Ich sehe allein sein durchaus nicht als negativen Zustand. Ich bin gerne allein - das lädt meine Skkus wieder auf.
Auch sehe ich das Zusammenwohnen nicht per se als einzig mögliche Basis einer Beziehung.
Allerdings sollte man durchaus eine gewisse Nähe pflegen - was in der geschilderten Situation eben nicht der Fall ist. Es ist ein Unterschied, ob ich 2 Straßen auseinander ( deutsche Kleinstadt-Straßen, nicht SanDiego Proportionen) wohne, oder 2 Länder und 500 Km.
In letzerem Fall gibt es keinen Alltag - auch wenn der oft nervig ist, so ist das doch der Kitt einer normalen Beziehung (exaltierte Beispiele mag es geben, für die das anders ist).
Alltag ist ja eben nicht nur die falsch ausgequetschte Zahnpasta-Tube und der überquellende Wäschekorb samt zu putzendem Bad,
sondern auch der gute-Nacht-Kuss, das regelmässige Date bein"unserem" Italiener, der spontane Abendspaziergang oder der schnell geplante Kinobesuch mit Freunden.
Und da frage ich mich schon, ob das eine 360^ Beziehung ist - bei weniger macht heiraten allenfalls vermögensrechtlich Sinn, jedenfalls für den "ärmeren, längerlebenden".
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12.06.2017, 17:40
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
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12.06.2017, 18:12Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Für Verrücktheiten bin ich gerne zu haben, aber sorry, eine Heirat gehört für mich nicht zur lustigen Verrücktheit. Ist mir dann einfach zu teuer, wenn es schief geht ;-)
Und späte Liebe stelle ich mir dann auch irgendwie anders vor, also schon ein bisschen mehr als einmal im Monat ein Wochenende.
Es geht mir gar nicht um das zusammen wohnen - aber die Möglichkeit haben, sich öfter zu sehen und sich wirklich kennenzulernen.
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12.06.2017, 18:13
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Eine WE-Beziehung ist schon doof, Fernbeziehung mochte ich nie
Aber nur alle paar Wochen? Das wäre für mich keine Beziehung. Heiraten könnte ich jemanden nicht, den ich eigentlich gar nicht kenne.
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12.06.2017, 20:38
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13.06.2017, 06:47Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Aber wenn da nichts gemeinsames kommt, keine Kinder, kein Eigentum, kein Einstehen füreinander, kein Alltag - was will man dann mit der Eheurkunde?
Und nur wegen der Party heiraten? Naja, feiern kann man auch so.
Aber mit ü 50 wollen schon viele wirklich füreinander da sein, noch was reißen und füreinander einstehen. Wird javielfach als Berechnung ausgelegt und der next unterstellt. Aber da keiner in die Zukunft sehen kann - kann man auch keinen Vorteil ausrechnen.
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13.06.2017, 09:07
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Man kann sich auch ohne Kinder, Eigentum und Alltag zusammengehörig fühlen und füreinander Einstehen. Von rechtlichen Dingen ganz zu schweigen.
Soll doch jeder machen wie er mag. Und noch mal: Ich hatte nur auf "wie soll das denn gehen?" geantwortet. Es geht. Ob man das gut oder schlecht findet ist wurscht. Und geht auch niemanden etwas an.
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13.06.2017, 09:24
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Ja das stimmt natürlich, es ist sicherlich vor allem Gewohnheit. Ich habe aber noch nie lange alleine gelebt, habe jung geheiratet.
Ich denke auch, dass die meisten Frauen im Laufe der Jahre selbständiger werden und dass man vielleicht nach einer längeren Beziehung auch mal froh ist, alleine zu leben.
Nur dauerhaft könnte ich es mir eben nicht vorstellen, da ich, wenn ich jemanden liebe, so viel Zeit wie möglich mit dem Menschen verbringen möchte. Aber ich möchte damit nicht behaupten, dass das bei allen so ist. Man kann sich bestimmt auch sehr lieben, wenn man nicht zusammen wohnen möchte.
Schwierig ist es halt immer dann, wenn ein Partner mehr Nähe braucht und einfordert als der andere.



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