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    Frage Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Hallo zusammen,

    ich lesen nun schon ne Weile mit und finde sehr viele Themen sehr interessant. Nun möchte ich auch mal eine Frage an das Forum stellen:

    Ich habe seit einigen Monaten einen neuen Partner, welcher schon ein Kind hat. Wir haben uns anfangs sehr viel Zeit gelassen und ich habe auch lange überlegt, worauf ich mich einlasse. Es läuft soweit gut. Mit ihm, mit seinem Kind - alles wunderbar.

    Nur eine Sache beschäftigt mich immer wieder. Irgendwie ist meine Situation jetzt quasi als "Stiefmutter" zu beschreiben. Ich finde diesen Ausdruck so befremdlich. Auch wenn es doof klingt, aber ich fühle mich nicht so.
    Ich selbst habe keine Kinder und nun ist quasi mein erstes Kind, sein Kind. Bitte versteht mich nicht falsch, ich lehne es nicht ab. Ich mag es sehr und es macht mir Spaß, ihn zur Papazeit zu begleiten. Aber diese Bezeichnung ist befremdlich.

    Gibt es hier noch mehr Frauen, die sich in solch einer Phase befinden/befunden haben? Wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen? Legt sich das irgendwann? Wird es irgendwann anders, zB wenn man zusammen zieht?

    Ich freue mich auf Eure Erfahrungen.

    LG
    PollySue
    Mit der Motte an der Hand! 11.04.2015

    Meine Bino ist die liebevolle glade - April 2015

    "Nichts was sich in der Welt zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!"

  2. Inaktiver User

    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Hallo PollySue,

    schau auch mal in die Nachbarstränge hier beim "gebrauchten Mann", da wirst du zu dem Thema "Kind/er des Partners" die unterschiedlichsten Erfahrungen lesen.

    An dem Begriff der "Stiefmutter" würde ich mich garnicht aufhalten. Die Mutter bist du nicht, das Kind hat eine leibliche Mutter. Du bist Papas Partnerin und gut is.

    Wie alt ist das Kind ? Wie oft ist es beim Vater ? Bist du dann immer dabei ? Das mit dem Zusammenziehen würde ich mir verdammt gut überlegen, aber das ist jetzt meine private Meinung, das sehen andere ganz anders. Ich gehöre zur strikten "getrennt-Wohnen-Fraktion", aber kommt natürlich immer drauf an, ist auch eine Altersfrage. Wenn ein Paar noch weitere, eigene Kinder will, geht das mit dem getrennt wohnen natürlich nicht.

    Wie auch immer: freu dich dran, wenn es gut läuft. Wenn du zu dem Kind eine persönliche Beziehung aufbauen kannst.

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (30.01.2012 um 09:23 Uhr)

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    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Hallo Elli,

    danke für deine Antwort.

    Ich möchte auch direkt deine Fragen beantworten:

    Sein Kind ist 20 Monate. Er darf es im Moment jedes WE im Wechsel 2 und 4 Stunden sehen. Ich fahre so oft es geht mit, meistens alle 14 Tage zu den 4 Stunden WE. Da ich selbst viele Verpflichtungen an den WE habe, geht es halt nicht immer.

    Wir wollen Anfang nächsten Jahres zusammenziehen. Wir haben also noch etwas Zeit. Nur, ich möchte so oder so aus meiner jetztigen Wohnung raus und er würde sich Ende diesen Jahres auch eine feste Bleibe hier in der Stadt suchen. Es wäre blödsinnig zwei Wohnungen zu halten, also ziehen wir dann direkt zusammen. Schiefgehen kann es immer, ob in einem oder in 3 Jahren....

    Ich weiß, dass das Kind eine Mutter hat und ich will sie sicherlich nicht ersetzen. Ich spiele mit dem Kind und kann mit ihm schon eine gewisse Beziehung aufbauen. Allerdings halte ich mich aus allen Pflichten raus, soviel habe ich durch Lesen schon erfahren. ;-) Das klappt auch alles echt gut.

