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Thema: Bereicherung?

  1. Inaktiver User

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von uppla Beitrag anzeigen
    Und nein, ich sehe es nicht als grosses Problem wieder auseinander zu ziehen, wenn man merkt, das funktioniert doch nicht so, wie man sich dachte. Deshalb auch mein Vorschlag, die eigene Wohnung erstmal unterzuvermieten und zu schauen, wie es läuft.
    Ich schon, ganz ab davon dass ich ungern jemand Fremden in meiner Wohnung leben hätte...

    Ich denke, das Problem erledigt sich im Zeitablauf doch von ganz allein - wieso es also nicht einfach aussitzen? Schon in zwei, drei Jahren wird die Tochter kaum mehr das ganze Wochenende mit dem Papa verbringen wollen, dann kann man das doch viel entspannter angehen.

    Ich würd das also jetzt nicht übers Knie brechen, solang das Kind erst zehn ist.

  2. Inaktiver User

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von lunar_belle Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir das Ganze ziemlich anstrengend vor- insbesondere da die Kleine sich nicht wirklich viel alleine beschäftigt, sondern mein Partner sie mit ausgetüftelten Programm regelmäßig am WE bespaßt. Er kann meine Skepsis so gar nicht verstehen, denn er sieht seine Tochter nur als Bereicherung. Wie seht Ihr das? Würdet Ihr diesen Sprung wagen?
    Ehrliche Antwort: Mit jemanden, der meine berechtigte Skepsis so garnicht nachvollziehen kann, würde ich niemals in eine gemeinsame Wohnung ziehen wollen. Da ist doch Ärger vorprogrammiert - außer, Du passt Dich vollkommen an, um Steitereien zu vermeiden.

  3. gesperrt

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    AW: Bereicherung?

    Fall eins:
    Ihr zieht zusammen, seine Tochter bekommt ein eigenes Zimmer und wird am Wochenende von ihrem Vater betreut. Ihr gewöhnt auch aneinander, sie hört auf dich in wichtigen Fragen, euer Verhältnis wird von locker zu vertraut.
    Die Pubertät wird anstrengend, aber irgendwie leichter als bei deinen eigenen Kindern, und nach wie vor kommt Tochter gerne zu euch, auch noch mit 25.

    Fall zwei:
    Ihr zieht zusammen, die Tochter bekommt ein eigenes Zimmer und wird am Wochenende von ihrem Vater betreut. Irgendwie passt nichts zusammen, es gibt Streit und Ärger an allen Ecken und Enden. Euer Verhältnis rangiert unter gegenseitig geduldet.
    Die Pubertät wird richtig schlimm, so dass ihr auseinanderzieht, damit eure Beziehung bestehen bleibt.

    Das Gröbste der Pubertät ist bei einem Mädchen wohl mit 15 vorbei. Das wären in eurem Fall noch mindestens fünf Jahre getrennte Wohnungen. Fünf Jahre sind eine lange Zeit.

    Könnt ihr ein "Probezusammenwohnen" arrangieren?
    Auch mit Tochterwochenenden? Dann könntet ihr schon im Vornherein erkennen, ob es grundsätzlich klappt oder ob getrennte Wohnungen doch besser sind.

  4. Inaktiver User

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ehrliche Antwort: Mit jemanden, der meine berechtigte Skepsis so garnicht nachvollziehen kann, würde ich niemals in eine gemeinsame Wohnung ziehen wollen. Da ist doch Ärger vorprogrammiert - außer, Du passt Dich vollkommen an, um Steitereien zu vermeiden.



    ziehe mit ihm zusammen- wenn die tochter auf eigenen füssen steht.

  5. Inaktiver User

    AW: Bereicherung?

    Krass, welch negative Sicht auf Kinder hier herrscht.

    Da die TE selber Kinder hat, gehe ich mal davon aus, dass sie grundsätzlich nicht kinderfeindlich eingestellt ist. Aber was mir hier im speziellen Fall zu denken geben würde, ist die beschriebene Tatsache, dass er seine 10jährige Tochter dauerbespaßen "muss". Das finde ich nicht gut - vor allem für die Tochter nicht. Aber es scheint ja bei vielen Vätern, die ihre Kinder nur selten sehen, so zu sein, dass sie dann irgendwas kompensieren wollen. Aber das ist sein Problem. Man kann es natürlich auch als Vorteil sehen - wenn er während dieser Zeit mit ihr beschäftigt ist, hat die TE Freizeit. Dennoch wäre das der einzige Punkt, der mich skeptisch machen würde.

    Könnte man das Zusammenleben - sofern noch nicht geschehen - nicht mal ausprobieren? Wohnung behalten und Wochenenden (mit der Tochter) in seiner Wohnung zusammen verbringen? Das sollte doch einen Hinweis geben, ob man damit leben kann/will oder nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Krass, welch negative Sicht auf Kinder hier herrscht.
    Wieso negativ? Ich finde das eher pragmatisch.

    Gerade wenn man Kinder hat. Ich selbst hab meine auch aus dem Haus, wie die TE, und aus gutem Grund nicht mit 40 nochmal Nachwuchs gekriegt - jetzt hätt ich einfach keinen Nerv mehr wieder von vorn anzufangen, mir wär das jetzt, so um die Wechseljahre rum, echt zu stressig.

    Und solang ich mir eine eigene Wohnung leisten kann würde sich mir die Frage nach Zusammenwohnen gar nicht stellen.

    Außer der Partner wär so ein Wunderexemplar, das sich vom Zusammenwohnen nicht verspricht alles was mit Haushalt zu tun hat dann elegant an mich zu delegieren. Meistens läuft es doch darauf hinaus.

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    AW: Bereicherung?

