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    Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Hallo,

    meine Situation:

    Seit ca. 3 Jahren bin ich (geschieden, 8jähriges Kind) mit meinem Partner zusammen (getrennte Wohnungen). Er hat zwei Kinder: Mädchen 15 Jahre, Junge 19 Jahre.
    Beide lehnen es kategorisch ab, in irgendeiner Form mit mir in Kontakt zu treten. Die Folge: sämtliche Familientreffen finden ohne mich statt. Seine Nochfrau ist jedoch bei allen Terminen dabei. Weder seine Eltern/die anderen Familienmitglieder noch er führen eine Veränderung dieser Konstellation herbei.

    Hintergrund: er hat seine Familie wegen mir verlassen, deshalb bin ich die "Böse", ihm wurde jedoch verziehen und er wurde quasi wieder rehabilitiert.

    Dieses Ausgegrenztwerden (und die seine scheinbare Ignoranz meinen Gefühlen gegenüber) verletzt mich sehr. Er sagt, für ihn ist wichtig, seine Kinder bei diesen Treffen zu sehen. Dieses Thema führt häufig zu heftigen Auseinandersetzungen. Unsere Beziehung wird durch diese Diskussionen extrem belastet. Vor allem ist er nicht in der Lage, gemeinsam mit mir einen für alle Seiten befriedigenden Kompromiss zu finden.

    Am Freitag hat er Geburtstag. Es ist ein Abendessen mit seinen Eltern geplant, die Kinder sind eingeladen, kommen aber nicht - wegen mir (mit ihnen trifft er sich nachmittags). Dies ist seit 3 Jahren die einzige Situation, in der er den Kindern "die Stirn bietet". Leider hat er die Entscheidung ohne seine Kinder zu feiern, nur mir zuliebe getroffen, er steht nicht dahinter und würde am liebsten gar nichts ändern. Das heisst: bei allen Familientreffen ohne mich erscheinen aus Rücksicht auf seine Kinder/Eltern/Familie. Besser macht diese Tatsache die Situation für alle Beteiligten meiner Meinung nach nicht.

    Mein Partner war bereits vor einem Jahr mit seinen Kindern bei einem Kinder-/Jugendpsychologen. Die Beratung dort hatte leider keinen Erfolg. Der Psychologe konnte uns nicht helfen weil beide Kinder sich weigern, eine Schritt auf mich zuzukommen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin sehr verunsichert, wie ich mich weiter verhalten soll. Bin ich zu egoistisch? Soll ich mir einfach ein "dickes Fell" zulegen? Augen zu und durch und die Ablehnung durch seine Familie noch weitere Jahre ertragen?

    Liebe Grüsse

    Siggi

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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    ich glaube fast, die Antwort ist: Du bist zu wenig egoistisch ...

    wie meine ich das? nun, vielleicht weil Du in der Situation ihm zuliebe nachgibst, damit er nicht zwischen Kindern und Dir zwischen den Stühlen sitzt. das ist zwar grundsätzlich sehr positiv, aber Du hast vielleicht dadurch zu wenig Paroli geboten und die Situation hat sich jetzt so eingespielt, sodass Dein Partner den Weg des geringsten Widerstands geht - auf Deine Kosten.

    Fakt ist: Veränderungen müssen von seiner Seite kommen, über's Knie brechen lassen sie sich nicht, auch wenn Du noch so sehr insistierst. Aber vermutlich ist ihm nicht bewusst, wie sehr Dich diese Ablehnung, der er sich nicht entgegenstellt, kränkt - oder er ist sich selbst für sich unsicher, ob Du es für ihn wert bist, Dich vor seiner Familie zu verteidigen bzw. deutlich zu Dir zu stehen.

    pfff, keine leichte Situation, obwohl ich mich ein bisschen in Dich reindenken kann - allerdings hat mein Partner ein viel jüngeres Kind (knapp 7) ... aber selbst da merke ich die anfängliche Zurückhaltung meines Partners in Bezug auf mich, die er seinem Kind vermittelte, heute noch nach 3 Jahren - er *durfte* mich damals ignorieren und tut es immer noch hin und wieder ganz gerne, obwohl sich die Haltung meines Partners sehr gewandelt hat und er das heute nicht mehr gut findet. Aber es ist schwierig, das wieder zu korrigieren ...

    gute Nacht!
    B.
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Eine höchst kritische Kiste zu der es leider kein Patentrezept gibt.

