Mehr von mir erzählen, mich verbal in seinen Alltag integrieren.
Ich möchte, daß sie merkt, daß ich Teil seines Lebens bin.
Bisher habe ich das Gefühl, dort findet eine Vermeidungstaktik statt.
Würden wir z.B. von vornherein näher zusammen wohnen, wäre ich ja auch präsenter.
Ich würde mir einfach wünschen, daß er mehr unternimmt, daß wir einfach einmal zusammentreffen. Und diesen Wunsch finde ich nicht so abwegig.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 897
-
19.02.2016, 17:36
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
LG Magnolie
-
19.02.2016, 18:00Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Was soll er denn konkret unternehmen ? Zu einem Treffen mit dir prügeln kann er sie wohl nicht, oder ? Womit soll er sie denn zwingen ? Dass er den Wäsche- und Fahrservice einstellt ? Nee, oder ?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Menschen im Alter der Tochter (und weit darüber hinaus
) ist das Liebes- und Beziehungsleben der Eltern absolut egal. Unabhängig davon, ob die Eltern zusammen leben oder getrennte Partnerschaften haben. Es ist einfach nur "peinlich", wenn Eltern darüber reden !
Ob dein Wunsch abwegig ist oder nicht, ist völlig ohne Belang. Es kann "nur" ein Wunsch sein und wie es bei Wünschen halt so is: sie gehen in Erfüllung oder eben auch nicht.
Gruß ElliGeändert von Inaktiver User (19.02.2016 um 18:12 Uhr)
-
19.02.2016, 18:01
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Hallo,
mal aus einer anderen Perspektive: unser Vater hat stets darauf bestanden, dass wir seine neue Freundin kennenlernen "sollen". Ich habe es gehasst! ."Nun sag der Inge mal hallo..."
Seine Freundin, sein Leben -
"ich möchte, dass sie merkt, dass ich ein Teil von Papas Leben bin...". Kinder sind doch nicht mit dem Klammersack gepudert, aber -ich kann hier nur für mich sprechen- sich durch die Manege führen zu lassen, damit "sie mal merken, dass..." ist doch völlig daneben.
Von meiner Seite explizites Unverständnis für den oben zitierten Ansatz.
-
19.02.2016, 18:16Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Mal abgesehen davon, dass ich mir auch nicht vorstellen kann, wie man einen erwachsenen Menschen dazu bringen sollte, jemanden kennenzulernen, wenn dieser das nicht will, hört sich das für mich doch sehr nach Reviergerangel an.
Neidest du der Tochter den Komfort, den ihr der Vater bietet und hast das Gefühl, dadurch benachteiligt zu sein?
Wünschen kannst du dir ja, sie kennenzulernen, aber deinem Partner deshalb Druck zu machen, finde ich nicht besonders zugewandt und erwachsen. Das Leben ist nunmal kein Ponyhof...
-
19.02.2016, 18:36
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Und das soll er ändern, dieses Betüdeln? Warum, wenn er es doch gern tut? Warum sollen 3 Menschen was ändern, nur weil ein vierter das möchte?
Die Mutter meines Partners möchte auch gern, dass ständig die ganze Familie zusammen ist, am Liebsten ständig mittendrin sein im Leben ihrer Kinder und deren Partner. Sie meint es gut, aber alle anderen (Söhne+Partnerinnen) wollen das eben nicht, jedenfalls nicht ständig. Naja, und deshalb läuft es zwangsläufig so, wie die Mehrheit das möchte...
Dein Partner sagt ja selbst, er ist ein "Gluckenvater" - ja, dann ist er eben so, er hat bestimmt viele andere Vorzüge, die dir gefallen. Ich würde jetzt nicht versuchen, das alles zu ändern, das kann nur nach hinten losgehen...Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

