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  1. Inaktiver User

    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Denise, ich danke Dir! <3
    Sehr gern. Wirklich!

  2. Moderation

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    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Was veranlasst einen Vater dazu, seinen Kindern eine Frau zuzumuten
    (in einer gemeinsamen Wohnung!), wo doch bereits im Vorfeld feststand,
    dass diese Frau nichts als Aversionen gegen diese Kinder mitbringt??
    .
    Er hätte doch sonst nicht die Verpflichtungen gegenüber der Ex-Frau einhalten können.

    Kann es ja jetzt immer noch nicht, so dass GIAT so nett ist ihn ein weiteres halbes Jahr zu subventionieren.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: der Mann freut sich diebisch seine Ex mit dem Handel finanziell bald los zu sein. Kriegt das aber leider selbst nicht gebacken und braucht dazu die Hilfe seiner Next.
    Absolutes Win-Win für ihn.

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    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Und genau deswegen weiß ich aus psychologisch approbierter Quelle, dass das Seelenheil meiner Stiefmädels durch meine Person und/oder der Beziehung zwischen ihrem Vater und mir keine Mitleidenschaft nimmt.
    Und diese wäre?

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    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Hochschubs:
    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Und weil dein Freund ja sooo ein korrekter Typ ist, besteht er auch auf einer 50:50 Regelung hinsichtlich eurer Finanzen.
    Das interessiert mich auch.

    GaveItATry hast Du die ungerechte Verteilung angesprochen? Warum hast Du dem zugestimmt?

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    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Aaaahhhhh, da tut Ihr ihm jetzt aber unrecht. Und das liegt sicher daran, dass ich ihn vielleicht nicht ganz korrekt dargestellt habe.

    Zu seiner Scheidung: Das war absolut fair! 100%. Seine Ex hatte nur nicht die Weitsicht und wurde zusätzlich wohl falsch beraten durch ihre Anwältin.
    Was meinst Du, hätte ihr mehr Geld zugestanden?

    Da die Kinder zum Zeitpunkt der Scheidung nicht mehr so jung waren, stand der Ex selbst nicht besonders viel Unterhalt mehr zu. Er hat jedoch angeboten, sie noch weitere drei Jahre großzügig zu unterstützen, damit sie die Möglichkeit und die Zeit hat, ohne Druck ein finanziell unabhängiges Leben aufzubauen. Im Gegenzug verzichtet sie auf ihren Teil seiner Altersvorsorge.
    D.h. das war dann einfach ein Tauschgeschäft. Warum ist er dann großzügig?

    Zu diesem Zeitpunkt lebte sie schon mit ihrem Next zusammen, der sie und die Kinder voll finanzierte und immer noch zum Großteil finanziert, wenn er das Portemonnaie auch mehr und mehr schließt (so viel dazu, dass die Nexten immer finanziell so doof sind. Ich kenne in dem Punkt eher Männer...).
    Dem Vorbild dieses Next scheinst Du Dich aber nicht anschließen zu wollen.

    Dass sich mein Freund diebisch darüber freute, kann ich verstehen.
    Ich kann das nicht verstehen. Ging es nun fair zu oder nicht?

    Erstens, aber das wusste ich damals noch nicht, hat er einfach Spaß daran, um jeden Cent zu kämpfen, der ihm zusteht. Und glaubt mal, dass ich davon auch profitiere. Nicht ein Cent meiner Steuererklärung bleibt beim Finanzamt. ;) Ich hab dafür gar nicht die Puste.
    Das Geld, dass Du reinholst, hättest Du locker um ein Vielfaches (!) drin, wenn ihr eine gerechte Aufteilung der Wohnkosten hättet.

    Zweitens, und das war der Teil, wo ich vorsichtig bin, wenn er jemandem nicht so wohlgesonnen ist, dann richtet sich obige Verhaltensweise gegen diese Person. Er ist nicht unfair. Absolut nicht! Aber man sollte keine netten Zugaben erwarten, wie es bei sich-mitschuldig-fühlenden Männern so häufig vorkommt. Ich finde es im Gegenteil eigentlich extrem angenehm, jemanden an meiner Seite zu haben, der, auch aufgrund der (reinen Konsum)Schulden (= Fehler), die er während der Ehe gemacht hat, gelernt hat, gut mit Geld umzugehen.
    Ja, das kann er, s.o.,

    Ich kann das nämlich auch und ärgere mich häufig über Menschen, die das nicht können.
    Warum dann 50:50-Aufteilung?

