Ich habe in anderen Threads schon einiges Hilfreiches gefunden. Ich bin auch der Meinung, dass Leben ist halt für niemand perfekt und ist vielfältig, für Nexten besonders, für andere aber auch. Nur weiß ich nicht recht wie ich mit folgender Situation umgehen soll. Das Thema ist da, weil die Kinder meinem neuen Freund so wichtig sind - und ich finde das gut!!! Nur: ich glaube ohne eine vernünftige Gangart mit ihnen ist langfristig die Beziehung mit ihm zum Scheitern verurteilt. Ich selber habe leider keine Kinder, ist aber mittlerweile soweit ok für mich. (Hab nicht vor, die nächsten 40 Jahre deswegen zum Trauerkloss zu mutieren.)
Seit einem Jahr bin ich also mit einem total lieben Mann zusammen, wir waren vorher beide lange verheiratet und sind gleich lang geschieden. Die Exfrau meines Freundes hatte sich von ihm scheiden lassen, er wollte sie dann auch nicht mehr retour (sie anscheinend schon, sie ist jetzt single). Er hat alles organisatorisch für sie und die beiden Mädels (5, 11) geregelt, die bei ihr leben. Als ich ihn kennenlernte war er bis auf die 14tg Kinderwochenenden sehr allein, traurig, abgemagert. Seit ich da bin strahlt er wieder vor Lebensfreude. Das meint auch seinen Familie zu mir. Auch mir geht es sehr gut mit ihm. Wir leben in getrennten Wohnungen, er ist öfter bei mir als bei ihm (fast täglich nun). Wir waren schon ein paar mal miteinander weg. Perfekt. Er sagt, er möchte mehr planen ...
Seine Wohnung ist teils völlig neu eingerichtet, aber - nach mehr als einem Jahr - sind die Kinderzimmer genau so wie sie es verlassen haben und warten auf die Wochenenden. Wenn die Kinder dort sind, schlafe ich bei mir allein.
Wir haben uns ein halbes Jahr lang Zeit gelassen, dass die Kinder und ich uns kennenlernen. Ich hatte Angst es würde nicht gut laufen, er noch mehr. Die Exfrau hat nach unserer ersten verliebten Zeit die Kinderwochenenden so verschoben, dass plötzlich jegliche Freizeit nur mit Kindern und ohne mich stattfand (außer Abende unter der Woche). Er war so happy mit mir und ihnen, dass er alles laufen liess und dann vom Resultat (ich akzeptierte seine Entscheidungen, erklärte aber dass ich so eine Beziehung nicht auf Dauer leben könnte) total verblüfft. Er hat dann gleich einiges geändert. Ich habe schon damals klar gemacht, dass ich sein Verantwortungsbewusstsein - also ihn als ganzen Menschen und damit auch seine Kinder, die zu ihm gehören, respektiere und schätze. Aber eben auch eine Frau bin.
Wir begannen dann Schritt für Schritt gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern tagsüber, wir haben uns Mühe gegeben. Es ging ganz gut, die Kinder mochten mich am Anfang sehr, die Jüngere immer noch - sie will alles mit mir unternehmen, ist voller Vertrauen und Spass. Die Ältere war am Anfang auch offen, kam auf mich - etwas verhaltener - zu. Es blieb aber bei tagsüber, die Kinder haben mit ihm auch ein ziemlich langes Einschlafritual (dazu frag ich mich auch ob das bei einer 11jährigen noch normal ist, aber das ist finde ich seine Sache). Wir lassen jegliche Zärtlichkeiten wenn sie dabei sind, hab das selber bei meiner Mutter - war AE - gehasst wenn sie einen neuen Freund hatte, somit ok für mich... Wir haben aber an Kinderwochenenden keine Sekunde für uns alleine. Auch ein Abschiedskuss auf den Mund ist nicht drin. Ich glaube nicht, dass das auf Dauer die Lösung ist.
Nun waren die Kinder die Feiertage bei der Mutter. Dann für einige Tage beim Vater, die ersten ohne mich (wollten wir beide so, ich muss ja nicht immer dabei sein), dann kam ich - natürlich nur für tagsüber - vorbei, wir unternahmen Sachen miteinander und ich habe Mittag- und Abendessen von einem Gästemenü mitgebracht was alle mochten.
