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09.03.2016, 09:46
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
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09.03.2016, 10:01
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10.03.2016, 22:16
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Das klingt ja so, als ob es eine große Gnade dieser Tochter wäre einem Kennenlernen der Lebensgefährtin des Vaters zuzustimmen.
Magnolie,gib ihr nicht diese Macht und mach dich nicht von ihren Launen abhängig.
Ich finde ihr Benehmen ihrem Vater gegenüber daneben.
Ich finde es übrigens völlig normal,dass man sich dafür interessiert,nahe Angehörige des Partners (Eltern,Geschwister,Kinder) kennen zu lernen.
Und Kinder müssen natürlich die neue Partnerin des Vaters nicht mögen.
Akzeptanz und normale Höflichkeit würde ich aber von einer 21jährigen erwarten.
Von meinen Kindern habe ich das meinem neuen Partner gegenüber erwartet,genau wie sie von mir erwarten können, dass ich mich für ihre Freunde interessiere und sie akzeptiere,auch wenn sie mir nicht gefallen.
Magnolie, hak diese junge Dame mit den seltsamen Umgangsformen ab,du brauchst sie nicht zu deinem Glück und triff dich gemeinsam mit deinem Partner zum Essen lieber mit Menschen,die euch beiden wohl gesonnen sind und euch gut tun.
Alles Gute für dich!
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10.03.2016, 22:24Inaktiver User
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11.03.2016, 01:39
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Das sehe ich wirklich komplett anders.
Könnte es evtl. noch nachvollziehen, wenn sie dem Vater etwas verübelt,aber warum der TE, die sie nicht mal kennt?
Ich bin ohnehin der Meinung, dass das Gelingen oder auch das Scheitern einer Ehe die Sache von 2 Beteiligten ist, nämlich der Eheleute.
Aber gerne wird dann einer Dritten die "Schuld"gegeben.
Ich kann verstehen, dass es für ein Kind leichter ist, die böse andere Frau zu sehen als auf den Vater(oder die Mutter)sauer zu sein.
Mit 21 sind die meisten selber schon beziehungserfahren und wissen,dass Ehen scheitern können, aber manche sind eben auch noch sehr unreif.
Ich würde an Stelle der TE auf diese Bekanntschaft verzichten,das hat sie doch gar nicht nötig.
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11.03.2016, 05:20Inaktiver User
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11.03.2016, 06:57
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Ja,sieht so aus.
Aber ich würde mich nicht in diese Vorstellung verbeißen.
Deshalb rate ich, den Schalter im Kopf umzulegen und das Thema abzuhaken.
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11.03.2016, 06:59
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11.03.2016, 07:35
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Man kann das mE nicht so abstrahiert in den Raum stellen ohne
die Hintergründe zu berücksichtigen.
Das lässt sich aber nicht vergleichen, da der VergangenheitsfaktorVon meinen Kindern habe ich das meinem neuen Partner gegenüber
erwartet, genau wie sie von mir erwarten können, dass ich mich für ihre Freunde interessiere ...
hier nicht zum Tragen kommt.
Sie hat keine seltsamen Umgangsformen, sondern sie schützt sichMagnolie, hak diese junge Dame mit den seltsamen Umgangsformen ab,
lediglich vor einer Begegnung, die für sie einfach kein Bedürfnis darstellt,
sondern wahrscheinlich Wunden aufbrechen lässt.
Weil die TE maßgeblich daran beteiligt war, dass sich der VaterKönnte es evtl. noch nachvollziehen, wenn sie dem Vater etwas verübelt, aber warum der TE, die sie nicht mal kennt?
getrennt hat. Hier geht es nicht um Schuld, sondern um ihren Anteil,
der ja objektivierbar vorhanden war.
Die Tochter aber auch nicht ;).Ich würde an Stelle der TE auf diese Bekanntschaft verzichten,das hat sie doch gar nicht nötig.