    Und viertens hatte er, rein egoistisch, absolut keine Lust, etwas an eine Person abzutreten, mit der er dann absolut nichts mehr zu tun haben wird.
    Das macht er doch jetzt schon mit Dir.

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    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    GaveItATry
    Du hast eine klare Sicht auf die Dinge, kannst gut trennen - und hast, meiner bescheidenen Erfahrung als langjährige Stiefmutter nach, absolut recht. Das Entscheidende ist die Eltern-Kind-Beziehung. Auch wenn ich an meine alleinerziehende Mutter denke und an die Zeit, als sie dann anfing, sich wieder für Männer zu interessieren. Als dann ihr Lebensgefährte bei ihr einzog, war und blieb immer mein Verhältnis zu ihr der Leitfaden. Der ein oder andere Konflikt mit ihrem Lebensgefährten (ein toller Mann übrigens und ein toller Opa für meine Tochter) war einfach ein Konflikt, den wir gelöst haben. Nicht mehr und nicht weniger. Und - mal als Beispiel - als ich (schon erwachsen) mal einige Wochen wegen "körperlicher Hilflosigkeit" bei denen im Haus einquartiert war, war er mit Sicherheit sehr erleichtert, als ich dann wieder in meine eigenen 4 Wände ging. Ich habe durch seine Gefühle jedenfalls kein Trauma davon getragen. Ich fand das normal.

    Und ein Zusammenleben mit anderen Menschen besteht aus mehr als nur "gut erzogen sein" und "Rücksichtnahme". Ich kann gut verstehen, dass du es versucht hast, dass du es falsch eingeschätzt hast. Das wichtige ist, das zu erkennen - und dann nicht einfach "kopfeinziehend" weiterzumachen.

    Was das mit eurer Beziehung macht, wird sich zeigen. Dafür kann dir keiner eine Garantie geben. Es hängt von euch beiden ab.

    Ich habe selbst oft darüber nachgedacht, getrennt von meinem Partner zu leben. Ich brauche viel "Raum" für mich. Und damit sind nicht die m² gemeint. Wir haben allerdings ein gemeinsames Kind.

    Wer sagt denn, dass eine Beziehung nur auf die eine bestimmte Art (Zusammenleben) lebbar ist. Wir kennen nur so wenig Varianten. Das heißt nicht, dass es nicht andere (gut funktionierende) Varianten gibt. Findet gemeinsam den Weg, der für euch Beide (!) passt. Andere interessieren dabei nicht, denn euch muss es gut gehen dabei.

  7. Inaktiver User

    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Hallo Give it a try

    Da hast Du Dir ja den richtigen Namen ausgesucht... ;-)

    Ich sehe Deinen Freund leider anders als Du, so, wie Du hier über ihn geschrieben hast.

    Dein Freund holt aus allem das Beste raus. So sehe ich das.

    Zuerst liess er nicht locker, obwohl er wusste, dass Du nichts mit Kindern anfangen kannst. Wahrscheinlich sind Männer mit jüngeren Kindern bei Frauen nicht so gefragt oder Dein Profil hat ihn so geflasht, dass er Dich unbedingt kennenlernen wollte. Viele Männer glauben wohl auch nicht, dass es Frauen gibt, die einfach keinen Partner mit Kindern wollen, aus welchen Gründen auch immer. Ist mir auch schon so gegangen. Mich hat mal ein Witwer mit einem 8- oder 11-jährigem Kind angeschrieben, der noch dazu ein paar hundert Kilometer entfernt gewohnt hat. Dabei stand in meinem Profil, dass ich keinen Mann mit jungen Kindern will, höchstens jemanden, dessen Kinder aus dem Haus sind und ihr eigenes Leben führen. Dem habe ich entsprechend geantwortet und dann war gut.