Die Große war diesmal dann plötzlich schon beim Dazukommen total spitzig, begrüsste mich total übertrieben "freundlich", machte abfällige Bemerkungen - aber immer so nebenbei und unter der Hand über Outfits im Generellen (ich richte mich gern ein bisschen her), neue Sachen, meine berufliche Tätigkeit. Bei allen Sachen, bei denen ich mir Mühe gab, erwähnte sie sofort ihre Mutter. Sie teilte alle ein, sie bestimmte (meiner Meinung nach in einer unmöglich provokanten Art) wo jeder sitzt, geht, etc. Natürlich ich nie neben ihm. Wir ließen sie gewähren und taten dann ganz normal auch miteinander weiter. Am Anfang schlug sie mir gegenüber auch einen sehr forschen Ton ein, da reichte von mir aber ein kurzes Nachfragen und sie ließ es bleiben. Grundsätzlich hatte ich sie vorher als ein sehr höfliches Mädchen kennen und schätzen gelernt. Dann begann die Null-Bock Phase, sie wollte nix mehr machen, blieb beim Spazierengehen einfach wo stehen, maulte endlos herum.
Ich nahm an, sie testete mit passiv-aggressivem Verhalten ihre Grenzen aus, blieb freundlich und fest und drängte mich nicht auf, bot aber immer Präsenz an. Das nahm sie dann - mir kam vor wenn sie selber nicht Acht gab - auch an, begann mit mir zu lachen, sich zu freuen - und zog sich dann wieder in ihr Verhalten zurück. Sie war auch zu ihrer Schwester ungut, schubste und beschimpfte sie. Nur zu ihrem Vater war sie lieb, kehrte aber die Traurige heraus, klammerte ständig beim Spazierengehen an seiner Hand, "drück mich ganz fest" etc. (11 Jahre!). Hat auch immer geschaut, ob ich was dazu sage. Gott sei Dank verspüre ich null Eifersucht, sie tut mir leid dass sie so viel Rückbestätigung braucht und offensichtlich Angst hat. Bin recht froh über meine Gefühlslage diesbezüglich, das wusste ich vorher nicht ob ich das so kann. Das fällt aber leicht. Und so ließen wir sie halt gewähren und blieben beide freundlich. Danach wurde sie eben maulig.
Sie begründet nun ihm gegenüber ihr Verhalten mit Schulangst und Blues wegen Ferienende. Ich finde das ok, das rechtfertigt aber keine ständige Maulerei - dieses Verhalten würde ich einem Kind eigentlich nicht durchgehen lassen. Da sie aber nicht meine Tochter ist, habe ich mich nur abgegrenzt wo ich betroffen war und das hat sie reibungslos ja auch akzeptiert.
Tja, lange Rede kurzer Sinn - ich weiß nicht ob es richtig war, dass ich mich dann nach dem Abendessen am zweiten Tag zurückzog, von allen verabschiedete und zu mir fuhr. Ich wollte einfach Luft rausnehmen, ihr noch Zeit mit ihrer Stammfamilie lassen und vor allem auch die anderen schonen weil sie auf keinen Aktivitätsvorschlag einging und nur noch rummaulte. Der Vater war traurig, die Kleine auch (lief mir noch nach um mich zu umarmen), ich ebenso, wir alle hätten gern miteinander weiter den Abend verbracht. die Große hatte es dann doch mit ihrer Art geschafft, drei Leuten auch vorher eigentlich den ganzen Tag schon eine schöne Zeit zu ruinieren, die auch total gut hätte laufen können. Er hat sich dann am Abend nur mit beiden beschäftigt, Einschlafritual verlängert, und so weiter. Ich denke das könnte sie dann auch als Bestätigung ihres Verhaltens gesehen haben... diesen Kreislauf möchte ich erst gar nicht entstehen lassen. Aber was tun... (mit ihm reden werde ich, eh klar, aber ich glaub er wollte auch einfach nur besänftigen und Sicherheit vermitteln so wie ich auch das Gefühl hatte, dass dies eigentlich ist was sie möchte).