    So hart es klingt, aber du wirst keine Chance haben etwas gegen seine Kinder bzw. deren Verhalten unternehmen zu können. Wenn die Kinder nicht wollen, dann wollen sie nicht. Zwingen können sie weder du noch dein Partner.

    Wenn du jetzt deinen Partner auch noch unter Druck setzt bedeutet das für ihn, letztendlich final zwischen dir und seinen Kindern wählen zu müssen. Die Antwort darauf ist ganz einfach: keine Frau und kein Mann sind es wert, ihretwegen auf seine eigenen Kinder verzichten zu müssen.

    Aber vielleicht entscheidet er sich doch für dich. Nur steht dann zu befürchten, dass du ihn beim ersten nachfolgenden Geburtstag eines seiner Kinder für immer verlierst.

    Die Sache wäre erheblich einfacher, wenn du nicht der Trennungsgrund wärst. Die Kinder werden wahrscheinlich erlebt haben wie ihre Mutter unter dieser Trennung litt, vielleicht sogar vor ihren Augen weinte. Dich zu akzeptieren würde für die Kinder nichts anderes bedeuten, als ihre eigene Mutter zu hintergehen, ihren Schmerz als minderwertig und unbedeutend anzusehen. Das zu verlangen wäre vermessen. Auch die Kinder werden unter der Trennung gelitten haben und natürlich nach einem Grund für die Trennung ihrer Eltern gesucht haben. Wobei sie mit absoluter Sicherheit niemals den Grund in der nicht mehr funktionierenden Ehe ihrer Eltern sehen, sondern ausschließlich nur in der Person, die von außen in ihre vielleicht heile Welt eingedrungen ist: Dich. Und jetzt nenne mir einen einzigen Grund, warum sie dich dafür auch noch akzeptiren sollen. Sie werden dich dafür, so hart das jetzt klingt, ihr Leben lang verachten, vielleicht sogar hassen. Deshalb hatte auch der Psychologe keinen Erfolg. Gegen die Tränen ihrer Mutter wirst du nie ankommen können.

    Der Umstand, dass ich zu meiner Ex wieder ein ausgesprochen positives Verhältnis aufbauen konnte, und das meine Kids zu meiner neuen Ehefrau eine tiefe freundschaftliche Beziehung pflegen, hat u.a. seine Ursache darin, dass ich nicht mehr mit dem Scheidungsgrund zusammen bin. Wäre ich noch mit dem Scheidungsgrund zusammen sähe die Situation mindestens so schlimm wie bei dir aus, eher sogar noch viel schlimmer.

    Natürlich hast du ein Recht darauf, dass dein Partner zu dir steht und sich vor dich hin stellt. Das gleiche Recht fordern aber auch seine Kinder ein.

    Wie anfangs gesagt, ein höchst kritische Kiste. Ich würde den Status Quo, den ihr jetzt habt, nicht ändern sondern mich damit arrangieren.
    ************
    Sei klug in deinem Handeln… tu was du willst, nur schade niemandem !

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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Hallo Sife1202!

    Ich kann dir auch keinen rat geben, außer vielleicht dich damit abzufinden und eine "scheiegal-Einstellung" einzunehmen.

    Weißt du was ich an der ganzen Sache wieder einmal nicht verstehe??? Dass diese "Kinder" (sie sind ja schon gar keine Kinder in dem Sinne mehr) so dermaßen voreingenommen sind.
    Dass sie am Anfang den Kontakt zu dir gemieden haben ist ganz okay und normal aber nach 3 Jahren???? In dem Alter?

    Ich finde es grundsätzlich total schade, wenn man sich seine Meinung nicht selbst bilden kann und grundsätzlich voreingenommen durch's Leben rennt.
    In dem Alter sollte man schon verstehen können, dass zu einer Trennung etwas mehr gehört als eine "Geliebte".
    Sie suchen einen Sündenbock (denn der liebe Papi hat ja nix falsch gemacht, er wurde wahrscheinlich von dir gezwungen) und haben dich gefunden.

    Deinen Partner kann ich auch nicht wirklich verstehen aber ich kann verstehen warum die Kinder so sind wie sie sind. Ihnen wird gerade von dem Vater das alles vorgelebt (getrennte Familienfeiern usw.). Es wird ja noch nicht einmal gefordert, dass sie sich mal etwas zusammenreißen. Sie müssen dich nicht mögen aber sie sollten lernen, dich zu akzeptieren und auch die "neue" Situation.

