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Thema: Patchworkproblem
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10.04.2014, 09:00Inaktiver User
AW: Patchworkproblem
Geändert von Inaktiver User (14.04.2014 um 17:24 Uhr)
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10.04.2014, 10:22
AW: Patchworkproblem
Als Sofortmaßnahme würde ich den Kühlschrank nicht mehr füllen und von dem Geld in ein nettes Café oder Restaurant gehen und mich dort ausruhen.
Aber ich kenne das Gefühl gut, so ähnlich ging es mir auch, als mein Freund alle 2 Wochen seine Kinder übers Wochenende bei mir hatte. Das waren nur 2 Tage und ich habe mich schrecklich gefühlt. Ich war dann im Wald zum Abreagieren, aber es hat nicht wirklich geholfen. Kaum war ich wieder zur Tür rein, war der Frust wieder da. Die Lösung für mich war, Kinder woanders hin oder in Urlaub fahren.
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10.04.2014, 10:27Inaktiver User
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10.04.2014, 11:03Inaktiver User
AW: Patchworkproblem
Das ist aber auch nicht in Ordnung, dass du aus deiner eigenen Wohnung oder Haus ausziehst, weil die Kinder sich dermaßen rücksichtlos verhalten.
Ich möchte dich auf gar keinen Fall aufstacheln. Ohne Kompromisse geht kein Patchwork, das ist klar.
Aber ein Gespräch zu viert, mit dem Mann und beiden Kindern, darüber, wie man das gemeinsame Leben gestalten kann, ohne dass du dich benachteiligt fühlst, sollte doch kein Problem sein. Im gelungenen Patchwork arbeiten nicht nur die Eltern an eigenen Ansprüchen, Einstellungen und Erwartungen, auch die Kinder, erst recht erwachsene Kinder, müssen ihren Teil beitragen.
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10.04.2014, 11:09Inaktiver User
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10.04.2014, 11:17Inaktiver User
AW: Patchworkproblem
Wir haben doch gestern darüber gesprochen, dass es dir z.B. schon helfen würde, wenn die Kinder ihre Sachen in einem Raum halten und sich nicht so ausbreiten. Das hat nichts mit rauswerfen zu tun, eine nachvollziehbare Maßnahme, um Ordnung zu halten. Dann wäre es ein Kompromiss, wenn sie die Hälfte der Zeit bei der Mutter verbringen. Wie gesagt, hat nichts mit rauswerfen zu tun, die Kinder sehen ja selbst, dass der Platz sehr begrenzt ist. Nicht nur die Befindlichkeiten der Kinder sollen berücksichtigt werden, deine sind auch wichtig!
Ich finde, es ist ein sehr zweifelhaftes Kompliment, dass sie lieber in der Enge bei euch sind, als bei der Mutter, wo sie mehr Platz hätten. Das sagt ja nur, dass von ihnen dort mehr Rücksicht auf andere verlangt wird (was auch absolut normal ist!). Bei euch können sie sich rücksichtlos verhalten, wie sie wollen, weder du, noch der Vater, sagen etwas.
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10.04.2014, 11:18
AW: Patchworkproblem
Ist es nicht so, dass man am liebsten sagen würde: JA!! Das wäre schön!
Irgendwie ist das immer so ein Totschlagargument. "Soll ich etwa meine Kinder rauswerfen?" oder wie bei mir "Soll ich meinen Eltern denn vorschreiben...?"
Gestern hatte ich diesbezüglich ein interessantes Gespräch mit einer Freundin, deren Eltern jetzt seit 38 Jahren zusammen sind, der Vater ist Pfarrer und er hat von Anfang an immer klar gesagt : " an erster Stelle stehen immer meine Partnerin und ich....und erst danach kommen x,y,z..." Auch seinen Kindern hat er das genauso kundgetan und auch gelebt.
Klares Statement, dass sich so manch eine Frau (insbesondere die Next) auch mal von ihrem Partner wünschen würde, ist es nicht so? Vor allem, wenn die Kinder gar keine Kinder mehr sind, sondern bereits erwachsen!
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10.04.2014, 11:21Inaktiver User
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10.04.2014, 11:22
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10.04.2014, 11:30Inaktiver User
AW: Patchworkproblem
Eltern der Scheidungskinder sind leider manchmal so, dass sie bei jeder Kleinigkeit, die ihre Kinder betrifft, total überreagieren. Hängt meiner Meinung nach mit dem schlechten Gewissen zusammen, dass sie ihre Kinder im Stich gelassen haben.Irgendwie ist das immer so ein Totschlagargument. "Soll ich etwa meine Kinder rauswerfen?" oder wie bei mir "Soll ich meinen Eltern denn vorschreiben...?"
Mein Mann hat eine ganze Weile auf meine Kritik seines Verhaltens unseren Kindern gegenüber sofort gebrüllt: "Soll ich meinen Sohn etwa umbringen?!"

Auf meine Frage, was das denn jetzt soll, konnte er nichts vernünftiges mehr sagen *kopf schüttel* Er hat gar nicht begriffen, dass meine Aussage nicht gegen sein Kind geht, sondern gegen sein Verhalten. Mann, ist das alles manchmal anstrengend



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