    Dann wohnst Du mit ihm zusammen, zahlst 50% von allem und im Endeffekt wohnt Ihr da über den Monat verteilt zu dritt. Dass er Dir da ein paar Euronen für die Steuer rausholt, halte ich für zweitrangig, denn es kostet ihn ja kein Geld, nur etwas Zeit. Dich kostet diese Wohnsituation recht viel Geld, Miete, NK und Lebensmittel.

    Und zu seiner Ex ist er auch nicht grosszügig, sondern zahlt das, was er ihr in ein paar Jahren zahlen müsste, einfach etwas früher. Wahrscheinlich macht er da noch Gewinn, wenn sie auf ihren Anteil an Rente verzichtet.

    Ich wollte keinen Freund haben, der sich an mir bereichert und damit dann noch für 3 Jahre seine Ex finanziert, um dann später keinen Rentenanteil mehr zahlen zu müssen. Dein Freund ist ein Geizhals. Er sieht auch nicht, dass Du in dieser Konstellation nicht mehr leben kannst, sondern denkt eher an sich, dass er sich bis Ende des Jahres diese Wohnung nicht leisten kann und ihm so nicht daran gelegen ist, dass Du Dir JETZT eine eigene Wohnung suchst oder höchstens dann, wenn Du weiterhin noch Geld in Eure jetzige investierst.

    Gut, ich meine, jede(r) muss wissen, was er/sie möchte. Meins wäre es nicht. Weder ein Mann mit Kindern, die dann auch noch den halben Monat bei ihm leben, wohl auch deshalb, damit er keinen Unterhalt mehr zahlen muss, noch jemanden, der auf meine Kosten lebt.

    Was ich noch grotesker finde, wie jemand bei dieser Wohnsituation auf eine Frau zählt, die Kinder nicht mag. Und wie hast Du Dir das denn vorgestellt? Ich meine, die Kinder sind quasi den halben Monat dort. Hast Du da gar kein Problem gesehen, für Dich meine ich?

    Ich würde jetzt einfach an mich denken. Du erträgst diese Situation nicht mehr. Ob das jetzt Trennung bedeutet oder nicht, kannst Du eh nicht wissen. Er wird gekränkt sein, dass Du wieder ausziehst, noch dazu, wo er ganz gut auf Deine Kosten gelebt hast. Wahrscheinlich dachtet Ihr Beiden, dass diese Patchworksituation doch lebbar ist, was sich jetzt aber als falsch für Dich herausstellt.

    Ich wünsche Dir, dass Du Deine Wünsche nicht weiter hintenanstellst sondern an Dich denkst...

    Einen lieben Gruss

  8. Inaktiver User

    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Und dann entpuppt er sich als Verwöhn-Papa mit laisser-faire-Erziehungsstil. Na vielen Dank auch!
    In dem Fall waere wohl Zusammenwohnen auf Probe (bei gleichzeitigem Beibehalten der eigenen Wohnung) eine gute Idee gewesen.
    Und sich auf Patchwork erst dann einzulassen, wenn das gefuehlsmaeszig passt. Nicht, ohne nicht vielleicht Schwierigkeiten, Reibereien, Umstellungen samt damit eventuell verbundenem Stress zu erwarten. Aber einfach grundsaetzliche Bereitschaft und offen darauf zugehen zu koennen.

    Lehrgeld auf allen Seiten.

  9. Inaktiver User

    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Liebe GaveItATry,

    ich glaube Dir, dass Dein Partner Dich nie zu etwas gezwungen hat oder Dich gar gezielt und bewusst manipuliert. Ich habe eher das Gefühl, dass er das auch nicht brauchte, da Deine Mutter Dich mit ihren merkwürdigen Sprüchen schon im Vorfeld dazu gebracht hatte, lieber erst mal die Klappe zu halten. Und davon hat er einfach profitiert und Dich übervorteilt. Ob das ok ist oder nicht, musst Du selbst entscheiden.