    Ich fühle mich einfach komisch bei dem Begriff "Stiefmutter", denn darunter findet man am ehesten die Antworten auf die Fragen, die einen so sehr beschäftigen, wenn man sich auf Mann mit Kind eingelassen hat.

    LG
    PollySue
    Mit der Motte an der Hand! 11.04.2015

    Meine Bino ist die liebevolle glade - April 2015

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    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    ch fühle mich einfach komisch bei dem Begriff "Stiefmutter",
    Dann hör eben auf, diesen Begriff auf Dich anzuwenden.

    Zumal der auf Dich nicht zutrifft: Du bist nicht die "Stiefmutter". Von "Stiefmutter" spricht man, wenn die Mutter des Kindes verstorben ist und eine neue Frau an ihre Stelle tritt.

    Massashi

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    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Liebe PollySue,

    erst mal: schön, dass es so gut läuft! Mit Deinem Partner, mit dem Kind und anscheinend auch mit der Kindsmutter, denn wenn Du problemlos Deinen Partner begleiten kannst zu den Besuchszeiten, scheint ja das Verhältnis sehr entspannt zu sein.

    Ich kenne diese Situation auch, wobei die Kinder meines Partners deutlich älter (12 und 15) waren als das Deines Partners, als wir uns kennen lernten. Jetzt sind sie (fast) erwachsen, damit wird es sowieso problemloser.

    Vielleicht fragst Du Dich und dann auch mal Deinen Partner, wie Deine Rolle aussehen kann. Mir war es immer wichtig, dass klar ist, dass ich nicht Mutter Nr. 2 oder in sonst einer erzieherischen Rolle bin. Die Kinder haben Eltern (die sich zu dem Zeitpunkt unserer Beziehungsanbahnung auch wieder gut verstanden), die für sie verantwortlich sind. Und so war auch klar, dass ich mich in Erziehungsfragen nicht einmische, egal, wie meine persönliche Meinung zu dem jeweiligen Thema aussah. Das schloss nicht aus, dass die Kinder sich auch mal an mich gewandt haben, wenn ihnen ein Thema auf dem Herzen lag oder dass ich sie nicht auch mal z.B. zur Reitstunde gefahren habe.

    Allerdings wäre ich wieder aktiv geworden, wenn Entscheidungen auch mich betroffen hätten. Meine Grenze war ganz klar, dass keins der Kinder dauerhaft bei uns lebt, dann wäre ich ausgezogen. Als das bei der Tochter mal zur Debatte stand, habe ich das auch klar gemacht (einschließlich der Begründung, die ja nichts mit der Tochter zu tun hat, sondern mit meinem Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe in unseren vier Wänden).

    So bin ich damit umgegangen. Eine Freundin von mir hat einen Partner mit einem mittlerweile vierjährigen Sohn, sie händelt das ähnlich: Unternehmungen ja, Erziehungsfragen nein.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Dann hör eben auf, diesen Begriff auf Dich anzuwenden.

    Zumal der auf Dich nicht zutrifft: Du bist nicht die "Stiefmutter". Von "Stiefmutter" spricht man, wenn die Mutter des Kindes verstorben ist und eine neue Frau an ihre Stelle tritt.

    Massashi
    So sehe ich das prinzipiell auch, nur irgendwie scheint sich die Gesellschaft anders zu entwickeln...

    Es hat lange gedauert, bis ich dieses Forum gefunden habe. Ähnliche Situationen werden dann in Stiefmütter/Stiefväterforen diskutiert und da ist eben auch kein ET verstorben.

    Warum bezeichnen sich so viele Menschen als Stief-ET? Da stimmt doch etwas nicht....
    Mit der Motte an der Hand! 11.04.2015

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    "Nichts was sich in der Welt zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!"

  7. Inaktiver User

    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    So sehe ich das prinzipiell auch, nur irgendwie scheint sich die Gesellschaft anders zu entwickeln...

    Es hat lange gedauert, bis ich dieses Forum gefunden habe. Ähnliche Situationen werden dann in Stiefmütter/Stiefväterforen diskutiert und da ist eben auch kein ET verstorben.

