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  1. User Info Menu

    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Keiner bezweifelt dass Angehoerige sehr viel eigenes Leid haben und sich diesen Schritt nicht einfach machen. Aber ich finde dann sollte man sich als Elter auch mal darueber Gedanken machen wenn man es schon als Erwachsener nicht aushaelt was man seinen Kindern zumutet wenn man sie zuruecklaesst.

  2. Inaktiver User

    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Zitat Zitat von Farinelli Beitrag anzeigen
    Keiner bezweifelt dass Angehoerige sehr viel eigenes Leid haben und sich diesen Schritt nicht einfach machen. Aber ich finde dann sollte man sich als Elter auch mal darueber Gedanken machen wenn man es schon als Erwachsener nicht aushaelt was man seinen Kindern zumutet wenn man sie zuruecklaesst.
    Farinelli, was ich sagen möchte ist doch nur, daß man sich in seiner Erwachsendenke oft gar nicht vorstellen kann, was in Kindern vor sich geht. Ich musste mir erstmal von einer Psychologin erklären lassen, was solche "Kindesrausnahmen" aus einer Familienstrukturen bei dem Kind bewegen kann UND das man sehr wohl manchmal schauen muss, wo das kleinere Übel liegt - belassen oder rausnehmen.

    Meines Erinnerung nach bist Du eine Pflegemutter? D.h. du wirst besser als viele andere wissen, was da alles in den Kindern passiert...

    ABer sind ein bisschen OT, gell??

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    AW: KM treffen, wie? schwierig

    nach bist Du eine Pflegemutter? D.h. du wirst besser als viele andere wissen, was da alles in den Kindern passiert...
    Ja. Und ich weiss auch dass Erwachsene sich oft nicht ueberlegen was sie Kindern antun wenn sie es in einer fuer Erwachsene offentsichtlich gestoerten Fuersorge ueberlassen.
    Wenn der Mann sich sicher ist dass die Mutter psychisch krank ist sollte er seine Kinder sehr wohl genau beobachten, sich kuemmern und zur Not alle Hebel in Verbindung setzen damit es ihnen gutgeht.
    Aber ich glaub wir sind hier OT


    *lach*
    ABer sind ein bisschen OT, gell??
    Geändert von Farinelli (11.01.2012 um 16:50 Uhr) Grund: letztes post gesehen

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    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Wenn ich sehe, wie sich die Kinder meines Mannes entwickelt haben, kann ich auch nur dazu raten, dass KV die Kinder nimmt. Leider wissen wir erst seit einigen Monaten, dass die Mutter wohl Borderline hat.

    Ihr Verhalten hat den Kindern sehr zugesetzt. Hat viel mit Vertrauen und Selbstwert zu tun, was da nicht entstanden ist oder geschaedigt wurde.
    Grade diese unberechenbaren Gefuehlssachen nehmen den Kindern die Basis fuer das Vertrauen in ihre Welt. Je kleiner, desto schlimmer.

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    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Wenn der Mann sich sicher ist dass die Mutter psychisch krank ist sollte er seine Kinder sehr wohl genau beobachten, sich kuemmern und zur Not alle Hebel in Verbindung setzen damit es ihnen gutgeht.
    Aber ich glaub wir sind hier OT
    Finde ich gar nicht sooo OT. Außer, die TE will das nicht diskutieren. Ich würde als Elternteilauf jeden Fall ganz genau beobachten, was passiert. Und wenn die Mutter sowieso umziehen will und die Tochter ihr Umfeld eh verlieren würde, dann könnte sie auch zum Vater ziehen, wenn sie wollte....
    Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen

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    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Aber wuerdet ihr denn die Tochter gegen ihren Willen zum KV holen? Sie liebt ihren Vater und hat auch mit mir kein Problem - und wir haetten sie gerne bei uns. Sie weiss, dass sie jederzeit willkommen ist, auch dauerhaft.
    Aber nach eigener Aussage ist ihr das soziale Umfeld wichtiger (10 Stunden am Tag vs 1-2 Stunden, die sie mit der Mutter verbringt). Sie telefoniert taeglich mit ihrem Vater und wir probieren, die Wochenenden so schoen (und ruhig) wie moeglich zu gestalten...

    Aber ich denke nicht, dass es sinnvoll waere, eine 13jaehrige gegen ihren Willen zum Umzug zu noetigen. Wenn die Mutter jetzt eh umziehen sollte, ok... (aber ich sehe es eher als fixe Idee, glaube nicht, dass sich das so schnell verwirklichen laesst... nicht in den kommenden Monaten oder vielleicht sogar Jahr).

    Borderline ist beim letzten (inszenierten) Selbstmordversuch diagnostiziert worden (ignoriert sie aber). Jugendamt ist wie gesagt eingeschaltet, haelt allerdings die Mutter fuer stabil.

    LG,
    MF

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    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Borderline ist beim letzten (inszenierten) Selbstmordversuch diagnostiziert worden (ignoriert sie aber). Jugendamt ist wie gesagt eingeschaltet, haelt allerdings die Mutter fuer stabil.
    Ich glaub nicht dass dies das Jugendamt entscheidet wie stabil jemand ist, das sollte wohl eher ein Arzt entscheiden

    Ist es sinnvoll gegen den Willen der Tochter? Ja, kann je nach Umstaenden Sinn machen. Eine 13 Jaehrige hat viele Wuensche aber kann halt nicht einschaetzen wie sehr so ein Krankheitsbild sie beeinflussen kann. Nicht nur im Hinblick auf ihre eigene emotionale Entwicklung sondern auch wie sie Erwachsene beurteilt. Es kann Co-Abhaengigkeit entstehen aber auch Verhaltesmuster uebernommen werden.
    Sie "verliert" ja dadurch nicht ihre Mutter, nur waechst sie dann halt in einem stabileren Umfeld auf, kann sich normaler entfalten und trotzdem den anderen Elternteil lieben. Sie weiss ja dann dass die Mutter krank ist und nichts dafuer kann.
    So waechst sie im instabilen Umfeld auf, kann sich nicht normal entfalten und es besteht die Gefahr dass sie die Ansichten der Mutter zum Vater uebernimmt und ihn dann irgendwann ablehnt. Die Einsicht was krank und normal ist hat sie nicht.
    An Stelle deines Partners wuerde ich dem Maedel als ersten Schritt den Umzug so schmackhaft wie moeglich machen und mir auch therapeutische Hilfe und Ratschlaege fuer sie holen.

