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  1. User Info Menu

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Mehr von mir erzählen, mich verbal in seinen Alltag integrieren.
    Ich möchte, daß sie merkt, daß ich Teil seines Lebens bin.
    Bisher habe ich das Gefühl, dort findet eine Vermeidungstaktik statt.
    Würden wir z.B. von vornherein näher zusammen wohnen, wäre ich ja auch präsenter.
    Ich würde mir einfach wünschen, daß er mehr unternimmt, daß wir einfach einmal zusammentreffen. Und diesen Wunsch finde ich nicht so abwegig.
    LG Magnolie

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    .....Ich würde mir einfach wünschen, daß er mehr unternimmt, daß wir einfach einmal zusammentreffen. Und diesen Wunsch finde ich nicht so abwegig.
    Was soll er denn konkret unternehmen ? Zu einem Treffen mit dir prügeln kann er sie wohl nicht, oder ? Womit soll er sie denn zwingen ? Dass er den Wäsche- und Fahrservice einstellt ? Nee, oder ?

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Menschen im Alter der Tochter (und weit darüber hinaus ) ist das Liebes- und Beziehungsleben der Eltern absolut egal. Unabhängig davon, ob die Eltern zusammen leben oder getrennte Partnerschaften haben. Es ist einfach nur "peinlich", wenn Eltern darüber reden !

    Ob dein Wunsch abwegig ist oder nicht, ist völlig ohne Belang. Es kann "nur" ein Wunsch sein und wie es bei Wünschen halt so is: sie gehen in Erfüllung oder eben auch nicht.

    Gruß Elli
    Geändert von Inaktiver User (19.02.2016 um 18:12 Uhr)

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Ich möchte, daß sie merkt, daß ich Teil seines Lebens bin.
    Hallo,

    mal aus einer anderen Perspektive: unser Vater hat stets darauf bestanden, dass wir seine neue Freundin kennenlernen "sollen". Ich habe es gehasst! ."Nun sag der Inge mal hallo..."

    Seine Freundin, sein Leben -

    "ich möchte, dass sie merkt, dass ich ein Teil von Papas Leben bin...". Kinder sind doch nicht mit dem Klammersack gepudert, aber -ich kann hier nur für mich sprechen- sich durch die Manege führen zu lassen, damit "sie mal merken, dass..." ist doch völlig daneben.

    Von meiner Seite explizites Unverständnis für den oben zitierten Ansatz.

  4. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Mal abgesehen davon, dass ich mir auch nicht vorstellen kann, wie man einen erwachsenen Menschen dazu bringen sollte, jemanden kennenzulernen, wenn dieser das nicht will, hört sich das für mich doch sehr nach Reviergerangel an.
    Neidest du der Tochter den Komfort, den ihr der Vater bietet und hast das Gefühl, dadurch benachteiligt zu sein?

    Wünschen kannst du dir ja, sie kennenzulernen, aber deinem Partner deshalb Druck zu machen, finde ich nicht besonders zugewandt und erwachsen. Das Leben ist nunmal kein Ponyhof...

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Es wird vielleicht mal meine Angelegenheit, wenn wir zusammen wohnen.
    Dann wird ihr Vater vermutlich noch genauso um sie rumgackern. Er sagt ja selbst, er ist ein Gluckenvater.

    Ich habe ihm diesen Termindruck gemacht, weil sich seit 1 Jahr nichts tut. Das Leben meines Freundes ist in Bahnen. Wie ich das sehe, führt er 2 Leben, die gut laufen, was sollte er ändern?

    Extrem ausgedrückt habe ich das Gefühl, daß er mich vor ihr "versteckt" um ihr ein sorgenfreies, unbelastetes
    Leben zu ermöglichen. Bloß keine Aufregung für das Kind und immer auf ihren Komfort bedacht.

    Ich mache das ja schon seit fast 5 Jahren mit, aber seit einigen Wochen beginnt mich dieses
    Getue extrem zu nerven. Trotzdem ich weit weg bin, trotzdem ich mir sagen könnte, ich kriege ja nichts davon mit.
    Kriege ich eben doch, wenn er mir am Telefon erzählt, daß er dies und das und jenes für sie macht.
    Und das soll er ändern, dieses Betüdeln? Warum, wenn er es doch gern tut? Warum sollen 3 Menschen was ändern, nur weil ein vierter das möchte?

    Die Mutter meines Partners möchte auch gern, dass ständig die ganze Familie zusammen ist, am Liebsten ständig mittendrin sein im Leben ihrer Kinder und deren Partner. Sie meint es gut, aber alle anderen (Söhne+Partnerinnen) wollen das eben nicht, jedenfalls nicht ständig. Naja, und deshalb läuft es zwangsläufig so, wie die Mehrheit das möchte...

    Dein Partner sagt ja selbst, er ist ein "Gluckenvater" - ja, dann ist er eben so, er hat bestimmt viele andere Vorzüge, die dir gefallen. Ich würde jetzt nicht versuchen, das alles zu ändern, das kann nur nach hinten losgehen...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Mehr von mir erzählen, mich verbal in seinen Alltag integrieren.
    Du schreibst ihm vor, über was er sich mit der Tochter unterhalten soll?

    Ich möchte, daß sie merkt, daß ich Teil seines Lebens bin.
    Das weiß sie und merkt sie. Die ist doch nicht doof.
    Genau deswegen will sie dich ja eben nicht kennenlernen.