    Ich finde die Beiträge hier auch sehr einseitig.

    Es handelt sich um jedes zweite Wochenende und einen Tag in der Woche mit einer jetzt 10-Jährigen. Sie wird schneller groß, als man denkt. Das zu einen. Außerdem: warum wird sie "bespaßt"? Und was genau heißt das?

    Ich würde das Kind als Teil von "ihm" ansehen und nach Möglichkeiten suchen, ein gemeinsames Leben zu versuchen. Wenn das denn überhaupt Dein Wunsch ist. Ein Zusammenleben ist doch immer ein Wagnis, es werden sich für beide Situationen ergeben, die ungewohnt oder schwierig sind. Wieso da ein schon hab "großes" Kind so ein Problem sein soll, verstehe ich nicht. Oder ist die Tochter nur ein (weiterer?) Grund, nicht zusammen zu ziehen? Wenn man sich grundsätzlich einig ist, ist vieles möglich.

    Allerdings schreibst Du ja auch, dass Du nicht nachvollziehst, das seine Tochter für ihn eine Bereicherung ist. Entschuldigung, aber was sonst sollte sie sein?

    Mir erscheint die Diskussion hier, als hätte der Mann irgendeine fiese Angewohnheit. Liegt vielleicht am Medium Internet, aber so kommt das bei mir an.

    Also: ich rate dazu, zu überlegen, wie eng Du mit ihm leben willst. Nur aus Bequemlichkeit zusammen ziehen funktioniert natürlich nicht. Entweder meint man es ernst damit oder eben nicht. Sonst ist der Knatsch vorprogrammiert. Mit oder ohne Kind.

    Grüße
    Rowan aus dem Rheinland

    für unser Spitzchen

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    AW: Bereicherung?

    Ich denke auch, dass das nichts mit negativer Betrachtungsweise gegenüber Kindern zu tun hat.

    Ich habe meine Kinder bewusst früh bekommen- ich hatte 1 Schreikind bedingt durch Neurodermitis usw. usf. Ich habe meine Mutterrolle wahrlich ausgefüllt, insbesondere da mein Exmann nur durch Abwesenheit geglänzt hat. Ja, ich freu mich mal auf Enkelkinder, aber ich sage auch ganz offen, dass ich nicht mehr sooo die Lust verspüre (wie jetzt in meinem Fall) am WE mit einer 10jährigen Lotti-Karotti zu spielen oder Federball.
    Ich verbringe ab und zu ein WE mit beiden zusammen, aber da merke ich halt deutlich, wie ich in ALLES integriert werde und das ist mir einfach zu viel. Die Kleine ist ein Einzelkind und eigentlich nur gewöhnt, dass sich alles um sie dreht - so wohl beim Vater als auch bei der Mutter.

  9. User Info Menu

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von Rowan9;24061991


    Allerdings schreibst Du ja auch, dass Du nicht nachvollziehst, das seine Tochter für ihn eine Bereicherung ist. Entschuldigung, aber was sonst sollte sie sein? [/QUOTE


    Wo liest du, dass ich das nicht nachvollziehen kann?

    Mir erscheint die Diskussion hier, als hätte der Mann irgendeine fiese Angewohnheit. Liegt vielleicht am Medium Internet, aber so kommt das bei mir an.

    Welche fiese Angewohnheit?

  10. User Info Menu

    AW: Bereicherung?

    Zitat Zitat von lunar_belle Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass das nichts mit negativer Betrachtungsweise gegenüber Kindern zu tun hat.

    Ich habe meine Kinder bewusst früh bekommen- ich hatte 1 Schreikind bedingt durch Neurodermitis usw. usf. Ich habe meine Mutterrolle wahrlich ausgefüllt, insbesondere da mein Exmann nur durch Abwesenheit geglänzt hat. Ja, ich freu mich mal auf Enkelkinder, aber ich sage auch ganz offen, dass ich nicht mehr sooo die Lust verspüre (wie jetzt in meinem Fall) am WE mit einer 10jährigen Lotti-Karotti zu spielen oder Federball.
    Ich verbringe ab und zu ein WE mit beiden zusammen, aber da merke ich halt deutlich, wie ich in ALLES integriert werde und das ist mir einfach zu viel. Die Kleine ist ein Einzelkind und eigentlich nur gewöhnt, dass sich alles um sie dreht - so wohl beim Vater als auch bei der Mutter.
    Hallo lunar_belle,

    ich war auch eine junge Mutter und als meine Kinder aus dem Haus waren, also erwachsen waren, kam mein jetziger Mann mit seinen Söhnen 12 u. 15, die immer bei ihm lebten. So hatte ich mir das auch nicht vorgestellt, dennoch habe ich mich für eine Beziehung mit ihm entschieden und bin dann irgendwann auch zu ihm und den Kindern gezogen.

    Es war teilweise eine heftige Zeit, die mir nur erleichtert wurde durch die Liebe meines Mannes, unsere gute Beziehung und mein eigenes schönes Zimmer, in das ich mich zurückziehen konnte, wann ich wollte.

    Jetzt sind die beiden Jungs quasi auch aus dem Haus und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Ich bin sicher, dass unsere Beziehung keinen Bestand gehabt hätte, wenn ich mich rausgehalten hätte aus allem und in meiner eigenen Wohnung mein angenehmes Leben weitergeführt hätte, während mein Mann alles unter einen Hut zu bringen gehabt hätte: seine Söhne, seine Berufstätigkeit, den Haushalt und nebenbei noch mich.

    Einen Rat kann ich dir nicht geben, zu präsent sind auch die negativen Erlebnisse, die ich hatte. Jetzt im Rückblick bin ich aber froh, dass ich die Kraft für alles hatte.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




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