Die Mutter wohnt 500 km weit weg. Blieben dann die Ferien. Aber dann kommt ihn seine Tochter besuchen, die ja dann bei der Mutter bleibt.
Ja, abgeschoben soll er sich auf keinen Fall fühlen. Ich würde auch gern ne Lösung finden, die für alle passt. Und da auch beziehungstechnisch erstmal zurückstecken.
Mein Sohn ist eine Woche bei seinem Papa, eine bei mir - im Wechsel. Ferien halbe/halbe. Die Woche, wo er beim Papa ist, könnte ich zu meinem Freund fahren. Andere Woche nicht. Meine Tochter wohnt komplett bei mir, besucht ihren Vater nur sporadisch. Die bleibt natürlich gern allein.@ idgie: wenn deine kinder schon 13 und 20 jahre alt sind, kannst du dann nicht am wochenende zu deinem freund fahren?
mindestens die 20-jährige kannst du doch allein lassen...
was ist mit dem vater deiner kinder, sind sie nie bei ihm?
Jedes zweite WE, weil dann mein Sohn bei mir mir ist. Und er wird bestimmt nicht jedes zweite WE 500km fahren wollen (auch finanziell ne Stange Geld)
Herholen und dann am WE allein lassen, würden wir dann eher nicht machen. Ich meinen Sohn nicht, da er sowieso nur jede zweite Woche bei mir ist? Und seinen Sohn auch nicht, weil er dann nur zockt und futtert...
Das haben wir schon gemacht. Ein Ort. Zwei Wohnungen. 5 Tage. Am Tag was zusammen gemacht, zusammen gekocht und gegessen. Schlafen und morgens jeder für sich. Hat gut funktioniert. Hatten wir für diesen Sommer auch geplant.
Aber wahrscheinlich ruckelt sich das wirklich hin.
Über Ostern sind beide Kinder bei meinem Freund, da will er nochmal in Ruhe mit ihm reden. Über alle Optionen. Wir müssen also vorher nochmal telefonieren...
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10.04.2014, 16:42
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
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10.04.2014, 17:00
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
@Brighid
Genau. Du legst den Finger in alle Wunden und triffst es (mal wieder) auf den Punkt.
Meine Komfortzone gegen die Misere des Sohnes und den Pflichten meines Freundes.
Ich habe meinen Freund kennengelernt, da hat er in meiner Stadt gearbeitet, drei Straßen weiter gewohnt und die Kinder in den Ferien eingeplant. Da er seinen ganzen Urlaub für die Ferien aufspart, so wie ich auch, gab es bisher auch keinen Paarurlaub. Hab ich gewußt, beklage ich mich nicht. Aber mit Patchwork-Kindern vor Ort mit dem Wissen um die Komplexität, hätte ich sicher die Finger von gelassen.
Dann tat sich Traumstelle auf, unbefristet und wir sagten uns, das schaffen wir. Haben wir bis jetzt auch.
Mit der Zeit werde ich vielleicht auch mit "verschobenen Steinen" zurechtkommen und mit noch weniger Paar- und Beziehungszeit. Vielleicht komme ich auch mit meinem schlechten Gewissen klar, mit sich verändernden Beziehungen zu meinen Kindern, wenn ich ihnen eine neue, zusätzliche Patchworkerei "aufzwinge". Die Trennung von ihrem Vater haben sie sich ja auch nicht ausgesucht, sondern ich.
Aber ich habe eben Angst. Weil ich meinen Freund und die Beziehung nicht verlieren will. Verliere ich sie, wenn ich mitziehe? Wenn ich meine Ängste äußere? In meiner Komfortzone bleibe? Rausgehe?
Der Junge kann nichts dafür. Stimmt. Ich aber auch nicht... und meine Kinder...
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10.04.2014, 17:14Inaktiver User
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
redet, alle miteinander.
du mit ihm, mit deinen kindern- seid ehrlich und sprecht bedenken auch aus.
und redet miteinander. deine kinder sind auch nicht mehr so klein, sie kennen seinen sohn- kinder und heranwachsende können manchmal so herrlich unverkopft an vermeintliche probleme herangehen- eben weil sie einen andern blickwinkel haben. redet auch mit seinem sohn. er mit ihm, deine kinder mit ihm- wie sehen es die beteiligten?
und ehrlichkeit sollte priorität haben. eben dass bedenken da sind. um welche punkte man/frau sich gedanken und sorgen macht.
ich kann nur sagen: redet.
und dein letztes posting liest sich für mich besser und zugewandter als der anfang.
daumen hoch.