Grundsätzlich: ich habe Verständnis. Kenne Ferienende-Blues. Mir ist auch klar, dass das alles normal ist - beginnende Pubertät, neue Freundin vom Vater die in der Küche (nur gemeinsam mit lustigen hilfsaufgaben für beide) rumwerkelt, etc. ABER: sie ist schlau und sieht, dass wir alle das Beste wollen, dass sie Rückhalt hat, dass an sie auch in ihrer Abwesenheit von mir und ihm gedacht wird, dass ich sie schätze und bei Bedarf unterstützen würde (lernen, Sachen reparieren, etc.). Die Ehe ihrer Eltern war schon vor mir ein Jahr lang beendet. Ich bin mir sicher, dass sie wegen mir keinerlei Nachteil hatte bis dato, eher im Gegenteil. Das soll auch künftig so bleiben, dafür stehe ich sicher grade. Und ich bin mir ebenfalls sicher, dass der Blues auch mit mir zusammenhängt. Auch normal. Nur möchte ich mich dabei klug und unterstützend verhalten.
Wie soll man wohl mit so einem Verhalten am besten umgehen.. bin eher ratlos.![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 14
Thema: Ratlos... Next und Kinder
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05.01.2014, 14:25
Ratlos... Next und Kinder
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05.01.2014, 15:22
AW: Ratlos... Next und Kinder
Wenn es jetzt nur um einen oder zwei Abende/Tage ging an denen es mal nicht so rund lief, das einfach mal stehen lassen? Das Mädchen war einfach schlecht drauf und ihr das zugestehen. Schau wie es sich weiter entwickelt. Gegen verbale Frechheiten würde ich mich sofort abgrenzen, Du musst Dir nicht auf der Nase rumtanzen lassen.
Sicherlich bist Du auch nicht immer gut drauf.
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05.01.2014, 15:26Inaktiver User
AW: Ratlos... Next und Kinder
Dass Kinder auf neue Partner eifersüchtig sind, halte ich für normal. Dass sie mit 11 und beginnender Pubertät zickig und maulig sind, auch.
Was ich nicht normal finde: Dass nicht mal ein Begrüßungs- oder Abschiedskuss stattfindet und dass der VATER keine Grenzen setzt. Aber das beobachte ich häufig bei Scheidungsvätern. Ich bezweifle, ob er dem Kind damit etwas Gutes tut.
Als Partnerin würde ich mich fragen, ob ich dazu Lust habe. Ich bewundere deine Geduld, deine Objektivität, dein Zurücknehmen. Könnte ich persönlich so nicht.
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05.01.2014, 18:52
AW: Ratlos... Next und Kinder
Was mir dazu als erstes einfällt: Exakt so verhalten sich pubertierende (oder fast pubertierende) Kinder auch gern mal zu ihren Eltern. Das muss mit deiner Rolle als Next gar nicht so viel zu tun haben. Genau wie leibliche Eltern wirst Du da einfach Geduld aufbringen und unbeirrt bleiben müssen.
Ich finde, es klingt, als ob du alles richtig machst, und dein Partner eigentlich auch. Dass er vielleicht manchmal aus schlechtem Gewissen etwas zu nachgiebig ist, je nun, das ist wohl normal.
Das mit dem Abschiedskuss finde ich auch ein wenig übertrieben. Vielleicht könnt ihr da mit der Zeit großzügigere Lösungen finden, mit denen alle zufrieden sind.