-
19.02.2016, 18:47
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Du schreibst ihm vor, über was er sich mit der Tochter unterhalten soll?
Das weiß sie und merkt sie. Die ist doch nicht doof.Ich möchte, daß sie merkt, daß ich Teil seines Lebens bin.
Genau deswegen will sie dich ja eben nicht kennenlernen.
Ja tut es, weil die Tochter dich nicht kennenlernen will.Bisher habe ich das Gefühl, dort findet eine Vermeidungstaktik statt.
Auch dann würde sie dich nicht kennenlernen wollen.Würden wir z.B. von vornherein näher zusammen wohnen, wäre ich ja auch präsenter.
Die Tochter reinlegen, nach dem Motto, Tochter komm doch mal vorbei, huch, die Magnolie10 ist ja noch da.Ich würde mir einfach wünschen, daß er mehr unternimmt, daß wir einfach einmal zusammentreffen.
Der Wunsch nicht. Dein Partner kann ihn aber nicht erfüllen.Und diesen Wunsch finde ich nicht so abwegig.
-
20.02.2016, 06:16
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Das denke ich auch.
Wobei ich aber glaube, dass es ihm weniger um den äußeren Komfort
seiner Tochter geht, sondern darum, ihre Gefühle nicht zu belasten.
Er respektiert ihren Wunsch nach Distanz zu Dir - mehr tut er nicht.
Wie hier bereits erwähnt:
wenn Du der Trennungsgrund warst, dann liegt hier wohl die Ursache
ihrer Abwehrhaltung. Sie muss 15 oder 16 gewesen sein, als die Eltern
sich getrennt haben. Vermutlich hängt ihr dieser Lebenseinschnitt in
einem sehr schwierigen Alter nach, was ich als Erklärung plausibel
fände.
-
20.02.2016, 07:28Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Ja, ok - vermutlich ist es so - er will "Ruhe" fürs "Kind", aber auch für sich selbst ... Männer mögen keinen Stress innerhalb Partnerschaft oder (erweiterter) Familie.
Ich frage mich nur, warum dir das so wichtig ist. Was erwartest du von einem Kennenlernen? OK, sie weiß dann, wie du aussiehst - aber mal ehrlich gesagt, vermutlich wird sie dich nicht so wirklich toll finden, dann macht sie dich bei ihrem Vater madig, dann gibts noch mehr Stress und Eifersüchteleien und wasweißichnichtnoch.
Warum willst du das?
Sei doch froh, dass du von so was nichts mitkriegen musst. Genieße deine Zweisamkeit! Die Tochter wird groß und irgendwann wird er auch ihre Wäsche nicht mehr waschen ... und dann ist es für ein Kennenlernen immer noch Zeit!?
Witzig ... die einen Frauen eines "gebrauchten" jammern, dass ihnen die "Kinder" des Partners so auf die Nerven gehen ... die anderen jammern, dass sie nichts mit ihnen zu tun haben wollen .... !? Ich würde eindeutig die 2. Variante vorziehen ...
-
20.02.2016, 08:16Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Die Tochter IST gross. Sie ist 21. Dass sie sich weiterhin die Wäsche waschen und die Bude putzen lässt, ist, wie gesagt, schräg, aber nochmals: es handelt sich um eine erwachsene Frau.Die Tochter wird groß
Einundzwanzigjährige haben nicht das geringste Interesse an Liebes- und Beziehungsleben ihrer Eltern. Die soll man damit einfach nur in Ruhe lassen. Und wie ich schon sagte: Einundzwanzigjährige entscheiden selbst, mit wem sie Kontakt haben wollen und über wen sie was hören wollen. Kann sein, dass sie dem Vater schon ein paar Mal gesagt hat, sie wolle nichts von seiner neuen Partnerin hören, er solle bitte das Thema wechseln.
Magnolie, bist du abhängig vom gnädigen Gunstbeweis seiner Tochter, damit du diese Beziehung "richtig", "normal" und "vollständig" führen und empfinden kannst? Doch wohl nicht, oder? Ob dein Partner und du eine gute Beziehung führen können und zusammen glücklich werdet, hat rein gar nichts damit zu tun, ob seine erwachsene Tochter dich kennt oder akzeptiert oder nicht. Ihr seid doch wohl - hoffentlich! - nicht abhängig von deren Ansichten, oder?
Lass sie doch einfach. Glaub mir, es ist WESENTLICH leichter so, als wenn sie sich dauernd einmischen und den Machtkampf (den du begonnen hast) mitspielen und ihrerseits an ihrem Vater herumzerren würde. Immerhin lässt sie euch ja in Ruhe, also ...
-
20.02.2016, 09:34Inaktiver User
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

Das ist ja heftig. Auf der anderen Seite ist es ihr gutes Recht, dich nicht kennen lernen zu wollen...da hat dein LG auch nicht "drauf zu bestehen". Und ich finde es gut, dass er den Wunsch seiner Tochter, dich eben nicht kennen zu lernen, respektiert....was du übrigens auch tun solltest - du setzt ihn damit unter Druck.Geändert von Inaktiver User (20.02.2016 um 09:39 Uhr)


Zitieren