    Einen konkreten Tipp hätte ich noch bzgl. Sofa und Hund:

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Was die beiden Mädels betraf, so musste auch der Hund, der mit seiner eigenen Decke seinen Platz auf der Couch hat, um diesen bangen. Es ist meine Couch und ich habe ihm diese Ecke eingerichtet - schon in meiner eigenen Wohnung. Immer öfter sah ich die Decke weggeklappt und Füße etc. dort liegen. Ist die Decke weg, weiß der Hund, er darf nicht hoch und hält sich dran. Der Hund hat aber gar kein Problem damit, wenn man seine Gräten auf seinen Bereich erstreckt. Hauptsache, er ist dabei. Da die Mädels zumindest behaupten, sie liebten den Hund über alles, kann ich mir das nur so erklären, dass das nichts gegen mich war, sondern einzig der eigenen Bequemlichkeit diente.
    Meine Hündin ist mittlerweile eine alte Dame und hat ein Recht auf einen Sofaplatz. In dem Gerangel um die besten Plätze hatte sie aber oft das Nachsehen. Daher habe ich kurzerhand das Sofa zu ihrem Sofa erklärt. Sie darf sich zuerst einen gemütlichen Platz suchen und freut sich sicherlich darüber, wenn sich alle um sie herum kuscheln. Klappt super und ist manchmal niedlich anzuhören, wie der Hund nun in die Diskussionen rund um die Sofaplätze direkt mit einbezogen wird.

    Da es meine Hündin ist und ich für sie oberste Priorität habe, ist noch ein weiteres Problemchen damit gelöst: Wenn ich erst später dazukomme, hat sie mir mit Sicherheit den besten Platz freigehalten.

  10. User Info Menu

    AW: Eure Erfahrung: Auszug = Trennung?

    Hallo Ihr Lieben!

    Und vielen Dank für Eure Reaktionen!

    Kurz: Ich weiß nicht, wer hier hochgebracht hat, dass ich alles zu 50% trage. Die Wohnung, ja. Aber nur die. Zu Kinderzeiten bleibt mein Portemonnaie in der Tasche. Lebensmittel zahlt er. Bedeutet, ich lebe in Kinderzeiten auf seine Kosten, schließlich koche ich ja auch. ;) Eintrittsgelder, Restaurantbesuche und was sonst so anfällt für und mit den Kids geht absolut nie zu meinen Lasten. Da habe ich immer schon drauf geachtet und war für ihn immer sonnenklar. Ich zahle meins und er ihrs.

    Viele hat das gewundert, denn in der Tat haben viele gemeinsame Kassen, wenn sie zusammen leben. Aber das hatte ich auch mit Ex-Partnern nie und will das auch einfach nicht. Selbst bei Partnerschaften, wo er deutlich mehr hatte als ich, darf er mir durchaus mal ein Essen spendieren, aber wenn es viel mehr ist, wird mir das auch unangenehm. Ich liebe meine Unabhängigkeit.

    Und ich denke auch, dass diese meine offensichtliche Unabhängigkeit für die Mädels auch mal gut ist zu sehen, denn sie kennen ansonsten in ihrem Umfeld nur Abhängigkeit der Frau von dem jeweiligen Mann. Ich bin die erste und einzige Frau in ihrem näheren Umfeld, die auf eigenen Beinen steht und das auch kann, aber eben auch gern viel dafür tut. Meine Arbeit ist für mich nicht nur Lebensunterhalt, sondern auch Lebensinhalt. Sie wachsen damit jetzt auf und können dann entscheiden, welches Modell sie für sich besser finden, denn auch das sind Entscheidungen, die frau irgendwann mal trifft.