    Dein Freund sollte Akzeptanz und Tolleranz mal ansprechen aber wahrscheinlich gefällt ihm das ganz gut, dass du der Sündenbock bist, denn so ist er fein raus.

    Allerdings spielen da auch die Eltern deines Freundes eine rolle bei. Die wollen ja anscheinend auch, dass alles so bleibt wie es vor X-Jahren enmal gewesen ist. Immer schön die heile Welt vorspielen und da störst du im Endeffekt nur. Denn wenn sie dich auch einladen würden, wäre es nicht mehr so wie früher. Vielleicht würde die Ex dann nicht mehr kommen und die Kinder ebenfalls nicht. Das wollen sie nicht riskieren.

    Ich war auch mit einer der Trennungsgründe. Die Ex meines Freundes wusste nichts von unserer Affäre, hat es aber ihm Nachhinein geahnt. Natürlich wurde dann schmutzige Wäsche gewaschen und auch nicht gerade positiv über mich geredet in Gegenwart der Kinder.
    Trotzdem kam die damals 12-jährige Stieftochter meines Freundes (die ihn als Papa sieht) 9 Monate nach der Trennung und 7 Monate nach Bekanntgabe von mir zu ihm als ich auch da war (seinen Sohn habe ich früher kennen gelernt, er war damals 7). Sie wollte mich kennen lernen und hatte 100%ig zuvor auch keine gute Meinung über mich. Mittlerweile verstehen wir uns aber super und sie war niemals unverschämt oder patzig zu mir. Sie hat sich ihre Meinung selbst gebildet.

    Meine Mutter hat meinen Vater auch wegen eines anderen verlassen, da war ich 15. Sie kam allerdings erst 3 Jahre später fest mit ihrem Neuen zusammen, da der auch noch verheiratet war.
    Ich würde ihm niemals die Schuld an der Trennung meiner Eltern geben, weil ich weiß dass nicht er der alleinige Grund dafür war. Meine Eltern haben sich schon vorher immer in den Haaren gehabt.
    Es hat einfach nicht mehr gepasst.

    Versuch es etwas lockerer zu sehen. Leg dir ein dickeres Fell zu anders gehts da anscheinend nicht.
    Diese Einstellung, die diese ganze Familie hat, wird sich auch in wieteren 3 Jahren nicht ändern. Dazu sitzt du als Sündenbock viel zu tief drin in den Köpfen.

    Alles Gute!

    Liebe Grüße von

    Melanie

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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Hi Sife,

    versuche Dir ein etwas dickeres Fell zuzulegen. So schwer das auch ist, versuch es. Wenn die Kinder Dich nicht kennenlernen wollen, dann änderst Du da in 100 Jahren nichts daran. Sei froh, daß sie schon so groß sind. Mit kleineren Kindern wäre es sicher komplizierter. Nun bin ich zwar der Meinung, daß man von "Kindern" in dem Alter schon mal verlangen könnte, sich mit gewissen Situationen abzufinden, zumal nach so langer Zeit. Mit der Meinung steht man aber hier ziemlich allein da.

    Interessant finde ich auch immer wieder, daß dem Mann verziehen wird, Du aber auf immer und ewig der "Buhmann" bist. Finde Dich damit ab! Mal ganz provokant gefragt: Brauchst Du die Gesellschaft seiner Kinder? Bist Du auf die Aufmerksamkeit dieser beiden Teenager angewiesen? Ich denke doch nicht, oder? das mag jetzt ziemlich heftig klingen, aber diese Einstellung habe ich mir duch meine eigene Situation erworben. Die Kinder meines Freundes sind 13 und 17 und ich habe sie auch nicht nicht wirklich kennengelernt. Bis auf ein paar zufällige Begegnungen. Ich war auch der Trennungsgrund. Allerdings sind wir erst 1 1/2 Jahre zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung, sehen uns nur am WE und die 3 (Ex und Kinder) haben meinen Freund immer wieder versucht zu erpressen. Er sollte sich quasi jedes WE entscheiden, ob er seine Kinder oder mich sieht. Weil beides zusammen ja nicht geht. Und er hat sich entschieden. Anfangs noch sehr selten für seine Kinder, meistens aber für mich. Nicht weil er seine Kinder nicht liebt, sondern weil er sich nicht erpressen lassen wollte. Fazit: Er hat seine Kinder NICHT verloren. Er sieht sie halt unter der Woche mehr. Wobei auch das seine Ex anfangs unterbinden wollte. Der ganze Terror ging nur von ihr aus. Die Kinder waren mehr oder weniger ihr "Werkzeug". Ich rate Dir, ihn bezgl. der Kinder nicht unter Druck zu setzen.