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05.01.2014, 19:05
AW: Ratlos... Next und Kinder
liebe else,
mir fallen 2 sachen auf:
1. ich denke, du kannst nichts machen, es ist die aufgabe deines partners, dir bei seinen kindern respekt zu schaffen.
mein freund hat 2 kinder, und wenn ich ihn besuchte und der die kinder da hatte, legte er selbstverständlich fest, wer wo sitzt (ich neben ihm) und forderte die kinder freudig, aber unnachgiebig dazu auf, mich respektvoll zu behandeln. ebenso hatte er auch mich mal erinnert, als ich ihm einen abschiedskuss gab und nach hause gehen wollte "moment, du hast noch was vergessen..." (im kinderzimmer saßen die kinder vor einem video. und ich hätte ihnen beinahe nicht tschüss gesagt...heute noch einen roten kopf dafür)
beim ewigen bettgeh-ritual kann dein partner auch mal sagen "so, nach der geschichte möchte ich aber mit else42 noch was besprechen/musik hören/etc., da möchte ich dann auch das licht bei euch ausmachen." - warum nicht????
meine eltern haben mir was vorgelesen, und dann war klar, dass der abend für die erwachsenen weitergeht. warum sollen die kinder von alleinerziehenden nicht auch das (sehr beruhigende ) gefühl vermittelt bekommen, dass es eine ordnung gibt, in der sie einen (einen! einen bestimmten, und nicht den ganzen) platz haben?
2.
die 11jährige wird durch euch verunsichert und auch einer (IHRER!!) möglichen heftigen reaktion auf die neue bindung ihres vaters BERAUBT.
das ist nicht fair.
möglicherweise stammt daher ihre (mir verständliche) wut, auch unsicherheit.
unausgesprochenes, fühlbares (wie zB lügen) löst bei kindern immer unsicherheit aus. daraus kann angst werden, angst wandelt sich in wut/unausgeglicheheit/unzufriedenheit.
ihr habt angst vor ihrer möglichen reaktion auf einen fakt, daher verschleiert ihr ihn. das spürt sie. und reagiert unwissend berechtigt sauer - denn durch vorspiegelung anderer ("milderer") tatsachen wird ihr ja eine mögliche unerwünschte reaktion abgesprochen.
sie wehrt sich also eigentlich gegen eine art manipulation.
nicht gegen dich, sondern gegen das unausgesprochene.
ihr tut so, als seist du nur eine freundin, bist aber die partnerin des vaters.
obwohl die partnerin der tochter nichts wegnimmt (normalerweise, d.h., wenn jede von beiden auf ihrem platz bleibt, und es gibt tatsächlich 2 verschiedene plätze für tochter und partnerin),
verhaltet ihr euch so, als wäre dies möglich, von den kindern so gedeutet zu werden, und wollt dem vorbeugen/erst mal aus dem wege gehen.
dadurch, dass ihr etwas als möglichkeit in betracht zieht, wird es als real wahrgenommen - von der tochter.
sie reagiert also im konkurrenzdenken - was durch euer verhalten erst geschaffen wird.
der vater könnte klar senden: das ist meine freundin. und du bist meine tochter. und ich bin dein vater.
dann hättet ihr alle eure (richtigen, eigenen) plätze.
das ganze ist nämlich -in meinen augen - eigentlich ein platzgerangel.
liebe grüße
kaffeewasserGeändert von kaffeewasser1 (05.01.2014 um 19:10 Uhr)
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05.01.2014, 20:11Inaktiver User
AW: Ratlos... Next und Kinder
Kaffeewasser
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05.01.2014, 20:35
AW: Ratlos... Next und Kinder
Danke an Euch alle,
, Eure Beiträge haben mir schon sehr weitergeholfen.
Kaffeewasser1, dein Beitrag hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das stimmt zwar nur teilweise, aber wir spielen ihr - aus der besten Absicht - etwas vor. Und das Thema Platz ist genau ein altes Thema von mir UND von ihm - wir sind beide klassische Flüchter (nach innen und außen). Systemisch gesehen kann das durchaus sein. Indirekt hat sie es sogar schonmal wegen anderer Leute mit mir angesprochen.
Das ist jetzt wirklich eine Herausforderung.
Hm. Mal sehen ob ich das besprechen kann, ohne dabei mehr als gesund egoistisch zu wirken.
...
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06.01.2014, 09:15Inaktiver User
AW: Ratlos... Next und Kinder
Else,
ich finde, du machst das alles prima, ich bewundere deinen Langmut !
Durch eine neue Partnerin ergibt sich für alle(!) Beteiligen eine neue Situation. Mit der man ganz offen umgehen sollte. Was aus vermeintlicher oder tatsächlicher Rücksichtnahme oft nicht gemacht wird.