    Warum bezeichnen sich so viele Menschen als Stief-ET? Da stimmt doch etwas nicht....
    Weil manche Menschen ein Etikett für sich und ihr Umfeld brauchen und andere Menschen nicht.

    Mein Ex-Lebensgefährte war für meine Söhne und ihr Umfeld der Freund/LG ihrer Mutter und ich war für die Kinder meines Ex-LG die Freundin ihres Vaters. Punkt.

    Ich habe mich nie als "Stiefmutter" gefühlt und bezeichnet.

  8. gesperrt

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    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Hallo Polly, ich käme nicht auf die Idee, die Kinder meines LG als Stiefkinder zu bezeichnen. Ihre Mutter lebt.

  9. User Info Menu

    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Liebe PollySue,

    erst mal: schön, dass es so gut läuft! Mit Deinem Partner, mit dem Kind und anscheinend auch mit der Kindsmutter, denn wenn Du problemlos Deinen Partner begleiten kannst zu den Besuchszeiten, scheint ja das Verhältnis sehr entspannt zu sein.

    Ich kenne diese Situation auch, wobei die Kinder meines Partners deutlich älter (12 und 15) waren als das Deines Partners, als wir uns kennen lernten. Jetzt sind sie (fast) erwachsen, damit wird es sowieso problemloser.

    Vielleicht fragst Du Dich und dann auch mal Deinen Partner, wie Deine Rolle aussehen kann. Mir war es immer wichtig, dass klar ist, dass ich nicht Mutter Nr. 2 oder in sonst einer erzieherischen Rolle bin. Die Kinder haben Eltern (die sich zu dem Zeitpunkt unserer Beziehungsanbahnung auch wieder gut verstanden), die für sie verantwortlich sind. Und so war auch klar, dass ich mich in Erziehungsfragen nicht einmische, egal, wie meine persönliche Meinung zu dem jeweiligen Thema aussah. Das schloss nicht aus, dass die Kinder sich auch mal an mich gewandt haben, wenn ihnen ein Thema auf dem Herzen lag oder dass ich sie nicht auch mal z.B. zur Reitstunde gefahren habe.

    Allerdings wäre ich wieder aktiv geworden, wenn Entscheidungen auch mich betroffen hätten. Meine Grenze war ganz klar, dass keins der Kinder dauerhaft bei uns lebt, dann wäre ich ausgezogen. Als das bei der Tochter mal zur Debatte stand, habe ich das auch klar gemacht (einschließlich der Begründung, die ja nichts mit der Tochter zu tun hat, sondern mit meinem Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe in unseren vier Wänden).

    So bin ich damit umgegangen. Eine Freundin von mir hat einen Partner mit einem mittlerweile vierjährigen Sohn, sie händelt das ähnlich: Unternehmungen ja, Erziehungsfragen nein.
    Danke.

    Mit der KM läuft es nicht soooo gut, aber das halte ich von mir ziemlich fern. Sie würde bei jeder anderen Frau auch rummeckern - das hat ja nichts mit mir zu tun.
    Ich habe meinen Partner nur darum gebeten, nicht permament schlecht von ihr zu reden. Weil ich das einfach nicht hören will.

    Aus Erziehungsdingen halte ich mich raus. Ich bin auch nicht "Mama" sondern "XY" für das Kind. Spiele mit ihm oder ziehe ihm die Schuhe an, wenn wir rausgehen wollen, aber mische mich in Erziehungsdinge nicht ein. Das ist alles schon klar abgesprochen. :-)

    LG
    Mit der Motte an der Hand! 11.04.2015

    Meine Bino ist die liebevolle glade - April 2015

    "Nichts was sich in der Welt zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!"

  10. Inaktiver User

    AW: Plötzlich "Stiefmutter"? Fühle mich komisch dabei

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen

    Warum bezeichnen sich so viele Menschen als Stief-ET? Da stimmt doch etwas nicht....

    Weil es sich schneller schreiben lässt als - das Kind meines Partners.
    Und im Falle des gemeinsamen Lebens durch Heirat inkl. Mann und seinem Kind hat man eine Rolle als "Mutter" übernommen.

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