So, wie bereits angekündigt hier ein neuer Strang! Ein besserer Titel ist mir auf die Schnelle leider nicht eingefallen!!
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Thema: Ex-Next-Probleme verstehen!
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23.02.2015, 12:38
Ex-Next-Probleme verstehen!
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23.02.2015, 12:39Inaktiver User
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
Danke, Tyche! Das ist schön.
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23.02.2015, 13:08Inaktiver User
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
Ich bin jetzt ein bisschen verwirrt, was ich nun hier und was ich nun dort schreiben sollte. Na egal. Hier mein drüben gelöschter Beitrag noch mal reinkopiert:
Das verstehe ich - aber ich verstehe z.B. NICHT, dass dann daraus wird "die Schwiegermutter nervt" oder "die Stiefkinder stören mich" oder so. Das wollte ich rüberbringen.
Den Stress mit "Besuch", den machst Du Dir ja selbst. Du willst es perfekt und fein haben, wenn die kommen. Du willst "Gäste" und "Besuch" leben und nicht "Familie".
Ich hatte den Anspruch auch immer bei meinen Eltern. Nach der Trennung habe ich das aus diversen Gründen einfach mal GELASSEN. Da war das Bett nicht bezogen, da war die Küche nicht picobello, da war einfach Familie angesagt und Oma war dann eben mit dabei. Und siehe da, der "Besuch" war genau so schön, und darüber hinaus fühlte sich meine Mutter tatsächlich mehr integriert.
Vielleicht ein Ansatz für Dich? Meinen Kindern wäre/ist es wurschtegal, ob die Küche bei der Next glänzt oder nicht. Ich glaube, denen würde ein "normales Familienleben" gut tun. Mögen oder nicht mögen find ich übrigens nicht so wichtig. Ich fände es am besten, wenn der Laden einfach weiterläuft, halt ein paar Tage mit, und viele Tage ohne Stiefkinder. Die bilden sich sonst nur ein - kenne ich auch ;-) - bei der Next müssen wir gaaaaar nix tun, bei Dir ständig schuften, böse Mama.
Den Stress machst Du Dir selbst.
Und weißte was: mich stört beim Lesen, dass DU Dir den Stress machst und nicht der PAPA der Kinder. Was mich schon zu Ehezeiten genervt hat, irgendwie war ich für Schwiegermutter "zuständig", nicht der Sohn. Warum eigentlich?
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23.02.2015, 13:11Inaktiver User
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
umgezogen:
Das verstehe ich zum Beispiel nicht. Warum soll das so sein? Klar mögen die Kinder vielleicht nicht toll finden, wenn sie rausgeworfen werden - aber hey, das gehört dazu. Das ist Familienleben. Genau so wie mal Tisch decken oder den Kram wegräumen, den man verwüstet hat. Ich habe da nie Unterschiede gemacht, nachdem ich einmal den Mechanismus kapiert habe. Das Problem ist da nämlich, dass Du in dich reingrummelst, und dann den Kindern die "Schuld" gibst, die dich stören. Denen ist das aber garantiert gar nicht bewusst.
Durch das Forum hier - und das ist mir sehr sehr wertvoll - habe ich gelernt, meine Befindlichkeiten zu ÄUSSERN. "Lasst mich mal eben einen Moment ausruhen, allein" - das ist ein legitimer Wunsch, auch gegenüber Stiefkindern, Schwiegereltern und sonstwem. Auch so etwas "ich möchte, dass das Schlafzimmer unser Rückzugsbereich bleibt". Ich finde auch umgekehrt wäre es schön, wenn die Stiefkinder so einen Rückzugsbereich haben.
Ich lese das hier so oft, dass für die Kinderbesuche so viel eigenes liegenbleibt. Als Ex hier mein Appell: macht das nicht, das ist unnötig. Behandelt sie nicht wie Gäste, die Kinder wechseln das nur so "bei Papa dürfen wir ALLES". Übrigens erlebe ich es tatsächlich oft so, dass die Besuchsväter den Kindern den roten Teppich ausrollen, sie verwöhnen, ihnen teure Geschenke machen (nur mein Ex ist da irgendwie eine Ausnahme, mist ;-)), das ist unnötig. Bezieh sie einfach ein. Lass sie ihr Zeug wegräumen, etc. Trau Dich! Es ist das beste, was Du tun kannst.
Und vor allem: lasst bitte mal die Väter ran, es sind IHRE Kinder, nicht EURE. Die richten sich so oft bequem ein, während die Next in Stress gerät. Ich kann das so gut verstehen, dass dann jedes Papawochenende ätzend wird. Auch als Ex finde ich das doof, der Next da war aufzubürgen, quasi. Bringt keinem Beteiligten was, die Kinder sollen ja schließlich ihren Vater sehen und nicht die Next belasten.
Wobei es halt auch so ist: Ihr wusstet idR. ja schon, dass da Kinder sind...
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23.02.2015, 13:19
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
Das habe ich auch nicht ganz verstanden. Warum muss sie kochen, putzen etc., wenn seine Kinder kommen?
Da hat sich bei uns glücklicherweise mein Mann zuständig gefühlt.
Für mich war die Anwesenheit der Kinder aber trotzdem stressig oder belastend. Einfach natürlich weil Kinder anstrengend und laut sein können.
Dann hat es mich aber auch genervt, nicht wirklich erzieherisch tätig werden zu können. Mein Mann hat da zwar auch seine Verantwortung gesehen und wir fahren auch 90 % den selben Kurs, aber die restlichen 10 %, die ich bei meinen Kinder so nicht machen würde und insgesamt der "Verwöhnmodus" an den Umgangswochenenden hat mit genervt.