    Ganz anders sieht es aber in punkto Familie aus. Daß Ex weiterhin bei den Familienfeiern dabei ist, Du aber außen vor bleiben mußt, kann einfach nicht sein. Hier sollte sich Dein Freund klar positionieren. Wo liegt hier Deiner Meinung nach die Ursache? Lehnen Dich seine Eltern ab, oder sind es die Kinder, die dann nicht kommen wollen, wenn Du da bist?

    Was ich mich allerdings frage, ist, was die Ex da noch macht. Ich würde mich nach 3 Jahren bestimmt nicht mehr zu Familienfeiern des Mannes setzen, der mich wegen einer anderen verlassen hat. Man kann doch unter der Woche hingehen und gratulieren, oder? Ich hätte das Gefühl, da nicht mehr dazuzugehören. Wieso sind die beiden eigentlich nach 3 Jahren noch nicht geschieden? Wie gehst Du damit um? Belastet Dich das?

    @kiurush

    >Aber vielleicht entscheidet er sich doch für dich. Nur steht dann >zu befürchten, dass du ihn beim ersten nachfolgenden >Geburtstag eines seiner Kinder für immer verlierst.

    Das verstehe ich jetzt aber nicht.
    Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein.

    Erich Kästner


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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Bitte, ich möchte nicht missverstanden werden: auch ich meine, mach ihm keinen Druck, dass er sich zwischen den Kindern und Dir entscheiden muss, sondern der Punkt ist, fühle Dich drin bestärkt, dass dies nicht bedeutet, dass Du für alles verantwortlich und zum Sündenbock gemacht wirst und er sich fein an Dir abputzt, um nur ja nicht bei seiner Familie anzuecken.

    eine andere Sache ist, ob Du bei den Kindern selbst und direkt je eine Chance haben wirst - das sehe ich auch in der Situation sehr schwierig an, aber nachdem sie schon groß sind, geht es eh nicht um das Thema "Kinderwochenende" und er kann das sicher gut arrangieren, dass es da zu keinen unliebsamen Situationen kommt. Dass Du existierst, müssen sie akzeptieren (lernen), und dass das schwierig ist, weiß ich aus eigener Erfahrung, aber wie gesagt, ich finde, dass der Vater sich da schon Respekt von seinen Kindern für seine Entscheidung - und damit für Dich - *erbitten* muss >> eine Sache zwischen ihm und seinen Kindern, die halt auch Auswirkungen auf Dich hat.

    Insofern: das dicke Fell wirst Du brauchen.
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


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    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Zitat Zitat von Mechthild
    Ganz anders sieht es aber in punkto Familie aus. Daß Ex weiterhin bei den Familienfeiern dabei ist, Du aber außen vor bleiben mußt, kann einfach nicht sein. Hier sollte sich Dein Freund klar positionieren. Wo liegt hier Deiner Meinung nach die Ursache? Lehnen Dich seine Eltern ab, oder sind es die Kinder, die dann nicht kommen wollen, wenn Du da bist?

    Was ich mich allerdings frage, ist, was die Ex da noch macht. Ich würde mich nach 3 Jahren bestimmt nicht mehr zu Familienfeiern des Mannes setzen, der mich wegen einer anderen verlassen hat. Man kann doch unter der Woche hingehen und gratulieren, oder? Ich hätte das Gefühl, da nicht mehr dazuzugehören. Wieso sind die beiden eigentlich nach 3 Jahren noch nicht geschieden? Wie gehst Du damit um? Belastet Dich das?
    Anscheinend waren die Ex-Partner sehr lange zusammen und die ganze Family lebt gerne in der Vergangenheit und wollen die Augen vor der Realität verschließen.

    Mich würde allerdings auch gerne mal interessieren wie seine Eltern zu ihr stehen. Wird sie nicht eingeladen weil sie dort im Allgemeinen unerwünscht ist oder geht es nur um Ex & Kinder?

