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    AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?

    Ich denke, Du wirst erst mal Deinen Freund am WE besuchen koennen, wenn Dein 13 jaehriger Sohn bei seinem Vater ist. Die 29 jaehrige kann ja alleine sein, oder?

    Der Sohn Deines Freunde braucht auch extra Aufmersamkeit von seinem Vater. Dass die beiden am WE mal Sport miteiander machen oder so.

    Was mich noch interessiert: Du hast gesagt, dass Deine Kinder (wohl mehr Dein Sohn) bei seinem Vater auch unter einer Patchwork-Situation zu leiden hat. Was geht dort vor? Hat die neue Frau seines Vaters ein Baby mit ihm oder sind es die Kinder der neuen Frau, die dort wohnen? Und, was gibt es da fur Probleme?

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    AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?

    Zitat Zitat von stranddistel Beitrag anzeigen
    Glaubst du ernsthaft, dass ein 15jähriger so etwas mitmachen würde?
    Mein Sohn ist im selben Alter und er würde sich "bedanken", wenn ich ihn regelmäßig alle zwei Wochen mit zu meinem Freund schleppen würde. Er würde dann noch eher alleine zu Hause bleiben.
    Alleine lassen ist ja eben auch keine Lösung, aber mitschleppen, da hast Du recht... Ich bin mittlerweile soweit, dass meinen Freund allein regeln zu lassen. Unsere Beziehung wird das aushalten.

    Zitat Zitat von Snubi Beitrag anzeigen
    Wie war denn das Gespräch? Magst du noch weitererzählen?
    Im Prinzip sind wir nicht weitergekommen. Mein Freund ist da konfliktscheu und möchte die Verantwortung da nicht übernehmen. Komme ich auch nicht gut damit klar. Im Moment sieht es so aus, dass die Mutter einen Platz in einer psychosomatischen KLinik für ihn besorgt hat. Er hat vorher noch einen Termin zur "Begutachtung", was immer das heißen soll. Schule und Jugendamt hatten sich schon eingeschaltet, hat mein Freund jetzt von der Schule erfahren. Die Informationen der Mutter sind widersprüchlich, passen nicht immer zusammen. Der Sohn will gar nicht drüber reden.
    Mich belastet das alles sehr, weil ich immer daran denke, wenn das meine Kinder wären, würde ich... aber ich kann da eh nichts tun. Ich komme auch nicht damit klar, dass mein Freund so wenig Einfluß nimmt/nehmen will. Aber ich kenne die Mutter, ist alles schwierig mit ihr, auch weil es so weit weg ist. Ich habe jetzt gesagt, dass ich nichts mehr davon hören will, nur wenn es Konkretes gibt (in der Klinik besuchen, Urlaubsänderung, Umzug) oder er Unterstützung braucht. Das immer wieder durchkauen und mich aufregen, und es passiert nichts, geht mir an die Nieren.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Was mich noch interessiert: Du hast gesagt, dass Deine Kinder (wohl mehr Dein Sohn) bei seinem Vater auch unter einer Patchwork-Situation zu leiden hat. Was geht dort vor? Hat die neue Frau seines Vaters ein Baby mit ihm oder sind es die Kinder der neuen Frau, die dort wohnen? Und, was gibt es da fur Probleme?
    Naja, leiden ist zu viel gesagt. Er gerät im Moment oft mit seinem Vater aneinander. In der Familie selbst kommt er gut klar, auch mit seinen Halb- und Stiefgeschwistern. Zur Stiefmutter hat er einen sehr guten Draht, wir ticken ähnlich, haben auch guten Kontakt. Die Beziehung zum Vater ist schwierig, er hat wenig Zeit und ist wenig zugewandt. Mein Sohn hat sich die Situation nicht ausgesucht, er meinte zwar letztens, er hätte "Glück gehabt" mit seinen Familien trotz Scheidung. Aber dieses Wechseln, das Ankommen und Verabschieden ist schon anstrengend. Das meinte ich. Wenn er dann in "meiner Woche" sich auch noch auf einen anderen Stiefbruder einstellen müßte, den er noch dazu nicht besonders mag, wäre es für ihn schon doof. Verstehe ich.

  3. Inaktiver User

    AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?

    Wäre es für den Sohn deines Partners nicht besser, wenn er in eine WG mit Betreuung ziehen würde. Dort wäre er mit anderen jungen Leuten zusammen und hätte immer Ansprechpartner. Wenn dein Partner arbeitet, ist der Sohn sich selbst überlassen und wird seine Freizeit am PC verbringen.

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    AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre es für den Sohn deines Partners nicht besser, wenn er in eine WG mit Betreuung ziehen würde. .
    Der Sohn geht ja jetzt wohl in eine psychosomatische Klinik. Dort wird bestimmt auch darüber gesprochen, was am besten danach passieren soll. Es gibt therapeutische Wohngemeinschaften, und diese Alternative wird bestimmt von den Psychologen dort in Erwägung gezogen und empfohlen, falls das eine gute Alternative wäre.
    Schließlich konnte die Mutter das Schuleschwänzen nicht verhindern. Ob das dem Vater gelingen würde, ist auch nicht sicher. Schließlich ist er ja berufstätig und kann seinen Sohn nicht lückenlos überwachen! Eine therapeutische Wohngemeinschaft in einer Einrichtung dürfte damit wohl kein Problem haben, genauso wenig wie mit der Eindämmung der Computersucht.

    Ich denke auch, dass es momentan die höchste Priorität hat, den Sohn wieder auf die Spur zu bekommen. Eure Beziehung wird das bestimmt verkraften, wenn Ihr Euch in diesem Ziel einig seid!

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