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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    ich glaube, nicht der eigensinn der tochter ist das problem, sondern dass aus deiner sicht, magnolie, der mann sozusagen auf der falschen seite steht.

    es geht nicht darum, dass die tochter irgendwo hin geprügelt wird, sondern dass der mann den wunsch nach integration aller beteiligten teilt und genauso darunter leidet wie du, wenn es nicht klappt.

    das tut er aber nicht. er steht nicht auf der seite des flusses, sondern er rudert zwischen beiden ufern hin und her und bleibt - allein - auf seinem boot zwischen den seiten.

    weniger blumig, es fehlt dir ein stück gemeinsamkeit.

    aber meiner ansicht solltest du in deinem alter (in dem ich auch ungefähr bin) mal den gedanken an vollumfängliche zweisamkeit loslassen. wir können nicht mehr bei null anfangen wie mit 20. jeder schleppt schon ein weit gelebtes leben mit sich herum, alte geschichten und beziehungen.

    der einzige weg in deinem fall scheint mir, dass du damit zu leben lernst, dass ihr nicht alles teilen könnt.

    andersrum könntest du an der stelle, die hier einige user schon angesprochen haben, nochmal nachfassen: wie war die trennung für die tochter, und wie sehr leidet dein freund unter schuldgefühlen? vielleicht könntest du dich ja etwas mehr an seine seite stellen an diesem punkt anstelle des machtkampfs wegen der tochter.

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Ich würde Dir raten, dieses Thema vorläufig zu den Akten zu legen.
    Diese Tochter scheint ein Prinzeßchen zu sein, nach dessen Pfeife der Vater (und die Mutter) tanzt.
    Lass sie tanzen und beobachte es mit Wohlwollen aus der Ferne.
    In den meisten aller Fälle dieser verwöhnten Nachgebrüteten geht die "Fürsorge" der Gluckeneltern nach hinten los.
    Noch hat die junge Frau ihren Vater am Bändsel, spätestens wenn er umgezogen ist, wird sie zu ihm garstig werden. Dann wird er mit seinem liebenden Vaterherz ein Problem haben und bei Dir Trost suchen.
    Und dann ist es für Euch beide besser, wenn Du unbelastet trösten kannst.
    Ich würde an Deiner Stelle die Tochter gar nicht kennenlernen wollen, es würde Dir nur falsch ausgelegt werden (Magnolie hat sich so oder so benommen, dies oder das Falsche gesagt usw.).
    Die Tochter respektiert das Leben ihres Vaters nicht so, wie es ist. Und er nimmt es hin.
    Er wird die Rechnung dafür bekommen. So sagt es nicht nur meine Kristallkugel, sondern vor allem meine langjährige Erfahrung mit jeglichen Familienkonstellationen.

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Ihre Mutter fährt jedes Wochenende hin und putzt ihr Zimmer. Mein Freund fährt an Wochenenden, an denen sie nicht kommt, donnerstags hin, holt ihre Wäsche und bringt sie ihr sonntags wieder. Ich versuche mir zu sagen, es geht mich nichts an. Meistens klappt es.
    So ist es, es geht Dich nichts an, warum Du dich daran störst verstehe ich allerdings nicht.

    Der Mann kann die Tochter nicht zwingen Dich kennen zu lernen, sie ist ja schon erwachsen.

    Meiner Meinung nach sollte man den Umgang von dem Partner mit seinen Kinder einfach respektieren.

    Kein Mensch ist perfekt, das solltest Du doch als Mutter wissen - jeder hat da seinen eigenen Stil.

