Ihrer Schwester. Unseren Stiefgroßeltern und der Stieftante quasi.
    Wir sind auch Teil dieser Familie. Wenn auch "nur" angeheiratet (haben Sie uns nie spüren lassen) und auch jetzt wo es den Vater nicht mehr gibt.

    Ich, sowie meine Schwester können uns sehr glücklich schätzen, dass sich mein Vater damals diese Frau zu seiner Frau genommen hat! Es hätte auch anders laufen können.
    Zusammenfassend hat Sie uns angenommen wirsind, wir durften so ein wie wir sind und wir waren ein Teil unseres Vaters uns somit auch von der ersten Sekunde an ein Teil von Ihr!
    Geändert von Lilli13 (11.04.2018 um 16:17 Uhr)

    Lilli
    __________________________________________________ ______

    Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf!

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    @Lilli13, das klingt echt toll

  8. gesperrt

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Dann schreit sie natürlich „Ihh, wie ekelig“ und rennt türenknallend wieder raus...
    Mon dieu!

    Sex ist selten geräuschlos, und ich denke, daß große Kinder (wenn sie nicht mehr zuhause wohnen sind sie gewöhnlich schon 18,20 oder so...) durchaus in der Lage sind, sich dann taktvoll wieder zurückzuziehen...

    dann hoert man das von weitem
    "das kind" wird dieses jahr 34
    und das kommt ja auch nicht jede woche vor, das sie in der tuer steht und wir tagsueber gemeinsam im bettchen liegen

  9. gesperrt

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    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Zitat Zitat von Tabea57 Beitrag anzeigen
    Das würde ich SOFORT abstellen. Weder wenn ich schlafe noch wenn ich Sex habe, will ich, dass jemand neben meinem Bett steht.
    Am allerletzten meine Kinder.

    ich kanns nicht glauben, was es alles gibt.
    du vielleicht aber ich nicht
    und wie ich schon schrieb, das kommt ja nicht jede woche vor
    und ich bin ein sehr toleranter und offener mensch
    bei mir kann man immer unangemeldet vorbeikommen
    und die kinder auch ( egal welche ) wenn ich im bett liege

    wenn man alles so eng sehen wuerde, koennte ich dann auch nicht nackt auf meiner liege in der sonne schlafen, denn es koennte ja jemand vorbeikommen

  10. Inaktiver User

    AW: Sind erwachsene Kinder bei den Eltern noch „zuhause“

    Lilli,danke für diese ausführliche Schilderung.

    Ich wär jetzt wohl auch nicht der Typ böse Stiefmutter und würde die eigene Brut gnadenlos bevorzugen.
    Aber, ob ich so diese Dauer-Souveränität bringen könnte - da bin ich mir nicht sicher.

    Souverän zu sein - ohne das mit Gleichgültigkeit zu verwechseln.

    Da habt ihrs ja alle gut miteinander.
    Alles Gute weiterhin
    Schnecke

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