Wie es bei uns aussah, war mir egal. Ich habe mich auch nicht für die Kinderzimmer zuständig gefühlt. Trotzdem war mir die Unordnung darin ein Graus.
Ich habe mich einfach anders verhalten, wenn die Kinder hier waren. Ich bin nicht nackig durch die Wohnung gelaufen, über bestimmte Dinge konnte nicht geredet werden.
DAS alles war unterm Strich schon auch immer sehr anstrengend.
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23.02.2015, 13:21
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23.02.2015, 13:29Inaktiver User
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
Mich nervt die Unordnung meiner Kinder auch, definitiv. Und mir würde als Next (und ging!) der Verwöhnmodus der Väter total auf die Nerven gehen. Aber: ich habe hier schon so oft gelesen, dass das dann den Kindern angehängt wurde (gerade doch der nervende Stiefsohn), wo ich mir denke: warum ist der Vater da nicht in der Bütt?
Von mir kriegt jede Next im Leben meines Ex gern den Persilschein für Erziehung, Anschnauzen, Zurechtweisen, whatever. Ich finde, das schadet nix, wenn man mal als Heranwachsender ein wenig eingenordet wird.
Mein Exfreund hat mich und alles, was mich betraf, sofort stehen und liegen gelassen, wenn der Nachwuchs rief "Papa abholen" oder "Papa, ich hab Hunger" oder "Papa, ich will mit Dir lernen". Er ist dann einfach mit "ja okay" gegangen (wir wohnten gottseidank nicht zusammen). Der Nachwuchs war zu dem Zeitpunkt durchweg älter als 15, zur Hälfte schon längst erwachsen. MEINE Kinder hatte ich oft genug "verräumt", um mich mit ihm zu treffen, ich hatte immer wieder das Nachsehen. Und das lese ich hier auch so oft im "Gebrauchten Mann".
Ihr tut den Kindern damit echt keinen Gefallen, und für die Partnerschaft ist das auch Gift. Wenn regelmäßige Kinderwochenenden stattfinden (was bei mir nicht der Fall ist), dann sollte das Alltag sein. Fertig.
Das mit dem "nicht nackt rumlaufen" verstehe, geht meinen Kindern auch so, die dort nur mit Bikini / Badehose duschen. Grundsätzlich könnte ich mir aber vorstellen, dass sich das auch gibt, wenn man einfach mal weniger "Gast" draus macht. Weiß ich nicht. Ich bewohne ein Haus, da kann ich auch nackt von A nach B gehen, ohne dass mich alle sehen.
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23.02.2015, 13:35
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
Ganz kurz, warum ich mir den Stress mache: ich bin momentan in Elternzeit und sehe das Aufräumen und Kochen usw als meinen Job. Mal ganz abgesehen davon, dass mein Mann gar nicht kochen kann.
Find ich aber nicht schlimm!
Ich wollte mich mit dem Beispiel ja auch nicht über seine Kinder beschweren, sondern zeigen, dass sie für mich eben eher "Gäste" sind!
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23.02.2015, 13:36
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23.02.2015, 13:37Inaktiver User
AW: Ex-Next-Probleme verstehen!
In meinem Fall als Ex wurde ich "nahtlos" ersetzt. Und die Next hat anfangs schon einen auf dicke Hose gemacht, tolle Events besucht, mit den Kindern gebacken etc., der Ex erzählte bei den Kriegsverhandlungen - äh - Mediation, die Next sei ja schon die beste Freundin der Kids und er könne sich gut vorstellen, dass sie zu ihnen ziehen. Das hat ziemlich genau vier Monate angehalten. Danach war alles auf Null. Mittlerweile haben sie selbst "neue" Kinder und das Thema ist völlig durch. Es gibt hier und da mal Stippvisiten. Dieses Jahr steht bald der erste Besuch an. Mit mir hat die Next keinen Kontakt, ich habe sie bis dato in fünf Jahren zweimal länger, zweimal kurz gesehen. Mit den Kindern wechselt sie wohl hier und da mal eine Kurznachricht.
Anfangs hab ich mir einen Riesenkopp gemacht, wie ich das alles hinkriegen soll. Aber das war gar nicht nötig, es gibt de facto hier kein Patchwork mehr, bis auf ein paar flüchtige Besuche.
Ich würde raten, ganz dringend zu versuchen, die Ex als Ex von der Ex als Mutter der Kinder zu trennen, und wenn irgend möglich, das Thema Kinder offen zu besprechen. Ich finde es nervtötend, dass meine Kinder da immer behandelt werden wie Handgranaten mit wackligem Abzug, so kommt es mir vor. Ich bekomme hinterher immer Klage-Mails, wie scheiße sie sich doch wieder benommen haben. Anfangs habe ich mich oft verrückt gemacht und den Kindern viel verboten, dort zu tun. Es brachte nix. Sie dürfen da einfach nix und sie kriegen da nix und sie brauchen sich nix zu erwarten. Ist einfach so. Völlig das Gegenteil zu dem, wie es offenbar bei Euch abläuft. Wenn es nach mir ginge, könnte man sich diese Alibiveranstaltung schenken, die für mich immer einen riesigen psychischen Stress (Klagemails) und logistischen Aufwand (zur Bahn bringen) bedeutet für ein NIX an Vergnügen auf allen Seiten.
Wenn Ihr könnt, redet offen. Mit allen. Das wäre mein Traum. Ich zähle die Jahre bis zur Volljährigkeit, dann bin ich aus dem Befindlichkeitswahnsinn hoffentlich endlich raus (und dann sind sie endlich so lange verheiratet wie ich es war, das kommt hoffentlich auch noch dazu).


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