Im Grunde kannst du es eh nur "falsch" machen: bist du zurückhaltend, heisst es, du hast kein Interesse, bringst du dich "offensiver" ein, bist häufiger anwesend, heisst es, die will sich in den Vordergrund drängen und den Kindern den Vater nehmen. Wird der Kontakt zu den Kindern des Partners zu früh aufgenommen (was immer das heisst), ist es nicht recht, geht man behutsamer vor (was auch immer das heisst), passt es auch nicht.
In einer neuen familiären Situation knirscht es im Getriebe, jede/r muss seinen Platz finden. Was in jedem Fall wichtig ist: dein Partner muss bei seinen Kindern zu sich(!) und zu dir stehen. Möglicherweise hat er Angst, dass sie ihn nicht mehr so oft kontaktieren, wenn er dich als seine neue Lebenspartnerin bezeichnet. Aber da muss er durch.
Lasst euch Zeit, es wird sich alles finden. Wenn es gut läuft, wird sich ein netter Kontakt zu den Kindern ergeben, wenn nicht, ist es für dich auch keine Katastrophe. Finde ich ganz persönlich. Erzwingen kannst du nämlich nichts: die Kinder müssen dich nicht liebhaben, weil du die Neue von Vater bist und du musst sie nicht liebhaben, weil sie die Kinder deines Partners sind. Sympathie lässt sich nicht "verordnen", sie beruht auf Gegenseitigkeit, auch und gerade bei Kindern.
Was ich persönlich in solchen Fällen erwarte: mitteleuropäische Umgangsformen unter allen Beteiligten. Das kann man durchaus auch von Kindern "einfordern", das muss allerdings der Elternteil machen. Wenn sich im Laufe der Zeit mehr ergibt, ist es schön, keine Frage.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (06.01.2014 um 09:24 Uhr)
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06.01.2014, 10:14Inaktiver User
AW: Ratlos... Next und Kinder
man kann das verhalten des mädchens auch positiver sehen: es ist genug vertrauen in dich, else, und die stabilität der gesamten situation gewachsen, dass sie sich traut zu opponieren.
ich denke, sie ruckelt jetzt an allen pfosten, um zu sehen, wie fest die stehen, und ihr müsst dafür sorgen, dass sie jetzt erlebt, dass sie ihren platz trotz deines erscheinens hat, und dass aber du umgekehrt auch eine feste bezugsperson bist, wenn an dir mal geruckelt wird.
sie überprüft, woran sie ist.
und dann kommt noch der pubertätsfaktor dazu - manche konflikte haben gar keinen sachlichen grund, sondern dienen leider nur zum ablösen oder abbau von hormonüberschüssen...
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06.01.2014, 16:23
AW: Ratlos... Next und Kinder
Hi Else!
Ich bin als Next gut damit gefahren, den Kindern Zeit zu geben und mich zurückzuhalten. Die Kinder hatten es am Anfang nicht leicht mit der Situation und haben mich das spüren lassen. Das war echt eine schwierige Zeit. Inzwischen hat sich die Lage entspannt und normalisiert.
Trotzdem würde ich es der "Großen" nur dann durchgehen lassen, dass sie bestimmt, wer wo sitzen darf, wenn es tatsächlich okay für Dich ist. Für mich wäre es das definitiv nicht.


. Die Ältere war am Anfang auch offen, kam auf mich - etwas verhaltener - zu. Es blieb aber bei tagsüber, die Kinder haben mit ihm auch ein ziemlich langes Einschlafritual (dazu frag ich mich auch ob das bei einer 11jährigen noch normal ist, aber das ist finde ich seine Sache). Wir lassen jegliche Zärtlichkeiten wenn sie dabei sind, hab das selber bei meiner Mutter - war AE - gehasst wenn sie einen neuen Freund hatte, somit ok für mich... Wir haben aber an Kinderwochenenden keine Sekunde für uns alleine. Auch ein Abschiedskuss auf den Mund ist nicht drin. Ich glaube nicht, dass das auf Dauer die Lösung ist.
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