  8. Inaktiver User

    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Rockpommel:
    werden Absprachen bei Euch von der KM eingehalten? Hat sich ihr Borderline-Verhalten mit der Zeit gebessert oder bleibt das so? Und wie kommt der Sohn damit klar? Und wie erklaert ihr dem Sohn das Verhalten der Mutter? Wir wollen die Mutter nicht vor den Kindern schlecht machen, aber oft faellt es schwer, das ganze einigermassen vernueftig zu erklaeren (weil es keine vernuenftige Erklaerung fuer ihr Verhalten gibt).

    LG,
    MF
    Im großen und ganzen wurden Absprachen eingehalten. Der Junge lebt bei uns und wir wohnen mittlerweile mehrere Autostunden entfernt.
    Das Mutter/Sohn Verhältnis war eigentlich von Geburt an schwierig, daher verdrängt der Junge (17) das.

    Ich persönlich würde der Mutter Borderline/Münchhausen Syndrom etc. bescheinigen, aber ich bin kein Arzt und wenn Du im Internet nachliest, dann passen sämtliche Krankheiten auf diese Frauen.

    Von der leiblichen Mutter des Sohnes meines Mannes (was für ein Satz...) habe ich mir auch einiges anhören müssen, was unter die Gürtellinie ging.
    Allerdings hat mir das Treffen mit ihr etwas gebracht.
    Sie ist für mich nun, wie schon beschrieben, ein realer Mensch. Wenn sie ihre drolligen 5 Minuten hat, dann sehe ich sie in meinem geistigen Auge vor mir und bekomme einen innerlichen Lachkrampf und denke: du arme Wurst.
    Früher habe ich gezittert, wenn sie mich am Telefon zur Schnecke gemacht hat.

    Allerdings haben wir dieses Thema nicht mehr.
    Es hat sich beruhigt, sie ist nun einmal so, wie sie ist. Neidvoll, miesepetrig und eigentlich zu bedauern.

  9. User Info Menu

    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Hallo Farinelli

    Das mit dem schmackhaft machen (Umzug) ist so eine Sache... Die KM tut eben dieses und gibt die unmoeglichsten Versprechen, um die Tochter dazu zu bewegen, mit ihr umzuziehen (Pferd etc, was finanziell auf keinen Fall drin ist). Wir versuchen zwar, die Tochter zu ueberreden, aber eben mit realistischen Versprechen, die mit dem Pferd nicht mithalten koennen... Wir haben ihr auch vorgerechnet, dass die KM bestimmt gute Absichten hat, aber es finanziell unmoeglich ist. Die Tochter versteht das zwar, aber die Aussicht auf ein Pferd ist halt nicht zu toppen und die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Wenn wir sie gegen ihren Willen zu uns nehmen, muessten wir das einklagen, was ich etwas kritisch finde... Bin nicht sicher, ob das dann im Interesse des Kindes ist. Abgesehen davon, dass die Chancen sehr gering sind. Sowohl KM und Tochter wollen, dass sie bei der KM wohnt. Jugendamt (und Aerzte, die die Mutter aus der psychatrischen Abteilung nach zwei Tagen Aufenthalt entlassen haben) haelt die Mutter fuer stabil.

    Die KM scheint regelmaessig Kontakt zu einem Psychiater zu haben (nach dem Selbstmordversuch verordnet), aber darueber wissen wir offiziell nichts und schon gar keine Details. Sie hat es mal erwaehnt, dass der Arzt mit dem KV sprechen wollte. Auf dessen mehrfacher Nachfrage nach Namen und Telefonnummer hat sie das Thema nicht mehr erwaehnt. Kann aber auch erfunden sein, sie ist da sehr kreativ...

    LG,
    MF

  10. Inaktiver User

    AW: KM treffen, wie? schwierig

    Um nochmals gezielter auf Deine Fragen einzugehen:

    Ob sich das Borderline Verhalten gebessert hat?
    Wie wir das dem Sohn erklären?

    Wie soll man jemandem etwas erklären, wenn der Betroffene seine Diagnose nicht akzeptiert?

    Kind, Deine Mutter ist ein Borderliner, aber sie sieht das nicht ein?

    Als diagnostizierter Borderliner kommt man nicht so schnell aus der Klinik wieder heraus. Dort war doch die Ex Deines Partners?

    Nicht jeder Suizidversuch ist mit Borderline gleichzusetzen.

    Ob die Ex Frau meines Mannes ein BL ist, weiß ich nicht.
    Sie ist grenzwertig. So meine Diagnose dazu.

    Versteif Dich nicht auf Diagnosen.

    Wenn sie Euch massiv bedroht, nicht nur verbal, dann müsst Ihr weitere Schritte gehen.
    Aber vielleicht hilft auch mal ein Gespräch unter 6 Augen. Zumindest soweit, dass alles etwas erträglicher wird.
    Geändert von Inaktiver User (12.01.2012 um 11:52 Uhr)

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