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Hallo Magnolie,
    ich versteh dich total gut. Die Tochter meines Freundes ist auch 21 und sie wollte mich am Anfang auch nicht kennenlernen. Das hatte viel mit Loyalität der Mutter gegenüber zu tun. Wir haben sie eine Zeit lang, etwa vier Monate in Ruhe gelassen, ihr die Möglichkeit gegeben, sich an die neue Situation zu gewöhnen. In dieser Zeit hat sie sich allein mit ihrem Vater getroffen. Doch dann hatten wir ein kurzes Treffen auf einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt angeleiert. Das hatte den Vorteil, dass es in neutraler Umgebung war, dass sie jederzeit zu ihren Freunden, die auch auf dem Markt waren, abhauen hätte können und dass es von vornherein klar war, dass es ein kurzes Treffen wird, bei dem man sogar noch die dicke Jacke anbehält und sich theoretisch mit beiden Händem am Glühwein festhalten konnte.
    Einen Tag vor diesem Treffen sagte sie noch zu ihrem Vater, dass sie keinen Bock darauf hätte und mich eigentlich nicht kennenlernen möchte. Und dass sie, wenn sie mich an seiner Seite sieht, nur an ihre arme Mutter denken muss.
    Bei dem Treffen haben wir uns dann so gut verstanden, haben viel gelacht und sie hat mich am Ende zum Abschied in den Arm genommen... Damit hätte ich niiiiiemals gerechnet.

    Dass dein Freund die Vermeidungsstrategie der Tochter so lange gutheißt, fühlt sich für dich an, als würde er nicht zu dir stehen, nicht wahr?
    Vielleicht kann man ein kleines, kurzes, ungezwungenes Trefffen arrangieren und dann wieder eine Pause machen. Ich denke, wenn man zu lange den Kontakt vermeidet, baut sich eine riesengroße Mauer auf, die man kaum überwinden kann....
    It will be fine in the end - if it's not fine, it's not the end!

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Timipu Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man ein kleines, kurzes, ungezwungenes Trefffen arrangieren und dann wieder eine Pause machen.
    Die Tochter will vermutlich auch kein kleines, kurzes Treffen, weil es ein gezwungenes Trefffen wäre.

    Warum Pause, i.S.v. eigentlich wären regelmäßige Treffen angebracht?

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde Dir raten, dieses Thema vorläufig zu den Akten zu legen.
    Diese Tochter scheint ein Prinzeßchen zu sein, nach dessen Pfeife der Vater (und die Mutter) tanzt.
    Lass sie tanzen und beobachte es mit Wohlwollen aus der Ferne.
    In den meisten aller Fälle dieser verwöhnten Nachgebrüteten geht die "Fürsorge" der Gluckeneltern nach hinten los.
    Noch hat die junge Frau ihren Vater am Bändsel, spätestens wenn er umgezogen ist, wird sie zu ihm garstig werden. Dann wird er mit seinem liebenden Vaterherz ein Problem haben und bei Dir Trost suchen.
    Und dann ist es für Euch beide besser, wenn Du unbelastet trösten kannst.
    Ich würde an Deiner Stelle die Tochter gar nicht kennenlernen wollen, es würde Dir nur falsch ausgelegt werden (Magnolie hat sich so oder so benommen, dies oder das Falsche gesagt usw.).
    Die Tochter respektiert das Leben ihres Vaters nicht so, wie es ist. Und er nimmt es hin.
    Er wird die Rechnung dafür bekommen. So sagt es nicht nur meine Kristallkugel, sondern vor allem meine langjährige Erfahrung mit jeglichen Familienkonstellationen.
    Wie kommst du darauf, dass die Tochter ein verwöhntes undankbares Gör ist, dass das Leben des Vaters nicht akzeptiert? Dafür gibt es hier im Strang überhaupt keinen Anhaltspunkt. Sie will die TE nicht kennenlernen? Na und?

