Hallo :-)
ich weiss nicht ob es überhaupt hier her gehört, sonst bitte verschieben, denn eigentlich geht es um mich als gebrauchte Frau. ... Wie das klingt ;-)
Mein Sohn lebt bei mir, ich habe das alleinige Sorgerecht, er verbringt jedes 2. WE bei seinem Vater und zwischendurch sehen sie sich auch, in den Ferien ist er auch dann mal länger dort. Alles ganz normal und easy. Wir wohnen ja nur ~10 km auseinander.
So jetzt kommt des Pudels Kern :-)
Sohn möchte gern zum Vater ziehen, Vater ist beruflich sehr eingespannt und ich sehe da eher schwarz.
Soll heissen, Sohn wird möglicherweise tun und lassen können was er will.
Bei uns gibt es Regeln, was Benehmen, Schule, Körperpflege udgl.betrifft. Die gibt es beim Vater nicht.
War schon immer so, darum (unter anderem) ist er auch der Ex.....
Sohn ist mitten in der Pubertät und nicht ganz einfach zu händeln. Lernfaul, obwohl intelligent, Nachprüfung, usw. Auflehnen und anecken wo nur geht. Pubertät *seufz*
Da Sohn meint beim Vater ist alles viiiiieeeeelllll besser, denke ich mir, dass vielleicht eine 50:50 Regelung eine (vorübergehende ) Lösung wäre.
Hat jemand so eine Regelung?
Z.B. 2 Wochen bei mir 2 Wochen beim Vater.
Oder wöchentlich wechseln?
Würde mich über Denkanstöße freuen
LG vielleicht
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Ergebnis 1 bis 10 von 15
Thema: geteiltes Sorgerecht
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06.09.2013, 10:33
geteiltes Sorgerecht
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06.09.2013, 10:48
AW: geteiltes Sorgerecht
ich würde, so schwer es vielleicht fällt, mit dem Vater bereden: ob der sich überhaupt vorstellen kann, die Erziehungsarbeit zu leisten. Dass Sohnimann davon träumt, bei seinem Vater tun und lassen zu können, was er will, ist ein normaler Wunsch eines Pubertierenden.
Nimmt der Vater denn auch die Kontakte zur Schule war? Oder ist das nur Deins. Wie will er, wenn er den ganzen Tag außer Hause ist, die Aufsichtspflicht leisten?
Ja, ich kenne zwei Kinder die jeweils 2 Wochen bei Vatern und zwei Wochen bei Muttern sind. Sie sind nur immer da glücklich, wo sie gerade nicht sind.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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06.09.2013, 10:53
AW: geteiltes Sorgerecht
Ich kenne ein Mädchen, das 3 Tage bei der Mutter ist und dann vier Tage beim Vater. Das klappt gut (soweit ich das beurteilen kann). Ferien (sie ist jetzt Teen) werden größtenteils in der Familie des Vaters verbracht.
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06.09.2013, 11:42
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06.09.2013, 11:47
AW: geteiltes Sorgerecht
Liebe vielleicht,
erst mal eine Frage:
Wie alt ist dein Sohn denn? Pubertät ist ja ein längerer Zeitraum.Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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06.09.2013, 11:50
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06.09.2013, 12:05
AW: geteiltes Sorgerecht
Liebe Vielleicht,
du hast deine Gründe gehabt, dich von dem Vater deines Sohnes zu trennen.
Aber er bleibt eben der Vater deines Sohnes. Ein Teil seiner Identität. Der männliche Teil seiner Identität. Und gerade jetzt in diesem Alter/Pubertät wird dein Sohn auch verstärkt auf der Suche nach seiner männlichen Identität sein.
Diese Argumente "Beim Papa ist aaaalllleeees viiiiieeeeel besser" sind meines Erachtens nur vordergründig. Ich denke, die echten tiefer liegenden Gründe seines Wunsches ist er (noch) nicht in der Lage zu erspüren und schon gar nicht zu formulieren.
Ich würde diesen Wunsch deines Sohnes sehr ernst nehmen. Und wenn alle Beteiligten (inkl. Stiefmutter) bereit sind, es zumindest zeitweise zu versuchen, das dann auch mittragen.
Allerdings indem man sich zusammen setzt und die Regeln im Miteinander, was euch alle betrifft, festklopft.
Wir Mütter neigen oft dazu, gerade das Nachlässige an den Vätern zu mokieren. Allerdings ist es wie mit allem im Leben: Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Dein Sohn sollte die Chance bekommen, seinen Vater mit all seinen Gesichtern kennen zu lernen und ein eigenes Bild zu entwerfen.
Genauso, wie er dann vielleicht auch dich nochmal von einer anderen Seite kennenlernen darf, wenn ihr euch seltener seht.
Welches Modell ihr dann lebt - vielleicht findet ihr ja im gemeinsamen Gespräch das für euch passende Modell heraus.Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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06.09.2013, 12:25
AW: geteiltes Sorgerecht
Signora
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06.09.2013, 12:33
AW: geteiltes Sorgerecht
Ich finde es schön, dass du offen bist für diese Sichtweise
Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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06.09.2013, 12:36
AW: geteiltes Sorgerecht
Und alles das da so locker flockig aus meiner Tastatur fließt,
hat schon viel Kummer und viele Tränen gekostet...
Und leicht fiele mir es bei Gott nicht, Sohn ziehen zu lassen
Genau der Vater ist und bleibt der Vater. Sohn kann auch nicht so gut mit meinem Partner (aber das ist eine Vater/Sohn Geschichte. denn Vater meinte über Jahre, dass nur mein Partner schuld an unserer Trennung ist.obwohl das vollkommener Quatsch ist, denn ich war schon länger getrennt und geschieden,als ich meinen Partner kennen lernte )Aber er bleibt eben der Vater deines Sohnes. Ein Teil seiner Identität. Der männliche Teil seiner Identität. Und gerade jetzt in diesem Alter/Pubertät wird dein Sohn auch verstärkt auf der Suche nach seiner männlichen Identität sein.
Ich bin ziemlich zerrissen momentan


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