    Und stellt euch nur mal vor, sie würde ab demnächst zu den Familienfeiern eingeladen werden. Meint ihr die Ex von ihrem Freund würde dann noch dortauftauchen? Und wer wäre mal wieder die Schuldige???

    Ich denke sie hat auch so ein Exemplar von Mann, der immer den Weg des geringsten Widerstandes geht und das ist er.
    Die Kinder würden doch ausflippen, wenn ihre Mutter nicht mehr mit zu Oma & Opa geht weil die Neue da sitzt.

    ich glaube ihrem Freund gefällt das eigentlich ganz gut. Alles funktioniert irgendwie und er hat (das Wichtigste) seine "Ruhe".

    Bei meiner Mutter und ihrem Freund ist das genauso. Er hat sich 1998 oder 1999 von seiner Frau getrennt. Seine Tochter war damals 3 oder 4 Jahre alt. Seitdem lebt er mit meiner Mutter zusammen, ist aber immernoch mit seiner Ex verheiratet und fährt da regelmäßig hin, um seine Tochter zu sehen (die aber auch von Anfang an mit zu uns kam).
    Die Eltern ihres Freundes wollten meine Mutter nie kennen lernen und haben sie anfangs am Telefon massiv beschimpft!

    An Heilig Abend sitzt er dann mit seinen Eltern, seiner "Frau" und seiner Tochter unter dem Tannenbaum... Ist das nicht schööööööön????
    Geändert von Melanie80 (09.08.2006 um 14:41 Uhr)

    Liebe Grüße von

    Melanie

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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Zitat Zitat von Melanie80
    An Heilig Abend sitzt er dann mit seinen Eltern, seiner "Frau" und seiner Tochter unter dem Tannenbaum... Ist das nicht schööööööön????
    Das is jetzt nicht wahr, oder? Habe ich da was falsch verstanden. Der Freund Deiner Mutter feiert Weihnachten mit seiner Ex-Familie?

    Alles andere sehe ich genauso wie Du. Warum sind Männer so bequem und warum lassen wir Frauen uns das gefallen?
    Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein.

    Erich Kästner


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    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Zitat Zitat von sife1202
    Ich bin sehr verunsichert, wie ich mich weiter verhalten soll. Bin ich zu egoistisch? Soll ich mir einfach ein "dickes Fell" zulegen? Augen zu und durch und die Ablehnung durch seine Familie noch weitere Jahre ertragen?

    Ich würde sagen es kommt darauf an wie ihr euch eure Zukunft vorstellt.
    Wollt ihr zusammenziehen ein gemeinsames Leben aufbauen?
    Wie soll das so gehen?

    Ich glaube schon das die Kinder dich ihrer Mutter zuliebe abgelehnt haben, kann ich auch verstehen. Aber nach 3 Jahren?

    Meine Meinung ist dein Partner müßte was ändern, und sich nicht erpressen lassen. Ich glaube nicht das er deshalb seine Kinder verliert.

    Liebe Grüße Kelly

  10. Inaktiver User

    AW: Ablehnung durch die Kinder - Beziehungskrise!

    Hallo Sife,
    kann dir nachfühlen, daß dir die Situation zu schaffen macht und ich denke, daß dein Partner dich ziemlich im Stich lässt. Es wäre an ihm, Stellung zu beziehen und seinen halb erwachsenen Kindern klarzumachen, daß du jetzt seine Partnerin bist und nicht mehr ihre Mutter. Durch sein Verhalten weicht er nötige Grenzen auf und die Kinder sehen sich nicht veranlasst, dich zu respektieren. Ich glaube auch, daß es egal ist, ob du der Anlass zur Trennung warst. Selbst wenn du den Mann erst danach kennengelernt hättest, diese Kinder hätten dir bestimmt auch Schwierigkeiten bereitet, einfach, weil sie spüren, daß ihr Vater nicht voll hinter eurer Beziehung steht. Natürlich ist es auch für ihn nicht einfach, den Spagat zwischen Kindern und neuer Partnerin hinzukriegen, aber mit Bequemlichkeit und Nachgiebigkeit seinerseits ist das Problem auch nicht zu lösen.
    Ich würde mich auch sehr schlecht fühlen und solch eine Situation nicht jahrelang mittragen, aber das ist nur meine Meinung. Andere mögen da einen längeren Atem haben.
    Auf jeden Fall wünsch ich dir alles Gute und daß bald Besserung in Sicht ist! Natural

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