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  1. Inaktiver User

    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Ich hätte hier eine Next im Angebot, die als Unterhaltsempfängerin zählt und damit KU mindert. Obwohl sie arbeitet und Geld verdient. Wegen kleiner Kinder.
    Ja-aber: ist das vom Gericht geprüft ? Im Normalfall zählt auch ihr Einkommen. Also Familieneinkommen setzt sich aus seinem UND ihrem Einkommen zusammen. Selbst wenn da gemeinsame Kinder sind, müssten die Kinder aus 1. Ehe vorgehen.

  2. Inaktiver User

    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja-aber: ist das vom Gericht geprüft ?
    anwaltlich. Geht darum, dass Kinder < 3 Jahre da sind.

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    anwaltlich. Geht darum, dass Kinder < 3 Jahre da sind.
    Aber ist es dann so abwegig, dass die Next da mit eingerechnet wird??

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Tyche8 Beitrag anzeigen
    Aber ist es dann so abwegig, dass die Next da mit eingerechnet wird??
    Ich finde diese Änderung des Gesetzes nicht richtig.
    Er ist mit den finanziellen Verpflichtungen in diese neue Beziehung gegangen - und wenn er ein niedrigeres Einkommen und keine Unterhaltsverpflichtungen hätte, hätte die Next auch nicht mehr Geld von ihm.

    Aber jetzt ist es so - und dann gelten natürlich die neuen Regeln.

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Änderung des Gesetzes nicht richtig.
    Er ist mit den finanziellen Verpflichtungen in diese neue Beziehung gegangen - und wenn er ein niedrigeres Einkommen und keine Unterhaltsverpflichtungen hätte, hätte die Next auch nicht mehr Geld von ihm.

    Aber jetzt ist es so - und dann gelten natürlich die neuen Regeln.
    Ich glaube, das ist ein Beispiel dafür, warum Patchwork immer irgendwie zu Frust führt und nie für alle Bereiligten gerecht sein kann.

    Sicht Ex/Erste Kinder: sie können nichts dafür, dass der Vater eine neue Familie gründet. Warum sollen sie wegen einer Entscheidung, die sie nicht getroffen haben, weniger Geld erhalten?!

    Sicht Next: würden die ersten Kinder zur Familie gehören und wären leibliche Kinder der Next, hätten sie durch ein neues Geschwisterkind und die damit verbundene Reduktion der Erwerbstätigkeit der Mutter, weniger Geld zur Verfügung und müssten sich einschränken.
    Und zwar mehr als nur die maximal 50€ pro Kind, die mit einer weitern Unterhalts berechtigten Person pro Kind weniger gezahlt werden müssen.

  6. Inaktiver User

    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Tyche8 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das ist ein Beispiel dafür, warum Patchwork immer irgendwie zu Frust führt und nie für alle Bereiligten gerecht sein kann....
    Ist die Frage, wie man in eine Situation "reingeht": wer eine Ehe als Lebensversicherung bis zum Ende der Tage betrachtet, frau (eher selten man) denkt, dass man wegen Kindern frei über Erwerbstätigkeit entscheiden kann oder nach dem Motto agiert "ich/wir waren schließlich zuerst da und müssen bevorzugt behandelt werden", dann wird's natürlich schwierig.

    Je eigenständiger man und frau sein können/bleiben, auch wenn Kinder kommen, umso einfacher wird es. Egal, ob eine Familie bestehen bleibt, ob Patchwork oder was auch immer. Dazu müssen aber auch alle beitragen, also dürfen auch die Männer in einer Beziehung mit Kindern nicht alles der Frau überlassen, die dafür beruflich zurückstecken muss. Wenn sie alleine die Nachteile zu tragen hat, ist das sicher nicht fair. Aber solange zwei Personen sich auf dieses "Spiel" einlassen, wird sich nicht viel ändern. Als Next wäre ich allerdings nicht bereit, die Konsequenzen dafür mitzutragen, das bleibt alleine Sache der unmittelbar Beteiligten. Wobei das nicht immer so einfach ist, vor allem wenn es in einer neuen Beziehung gemeinsame Kinder gibt.

    Gruß Elli

  7. Inaktiver User

    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist die Frage, wie man in eine Situation "reingeht": wer eine Ehe als Lebensversicherung bis zum Ende der Tage betrachtet, frau (eher selten man) denkt, dass man wegen Kindern frei über Erwerbstätigkeit entscheiden kann oder nach dem Motto agiert "ich/wir waren schließlich zuerst da und müssen bevorzugt behandelt werden", dann wird's natürlich schwierig.
    Mich verwundert auch diese Anspruchshaltung mancher Frauen, auch mit großen Kindern nicht arbeiten zu müssen. Selbst in intakter Ehe passt es einigen Männern nicht, sie kommen aber gegen die Frauen nicht an, die meinen, es sei ihr verbrieftes Recht. Hinterher kommt dann der große Katzenjammer.

    Ich finde die neue Regelung gut. Dass Altehen von über 20 Jahren Dauer separat betrachtet werden, ist aber natürlich auch richtig.

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Zitat Zitat von Tyche8 Beitrag anzeigen
    Sicht Next: würden die ersten Kinder zur Familie gehören und wären leibliche Kinder der Next, hätten sie durch ein neues Geschwisterkind und die damit verbundene Reduktion der Erwerbstätigkeit der Mutter, weniger Geld zur Verfügung und müssten sich einschränken.
    Und zwar mehr als nur die maximal 50€ pro Kind, die mit einer weitern Unterhalts berechtigten Person pro Kind weniger gezahlt werden müssen.
    Dass die weiteren Kinder unterhaltsberechtigt sind und dafür ggf. auch anderer Unterhalt geringer wird, das ist schon ok, wenn auch grenzwertig. Wiegesagt - der Mann hat halt weniger Geld durch die Verpflichtungen, das haben andere Männer auch, und das war ja auch begkannt.
    Aber Unterhalt an die Next zulasten des Unterhalts an die Kinder aus erster Ehe und ggf. der Next? Das geht meinem Gerechtigkeitssinn gehörig gegen den Strich - auch wenn es kleine Kinder gibt.

    (betroffen bin ich in keiner der Rollen)

    Aber wiegesagt - für das Finanzielle gibt es doch Regeln - darum muss man sich doch nicht streiten oder damit hadern (solange keiner mogelt).

  9. gesperrt

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Irgendwer muss aber das neue Kind betreuuen und währenddessen leben. Kitas gibt es nicht für Neugeborene. Elternzeit kann der Vater nicht nehmen, also muss die Next zuhause bleiben und braucht Unterhalt.

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    AW: Ex-Next-Probleme verstehen!

    Wenn der Vater ein niedrigeres Einkommen hätte, ginge es ja auch.
    Dafür muss niemand anderem der Unterhalt gekürzt werden - solange wir nicht in den Bereich des Selbstbehaltes kommen.
    Wer wenig Geld hat und Kinder bekommt, muss sich einschränken - das war schon immer so.

    Abgesehen davon bekommt die Next ja erst einmal Elterngeld.

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