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31.05.2017, 10:37
AW: Mein Freund und seine erwachsene Tochter
Hallo,
ich melde mich auch mal wieder aus der Versenkung.
Kurz vorweg, ich bin keinen Schritt weiter, ich kenne die Tochter (22) meines Freundes immer noch nicht. Nach inzwischen 6 Jahren, die wir zusammen sind.
Sorry, leider wird es wieder sehr lang, aber wer nicht alles lesen will, kann es ja lassen.
Ostern 2016 sollte es ja ein Treffen geben. Sie bestimmte letztendlich, daß wir uns ½ Std. vor meiner Abfahrt am Bahnhof auf einen Kaffee treffen. Wir waren entsprechend eher da, dann kam die Absage per sms, daß sie es wegen Lernens nicht schafft. Ihr Vater soll sie dann nach meiner Abfahrt abholen, um gemeinsam zum Badminton zu gehen.
Die nächsten Monate war ich dann nicht mehr dort, mein Freund kam immer zu mir.
Anfang September begann sie ein Auslandssemester in Spanien und mein Freund zog 500 km näher in meine Richtung (wir sind aber immer noch 500 km voneinander entfernt).
Ende Oktober teilte er mir die Planung seiner Tochter für Weihnachten mit, die er ohne es mit mir zu besprechen bereits entsprechend arrangiert hatte (Zugbuchung). Bisher war es immer so, daß wir die Weihnachtstage selbst immer jeweils mit unseren Kindern getrennt voneinander gefeiert haben und wir dann ab 2. Weihnachtstag und über Silvester zusammen waren. Diesmal hat seine Tochter bestimmt, daß sie Weihnachten mit ihrer Mutter verbringt und dann ab dem 2. Weihnachtstag bis zum 28. zu ihm kommt. Er schlug mir vor, daß er dann am 28. zu mir kommen könne (wir hätten dann von den kompletten Weihnachtsferien 4 Tage zusammen verbracht, statt 10 wie sonst). Kein Gedanke daran, mir vorzuschlagen, daß ich ja die Zeit, wie bisher, bei ihm verbringen könnte, u.a. auch, um endlich seine Tochter kennen zu lernen. Vorsichtige Andeutungen meinerseits nahm er überhaupt nicht wahr, bis ich es direkt auf den Punkt brachte. Das Ende vom Lied war, daß er seine Tochter darüber informierte, daß ich also auch ab dem 28. da sein würde. Daraufhin machte sie einen riesen Aufstand und sagte sie ihren Besuch komplett ab und mein Freund verbrachte den Urlaub ab dem 23. komplett bei mir.
Im Januar sprachen wir viel darüber, wie es vor Weihnachten gelaufen ist und kamen darüber ein, daß ich, egal wann sie ihren Besuch anmeldet, auch da sein werde. Wir sind zusammen und würden eigentlich auch schon lange zusammen wohnen, wenn es möglich wäre. Sie muß das endlich kapieren und auch akzeptieren. Auch im Hinblick auf die Zukunft geht so ein Verhalten gar nicht. Es ist absolut albern und kindisch. Es waren gute Gespräche die wir hatten und ich hatte endlich auch das Gefühl, daß mein Freund nun dieses Kennenlernen in Angriff nehmen wird (vorher hatte er eher die Vermeidungsstrategie und nach dem Motto „das ergibt sich alles schon irgendwann“) und keine Planungen mehr hinter meinem Rücken.
Ende Januar war das Auslandssemester zu Ende und sie zog zurück zu ihrer Mutter (500 km entfernt von ihrem Vater). Den ganzen Februar hatte sie frei, bevor im März ihr Praktikum begann.