    Bisher habe ich das Gefühl, dort findet eine Vermeidungstaktik statt.
    Ja tut es, weil die Tochter dich nicht kennenlernen will.

    Würden wir z.B. von vornherein näher zusammen wohnen, wäre ich ja auch präsenter.
    Auch dann würde sie dich nicht kennenlernen wollen.

    Ich würde mir einfach wünschen, daß er mehr unternimmt, daß wir einfach einmal zusammentreffen.
    Die Tochter reinlegen, nach dem Motto, Tochter komm doch mal vorbei, huch, die Magnolie10 ist ja noch da.

    Und diesen Wunsch finde ich nicht so abwegig.
    Der Wunsch nicht. Dein Partner kann ihn aber nicht erfüllen.

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    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Extrem ausgedrückt habe ich das Gefühl, daß er mich vor ihr "versteckt" um ihr ein sorgenfreies, unbelastetes Leben zu ermöglichen. Bloß keine Aufregung für das Kind und immer auf ihren Komfort bedacht.
    Das denke ich auch.

    Wobei ich aber glaube, dass es ihm weniger um den äußeren Komfort
    seiner Tochter geht, sondern darum, ihre Gefühle nicht zu belasten.

    Er respektiert ihren Wunsch nach Distanz zu Dir - mehr tut er nicht.

    Wie hier bereits erwähnt:
    wenn Du der Trennungsgrund warst, dann liegt hier wohl die Ursache
    ihrer Abwehrhaltung. Sie muss 15 oder 16 gewesen sein, als die Eltern
    sich getrennt haben. Vermutlich hängt ihr dieser Lebenseinschnitt in
    einem sehr schwierigen Alter nach, was ich als Erklärung plausibel
    fände.

  8. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Ja, ok - vermutlich ist es so - er will "Ruhe" fürs "Kind", aber auch für sich selbst ... Männer mögen keinen Stress innerhalb Partnerschaft oder (erweiterter) Familie.

    Ich frage mich nur, warum dir das so wichtig ist. Was erwartest du von einem Kennenlernen? OK, sie weiß dann, wie du aussiehst - aber mal ehrlich gesagt, vermutlich wird sie dich nicht so wirklich toll finden, dann macht sie dich bei ihrem Vater madig, dann gibts noch mehr Stress und Eifersüchteleien und wasweißichnichtnoch.

    Warum willst du das?
    Sei doch froh, dass du von so was nichts mitkriegen musst. Genieße deine Zweisamkeit! Die Tochter wird groß und irgendwann wird er auch ihre Wäsche nicht mehr waschen ... und dann ist es für ein Kennenlernen immer noch Zeit!?

    Witzig ... die einen Frauen eines "gebrauchten" jammern, dass ihnen die "Kinder" des Partners so auf die Nerven gehen ... die anderen jammern, dass sie nichts mit ihnen zu tun haben wollen .... !? Ich würde eindeutig die 2. Variante vorziehen ...

  9. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Die Tochter wird groß
    Die Tochter IST gross. Sie ist 21. Dass sie sich weiterhin die Wäsche waschen und die Bude putzen lässt, ist, wie gesagt, schräg, aber nochmals: es handelt sich um eine erwachsene Frau.
    Einundzwanzigjährige haben nicht das geringste Interesse an Liebes- und Beziehungsleben ihrer Eltern. Die soll man damit einfach nur in Ruhe lassen. Und wie ich schon sagte: Einundzwanzigjährige entscheiden selbst, mit wem sie Kontakt haben wollen und über wen sie was hören wollen. Kann sein, dass sie dem Vater schon ein paar Mal gesagt hat, sie wolle nichts von seiner neuen Partnerin hören, er solle bitte das Thema wechseln.

    Magnolie, bist du abhängig vom gnädigen Gunstbeweis seiner Tochter, damit du diese Beziehung "richtig", "normal" und "vollständig" führen und empfinden kannst? Doch wohl nicht, oder? Ob dein Partner und du eine gute Beziehung führen können und zusammen glücklich werdet, hat rein gar nichts damit zu tun, ob seine erwachsene Tochter dich kennt oder akzeptiert oder nicht. Ihr seid doch wohl - hoffentlich! - nicht abhängig von deren Ansichten, oder?

    Lass sie doch einfach. Glaub mir, es ist WESENTLICH leichter so, als wenn sie sich dauernd einmischen und den Machtkampf (den du begonnen hast) mitspielen und ihrerseits an ihrem Vater herumzerren würde. Immerhin lässt sie euch ja in Ruhe, also ...

  10. Inaktiver User

    AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Vor einem Jahr hat er sie direkt angesprochen, dass es schön wäre, wenn wir uns kennenlernen würden. Sie hat direkt angefangen zu heulen und gesagt, dass sie nicht bereit ist und mich bei einem Treffen auch nicht beschimpfen möchte.


    Das ist ja heftig. Auf der anderen Seite ist es ihr gutes Recht, dich nicht kennen lernen zu wollen...da hat dein LG auch nicht "drauf zu bestehen". Und ich finde es gut, dass er den Wunsch seiner Tochter, dich eben nicht kennen zu lernen, respektiert....was du übrigens auch tun solltest - du setzt ihn damit unter Druck.
    Geändert von Inaktiver User (20.02.2016 um 09:39 Uhr)

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