    Und jetzt sage ich mal noch was ganz Unverschämtes: MIR ist mein Kind auch wichtiger, als mein neuer Partner. Und wenn dieser ständig rumgemeckert hätte, dass ich dies oder jenes für mein Kind mache, was er für überflüssig hält oder ganz und gar mein Kind nicht gemocht und ständig an ihm rumgenörgelt hätte, dann hätte ich dem ganz schnell gezeigt, wo der Maurer das Loch in meiner Wohnung gelassen hat. Glücklicherweise habe ich aber einen Partner gefunden, dessen Devise ist: Leben und leben lassen...
    Geändert von marylin (20.02.2016 um 16:09 Uhr)
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
    Die Tochter will vermutlich auch kein kleines, kurzes Treffen, weil es ein gezwungenes Trefffen wäre. ?
    Klar will sie das erstmal vielleicht nicht. in "meinem" Fall hat die Tochter das auch ihrem Vater zuliebe gemacht und inzwischen verstehen wir uns echt super.ich will damit sagen, dass es manchmal auch eines externen Stupers von Vaterseite braucht, um so was anzustoßen. Meinem Freund war wichtig, dass es zwischen mir und seiner Tochter zumindest eine Basis gibt, dass man sich kennenlernt, sich ab und zu sieht und miteinander umgeht, alles andere ist auch ein wenig kindisch.
    It will be fine in the end - if it's not fine, it's not the end!

  8. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf, dass die Tochter ein verwöhntes undankbares Gör ist, dass das Leben des Vaters nicht akzeptiert? Dafür gibt es hier im Strang überhaupt keinen Anhaltspunkt.
    Ob undankbar, wird sich in der Zukunft herausstellen.
    Verwöhnt scheint sie zu sein, weil sie studiert und nicht mit dem Zug fahren kann, sondern abgeholt werden muss, ihre Studentenbude von der Mutter geputzt und ihre Wäsche gemacht bekommt.
    Das scheint mir verwöhnt zu sein und ziemlich unselbständig.
    Das muss aber nichts heißen, ich kenne junge Leute, die an sich alles allein könnten, aber immer wieder prüfen müssen, ob die Eltern noch spuren.
    Und jetzt sage ich mal noch was ganz Unverschämtes: MIR ist mein Kind auch wichtiger, als mein neuer Partner.
    Die Frage ist, was denn so wichtig ist.
    Und wenn dieser ständig rumgemeckert hätte, dass ich dies oder jenes für mein Kind mache, was er für überflüssig hält oder ganz und gar mein Kind nicht gemocht und ständig an ihm rumgenörgelt hätte, dann hätte ich dem ganz schnell gezeigt, wo der Maurer das Loch in meiner Wohnung gelassen hat.
    In diesem Falle wäre das sicher auch richtig.
    Wenn aber ein neuer Partner berechtigte Kritikpunkte hat und den Helikoptervater auf dieses oder jenes aufmerksam macht, hat das sicher auch seine Vorteile.
    Denn die "Kinder" sind flügge und machen sich ins Leben davon und lassen bestimmt nicht den Vater wichtiger sein als ihre Partner. Wenn der Vater (oder die Mutter) dann auch damit zufrieden sind, dass alle neuen Partner in die Flucht geschlagen wurden und sie bis an ihr seeliges Ende allein leben, während die Kinder sich mit ihren Partnern davon machen, dann ist alles gut.

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Ach phaden, es gibt auch Eltern, die ihre erwachsenen Kinder gern betüdeln - später machen sie´s dann mit den Enkeln (Ohne Partner keine Enkel - sollte man sichin dem Fall gut merken)

    Und es gibt Eltern, die können Haushalt auch viiiieeel besser als "die Kleinen" Stell dir vor, es soll ja Kinder geben, die bügeln ihre Wäsche nicht, nehmen das falsche Waschpulver und können auch nicht "richtig" kochen - das geht doch gar nicht!!!

    Und manche Kinder merken einfach, dass es für die Eltern (noch) wichtig ist, was für sie zu tun und lassen es einfach zu (obwohl es manchmal nervt)

    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  10. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    man muss nicht aus allem immer gleich einen machtkampf machen.

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