Ich finde es wirklich sehr schade, wenn nach der Trennung des Paares auch die Großeltern getrennt werdenIch bin schon deutlich gebundener, zumal unsere Hauptbetreuung neben Kita/Hort meine Schwiegereltern waren, die ich aber jetzt für meine Belange nicht mehr fragen mag.
Gibt es keine Chance mehr, dass die Großeltern weiterhin die Betreuung machen?
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14.12.2012, 17:04
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........
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14.12.2012, 17:05
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
@grusseline: Eine gute Freundin ist auch alleinerziehend, seit ihr Kind ein Baby ist. Der KV starb kurz nach der Geburt des Kindes. Und sie ist auch schon immer berufstätig gewesen. Aber ich sehe auch, daß sie z.B. keine Paarbeziehung seitdem mehr hatte, das sie bereits einen "Burn-Out" hatte etc.pp.
Keine beneidenswerter "Job", der einen kaufreibt - meinen Respekt an alle KV/KM, die "wirklich" alleinerziehend sind.
Einer KM, die mehrere Kinder hat, Vollzeit arbeitet, eben diese "freien KiWoEn" zuzugestehen oder zu gönnen... oder einfach Verständnis für das Bedürfnis zu haben, fällt mir deswegen auch sehr leicht.
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14.12.2012, 18:47
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Tun sie ja - darf nur nicht offensichtlich für meine Belange sein. Das heißt, sie holen die Kinder mal ab, wenn sie aus irgendwelchen Gründen mal früher aus der Kita müssen oder wenn mein Nochmann was vorhat. Auf mich sind sie nicht so besonders gut zu sprechen, deswegen spann ich sie auch nicht ein.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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14.12.2012, 19:39
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Aber wenn man sich eine neue Partnerschaft aufbauen will, dann erhöhen zwei oder drei Kinder, die einem am Rockzipfel hängen nicht gerade die Möglichkeit, jemanden überhaupt oder in Ruhe kennenzulernen.
Und wenn der Expartner sich seiner Zweierbeziehung erfreut, sich nicht oder selten um die Kinder kümmert, so ist das nicht gerecht. Schließlich hat man die Kinder gemeinsam bekommen und da müssen die Eltern sich kümmern.
Es kann ja wohl nicht richtig sein, dass der eine sich der Verantwortung entledigt und der andere alles fast allein schultert und niemanden mehr kennenlernen kann.
Diese Frage stellt sich in Partnerschaften ja gar nicht.
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14.12.2012, 20:10
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14.12.2012, 20:15
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........
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14.12.2012, 20:20
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Die Kinder sind doch gar nicht das Problem. Man kann sich durchaus auch mit Kindern kennenlernen. Die sind ja nicht 24 Stunden um einen herum und das sind sie normalerweise auch nicht bei Eltern in Ehe oder Partnerschaft.
Und es ist in einer Ehe auch so, dass der Vater arbeitet und die Mutter zu den Kindern schaut. Da sind auch nicht beide non-stop um die Kinder herum.
Das vergisst man leicht irgendwie. Als ob in einer Ehe mit Kindern alle 24 Stunden am Tag zusammenkleben würden.
Und beide haben nach einer Scheidung Einschränkungen, Mann und Frau. Ich glaube nicht, dass es jemandem sehr leicht fällt eine neue, tragfähige Partnerschaft aufzubauen. Es gibt viele Frauen, die wollen keinen Gebrauchten. Oder laufen schnell weit weg, wenn die Ex eben reinfunkt aus Eifersucht.Life has no remote.
Get up and change it yourself.
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14.12.2012, 20:47
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Ich denke, grundsätzlich sind bei einer Trennung erst einmal beide Elternteile zu gleichen Teilen für die gemeinsamen Kinder verantwortlich! Leider lässt sich das in unserer Gesellschaft aber nur schlecht leben und umsetzen. Sollen beide nur noch Teilzeit arbeiten, damit sie die Zeit haben, sich auch wirklich zu je 50% um die Kinder zu kümmern? Da spielen die wenigsten Arbeitgeber mit, und das Geld würde vermutlich dann für keinen der beiden Elternteile noch zum Leben (mit den Kindern!!) reichen.
Also läuft es für die Eltern bei der Trennung doch meist auf einen Deal hinaus (insbesondere bei noch kleineren Kindern): Einer nimmt die Kinder zu sich und übernimmt den Löwenanteil an der Betreuung, kann aber in dieser Zeit natürlich nicht auch noch in Vollzeit arbeiten gehen. Das übernimmt der andere, und zahlt dann entsprechend Unterhalt für die Kinder - und ja auch für den Ex-Partner, der sich um vorwiegend um die Kinderbetreuung kümmert. Völlig in Ordnung, wenn man sich darauf einigt. Aber das hat einen Haken: in jedem Job hast Du irgendwann einmal Feierabend, als Betreuungsperson für die Kinder aber nicht. Das empfinden viele Betreuende (in der Regel sind es ja die Mütter) als ungerecht.
Aber ich bin jetzt mal ganz ketzerisch: Diese "Freiheiten" muss sich der andere Partner teuer durch Unterhaltszahlungen erkaufen. Und wenn die lieben Kleinen erst mal in der KiTa oder im Kindergarten sind, werden die zeitlichen Freiräume für den betreuenden Partner ja auch wieder spürbar mehr.
Wenn man einige Mütter so sieht, wie sie nachmittags mit den Kindern durch die Stadt bummeln oder mit anderen Müttern zusammen auf dem Spielplatz in der Sonne sitzen - da würde sicherlich so mancher Unterhaltszahler, der im Büro buckelt oder im Betrieb Überstunden schiebt, gerne tauschen.
Wenn der kinderbetreuende Partner jedoch unter der mangelnden Zeit für sich leidet, kann er doch eine 50:50 Betreuung mit dem Partner anstreben. Muss sich dann aber auch im klaren sein, dass es dann keine Unterhaltszahlungen mehr gibt, sondern der Lebensunterhalt wieder selbst verdient werden muss. Das wird leider oft vergessen oder verdrängt.
Ich weiß, eine provokante These....
Aber das musste jetzt auch mal raus.Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare - sie inszinieren ihre Wunder selbst.
Wenn Sie die Bewunderung vieler Männer gegen die Kritik eines einzigen eintauschen wollen,
dann los, heiraten Sie! [Katharine Hepburn]
Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser!
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14.12.2012, 20:49
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Hallo,
Wir sprechen von jedem 2. WE an dem der Vater die Kinder Minimum betreuen soll. Aber selbst das wollen manche nicht.(s.Igraine)
Wer redet von drei, vier, fünf Monaten am Stück. Es geht um sichere Kindesbetreuung vom Vater/Mutter. Darauf sollte man sich am WE verlassen können.
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14.12.2012, 20:54
AW: Schlechtes Gewissen oder,...?
Freiheit erkaufen von den eigenen Kindern. Da staune ich aber.
Und ich vermute mal ganz stark, dass nicht alle Mütter, die du mit ihren Kindern durch die Gegend und in der Sonne spazieren gehst, allein Erziehende sind. Oder fragst du alle Frauen , die dir begegnen welchen Ehestandes sie sind, ob se vielleicht nur ihren freien Tag mit ihren Kindern verbringen, vorher beim Arzt waren und sich dafür extra frei genommen haben etc. etc.
Von 50% Betreuung spricht keiner.



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