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    Frage Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Hallo ihr lieben...

    bin noch neu in diesem Forum und habe mit Interesse die Beiträge gelesen und gemerkt, dass sich viele mit dem Thema des gebrauchten Mannes beschäftigen. Irgendwie sind doch viele Sorgen und Ängste gleich.

    Leider habe ich kein Thema gefunden, wo es um den Familiennamen des Mannes geht. Vielleicht mache ich mir auch bereits zu viele Gedanken und distanziere mich innerlich schon zu weit.

    Nun erstmal zum eigentlichen Thema. Mein Freund und ich sind sehr glücklich miteinander, bis auf die bereits genannten Themen hier. Ein "Problem" ist eben, dass er bereits verheiratet war und ein Kind hat. Dies wohnt allerdings bei der Mutter. Die Ex-Frau hat den Nachnamen nach der Scheidung behalten. Nun kam bereits öfter das Thema auf in Zukunft heiraten zu wollen und das man sich das weitere Leben miteinander sehr gut vorstellen könnte. Mein zweiter Gedanke war leider... Welchen Namen nehme ich denn an???? Möchte ich wirklich die zweite Frau "X" sein???

    Ist der Gedanke kindisch, albern oder unnötig? Das Problem ist einfach, dass es so typisch ist für die gesamte Problematik der Beziehung. Ich wäre in jedem Fall die zweite. Er hat alles bereits schon erlebt.. Alle Freuden der Heirat, Schwangerschaft, Geburt, etc. pp. usw.... Und ich soll dann noch den Namen der Frau tragen, die dieses Glück mit ihm bereits schon hatte??? Da weigert sich mein Ego gegen... ist das selbstsüchtig oder verständlich?

    Ich würde so gerne einen Weg aus dieser Misere finden und eine Lösung mit der ich gut leben kann. Ein Doppelname fällt flach. Das hört sich gruselig an.

    Wenn jemand einen Rat weiß oder ähnliche Erfahrung gemacht hat, wäre ich für einen Austausch unglaublich dankbar.

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Behalt doch einfach deinen Namen. Oder frag ihn, ob er deinen annimmt. Das wär doch DIE Lösung!

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Liebe Elidan!

    Warum sollte die Exfrau nicht den Namen behalten? Ich würde auch nicht anders heißen wollen als meine Kinder...

    Kann es sein, daß Deine eigentliche Frage ist, ob Du ihm jemals so wichtig sein wirst? Dein Selbstwert sollte nicht davon abhängen ob er Dir dieses Gefühl vermitteln kann. Du bist einzigartig, Ihr habt eine ganz eigene Beziehung. Die Beziehung zu seiner Exfrau war auch einzigartig und ist nicht wiederholbar.

    Und Du würdest seinen Namen annehmen, nicht ihren. Meiner Meinung nach beschäftigst Du Dich mehr mit seiner Vergangenheit als gut ist. Vermittelt er Dir das Gefühl, daß er "zurück" möchte? So wie Du es beschreibst, scheint er ganz bei Dir zu sein.

    Wenn es problematisch für eine Beziehung ist, daß es ein Vorleben gibt, was Bedeutung hat dann muß sich wohl jeder geschiedene getrennte verwitwete Mensch einbuddeln.

    Mehr Selbstbewußtsein und mehr Konzentration auf die eigene Beziehung und das eigene Leben außerhalb der Partnerschaft sind angesagt.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Liebe Elidan!

    Ich mache mir auch um dieses Thema gedanken.
    Vor Jahren war ich schon mal verheiratet, hatte seinen Namen. Heute führe ich wieder meinen Geburtsnamen. Mir ist klargeworden, wie sehr ein Name meine Identität prägt. Am Telefon konnte ich mich schon damals nur mit vollem Namen melden.
    Wenn ich wieder heirate, werde ich auf keine Fall die 2. Frau X!

    Liebe Grüße
    Kaffesahne

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    hallo elidan,

    ich habe die erfahrung gemacht, kann wunderbar damit leben und verstehe ehrlich gesagt dein problem nicht.

    als ich 1990 geheiratet habe, wollte ich auf jeden fall den namen meines mannes annehmen (zumal seine zwei kinder aus erster ehe bei uns großwurden und noch ein gemeinsames dazu kam).

    dass die exfrau den gleichen namen behielt, war für mich völlig selbstverständlich; warum sollte sie auf einmal anders heißen als ihre kinder???

    unsere ehe ist auch seit knapp vier jahren beendet, im nächsten jahr wird wohl die scheidung sein, doch den ehenamen behalte ich garantiert (schließlich lebt unser gemeinsames kind bei mir).