    Meinem Freund war nach der Ehe und der psychotherapeutischen Aufarbeitung dieser wichtig, dass seine neue Partnerin auf eigenen Beinen steht. Nach 13 Jahren Ehe und 11 davon überwiegend Alleinernährer einer finanziell anspruchsvollen Familie steht er diesbeüglich nicht mehr zur Verfügung. Das ist meiner Ansicht nach auch sein gutes Recht. Ich will auch keinen Mann mitfinanzieren, der in der körperlichen und geistigen Verfassung ist, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

    Ja, die 50% der Wohnung und NK sind, jetzt im Nachhinein gesehen, nicht ganz fair, aber wir haben uns da nie, also auch er nicht, groß eine Patte drum gemacht und ich würde das auch nie irgendwo angemerkt haben, wenn meine Frustrationstoleranz nicht so ausgereizt gewesen wäre. Dennoch mache ich deswegen auch jetzt noch kein Fass auf. Bei Verschwendung habe ich sofort was gesagt. Heizung volles Rohr an und alle Türen offen, no! Licht an und nicht in dem jeweiligen Zimmer aufhalten, no! Dusche aufdrehen und dann erst mal in Ruhe ausziehen, absolutely no! Duschen gehen wollen, um dann ins Schwimmbad zu fahren, no! Und Baden gehen können sie gerne bei sich zu Hause. Die haben zwei dort Bäder plus Gäste-WC, da muss nicht unser All-In-One hier Stunden okkupiert sein. Inzwischen ist das alles auch klar, denn ich erkläre auch zu meiner Ansage, weshalb ich das wichtig finde. Dass dem Vater das alles nicht so wichtig ist bzw. entsprechend nicht auffältt, ist mir egal. Meine Kosten, meine Regeln. Punkt! Musste er auch lernen, genau wie sie. Sonst hätte ich eine andere Verteilung der Nebenkosten in der Tat durchgesetzt. Und Wasserverschwendung finde ich auch abseits der Kosten einfach ein Unding! Ich weiß, wir sind alle nichts gegen die Industrie, aber dann brauchen wir auch nicht auf den Verbrauch und Ausstoß unserer Autos achten, wenn das so eine tolle Begründung wäre, sondern immer fröhlich weitermachen mit Verschwendung und Verschmutzung von allem. Deswegen: nicht in meinem Haushalt.

    Und was die "Übervorteilung" seiner Ex betrifft. Sie hatte, wie gesagt, die Wahl! Sie ist erwachsen, außerdem einige Jahre älter und somit erfahrener als er und deswegen ist ihr zuzutrauen, dass sie sich für sich richtig entscheiden kann. Er darf (!) sich also freuen, wenn sie sich in seinem Sinne entscheidet, denn sie hatte die freie Wahl! Ja natürlich hätte sie wahrscheinlich mehr von der Rente gehabt, liegt halt so ein bisschen an ihrer Lebenserwartung. Aber bitte, geht doch mal ganz kurz in Euch: Möchtet Ihr aus vollem Herzen in der Rente noch jemanden mitfinanzieren, mit dem Ihr seit über 20 Jahren kein Wort mehr gesprochen habt, mit dem Euch nichts mehr verbindet? Ich denke, die Antwort ist klar.

    Und interessanterweise werden auch nur die ihm irgendwie negativ unterstellbaren Teile rausgepickt. Was soll dieses Bashing? Wem tut das gut? Euch? Warum? Umso mehr danke ich denen, die sich diffenrenzierter äußern!

    Kritik an meiner Person finde ich dagegen vollkommen okay und ich finde auch super, wenn einem gesagt wird, dass man an bestimmten Stellen den Partner vielleicht mehr in die Pflicht nehmen könnte etc.pp. Aber dieses Draufhauen auf Personen, die hier nicht schreiben und die fernpsychologische Diagnostik der Kinder finde ich wirklich unangebracht und zum Teil auch gefährlich.

    Und: Psychologisch approbiert ist wohl deutlich, was oder wer das sein kann. Eine Approbation ist nicht ohne weiteres zu bekommen und damit eine verlässliche Quelle, wenn sie sich mit den jeweiligen Protagonisten in persönlichen Gesprächen befasst. Und dass die Eltern ihren Kindern so etwas ermöglichen, finde ich ausgesprochen verantwortungsvoll. Das ist besser als dieses eeeewige schlechte Gewissen und um die Kinder herumhelikoptern. Damit ist meiner Meinung nach keinem Kind gedient.
    Geändert von GaveItATry (13.03.2016 um 15:50 Uhr)

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