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10.04.2014, 17:31
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
Werde jetzt erst mal abwarten bis er mit seinem Sohn in den Osterferien gesprochen hat.
Wenn es dann aktuell wird, werde ich die Eckpunkte mit meinem Freund besprechen und dann werden wir uns ALLE zusammensetzen. Ich denke immer, ich muss das alles allein bedenken und entscheiden. Will immer die Kontrolle behalten. Bei mir dreht sich dann das Gedankenkarussel und ich sehe die schwindenden Freiheitsgrade.
Es sortiert sich schon einiges, wenn ich hier schreibe und Eure Gedanken dazu lese. Danke an alle!
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10.04.2014, 17:32Inaktiver User
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
Ich würde es mir verdammt gut überlegen, ob ich meine Kinder in so eine Konstellation mit reinziehe. Der Sohn deines Freundes scheint ja nicht grade ein Umgang zu sein, den du dir für deine Kinder wünschst.... Du hast von "Vorkommnissen" geschrieben, als er mal bei euch war ? Klingt nicht grade nach einvernehmlichen Zusammensein......
Deine Beziehung zu dem Mann ist das eine. Dass du daran hängst ist verständlich. Bleibt die Frage, inwiefern du deine Kinder da mit "reinziehen" musst/willst bzw. inwiefern sie unmittelbar betroffen sind. Vor allem dein jüngeres Kind, das ältere mit zwanzig macht wohl eher sein eigenes Ding inzwischen.
Gruß ElliGeändert von Inaktiver User (10.04.2014 um 17:46 Uhr) Grund: Verbesserung
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10.04.2014, 17:38Inaktiver User
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10.04.2014, 17:44Inaktiver User
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
Ich meinte nur ein Wochenende im Monat, nicht jedes Wochenende. Und das Verhältnis 29 Tage pro Monat mit Vater, 2 Tage pro Monat ohne fände ich persönlich in Ordnung. Man muss halt Kompromisse machen, auch Kinder müssen das, wenn die Eltern sich scheiden lassen und dann auch noch so weit voneinander wegziehen.Herholen und dann am WE allein lassen, würden wir dann eher nicht machen. Ich meinen Sohn nicht, da er sowieso nur jede zweite Woche bei mir ist? Und seinen Sohn auch nicht, weil er dann nur zockt und futtert...
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10.04.2014, 17:53
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?
Stimmt Elli, das spielt auch eine Rolle. Und das weiß mein Freund auch. Zu Besuchen sind Dinge aus den Zimmern meiner Kinder verschwunden, die sich dann in seiner Tasche wiederfanden. Wir haben das besprochen, Konsequenzen folgten, Entschuldigungen. In der letzten Zeit war nichts mehr (selbst offene Süßigkeiten wurden nicht angerührt) aber das Vertrauen hat gelitten. Aber wenn er hier mehr oder weniger mitwohnen würde, würde ich das auch anders händeln als bei einem Besuch.
Ja, der Erziehungsstil seiner Mutter und mir weicht auch erheblich voneinander ab. Aber hier würden dann eben andere Regeln gelten. Er ist gern hier und mag auch unser Zusammenleben, sagt er. Alles würde ruhiger zugehen und liebevoller.
Aber wie die beiden Jungs dann wirklich klarkämen, wäre abzuwarten. Und es wären "nur" die Wochenenden - vorläufig.
Aber was er so für ein "Repertoire" dann in den Alltag mitbringt, kann ich noch nicht abschätzen. Da liegen auch meine Bedenken, was das mit meinen Kindern macht (eher mit meinem Sohn) und mit der Beziehungen zwischen mir und meinen Kindern. Ich denke, ich würde sie da mitentscheiden lassen. Sie wissen auch von meinem Freund, wie es dem Sohn geht, welche Probleme er hat.
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13.05.2014, 22:07
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14.05.2014, 01:07
AW: Dilemma: Vater sein und Zukunft unserer Beziehung?




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