    sollte mein nochmann wahrhaftig auf die idee kommen, zum dritten mal zu heiraten , gibt es halt noch eine frau xxx (vermute ich mal; in den meisten fällen nimmt ja doch die frau den nachnamen des mannes an).

    wo ist das problem?

    ich kann dir nur raten, das thema lockerer zu sehen, stress gibt es als zweitfrau vermutlich eh' noch genug (wie du schon entdeckt hast, gibt es hier viel darüber zu lesen ); diese baustelle ist meines erachtens nicht nötig !
    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    N´abend

    Mal davon abgesehen das ich aufs heiraten nicht scharf bin, hätte ich auch keine Lust Frau X.Nr.2 zu werden. Ein Doppelname wäre bei uns auch nicht wirklich schön klingend. Ich denke ich würde dann meinen Namen behalten.

    Das hat nichts damit zu tun, das ich mit dem Vorleben meines Freundes nicht klarkomme, sondern einfach weil ich nicht heissen möchte, wie schon jemand anders

    Und "erste" Kinder haben ja ggf. bei Wiederheirat der ersten Frau auch einen anderen Namen als die Mutter.

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Das sie als Mutter des Kindes den Namen behalten hat ist völlig logisch, klar und ich nehme es niemanden übel... Ich würde es wahrscheinlich ähnlich machen, muss ich ja zugeben...

    Das innerliche Gefühl ist so schwer zu beschreiben und vielleicht ist es nur ein Problem für mich, weil ich nie damit bei mir gerechnet hätte, dass ich eifersüchtig auf die Vergangenheit meines Schatzes sein könnte.

    Dazu kommt die Identifizierung durch den Namen. Wie bereits Kaffeesahne und Bonita 33 gesagt haben. Ich bin da relativ "altmodisch" (?) eingestellt und denke mir immer, dass sich darin ja auch die Zugehörigkeit zeigt. Und ich wollte eigentlich nicht zu der Ex-Frau gehören... Doofer Gedanke aber irgendwie gibt es kein Radiergummi dafür...
    Geändert von Elidan (22.08.2006 um 21:49 Uhr)

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    @Elida, Du MUSST doch gar nicht.
    Entweder behaltet Ihr jeder Euren Namen (vermutlich will er ja auch weiter den gleichen Nachnamen wie seine Kinder tragen) oder aber (falls ihm das doch nicht so wichtig ist wie seine Kinder zu heissen), nimmt er Deinen Namen an.

    Und: Namen sind Schall und Rauch - was im Herzen los ist, darauf kommt es an

    Im übrigen hat er vielleicht Schwester, Mutter, andere weibliche Verwandte, die auch Frau X sind. Und wenn sein Name nicht allzu selten ist, dann auch noch viele nicht Verwandte Frau Xe

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Ich kann die Gedanken von Elidan gut verstehen.

    Ich bin sehr froh darüber, dass die Ex-Frau von meinem Schatz nicht mehr seinen Nachnamen trägt und bereits wieder verheiratet ist.

    Sollten wir mal heiraten, würde ich auch seinen Namen annehmen.
    Würde seine Ex-Frau noch seinen Nachnahmen haben, dann wüßte ich nicht, ob ich seinen Namen annehmen würde.

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    AW: Ex-Frau hat nach Scheidung Nachnamen behalten

    Zitat Zitat von Tante_Karla
    Und: Namen sind Schall und Rauch - was im Herzen los ist, darauf kommt es an
    Genau so ist es!

    Bei uns ist die Situation anders rum: Mein Mann (seit 3,5 Wochen sind wir verheiratet ) hatte bei seiner ersten Hochzeit vor -mal schnell überlegen- 11 Jahren den Namen seiner ersten Frau angenommen und auch nach der Scheidung vorbehalten. Unter dem Namen habe ich ihn auch kennengelernt...

    Er hat zwei Jungs aus erster Ehe und wir haben uns darauf geeinigt, dass der Familienname seiner bleibt, damit er weiterhin so heißt wie seine Söhne und ich hab nen Doppelnamen, wobei ich in der Arbeit nach wie vor mit meinem alten Namen angesprochen werde.

    Mir macht das nichts, wenn unser Kind, das wir nächstes Jahr "ansetzen" wollen , genauso heißt, wie seine "alten" Kinder. Im Grunde finde ich das sogar gut, sind dann schließlich Halbgeschwister! Und ich weiss dann sicher trotzdem, welches meins ist

    Also mach Dich net verrückt wegen der Namensgebung, wichtig ist doch, dass er Dich liebt und dass er jetzt mit Dir zusammen ist!

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