Ende Februar wollte sie kommen, an dem Wochenende hatte er aber schon die Zugtickets reserviert um zu mir zu kommen. Er sprach nicht mit mir darüber, ich erfuhr das erst ein paar Wochen später, als ich mal nachfragte. Sie muß wohl wieder einen riesen Aufstand gemacht haben, daß er sich nicht nach ihr richtet. Hätte er mit mir gesprochen, hätte ich ihm vorgeschlagen, die Fahrt zu stornieren und wir hätten das Wochenende gemeinsam bei ihm verbracht. Aber m.E.… wieder seine Vermeidungstaktik.
Dann hörte ich absolut nichts mehr. Kein Wort, ob sie überhaupt noch existiert. Das finde ich deshalb bemerkenswert, da er mir von sämtlichen Telefonaten, sms, mails etc. die er tagsüber so hat berichtet. Egal ob von seiner Schwester, Arbeitskollegen, Freunden, allen eben … außer von seiner Tochter. Selbst wenn ich dabei bin und er bekommt eine whats app von ihr, antwortet er „im Geheimen“.
Letztes Wochenende nun sagte er mir plötzlich, daß seine Tochter im August für 1 Woche (Mo-Sa) zu ihm kommt und ich ja dann freitags abends dazu kommen könnte. Er hatte ihr auch gesagt, dass ich im August keinen Urlaub nehmen kann und wenn, dann nur am WE da sein würde. Und das sei ja keine große Sache. Außerdem habe er ihr vorgeschlagen, mit uns 2 Wochen Urlaub Anfang September am Mittelmeer zu verbringen, was sie aber direkt ablehnte. Und beide Termine auch gerne mit ihrem Freund, sofern sie einen hat.
Das hat mir echt den Boden unter den Füßen weg gezogen. Entgegen unserer Diskussion im Januar, schon wieder Planung hinter meinem Rücken, quasi eine Ausladung die Woche im August mit ihnen gemeinsam zu verbringen (doch ich könnte sehr wohl Urlaub nehmen) und schließlich auch noch das Angebot für den Urlaub am Meer … ohne mich zu fragen!
Ich bin sowas von sauer, entsetzt und auch extrem enttäuscht.
Meine erste Reaktion war, daß ich ihm an den Kopf knallte, daß ich es echt großzügig von ihm finde, daß ich freitags abends kommen darf (Ironie) und daß ich absolut keine Lust mehr auf unseren Urlaub habe und daß ich mich darüber ärgere, daß er wiederholt hinter meinem Rücken plant, entgegen unserer Abmachung.
Für die Einladung für den Urlaub entschuldigte er sich auch mehrfach, er habe nicht nachgedacht und war einfach der Meinung, daß ich sie kennen lernen will. Ich denke aber schlicht. er wußte sehr genau, daß sie ablehnen würde, aber er wollte ihr „was Gutes tun“.
Ja und was mache ich nun? Sicherlich fahre ich nicht freitags abends zu ihnen! Damit würde ich meinem Freund signalisieren, daß ich damit einverstanden bin, daß er seine Tochter vorab informiert, wann sie mich garantiert nicht antrifft. Und seiner Tochter würde es signalisieren, daß wir ihr Verhalten akzeptieren.
Und wenn ich einfach montags auftauche, wenn er sie am Bahnhof abholt?
Ich finde das Ganze inzwischen so verfahren. Es hätte früher so viele Gelegenheiten gegeben, sich zwanglos kurz zu treffen und kennen zu lernen. Mein Freund ist leider gegenüber seiner Tochter ein absolutes Weichei. Er meint, es ihr immer recht machen zu müssen.
Und sie scheint ja soviel Sehnsucht nach ihm zu haben, daß sie ihn seit September nicht gesehen hat (Im August werden das dann 11 Monate). Obwohl sie nur 500 km auseinander wohnen, obwohl sie überall in der Weltgeschichte rumreist. Es gab so viele lange Wochenenden, keines davon hat sie genutzt um ihren Vater zu besuchen, aber überall anders kann sie hinfahren bzw. fliegen (Madrid, Barcelona, 700 km innerhalb ihres Landes) … und Papa zahlt … alles.LG Magnolie



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